• Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 13 Nov 2019 20:35

    Sehr geehrte Mitwirkende unserer Petition!

    Wir konnten in den vergangenen Wochen erste Fortschritte verzeichnen, über welche schon früher informiert wurde. Aber natürlich ist noch längst nicht alles realisiert, was an Verbesserungen für unsere Region wünschenswert ist.

    Um die Interessen unserer Gegend auch in Zukunft vertreten zu können, planen wir die Gründung eines Pendler-Forums, das sich je nach Bedarf ein bis zweimal jährlich treffen könnte, um gemeinschaftlich Anliegen und Maßnahmen zu diskutieren. Ideal wäre, wenn aus jeder betroffenen Gemeinde im Einzugsbereich Bernhardsthal bis Dürnkrut ein bis zwei Personen teilnehmen würden, welche die Situation der Pendler sehr gut kennen.
    Gleichberechtigt willkommen sind Pendlervertreter jener Orte, die nicht direkt an der Bahnstrecke liegen, deren Bürger die Bahn aber nützen (zB: Schrattenberg, Katzelsdorf, Reintal, Altlichtenwarth, Hausbrunn, Hauskirchen, Neusiedl, Dobermannsdorf, Palterndorf, Niederabsdorf, Ringelsdorf, Stadtgemeinde Zistersdorf usw…). Denn es sollen auch die Probleme jener Pendler Beachtung finden, welche eine weitere Anreise mit Auto oder Bus zurücklegen müssen, ehe sie in die Nordbahn steigen können.

    Im Frühjahr 2020 wollen wir uns um einen weiteren Termin beim VOR bemühen. Wir werden weiter den Bedarf nach einigen beschleunigten Zügen zu den Pendler-Hauptverkehrszeiten vertreten.

    An das Verkehrsministerium haben wir im Auftrag der Unterschriften-Aktion einen Antrag gesendet mit dem Ersuchen nach Wiedereinführung der Halte internationaler Züge in Hohenau – wie es bis vor ca. 10 Jahren üblich war.

    Wir haben dabei wahrheitsgemäß folgende Argumente angeführt:
    • Hohenau ist durch die Grenzöffnung zu einem international bedeutenden Bahnhof geworden. Hier liegt der einzige Straßen-Grenzübergang Österreich-Slowakei nördlich der Donau.
    • Es pendeln viele Menschen aus drei benachbarten slowakischen Bezirken nach Wien – leider viele davon mit dem Auto, da momentan die Anreise mit dem Regionalzug zu lange dauert.
    • Auch für viele Pendler unserer nördlichen Region im Weinviertel wäre die Wiedereinführung der Halte eine deutliche Attraktivierung der Eisenbahn.
    • Klimapolitisch wäre das sehr wirkungsvoll und sinnvoll.

    Wir warten noch auf die Stellungnahme aus dem Ministerium. Von anderen einflussreichen Stellen wurde Verständnis und Unterstützung signalisiert, sodass wir auf die Wiedereinführung der Schnellzughalte hoffen dürfen.

    Wir hoffen, dass sich das Forum als konstruktive Plattform erweisen wird, die es unserer Region ermöglicht, künftig gemeinsam, solidarisch und kraftvoll unsere Interessen in der Verkehrspolitik zu vertreten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Elvira Führer, Ing. Karl Klug

  • Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 20 Oct 2019 09:32

    Sehr geehrte Mitwirkende unserer Petition!

    Seit einem Jahr versucht die Bürgerinitiative „Beschleunigung der Nordbahn“ auf die existenzbedrohenden Zustände der Pendler, besonders aus den nördlichen Regionen, hinzuweisen. Unsere Petition wurde von ca. 2300 Betroffenen unterschrieben. Unzählige Helfer haben zu diesem Ergebnis beigetragen.

    Am 7. 10. 2019 waren Herr Klug und ich als Vertreter unserer Bürgerinitiative zu einem Gespräch mit Managern des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR) geladen. In einem 2 stündigen Gespräch erläuterten wir die Anliegen der Bevölkerung im Detail.

    Wir waren sehr beeindruckt von der Professionalität und Freundlichkeit der VOR-Vertreter. Sie äußerten großes Verständnis für die Anliegen der Pendler. Herr Mg. Paul Liebhart (Fachbereichsleiter Bahnplanung VOR) und Herr Christoph Trauner (NÖ Landesregierung) versicherten, bei der künftigen Fahrplangestaltung für einen möglichst fairen Interessensausgleich aller Bahnkunden zu sorgen.

    Gebeten wurde um ein modernes, zeitgemäßes Verkehrskonzept, welches den Pendlern der Nordbahn eine möglichst schnelle Verbindung bietet – fair und solidarisch. Die Interessen der vielen Orte, welche nicht direkt an der Bahnlinie liegen, sollten dabei gleichwertig berücksichtigt werden. Das bedeutet unter anderem, dass wir für die Wiedereinführung des bis vor 10 Jahren sehr bewährten Konzeptes der Regional-Expresszüge eintreten. Dabei geht es um einen guten Mix – einerseits aus schnellen, die nur in den Hauptorten mit großem Einzugsbereich halten, andererseits aus Zügen, die alle Haltestelle bedienen.

    Es gibt den alten Spruch „Wer schweigt, stimmt zu“ – nach diesem Prinzip mussten wir eine Verschlechterung und Verlangsamung unserer Züge zur Kenntnis nehmen. Durch unser gemeinsames Hinweisen auf diese vielfachen Probleme konnten wir erste Erfolge erzielen und wir hoffen auf weitere Verbesserungen für unsere Arbeitnehmer. Unserer Aktivitäten wollen wir aber noch nicht beenden, denn es gibt noch viel zu erreichen. Angedacht ist eine Plattform mit Vertretern aus verschiedenen Gemeinden, aus der Pendler die Nordbahn benützen.
    Wir bedanken uns bei allen, die aktiv für viele Unterschriften sorgten und bei allen, die mit ihrer Unterschrift zu diesen ersten positiven Ergebnissen beigetragen haben.

    Im Detail können wir auf folgende Verbesserungen ab 15. 12. 2019 hinweisen:

    • Es gibt ab sofort kein vorzeitiges Wenden der Züge
    • Ab Wien werden 2 beschleunigte Züge eingesetzt (16.42 Uhr und 17.42 Uhr – Praterstern)
    • Züge fahren vermehrt nach Breclav (Vorteil: diese Züge hatten in der Vergangenheit weniger Verspätungen)
    • Keine zusätzlichen Halte (Strasshof fordert mit einer Bürgerinitiative vermehrte Halte des REX)
    • Ab HBF wird der letzte Zug eine halbe Stunde später abfahren (23 Uhr) Theaterbesuche werden erleichtert.
    • Pünktlichkeit wird verbessert

    Weitere Wünsche der Pendler haben wir vorgebracht. Sie wurden von den VOR Managern zur Kenntnis genommen und wir hoffen auf die Umsetzung bei den weiteren Fahrplanänderungen:

    • Schnellere Züge in den Morgen- und späten Nachmittagsstunden
    • Zwischen 18 Uhr und 19 Uhr ab Wien fehlt ein Zug
    • Die Preisgestaltung sollte überdacht werden (€ 18.60 Bernhardsthal-Wien)
    • Halte des Railjets in Hohenau (Ministerium zuständig)
    • Der tschechische Privatzug (Regio-Jet) sorgt für Verspätungen

    Mit freundlichen Grüßen

    Ing. Karl Klug und Elvira Führer
    Vertreter der Bürgerinitiative

  • Petition in Zeichnung - Gesprächstermin mit Managern des Verkehrsverbundes (VOR)

    at 10 Oct 2019 09:30

    Sehr geehrte Unterzeichner unserer Petition!

    Am 7.10. 2019 fand unser erstes Gespräch in Wien mit 5 Managern des Verkehrsverbundes (VOR) statt. Mehr als 2 Stunden saßen wir einem jungen, dynamischen, freundlichen und kompetenten Expertenteam gegenüber. Unsere Wünsche, Probleme und Vorschläge wurden notiert und ernsthaft diskutiert.
    Es gibt ab Fahrplanwechsel erste spürbare Verbesserungen, wir wollen aber mehr erreichen.
    Detaillierte schriftliche Informationen wollen wir spätestens Ende Oktober (endet die openPetition) bekanntgeben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Elvira Führer

  • Petition in Zeichnung - Gesprächstermin mit Managern des Verkehrsverbundes (VOR)

    at 23 Sep 2019 09:20

    Sehr geehrte Unterstützer und Unterstützerinnen unserer Petition!

    Wir sind mit unserer Aktion einen Schritt weiter gekommen. Anfang Oktober haben wir die Möglichkeit unsere Wünsche, Anliegen und Vorschläge mit den Managern des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR) direkt zu besprechen.
    Unsere Liste ist umfangreich, auch wenn wir uns nur auf das Wichtigste beschränken. Unser Hauptanliegen: Die Wiederherstellung des bewährten und gerechten Regional/REX-Misch Systems. Das bedeutet für die Pendler aus dem Norden kürzere Fahrzeiten.
    Wir werden auf die Einhaltung des Österreichischen Verkehrsplanes pochen, der Ziele und Strategien der österr. Verkehrspolitik festschreibt. Dort wird die Nordbahn als hochrangige Hauptverkehrsstrecke qualifiziert. Momentan können wir eine Art "Bummelzüge" verwenden, welche mit durchschnittlich 65km/h unterwegs sind. Bei den heutigen beruflichen Anforderungen, mit teilweise 12 Stunden Arbeitszeit ist das nicht mehr akzeptabel.
    Vor Jahren wurden die Halte des Railjets in Hohenau mit dem Hinweis gestrichen, dass es ja schnelle Verbindungen nach Wien und zurück gibt. Nun haben wir weder die eine noch die andere Möglichkeit.
    Wir werden auch die Praktiken bei der Fahrplangestaltung hinterfragen. Es geht nicht nur um Zahlenerfassung, sondern um menschliche Schicksale. Unregelmäßigkeiten des Fahrplans (Zugausfälle und Verspätungen) führen zu täglichem Stress und bedrohen Existenzen. Busse warten nicht.
    Ein oft geäußerter Wunsch: Ab Wien ein zusätzlicher Zug um 18.30 Uhr. Viele Büros und Geschäfte schließen um 18 Uhr und die Wartezeit für die Heimfahrt ist zu lange.

    Diskussionswürdig ist auch die Preisgestaltung: Bernhardsthal-Wien € 22.90.- (z.B. Katzelsdorf-Bernhardsthal mit Bus € 1.80; Zug nach Wien € 18.70, U Bahn € 2.40) Für einkommensschwache Bürger fast nicht erschwinglich.

    Wir haben zur Zeit ca 2300 Unterschriften unter unsere Petition erhalten. Jede Unterschrift ist wichtig und zeigt die Unzufriedenheit mit der momentanen Situation. Es ist noch möglich, online zu unterschreiben. Bitte erinnern Sie Menschen in Ihrem Umkreis uns zu unterstützen.
    Wir werden uns bei den Gesprächen mit aller Kraft für Verbesserungen der Lebensqualität für die Menschen in unserer Region einsetzen.
    Mitte Oktober kann ich hoffentlich von Erfolgen berichten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Elvira Führer

  • Petition in Zeichnung - Zwischenbericht

    at 31 Aug 2019 17:08

    Sehr geehrte Unterstützer und Unterstützerinnen unserer Petition!

    Wir erhielten mit Ihrer Hilfe bis zum heutigen Tag ca 1800 Unterschriften (online 325). Am Wochenende endet die Möglichkeit, in den Gemeindeämtern und anderen Lokalen Unterschriften abzugeben. Online endet am 31. Oktober.
    Wir möchten mit unserer Aktion klarstellen, dass der für uns aktuelle Zustand - nämlich die Abkehr von den Regional-Express-Zügen seit Dezember 2010 als untragbarer Zustand gesehen wird. Nach unserer Ansicht steht eine solche Änderung krass im Widerspruch zu einem existierenden politisch vorgegebenen Verkehrskonzept - dem Österreichischen Generalverkehrsplan. Die Änderung vom Dezember 2010 ist auf nicht legitime Weise zustande gekommen und ist zu revidieren. Die tägliche Anreise zur Arbeit wird teilweise unerträglich, Familienleben, Freizeit und Erholung kommen zu kurz.

    Je mehr Menschen mit ihrer Unterschrift ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen, desto leichter werden wir bei den zuständigen Beamten Gehör finden.

    Wir bedanken uns herzlich für jede Unterschrift und ersuchen, andere Betroffene, Familienmitglieder, Freunde, Arbeitskollegen …… zum Unterschreiben zu bewegen. Wir werden diese Petition nicht irgendwo abgeben, sondern mit allen Möglichkeiten die Umsetzung anstreben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Die Interessensgemeinschaft Pendler der Nördlichen Nordbahn

  • Änderungen an der Petition

    at 27 Jul 2019 21:19

    ausführlicher formuliert, übersichtlicher gestaltet


    Neue Begründung: Für die berufstätigen Pendler nach Wien vernachlässigten die ÖBB die Bedürfnisse der Menschen im nördlichen Weinviertel immer mehr. Besonders betroffen ist die Strecke der Nordbahn Bernhardsthal-Gänserndorf. Der tägliche Weg zur Arbeit ist mit Stress und Nervenbelastung verbunden. Die Lebensqualität sinkt und die Zeit für Erholung und gemeinsame Betätigung mit der Familie wird immer mehr dezimiert. Existenzen werden gefährdet und immer weniger junge Familien siedeln sich in unseren Gemeinden an.
    Die Belastung der Betroffenen steigerte sich in den letzten Jahren immer mehr:
    Der Railjet hält nicht mehr in Hohenau;
    alle schnellen Verbindungen wurden gestrichen, der Regionalzug hält an immer mehr Haltestellen - die Fahrzeit für die Pendler aus dem Norden wird immer länger.
    Tschechische Privatzüge (8 Mal täglich) und der Railjet erhalten freie Fahrt und Regionalzüge müssen warten;
    Zugausfälle und Verspätungen (Anschlussautobusse warten nicht) erreichen unerträgliche Ausmaße;
    fehlende und unverständliche Durchsagen bei Problemen;
    viel zu laute und oft unnötige Durchsagen während der Fahrt (durchschnitt. eine Durchsage pro Minute);
    dass die Wendezeit der Züge in Bernhardsthal von ca 20-25 Minuten auf 5 Minuten gekürzt wurde, dürfte die Situation noch verschärfen;
    Die Pendler haben kein Verständnis für die Halte in Deutsch Wagram und Strasshof, da alle 30 Minuten eine Schnellbahnverbindung besteht.
    Am meisten erzürnt die Vorgangsweise der ÖBB, dass bei größeren Verspätungen der Zug (von Wien kommend) nicht den Zielbahnhof (Bernhardsthal) anfährt, sondern in Hohenau (oder auch früher) wendet. Die Fahrgäste müssen aussteigen und auf den nächsten Zug warten. Warten heißt es dann auch für diejenigen, welche in Rabensburg und Bernhardsthal am Bahnhof stehen und Richtung Wien wollen.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 5

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