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  • Der Empfang der Petition wurde bestätigt

    03.04.2018 19:05 Uhr

    Kleine Korrektur zur vorherigen Meldung: LR Schwärzler ist zwar noch in Amt und Würden, aber für andere Agenden zuständig und war bei der Übergabe nicht anwesend. Gemeint war natürlich Landesrat Johannes Rauch.
    Im Bild von links nach rechts: LSth. Rüdisser, LR Rauch, Franz Ströhle, Alpenschutzverein; Hildegard Breiner, Naturschutzbund, LH Wallner.

  • Die Petition wurde eingereicht

    03.04.2018 15:31 Uhr

    Heute morgen haben VertreterInnen der Initiative die gesammelten 4454 Unterschriften an Landeshauptmann Wallner und die Landesräte Rüdisser und Schwärzler übergeben. Dabei wurden noch einmal die wesentlichsten Argumente ausgetauscht.
    Erwartungsgemäß ließen außer dem Umweltandesrat Rauch die Herren durchaus Sympathien für das Projekt erkennen. LH Wallner verwies darauf, dass zunächst einmal die BH Bludenz das Verfahren abschließen und alle Stellungnahmen einholen sollte.

    Falls sich länger nichts tut, könnte es durchaus hilfreich sein, wenn sich Interessierte direkt bei der Landesregierung erkundigen oder noch einmal ihre Meinung dort deponieren.

    Mit freundlichen Grüßen,
    im Auftrag
    Katharina Lins

  • Änderungen an der Petition

    05.02.2018 12:36 Uhr

    Tippfehler korrigiert


    Neue Begründung: Dieser geplante Speichersee wäre mit Abstand der größte Speicher für eine Schneeanlage in Vorarlberg (der bisher größte ist in Warth mit 170.000 m3). Er würde in einer hochalpinen Senke eine vielfältige natürliche Landschaft zerstören und als unnatürliches bauwerk Bauwerk optisch auffallen. Das sehen auch die zuständigen Sachverständigen so:
    Das Resümee des Amtssachverständigen für Naturschutz- und Landschaftsentwicklung in der Verhandlung vom 22. 11. 2017 ist klar: „Zusammenfassend beeinträchtigt das Projekt gleich mehrere Standorte (Moor, Uferschutzbereich, Magerweiden, Alpinregionen) nach dem Vorarlberger Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung wesentlich und dauerhaft und steht im Widerspruch zu sämtlichen Zielen desselben. Aus naturschutzfachlicher Sicht ist das Vorhaben daher deutlich negativ zu beurteilen.“
    Auch der Amtssachverständige für Raumplanung und Baugestaltung stellt fest, dass das Projekt in dieser Form als „landschaftsbildlicher Schaden“ zu werten ist. „Der geplante Speichersee in der konzipierten Form und Größe beschreibt ein ausgesprochen künstliches Gebilde (Artefakt), das sich trotz der Bemühungen um eine naturnahe und kupierte Geländegestaltung (siehe Begrünungskonzept) als Implantat in der alpinen Landschaft abheben wird.“
    Schon viel zu oft wurden solche Gutachten im Interesse des Tourismus und der Wirtschafltichkeit überfahren - diesmal soll es anders sein!