ÖVP und FPÖ haben sich am 11.12.2017 bei den Regierungsverhandlungen auf eine Raucherregelung nach "Berliner Modell" geeinigt. Das ab Mai 2018 ursprünglich geplante absolute Rauchverbot in der Gastronomie kommt demnach nicht. Gäste können vorerst weiter in abgetrennten Räumlichkeiten Zigaretten konsumieren. Eine Einigung, die nicht nur für Mediziner und Gesundheitsorganitionen untragbar ist, sondern auch für viele Österreicherinnen und Österreicher.

Uzasadnienie

Das generelle Rauchverbot in der Gastronomie zählt in Europa mittlerweile zum Standard, dem Österreich noch immer hinterher hinkt. Mit einer Aufhebung der 2015 beschlossenen Novelle des Tabakgesetzes geht Österreich weiterhin als „Europas Aschenbecher“ keinen neuen Weg. Es ist völliger Irrsinn, die endlich begonnene Trendwende jetzt plötzlich wieder umzukehren und nachhaltig zu vernichten. www.dontsmoke.at

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Österreichische Krebshilfe od Wien
Frage an den Initiator
  • Liebe Petitons-Unterzeichnerinnen und -Unterzeichner!

    Gestern wurde unsere Don't Smoke Petition im Gesundheitsausschuss debattiert. Besonders skurril dabei das Statement vom FPÖ Abgeordneten Peter Wurm: "Österreich verfügt über das strengste Nichtraucherschutzgesetz der Welt".

    Begründet wurde dies mit verstärktem "Jugendschutz", weil Tabakwaren nur mehr an über 18-Jährige verkauft werden dürfen und das Rauchen im Auto mit einem Kind ebenso verboten ist wie der Zigarettenkonsum an Schulen und Universitäten.

    Wir begrüßen ausdrücklich diese Maßnahmen. Doch die angebliche Verbesserung beim Jugendschutz ist wieder nur zahnlos: Mit September 2018 dürfen Lehrlinge unter 18 Jahren „nur mehr“ eine Stunde täglich in verrauchten Gaststuben arbeiten – im verrauchten Auto dürften sie gar nicht sitzen. Jugendliche per Gesetz eine Stunde täglich dem Tabakrauch auszusetzen ist verantwortungslos!

    Daher ist unser Volksbegehren DON'T SMOKE so wichtig. In der Unterstützungsphase ist es bereits gelungen, fast 600.000 Unterschriften (die schon für das Volksbegehren zählen) zu sammeln. Unser Ziel ist es nun, diese Marke in der Eintragungswoche noch deutlich zu erhöhen, um so auch den Druck auf die Politik zu erhöhen.

    Unsere Bitte an Sie: Geben Sie uns vom 1. - 8. Oktober 2018 Ihre Stimme für den Nichtraucherschutz. Und wenn Sie dies schon im Frühjahr (entweder mit Handy-Signatur oder direkt am Gemeindeamt) getan haben, motivieren Sie noch eine weitere Person zum Unterschreiben des Volksbegehrens.

    Damit der gesundheitspolitische Irrkurs in Österreich so rasch wie möglich korrigiert wird.

    Mit herzlichem Dank
    Das Don't Smoke Team

  • Liebe Petitions-Unterzeichnerinnen und -Unterzeichner,

    die Bundesregierung hat eindeutige wissenschaftliche Fakten - von ExpertInnen im Gesundheitsausschuss eingebracht - und auch die Unterstützungserklärungen von fast 600.000 Menschen für das (nach unserer Petition angeschlossene) Volksbegehren "Don´t Smoke" einfach vom Tisch gewischt.

    Die Änderung zum Tabak- und Nichtraucherinnen- bzw. Nichtraucherschutzgesetz, mit der das generelle Rauchverbot in der Gastronomie wieder gestoppt wird, wurde gestern im Bundesgesetzblatt kundgemacht.

    Umso wichtiger wird unser Volksbegehren, das in der Eintragungswoche vom 1. - 8. Oktober 2018 stattfinden wird.

    Unser Appell an Sie: helfen Sie uns noch einmal und unterstützen Sie unser Anliegen! Und bitte sagen Sie es weiter, denn jede Stimme zählt!

    Wenn Sie unser Volksbegehren schon am Gemeindeamt oder mit Handysignatur unterstützt haben, dann zählt Ihre Stimme schon. Wenn noch nicht, dann bitte tragen Sie sich den Termin vom 1. - 8. Oktober 2018 ein. Danke.

    Mit herzlichen Grüßen
    Das Don't Smoke-Team

  • openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter im Parlament Nationalrat geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.

    Bisher haben 13 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.eu/at/petition/stellungnahme/wir-fordern-oevp-und-fpoe-auf-das-nichtrauchergesetz-muss-bleiben

pro

Es ist zwar nur eine Anekdote, trotzdem macht sie mich nachdenklich: Ich lebe mehrere Monate im Jahr in Mexiko. Als mich die Nachricht gestern bzgl. der Kippung des Rauchverbots erreicht sitze ich mit Freunden hier zusammen und erkläre kurz die Situation in Österreich, darauf sagt ein Mexikaner: "Aber ist Österreich nicht ein Erste Welt Land?" Hm, was soll man dem noch hinzufügen... PS: In Mexiko ist Rauchen schon seit gut 15 Jahren so gut wie überall untersagt und wird auch gesellschaftlich als negativ empfunden.

kontra

Ich denke, man sollte die Kirche mal im Dorf lassen. Die Gastronomie wurde sozusagen zwangsverpflichtet getrennte Bereiche für Raucher und Nichtraucher einzurichten. Dies wurde getan und funktioniert meiner Meinung nach gut.Das dies manchen immer nocht nicht reicht, hat etwas von verbiesterten Nichtrauchern, welche die Raucher um jeden Preis ausgrenzen wollen.