• Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 16 May 2021 10:45

    Sehr geschätzte Unterzeichner unserer Petition!

    Die coronabedingten Einschränkungen werden erleichtert und das heißt für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unseres Pendlerforums, dass wir unsere Arbeit wieder verstärkt aufnehmen können. Unser Ziel ist die Wiedereinführung von beschleunigten Regionalzügen. Der Fahrplan der Nordbahn ist ein Beispiel von sozialem Egoismus. Bürgermeister von Wien-nahen, teilweise einwohnerschwachen Gemeinden ohne Einzugsgebiet konnten die Fahrpläne zu Gunsten ihrer Bewohner verändern. Dieser Einsatz ist bewundernswert, nur leider erfolgten diese Veränderungen zu Lasten der Pendler aus dem Norden. Diese Pendler haben nicht nur die längste Fahrzeit mit den ÖBB nach Wien zu bewältigen, sondern müssen oft noch eine längere Strecke mit dem Auto zurücklegen, ehe sie in den Zug steigen.

    Dieser Pendlergruppe zu sagen, sie mögen doch auf andere Gemeinden Rücksicht nehmen, ist in meinen Augen blanker Zynismus. Die Unterstützung von Politikern an unserer Initiative ist noch „ausbaufähig“. Nicht einmal dem slowakischen Botschafter in Wien ist es gelungen, bei Frau Ministerin einen Termin für ein Gespräch zu bekommen. Weder die länderübergreifende Bürgerinitiative, noch die Probleme der Bevölkerung werden wahrgenommen.

    Jedenfalls freue ich mich über die verstärkte Unterstützung durch Gemeinderäte aus den betroffenen Gemeinden und wir haben große Hoffnung auf politische Hilfe (vage Zugeständnisse gibt es bereits).
    Wer werden nicht akzeptieren, dass es für alle Pendler entlang der Nordbahnstrecke Verbesserungen gibt und für uns wurde es (mit Ausnahme der letzten Fahrplanänderung) immer schlechter. Wir haben noch genug zu tun!!!

    Mit freundlichen Grüßen
    Elvira Führer

  • Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 11 Apr 2021 17:32

    Sehr geehrte Unterstützer unserer Petition!

    In der Kurier-Ausgabe habe ich die Verbesserungen der Nordbahn leider vorzeitig gelobt. In den letzte 3 Wochen gab es wieder viele Zwischenfälle (Verspätungen, Ausfälle, mangelnder Schienenersatzverkehr, mangelhafte Durchsagen...)
    Gemeinsame Proteste gerichtet an VOR und ÖBB dürften wirkungsvoller als Einzelmeldungen sein.

    Deshalb hat Herr Bartosch Gerhard aus Hohenau die FB Gruppe "Pendler der Nordbahn" gegründet. Hier können alle Betroffenen ihre Probleme melden (Tag, Zugnummer, Ort, Abfahrt oder Ankunft, Dauer der Verspätung ..., )
    Ich ersuche alle Betroffene dringend dieser Gruppe beizutreten und das Angebot zu nützen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Elvira Führer

  • Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 05 Feb 2021 08:55

    Sehr geschätzte Unterzeichner unserer Petition "Beschleunigung der Nordbahn"!
    Seit ca. 2 Jahren bemühen sich unzähligen Mitarbeiter und ich um Verbesserungen des Fahrplans der Nordbahn für die Pendler aus den nördlichen Gemeinden. Seit dem letzten Fahrplanwechsel wurden Erleichterungen spürbar. Damit wollen wir uns aber nicht zufrieden geben.
    Wir beharren weiter auf die Umsetzung der Forderungen unserer Petition: Der Wiedereinführung von Regionalexpresszügen, einem bewährten Mix aus beschleunigten Zügen und Zügen, welche in jeder Station halten. Wir wollen gerechtere Fahrpläne, welche die Aussagen des Österreichischen Generalverkehrsplans berücksichtigen (Regionale Unterschiede müssen ausgeglichen werden. Das Erreichbarkeitsgefälle zwischen einzelnen Regionen ist deutlich zu reduzieren)
    Im November wurde ich von einer Mitarbeiterin des VOR ersucht, Vorschläge einzusenden. Das habe ich natürlich sofort gemacht und im Sinne der 2400 Unterzeichner auf die Möglichkeit von beschleunigten Routen von Bernhardsthal über Wien Mitte nach Wien HBF (und natürlich zurück) hinzuweisen.
    Leider muss ich mich immer wieder gegen Aktionen wenden, welche unter dem Begriff "Pendlerforum" geschehen und eigentlich nur persönlichen Interessen dienen. Dazu gehört die Forderung nach einer Route des Regionalzuges über Stadlau nach Wien HBF. Diese Variante würde nur wenigen Pendlern Vorteile bringen und die Fahrzeit der übrigen verlängern. Es hat jeder das Recht, mit dem VOR bez. Fahrplangestaltung zu verhandeln, aber nicht unter dem Deckmantel "Pendlerforum". Dagegen wehre ich mich entschieden!
    Es wurden alle Bürgermeister der nördlichen Gemeinden entlang der Nordbahn in einer Mail (mit Unterschriften einiger Gemeinderäten) gebeten, diese Forderungen des Pendlerforums zum Wohl ihrer Bürger nach beschleunigten Zügen zu unterstützen. Gemeinsam könnten wir unser Ziel erreichen😀

  • Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 13 Jan 2021 08:53

    Sehr geehrte Unterstützer und Unterstützerinnen unserer Petition!

    Seit ca 2 Jahren bemüht sich unsere Bürgerinitiative um bessere Bedingungen (ÖBB) f. die Pendler in unserer Region. Wir haben schon viel erreicht. Schnellere Verbind. m. d. Regionalzügen sind unser weiteres Ziel.

    Mir viel Aufwand versuchen wir seit 1Jahr die Wiedereinf. d. Halte der internat. Schnellzüge in Hohenau zu erreichen. Leider gelang uns bis heute nicht, den Hohenauer Bürgermeister von den Vorteilen der Halte des RJ in Hohenau zu überzeugen, er befürchtet Nachteile für seine Bürger. Mit dem Titel "Unbedachtes Pendlerforum" wurde unsere Arbeit (bes.die Zusammenarbeit mit der Slowakei) nicht gerade positiv bewertet. Da mit ähnlichem Wortlaut auch Mails an das Ministerium und Landesreg. gesendet wurden, erachten wir es wirkungsvoller, wenn sich die Oppositionsparteien, Hohenauer Mitarb. d. Pendlerforums u slow. Partner weiter um den erfolgreichen Abschluss in Zusammenarbeit mit dem Bürgerm. kümmern. Die Umsetzung der Halte des RJ in Hohenau hängt an einem "seidenen Faden". Nur durch gemeinsame Bemühungen kann es gelingen.

    Flugblätter mit folgendem Text verteilten wir in Hohenau:
    Information d. internat. Pendler-Initiative Tschechien – Slowakei - Österreich
    Es ist erfreulich, dass die Länder Mitteleuropas immer mehr zusammenwachsen. Das bedeutet auch einen vermehrten Austausch von Arbeitskräften. So ist in den letzten Jahren eine kontinuierliche Zunahme von Menschen zu beobachten, die aus der Slowakei zur Arbeit über Hohenau nach Österreich auspendeln. Aufgrund der langsamen Regionalzüge sind viele österr. und slowak. Pendler verleitet, täglich direkt mit dem Auto die weite Strecke bis nach Wien zu fahren. Es kam zur Gründung einer länderübergreifenden Bürgerinitiative „Beschleunigung der Nordbahn“ – 2400 Unterschriften konnten erreicht werden (österr. und 22 slowakische Bürgerm. unter-stützen die Petition).
    Das Pendlerforum stellte im Dezember 2019 einen Antrag an das BMVIT um Halte des Railjets in Hohenau zu ermöglichen. Die Antwort kam umgehend: Hohenau hat mit 2700 Einwohner keine Aussicht auf diese Begünstigung. Die Mitarbeiter des Pendler Forums stellten im Jänner 2020 einen neuerlichen Antrag mit wohldurchdachten Argumenten: im Umkreis von 20 Km (um Hohenau) leben ca 10 000 Menschen in Österreich und ca 50 000 in der Slowakei. Der slowakische Botschafter in Österreich, Herr P. Misik, erkannte sofort die große Bedeutung der schnelleren Züge für seine Landsleute. Er ist bis heute ein wichtiger Ansprechpartner und zur weiteren Zusammenarbeit bereit.
    Im September 2020 kam zu einem ausführlichen Gespräch im Ministerium (Anwesend: Botschaftsrat M.Pangrac, Ing. K. Klug, W. Wind und E. Führer). Ein Satz ließ Hoffnung aufkommen: Auf Grund des großen Einzugsgebietes habe der Antrag sehr wohl Berechtigung.
    Für die gesamte Region würden Halte des RJ eine Verbesserung der Lebensqualität und Attraktivität für Zuzügler bedeuten. Auch aus umwelt-politischen Gesichtspunkten wäre es höchst wirkungsvoll, durch spürbar kürzere Fahrzeiten gerade jene Pendler von der Straße auf die Schiene zu locken, die täglich weite Entfernungen zurücklegen müssen. Der bestehende Verkehr soll von der Straße auf die Schiene kommen. Mit einer nennenswerten Zunahme des Straßenverkehrs aus der Slowakei ist nicht zu rechnen, da alleine Halte des RJ in Hohenau keine Jobs für slowakische Arbeitnehmer in Wien schaffen.
    Alles weitere sind politische Entscheidungen. Da die Hohenauer Bevölkerung den größten Vorteil durch die Halte des RJ hätte, werden sich hauptsächlich die Hohenauer Mitglieder des Pendler Forums u. die Oppositionsparteien (im Konsens m. d. Gemeinderat) um weitere Maßnahmen bemühen.
    Die restlichen Mitglieder der Bürgerinitiative werden sich verstärkt für bessere Verbindungen mit den Regionalzügen einsetzen. Wir führten zwei Mal Gespräche mit Managern des VOR. Die größten Hürden für die Pendler (Verspätungen, Zugausfälle) konnten beseitig, einige zusätzliche und schnellere Züge erkämpft werden. Mit den letzten Verbesserungen wollen wir uns aber nicht zufriedengeben und fordern die Einhaltung der Vorgaben des Österr. Generalverkehrsplans bei der Gestaltung zukünftiger Fahrpläne. Darin heißt es unter anderem: Regionale Unterschiede sind zu minimieren. Das Erreichbarkeitsgefälle zwischen einzelnen Regionen und den Ballungsräumen ist deutlich zu reduzieren.
    Durch die Fahrplangestaltungen der letzten Jahre wurde genau das Gegenteil erreicht: Wien-nahe Gemeinden konnten zu Lasten der nördlichsten Gemeinden Verbesserun-gen erhalten, alle schnellen Verbindungen wurden gestrichen. Regionalexpresszüge wurden zu Bummelzügen. Die Manager des VOR zeigen sich gesprächsbereit und wollen unsere Vorschläge (haben wir bereits schriftlich bekannt gegeben) diskutieren und hoffentlich verwirklichen. Wir wünschen uns dabei die Unterstützung der österr. Bürgermeister aus den nördlichsten Gemeinden und mit Hilfe unserer slowak. Verbündeten werden wir hoffentlich erfolgreich sein.

  • Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 22 Nov 2020 07:50

    Sehr geehrte Unterstützer und Unterstützerinnen unserer Petition!

    Im September 2019 lautete die Schlagzeile der Rundschau (Gänserndorf): Bernhardsthaler mieseste Verbindung. Laut Studie der Arbeiterkammer Wien, NÖ und Burgenland gab es die größten Probleme auf der Nordbahn.

    Die Bürgerinitiative „Beschleunigung der Nordbahn“ nimmt mit Erleichterung zur Kenntnis, dass der neue Fahrplan ab 14. Dezember 2020 spürbare Verbesserungen für die Pendler bringen wird:

    Zusätzliche Züge: 23.20 ab Floridsdorf,
    18.30 ab HBF, jeden Freitag um 14.50 ab Floridsdorf (beide Züge beschleunigt)
    Taktlücken werden wochentags geschlossen. Es fährt dann stündlich ein Zug, in den Hauptverkehrszeiten im 30 Minuten Takt
    Schon länger gibt es kein vorzeitiges Wenden der Züge bei Verspätungen - wobei Verspätungen bereits die Ausnahmen sind.

    Die guten Ergebnisse lassen sich vermutlich nicht ausnahmslos auf unsere Aktivitäten zurückzuführen, aber die gemeinsamen, unermüdlichen Bemühungen in den letzten beiden Jahren haben vielleicht dazu beigetragen:

    • Eine Petition an den VOR wurde grenzüberschreitend (Österreich, Slowakei, Tschechien) gestartet und von 2400 Betroffen unterzeichnet. Die meisten Bürgermeister der betroffenen österreichischen Gemeinden haben unterschrieben und 22 Bürgermeister aus der Slowakei.
    • Es kam zu Gesprächen mit Managern des VOR
    • Mit Bürgermeistern in Österreich und in der Slowakei
    • In der Arbeiterkammer
    • In der slowakischen Botschaft in Wien. (Botschafter Peter Misik erkannte sofort den Wert von guten Verbindungen mit den ÖBB nach Wien. Über Hohenau führt bekanntlich der einzige Grenzübergang zur Slowakei nördlich der Donau.
    • Mit Beamten im Verkehrsministerium im Beisein vom slowakischen Botschaftsrat Martin Pangrac (Hier wurden die Halte von internationalen Zügen in Hohenau besprochen)
    • In unzählige Mails an alle möglichen Stellen und Presseberichten wurde immer wieder auf die schwierige Situation der Pendler aus den nordöstlichsten Regionen hingewiesen.
    • Aus der Bürgerinitiative entwickelte sich das Pendlerforum, wo sich aus allen betroffenen Gemeinden Mitarbeiter beteiligen.

    Bei all diesen enormen Veränderungen ( vermehrtes Angebot von Zügen, kaum Zugausfälle, weniger Verspätungen) weisen die Pendler aus dem Norden immer wieder darauf hin, dass sich an den Fahrzeiten nur geringfügig Verbesserungen ergeben haben. VOR zeigt sich aber auch hier gesprächsbereit und das Pendlerforum hofft auf schnellere Verbindungen ab Breclav oder Bernhardstahl in den frühen Vormittagsstunden.
    Diese schnellen Verbindungen sind umso wichtiger, als der Ausbau der Nordbahn (Modernisierung der ältesten Bahnstrecke Österreichs) den Pendlern in den nächsten 10 Jahren durch Schienenersatzverkehr und vermutlich Verspätungen alles abverlangen wird. Auch nach Beendigung der Arbeiten wird es - nach Auskunft der ÖBB Beamten – zu keinen verkürzten Fahrzeiten für Regionalzüge geben.

    In Zusammenarbeit mit der Slowakei setzte sich das Pendlerforum auch für die Wiedereinführung der Halte von internationalen Zügen in Hohenau ein. Der Bedarf ist gegeben, da im Umkreis vom 20 Kilometern auf eine Einwohnerzahl von 60 000 Personen verwiesen werden kann. (Ca 50 000 in der Slowakei und ca 10 000 im Weinviertel) Große Bedenken gegen diese Halte in Hohenau äußerte auch Bürgermeister Gaida. Er befürchtet eine Belastung für seinen Ort durch zusätzliches Verkehrsaufkommen. In einem Rundschreiben "Unbedachtes Pendlerforum" äußerte er seine Befürchtungen.
    Das Pendlerforum wird sich in dieser Angelegenheit nicht mehr weiter engagieren. Es wurde der Bedarf aufgezeigt. Für Lösungen und Umsetzungen sind Politiker aus Österreich wie auch aus der Slowakei zuständig. Die Pendler hoffen sehr, dass sie vielleicht in naher Zukunft diese schnellen Züge verwenden können. Sie würden eine Aufwertung der gesamten, durch Abwanderung stark gefährdeten Region, bedeuten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Elvira Führer, im Namen aller Mitarbeiter und natürlich Mitarbeiterinnen

  • Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 16 Oct 2020 09:48

    Sehr geehrte Unterstützer und Unterstützerinnen unserer Petition!

    Wir können einen kleinen Erfolg bekanntgeben: Ab 14. Dezember 2020 wird ein zusätzlicher Zug um 18:30 Uhr ab Wien HBF nach Bernhardsthal fahren.
    Es war besonders für Berufstätige, welche um 18 Uhr ihre Arbeit in Wien beendeten sehr mühsam, eine Stunde, bis 19 Uhr, auf den nächsten Zug zu warten. Dieser Zug wird noch dazu beschleunigt geführt, hält also nicht in allen Stationen.

    Wir haben in unserer Petition auch die Bitte geäußert, dass Züge an der Stammstrecke nicht in allen Stationen halten - wie es früher der Fall war. Diese Variante ist ist unmöglich und das müssen wir akzeptieren. Wir halten aber weiter an unseren Forderungen nach wenigstens 3 beschleunigten Zügen in den frühen Vormittagsstunden fest. Wir wollen einen Kompromiss erreichen, mit dem alle leben können. Es kann nicht sein, dass Fahrpläne auf Kosten der Pendler geändert werden, welche die weiteste Anreise haben. Diese Vorgangsweise prangern wir immer wieder an - es ist kein Zeichen von sozialen Handlungsweisen, wenn man über Schwächere - nicht nur sinngemäß - drüberfährt. Besonders junge Familien sehen sich dadurch in ihrer Existenz bedroht.

    Es wird seitens des VOR immer argumentiert, dass wir zahlenmäßig zu wenige sind. Zum Glück beteiligen sich aus der Slowakei Bürgermeister, Pendler und auch Vertreter der slowakischen Botschaft an unserer Petition. Notgedrungen verwenden diese Pendler (und auch unsere) häufig die Autobahn, da die ÖBB nicht konkurrenzfähig mit der Autobahn sind.

    Leider wird das nicht in der Pendlerstatistik des VOR berücksichtigt. Deshalb sehen wir, als Vertreter der Bürgerinitiative, es als unsere Aufgabe immer wieder darauf hinzuweisen.
    Die neuen Fahrpläne ab Dezember sind noch nicht völlig veröffentlicht. Wir hoffen natürlich noch immer auf ein Einsehen der Manager des VOR und rechnen mit beschleunigten Zügen am Morgen.

    Wichtig ist, dass unsere Bewegung nicht ins Stocken gerät. Deshalb erinnere ich nochmals, alle Unannehmlichkeiten (Verspätungen, Zugausfälle, zu wenig Waggone, zu hohe Fahrpreise, es gibt häufig keine Sitzplätze ....) an die Arbeiterkammer zu richten:

    thomas.kronister@aknoe.at
    oder
    Thomas Kronister
    Ak-Platz 1
    3100 St. Pölten

    Meine Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und ich waren besonders im heurigen Jahr sehr aktiv: Gespräche mit VOR, mit Beamten im Ministerium, mit Bürgermeistern in der Slowakei und in Österreich, Gespräche in der slowakischen Botschaft. Wir haben unzählige Mails versendet, Kopien verteilt, mit dem Pendlerforum Lösungen gesucht. Zum Glück sind die Medien an unseren Aktivitäten interessiert - Berichte in Zeitungen sind am wirksamsten und werden bei den zuständigen Stellen am ehesten wahrgenommen.

    Ich bin vielen Institutionen und Menschen, welche diese Probleme der Betroffenen eigentlich lösen sollten, gewaltig auf die "Nerven gegangen". Viele Antworten waren abweisend oder blieben aus, Anrufe und Mails unbeantwortet. Einzig aus der Slowakei erhielten wir enorme Unterstützung - wir haben die selben Schwierigkeiten mit der Beförderung durch die ÖBB auf dem Weg über Hohenau nach Wien.

    Ich hoffe, dass ich bald meine Arbeit beenden kann, dass endlich "Volksvertreter" in allen betroffenen Orten die Probleme ihrer Bürger wahrnehmen und auch lösen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Elvira Führer

  • Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 11 Oct 2020 09:05

    Sehr geehrte Unterstützer unserer Petition!

    Am 9. Oktober 2020 war ich zu Gesprächen in Wien in der Arbeiterkammer eingeladen. Herr Dip. Geogr. Thomas Kronister und seine Mitarbeiter versuchen unter anderem auch die Fahrbedingungen der Arbeitnehmer zu verbessern und Probleme aufzuzeigen.
    So bestätigten sie in einer Studie die leidvollen Erfahrungen der Pendler, welche mit der Nordbahn nach Wien unterwegs sind. Eine Zeitung fasste in der Schlagzeile zusammen „Bernhardsthaler mieseste Verbindung“. Es gibt auch die meisten Beschwerden auf unserer Strecke. Erschwerend wirkt sich die Tatsache aus, dass alle Fahrplanänderungen in den letzten Jahren zu Lasten der Pendler aus dem Norden (welche die längsten Fahrzeiten auf sich nehmen müssen), durchgeführt wurden.

    Herr Kronister und sein Team wollen uns unterstützen. Unter anderem hoffe ich auf deren Teilnahme bei Gesprächen mit Managern des VOR. Pünktlichkeit, mangelhafte Garnituren, zu wenig Waggone und ein zusätzlicher Zug um ca 18.30 Uhr ab Wien werden ihre Themen sein.

    Um uns wirksam vertreten zu können, brauchen sie natürlich Unterlagen. Ich ersuche deshalb alle Betroffenen dringend, ihre negativen Erfahrungen zu melden. Gerade die Arbeiterkammer braucht diese punktgenauen Unterlagen.
    Dazu gehört auch der Hinweis auf die viel zu hohen Fahrpreise (einfache Fahrt von Bernhardsthal nach Wien € 20)
    Bitte schreiben Sie mit Namen, Datum, Uhrzeit, wenn möglich auch die Zugnummer auf und senden Sie Ihre Beschwerden an:

    thomas.kronister@aknoe.at
    oder
    Dipl. Geogr. Thomas Kronister
    AK-Platz 1
    3100 St. Pölten

    Wir können nur gemeinsam etwas bewegen, es hat sich bis heute niemand von den für die Bevölkerung Verantwortlichen bereitgefunden, uns zu unterstützen. Dabei möchte ich natürlich niemandem Unrecht tun. Vielleicht ist es mir auch nur entgangen und bei der Gestaltung der neuen Fahrpläne, welche im Dezember wirksam werden, wurden unsere Wünsche (auf wessen Intervention auch immer) berücksichtigt. Ich kann es auch nicht wissen, da ich seit März keinen Kontakt mit den Managern des VOR herstellen kann. Ich bekam zwar die Zusage für ein Gespräch gegen Ende des Jahres, aber bis heute keinen genauen Termin.

    Mit freundlichen Grüßen
    Elvira Führer

  • Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 18 Jun 2020 14:46

    Sehr geehrte Mitwirkende an unserer Petition!

    Ich habe mit unzähligen Helfern und Unterstützern seit Monaten auf die schwierigen, familienfeindlichen und teilweise existenzbedrohlichen Verhältnisse im nordöstlichsten Teil des Weinviertels hingewiesen. Erleichterungen könnten bessere Fahrpläne durch den VOR und auch die Halte des Railjets in Hohenau bringen. 2400 Unterschriften von Betroffenen sprechen eine deutliche Sprache. Da immer wieder mit der geringen Anzahl unserer Bewohner argumentiert wurde, haben wir das Einzugsgebiet der Slowakei angegeben und Unterstützung von 22 slowakischen Bürgermeistern und dem slowakischen Botschafter in Wien, Herrn Peter Misik, erhalten. Wir haben alles in unserer Macht Stehende getan und nun sind die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden "am Zug". Wir können nur Bedürfnisse aufzeigen und um Hilfe ersuchen. Umsetzung ist nur mit Hilfe der Bürgermeister möglich.
    Es wurden alle entweder persönlich oder schriftlich über die Probleme ihrer Bürger informiert. In den nächsten Tagen erwarten wir eine Einladung zu Gespächen mit Experten. Leider bin ich nicht mehr sehr optimistisch und hoffe trotzdem, dass alle Bemühungen nicht umsonst waren.
    Berichte in der NÖN und in den Berzirksblättern (Mistelbacher Ausgabe) stärken unsere Position. Bedauerlicherweise erfahren die Betroffenen im Bezirk Gänserndorf zu wenig über unsere Aktivitäten. Mittels Flugblättern werden wir versuchen, so viele als möglich zu erreichen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Elvira Führer

  • Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 08 Jun 2020 19:19

    Sehr geehrte Unterstützer unserer Petition!

    Nach der Corona-bedingten-Zwangspause setzen sich Vertreter des Pendler Forums wieder für die Pendler des nördlichen Abschnittes der Nordbahn ein. Inzwischen beteiligen sich 22 Bürgermeister des an Hohenau angrenzenden slowakischen Bezirkes Senica an der Bürgerinitiative.

    Auch der slowakische Botschafter in Wien, Herr Peter Misik, hat davon Kenntnis erlangt und hat Ing. Klug, Dr. Kimmich und mich nach Wien eingeladen. Das Gespräch fand am 4. Juni 2020 statt. Der Botschafter erkannte sofort die große Bedeutung einer Stärkung des Bahnhofes Hohenau auch für die slowakischen Pendler. Er sagte uns im Rahmen seiner Möglichkeiten Unterstützung zu.

    Wir sind sehr froh über das Ergebnis dieses Besuches. Es bestätigt uns, dass unser Anliegen nach Wiedereinführung der Schnellzughalte in Hohenau gerechtfertigt erscheint, wie auch die Forderung nach schnelleren Zugverbindungen.

    Durch die Zusammenarbeit mit slowakischen Volksvertretern scheint es, dass wir unserm Ziel etwas näher kommen. Diese Zwischenerfolge sind nötig, denn unsere Bemühungen sind langwierig und wir müssen uns vermutlich auf noch einige Hürden vorbereiten. Aber noch geben wir nicht auf!

    LG Elvira Führer

  • Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 14 May 2020 12:28

    Sehr geehrte Mitwirkende an unserer Petition!

    Ich möchte wieder über die Tätigkeit des Pendler Forums berichten: Am 6. 3. waren Ing. Klug (Hausbrunn), Dr. Kimmich (Bernhardsthal) und ich zu Gesprächen mit den Managern des VOR in Wien geladen.

    Folgende Wünsche brachten wir vor:
    3 schnelle Züge ab Bernhardsthal in den frühen Morgenstunden
    1 beschleunigter Zug ab Wien um ca 15.50 Uhr
    1 zusätzlicher Zug um 18.30 ab Wien, der in allen Stationen hält

    Die Diskussionen waren 90 Minuten lang heftig, aber trotzdem sachlich. Zusagen erhielten wir nicht, aber wir wissen, dass unsere Vorschläge bei den weiteren Fahrplangestaltungen zumindest zur Kenntnis genommen werden.

    Unser Hauptargument: alle Pendler der Nordbahn haben in den letzten Jahren Verbesserungen erfahren, nur für unserer Bevölkerung gab es Verschlechterungen. In der Folge kommt es zu Abwanderungen, Gefährdung des Arbeitsplatzes, verminderter Lebensqualität, keine Zeit für Familienleben und Freizeit …..).

    Verstärken konnten wir die Wünsche unserer Petition mit den Unterschriften von ca. 2400 Personen. Ganz besonders wichtig und wertvoll ist für uns außerdem, dass sich auch 22 slowakische Bürgermeister aus dem angrenzenden Bezirk Senica an unserer Aktion beteiligen und die Petition mit ihrer Unterschrift bestätigten. Sie vertreten immerhin ca. 46 000 Bürger.(Anm.: der bereits bestehende Pendlerstrom aus der Slowakei über Hohenau soll auf die Schiene gelenkt und nicht verstärkt werden)
    Diese 22 Unterschriften der slowakischen Bürgermeister dürften doch etwas Aufmerksamkeit gewonnen haben. Wir wurden für Anfang Juni vom slowakischen Botschafter nach Wien zu einem Gespräch geladen.

    Dr. Kimmich und ich werden dabei alles versuchen, dass slowakische Vertreter unsere Bemühungen für bessere Verbindungen mit der Nordbahn und Halte des Railjets in Hohenau unterstützen. Damit können wir wieder hoffen, dass unsere Arbeit der letzten beiden Jahre nicht vergebens war.

    Mit freundlichen Grüßen
    Elvira Führer

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