Regija: Austrija
Zdravlje

Für eine bessere Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Österreich!

Podnesena je peticija
Österreichische Bundesregierung, Österreichisches Parlament
37.837 Potpisnici 37.334 u Austrija
100% od 18.000 za kvorum
  1. Pokrenut rujna 2019
  2. Kolekcija još > 7 Wochen
  3. Podnošenje
  4. Dijalog s primateljem
  5. Odluka
Slažem se da se spreme i procesiraju moji privatni podaci. Podnositelj peticije može vidjeti Ime, starost i mjesto i proslijediti ove informacije primaocu peticije. Mogu povući svojpristanak u bilo kojem trenutku.

Es heißt: Österreich ist das Land mit einem der besten Gesundheitssysteme der Welt. Aber: In der Betreuung psychisch erkrankter Menschen hat Österreich großen Aufholbedarf!

Während die Zahl der Betroffenen seit Jahren zunimmt, gibt es bei der Versorgung in Österreich massive Lücken. Monatelange Wartezeiten - gerade für Kinder und Jugendliche - sind keine Seltenheit. Ein verspäteter Behandlungsbeginn führt jedoch bei Betroffenen zu mehr Leid und verursacht zudem im Gesundheits- und Sozialsystem Zusatzkosten in einer Höhe von Hunderten Millionen Euro.

In der nächsten Legislaturperiode geht es darum, gemeinsam die richtigen Schritte zu setzen, um dieser Entwicklung gegenzusteuern. Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) erhebt mit seinen KooperationpartnerInnen GkPP (Gesellschaft kritischer Psychologen und Psychologinnen, Berufsvertretung) und PKP (Pioniere der Klinischen Psychologie) mit der vorliegenden Petition daher folgende Forderungen:

1. Ausreichend Behandlungsplätze für psychisch erkrankte Menschen. Wir fordern ambulante Behandlungsplätze für eine Vollversorgung ohne Wartezeit und auf hohem Qualitätsniveau. Im Zentrum: Der Auf- und Ausbau der Kassenplätze für Klinische PsychologInnen, PsychiaterInnen und PsychotherapeutInnen.

2. Kurzfristig: Klinisch-psychologische Behandlung als Kassenleistung. Klinisch-psychologische Behandlung wirkt effizient. Das belegen wissenschaftliche Studien. Während klinisch-psychologische Behandlung im stationären Bereich (Krankenanstalten) längst etabliert und gesetzlich seit 1993 verankert ist, gibt es das Angebot klinisch-psychologischer Behandlung als Kassenleistung im niedergelassenen Bereich noch immer nicht. Obwohl damit eine massive Versorgungslücke auch in den ländlichen Gebieten rasch und hoch qualitativ zu schließen wäre. Durch die Aufnahme klinisch-psychologischer Behandlung als Kassenleistung ins Allgemeine Sozialversicherungsgesetz (ASVG) wird der dringendste akute Versorgungsbedarf für Menschen mit psychischen Erkrankungen gedeckt.

3. Langfristig: „Masterplan: Psychisch gesundes Österreich“ aller PSY-Berufe. Egal, ob PsychiaterInnen, PsychotherapeutInnen oder Klinische PsychologInnen - jede Profession leistet ihren wichtigen Beitrag zur Verbesserung der psychischen Versorgung in Österreich. Klar ist daher: Diese Verbesserung kann nur langfristig und unter Einbindung aller PSY-Berufe und gemeinsam mit der Politik erfolgen. Wir schlagen deshalb die gemeinsame Erarbeitung eines „Masterplan: Psychisch gesundes Österreich“ vor.

Obrazloženje

Eine nachhaltige Verbesserung der psychischen Versorgung führt dazu, dass Betroffene in Österreich professionell und zeitnah versorgt und ihr Leid und das ihrer Angehörigen gemildert werden. Außerdem wird das Sozial-, Gesundheits- und Wirtschaftssystem mittel- und langfristig erheblich entlastet. Darin liegen auch große Einsparungsmöglichkeiten.

Es ist Zeit zu handeln – jetzt!

Novosti

  • Liebe UnterstützerInnen,

    Österreich hat in der Versorgung psychisch erkrankter Menschen massiven Aufholbedarf. Dies war bereits vor der Corona-Pandemie der Fall und zeigt sich jetzt umso deutlicher!

    Umso mehr freut es uns, dass Politik und EntscheidungsträgerInnen die aktuellen Versorgungsmängel nun endlich beseitigen möchten. Und so gibt es bei unserer Forderung nach Psychologischer Therapie als Kassenleistung positive Neuigkeiten.

    In einer Presseaussendung erklärte der ArbeitnehmerInnen-Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) Andreas Huss diese Woche, dass eine der wichtigsten Maßnahmen, die jetzt vom Bund zu erledigen sei, die „Aufnahme von psychologischen Leistungen ins ASVG“ sei (zur Presseaussendung: bit.ly/3rjYIkJ).... više

  • Liebe UnterstützerInnen,

    danke, dass Sie in der Vergangenheit mit Ihrer Unterschrift unsere Petition „Für eine bessere Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Österreich“ unterstützt haben. Gerade in dem herausfordernden Jahr 2020 haben wir gemerkt: Der Bedarf an rascher, niederschwelliger psychologischer Hilfe ist so hoch wie niemals zuvor, Psychologische Therapie als Kassenleistung wichtiger denn je.

    Was uns freut: Seit dem Beginn unserer Petition spüren wir auch von Seiten der Politik ein Umdenken. Auch hier wächst das Verständnis dafür, dass die Lücken bei der Versorgung von psychischen Erkrankungen im österreichischen Gesundheitssystem schnell geschlossen und die psychische Versorgung in Österreich neu gedacht werden... više

Es ist höchste Zeit, dass klinisch psychologische Behandlung von den Kassen übernommen wird. Es leuchtet mit nicht ein, wieso klinischen Psychologen (die sehr wohl ein fundiertes Studium: Bachelor, Master der Psychologie UND klinische und Gesundheitsausbildung) absolviert haben) ihre Behandlung noch nicht als Kassenleistung verrechnen dürfen !!!

Psychotherapie sollte nur von akademisch ausgebildeten Psychologen/-innen (mit Zusatzausbildung) angeboten werden dürfen. Derzeit beherrscht ein Sammelsurium an Berufen den Markt.

Zašto ljudi potpisuju

  • Fabienne Hofer Schörfling am Attersee

    prije 21 sati.

    Selbst viele freunde die hilfe bräuchten sich diese hilfte aber nicht leisten können.

  • Nije javno Salzburg

    prije 2 dana

    Gerade Kinder fallen leicht 'durch den Rost'. Die Suche nach Kassentherapeuten ist anstrengend in einer eh schon stressigen Familiensituation. Das muss leichter durch mehr Kassenstellen werden!!

  • prije 2 dana

    Meine Stieftochter fällt auch da rein

  • prije 2 dana

    Weil endlich das Tabu in unserer "achso offenen tolleranten" Gesellschaft gebrochen gehört, dass psychische Leiden in die Kategorie "verrückt/ Klapse" gesteckt werden. Es muss für die ÖGK und alle ÄrztInnen selbstverständlich werden, dass eine Behandlung von seelischen Beschwerden genauso finanziert wird wie ein Arztbesuch wegen eines schmerzenden Rückens oder eines gebrochenen Armes. Die Politik ist gefordert, gerade in Zeiten wie diesen, dem Wertewandel nachzukommen und EDNLICH was zu tun!

  • prije 5 dana

    Ich arbeite als Psychologin und unterstütze dsss jeder rasch Zugang zu einer Behandlung bekommt

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