07.07.2026, 06:43
Liebe Freundinnen und Freunde der Bürgerinitiative,
Wir möchten uns kurz melden, bevor alle in den Urlaub fahren. Ende letzten Jahres haben wir eine Anfrage an die "Gesundheit Burgenland" Abteilung 5 Gesundheit, die "BURGEF" und die Abteilung 10 "Bau" der Landesregierung laut Informationsfreiheitsgesetz IFG gestellt.
Es ging um die Veröffentlichung der EPIG Studie, Unterlagen zum Naturschutz aus den erstellten Gutachten und um Ergebnisse zu den verschiedenen Boden-Bohrungen.
Die einhellige Antwort war, dass keine Daten sowohl zum Thema EPIG-Studie als auch zu allen anderen geforderten Unterlagen bekannt gegeben werden. Die NEOS haben eine ähnliche Anfrage gestellt und wurden ebenso abgewiesen.
Zum Thema Gesundheitspolitik im Burgenland gibt es nun einen Artikel im Online Magazin "Jetzt.at" den ihr unter folgendem Link lesen könnt:https://www.jetzt.at/artikel/stzduNO6-a3boB89S-d9e20. Der Redakteur Herr Wolfgang Rössler kam extra nach Gols um sich mit uns zu treffen und um sich ein Bild vom Standort zu machen.
Schönen Sommer wünscht
Eure Bürgerinitiative
05.02.2026, 02:17
Liebe Freundinnen und Freunde,
Ihr habt jetzt schon länger nichts von uns gehört, dennoch - wir sind noch voll bei der Sache.
Im letzten Jahr haben wir folgendes unternommen bzw vorangetrieben:
Wir sind erneut an die EU herangetreten und haben Beschwerde durch RA List unter anderem wg Krankenanstaltengesetzesänderung erhoben.
Antwort der EU: Auch wenn das Landesparlament Gesetze ändert, so muss es vor der Baugenehmigung auf jeden Fall eine NVP geben und es müssen alle EU Gesetze bzgl Natura 2000 eingehalten werden. Unser Akt wurde nicht geschlossen und die Situation im Burgenland wird beobachtet, so konnten wir auch vor kurzem verschiedene Artikel an die EU übermitteln, in welchen Aussagen getätigt wurden, dass man von SPÖ-Seite versuchen werde die EU Gesetzgebung und die NGO´s auszuschalten.
Weiters haben wir Anfang Oktober Anfragen laut IFG (Informationsfreiheitsgesetz) an das Land Abt. 10 Gesundheit, Abt 5 Bau und Burgef gestellt zur Herausgabe/Veröffentlichung der EPIG Studie, zur Bekanntgabe der Ergebnisse der Tiefenbohrung am Standort "Wiesäcker" sowie aller Unterlagen, welche zur Standortbestimmung geführt haben. Wir waren der Meinung, dass diese neuen Gesetze für uns Bürger mehr Transparenz schaffen und Licht in die Sache bringen könnten...
Die Antworten auf unsere Fragen kamen fristgerecht und waren unbefriedigend! Man könne keine der geforderten Studien und Ergebnisse aufgrund von "Geheimhaltung" herausgeben!
Nun muss man sich schon fragen dürfen, was an der EPIG Studie sooo geheim ist, dass wir, mit dessen Geldern eine solche Studie bezahlt wurde, nicht das Recht haben, diese einzusehen! Übrigens gibt es seit Beginn des Themas KH Gols Anfragen zur Herausgabe und Veröffentlichung dieser Studie von Seiten der Opposition!
Es bleiben fast nur 2 ganz selbstverständliche Antworten: Der Standort wird nicht erwähnt, weil er nicht in Betracht kam und ein neues Krankenhaus im Seewinkel nicht erforderlich ist! Denn sieht man sich die Österreichweiten Diskussionen zum Thema Gesundheit und Krankenhaus an, so wird hier immer wieder fundiert gezeigt, dass Krankenhäuser mit nur 150 Betten keine Qualitätsstandards einhalten können, da es pro Tag zu wenig chirurgische Eingriffe gibt, die Ärzte sozusagen untertrainiert sind, was das operieren angeht!
Weil nun unsere Anfrage abgelehnt wurde, haben wir die Behörden dazu aufgefordert, diese Verweigerung in Bescheidform zu erlassen, was mit 3.2.26 geschehen ist. Der Bescheid wurde bereits an RA List weitergeleitet und wir werden Bescheidbeschwerde einreichen.
Wir hoffen, dass ihr uns weiterhin unterstützt und melden uns wieder, wenn es etwas zu berichten gibt.
Eure BI
10.06.2025, 04:48
Liebe Freundinnen und Freunde der Bürgerinitiative,
Heute senden wir euch den Link zu einer neuen Petition, die in Zusammenhang mit dem geplanten Bau eines Krankenhauses am Standort "Wiesenaecker" eng verknüpft ist.
www.openpetition.eu/petition/online/schuetzt-unseren-see-keine-weiteren-einleitungen-von-krankenhausabwasser-in-den-neusiedlersee
Lest bitte selbst nach und unterschreibt, wenn ihr der Meinung seid, dass die Einleitung von Krankenhaus-Abwässern in den Neusiedler See verhindert werden muss. Bitte auch an Freunde weiterleiten.
Die Petition wurde nicht von uns selbst gestartet, sondern kommt aus den Reihen der "Unterstützer" unserer Initiative.
Vielen Dank für eure Unterstützung.
Eure Bürgerinitiative
26.05.2025, 06:51
Liebe Freundinnen und Freunde,
Nachdem wir am Dienstag den 25.03.2025 mit der stellvertretenden Landeshauptfrau Anja Haider-Wallner im regen Austausch waren, können wir zusammenfassend feststellen, dass unsere Fragen nicht befriedigend beantwortet wurden! Der vom ORF ausgestrahlte Beitrag zur Veranstaltung im Weinwerk Neusiedl am See kann nur einen kleinen Teilausschnitt des Abends beleuchten.
Das Hauptthema der Diskussionsrunde war die undurchsichtige Standortwahl für das neue Krankenhaus. Die Mehrheit der Anwesenden brachte seine Enttäuschung über das nicht eingehaltene Wahlversprechen der derzeitigen stellvertretenden Landeshauptfrau zum Ausdruck.
Unser Obmann, Nikolaus Gracher konfrontierte Frau Haider-Wallner mit der Bekanntgabe, dass die BI zusammen mit Pro Thayatal vertreten durch die Kanzlei List, die EU-Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof in Kürze einreichen werde. Diese Aussage fand keinerlei Gegenreaktion.
Jetzt ist es aber soweit, und die EU hat auch die Registrierung der Beschwerde bekannt gegeben.
In der Begründung wird:
- die fehlende UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) angegeben, welche von der EU bei "städtebaulichen Projekten" gefordert wird,
- die EU-Rechtswidrigkeits-Verletzung des Natura-2000 Europaschutzgebietes,
- die anlassmäßige Gesetzesänderung im Krankenanstaltengesetz und den damit verbundenen
- Verstoß gegen die Aarhus-Konvention sowie
- die unionsrechtswidrige Aufhebung der Bestimmungen für die Raumplanungskompetenzen der Gemeinden als auch
- die eingeschränkten Mitwirkungsrechte der Öffentlichkeit sowie
- die Verletzung des Renaturierungsgesetzes angeführt.
Was wir weiterhin klarstellen ist, dass es KEINE NATURVERTRÄGLICHE" Bebauung gibt, egal wie ein Krankenhaus betrieben wird. Also z.B. ob der Strom aus sog. "erneuerbaren Energien" hergestellt wird, oder ob ein Grüngürtel um das Krankenhaus entstehen wird, welcher erst in ca. 30 Jahren einen evtl. Effekt hätte. Auch die Widmung eines doppelt so großen Gebietes in ein "Naturschutzgebiet" irgendwo im Burgenland ist nicht mehr "State of the Art". Es bringt uns in Gols, Weiden, Mönchhof und Neusiedl am See nichts, wenn uns unser Naherholungsgebiet vor Ort weggenommen wird!
Nun wurde in den letzten Wochen kundgetan, dass es einen sogenannten "Gestaltungsbeirat" unter dem Vorsitz von der Bausachverständigen Hannelore Ursula Horak geben wird (Krone Bericht vom 25.04.25). In diesem sogenannten "Gestaltungsbeirat" sitzen ebenfalls die Institutionen "Gesundheit Burgenland", ein Rechtsanwalt, der "Naturschutzbund Burgenland" und der "Verein Welterbe Neusiedler See" laut Artikel. Nun ist zur Person Hannelore Ursula Horak zu sagen, dass sie im Aufsichtsrat der "Gesundheit Burgenland" (www.gesundheit-burgenland.at/unternehmen/die-organisation/aufsicht/#c3045) sitzt. Man könnte nun den Schluss ziehen, dass in diesem "Gestaltungsbeirat" kein Gleichgewicht der Stimmen herrscht. "Naturschutzbund" und "Verein Welterbe Neusiedler See" werden es vermutlich schwer haben, sich für Natur und Kultur einzusetzen!
Außerdem ist noch zu betonen, dass im Gutachten des Welterberates (ICOMOS) vom 05. Oktober 2023, veröffentlicht Anfang 2024, vom Standort "Wiesäcker" abgeraten (www.meinbezirk.at/eisenstadt/c-lokales/unesco-beratungsmission-warnt-vor-verbauung_a6563462) wurde, da dies die Region auf die sogenannte "Rote Liste" des UNESCO Welterbes bringen würde. Abschließend könnte man sich die Frage stellen, was wohl von einem derartigen "Gestaltungsrat" zu erwarten sein wird?
Wir sind der Meinung, dass allein die Standortwahl in diesem geschützen Landschaftsstreifen sowie fehlende Geldmittel den Bau des Krankenhauses nicht nur verzögern sondern unmöglich machen werden.
Wenn es dennoch eine Lösung für einen zeitnahen Baubeginn und Kostensenkung gäbe, wäre die Wahl eines anderen Standortes, ob in der Gemeinde Gols, in Mönchhof/ Marienkron oder in der Bezirkshauptstadt Neusiedl am See zielführend.
Eure Bürgerinitiative
08.04.2025, 03:27
Liebe Freundinnen und Freunde der Bürgerinitiative,
Wir benötigen erneut eure Unterstützung.
Bitte schreibt den Damen und Herren Landtagsabgeordneten der Oppostion, dass ihr so wie die BI, an die Opposition appelliert, sich gegen die Änderung des Krankenanstaltengesetzes zusammen zu tun, um vor das Verfassungsgericht zu ziehen.
Unten unser Brief, der gerade an jede Abgeordnete und jeden Abgeordneten der Opposition per Email versendet wurde. Am Ende findet ihr auch die Email-Adressen der FPÖ-und ÖVP Abgeordneten. Gerne formuliert ihre eure Briefe auch selbst. Eure BI
Sehr geehrte Damen und Herren Landtagsabgeordnete der Opposition FPÖ und ÖVP
Die Bürgerinitiative „Ja zum Krankenhaus-Nein zur Verbauung der Golser Wiesäcker“ tritt erneut an sie heran. Sie erinnern sich, dass wir bereits im November 2024 die Zusammenarbeit der Opposition zum Thema „Standort Wiesäcker“ angeregt haben.
Wir geben nicht auf, denn wir sind nach wie vor der Meinung, dass es nicht rechtens ist, dass wir und „Pro Thayatal“ aus einem laufenden Verfahren, welches wir vor dem Verwaltungsgerichtshof (VwGH vom 11.12.2023, Ra 2023/06/0160-1) gewonnen haben, durch Anlassgesetzgebung verdrängt wurden und unseres Rechts auf Verhandlung vor dem burgenländischen Verwaltungsgericht beraubt wurden.
Wir appellieren an sie, nach Art 36 des Landes-Verfassungsgesetzes vom 14. September 1981 über die Verfassung des Burgenlandes ihr Recht wahrzunehmen, Beschwerde gegen die anlassmäßige Änderung des Krankenanstaltengesetzes § 6 und die damit verbundene Änderung des RPGs Burgenland, einzureichen. Im Art 36 wird folgendes geregelt:
Mindestens ein Drittel der Mitglieder des Landtages können beantragen, dass ein Landesgesetz - hier das KAG § 6 zur Gänze oder dass bestimmte Stellen dieses Landesgesetzes vom Verfassungsgerichtshof als verfassungswidrig aufgehoben werden. Der Antrag hat die gegen die Verfassungsmäßigkeit des Landesgesetzes sprechenden Bedenken im einzelnen darzulegen.
Diese Bedenken sind aus unserer Sicht folgende:
- Verletzung des Unionsrechts
- Verletzung des Europaschutz-Gesetzes, wegen Natura 2000 Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) und Vogelschutz-Richtlinie (Vogel-RL)
- Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes
- Anlassgesetzgebung, um in einem laufenden rechtlichen Verfahren wichtige Rechtsfragen nicht beantworten zu müssen bzw. deren Klärung zu verhindern
- „Anlassgesetzesänderung“ könnte zur „Gepflogenheit“ werden, wie zum Beispiel verkürzte Verfahren bei anderen Bau-Projekten, bereits so geschehen bei Windkraftanlagen, Aushebelung der UVP-Prüfung
Sehr geehrte Damen und Herren Landtagsabgeordnete, nehmen sie eine ihrer wichtigsten Aufgaben in die Hand und kontrollieren sie die Landesregierung auch zu diesem Thema.
Wenn sie gegen den Standort votieren, bedeutet das NICHT, dass sie gegen den Bau eines Krankenhauses sind, das möchte die Regierung durch ihre manipulative Öffentlichkeits-Arbeit der Bevölkerung erzählen. Vielmehr wird es Zeit, einen Bauplatz zu finden, der in keinem Schutzgebiet liegt, der bereits eine gewisse Infrastruktur aufweist und auf dem, vorausgesetzt die Finanzierung stünde, kosten-und zeitsparend gebaut werden könnte.
Der Standort „Wiesäcker“ Gols sollte aufgrund seiner hohen NATURSCHUTZFACHLICHEN Bedeutung sowohl für das Landschaftsbild als auch aufgrund des europäischen Natura-2000 Schutzes, als auch aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zum ältesten Naturschutzgebiet den „Zitzmannsdorfer Wiesen“ und dem direkt angrenzendem RAMSAR-Gebiet (Feuchtgebietschutz EU-Gesetz) unantastbar sein und bleiben.
Gerade wegen der unmittelbaren Nähe zum Nationalpark Neusiedler See wurde diesem Weingartengebiet die höchste Schutzstufe zuerkannt, eben jene Flora-und Fauna-Habitatschutz-Richtlinie sowie die Vogelschutz-Richtlinie! Das projektierte Gebiet liegt vor allem auch direkt im Vogelschutzkorridor.
Sehr geehrte Damen und Herren, bitte denken Sie an die Zukunft der Menschen. Eine intakte Natur ist die wichtigste Grundlage für unsere Gesundheit. Erst wenn wir krank sind, benötigen wir ärztliche Betreuung. Hierbei benötigen wir vorrangig eine ausreichende Versorgung mit niedergelassenen Ärzten und erst im dritten Schritt ist eine Versorgung durch ein evtl. neu zu errichtendes Krankenhaus wichtig.
Ihre Bürgerinitiative „Ja zum Krankenhaus - Nein zur Verbauung der Golser Wiesäcker“
Nikolaus Gracher
Obmann
Email: 7122wiesenaecker@gmail.com
Tel: 0664-22 60 781
FPÖ:
norbert.hofer@fpoeklub-bgld.at
michaela.brandlhofer@fpoeklub-bgld.at
thomas.grandits@fpoeklub-bgld.at
mario.jaksch@fpoeklub-bgld.at
christian.ries@fpoeklub-bgld.at
johann.tschuertz@fpoeklub-bgld.at
sandro.waldmann@fpoeklub-bgld.at
michelle.whitfield@fpoeklub-bgld.at
markus.wiesler@fpoeklub-bgld.at
ÖVP:
christian.sagartz@oevpklub-bgld.at
markus.ulram@oevpklub-bgld.at
patrik.fazekas@oevpklub-bgld.at
gerald.handig@oevpklub-bgld.at
carina.laschober-luif@oevpklub-bgld.at
thomas.steiner@oevpklub-bgld.at
bernd.strobl@oevpklub-bgld.at
hans.unger@oevpklub-bgld.at
28.03.2025, 07:16
Liebe Freundinnen und Freunde,
Nachdem wir am Dienstag, 25.03.2025 mit der stellvertretenden Landeshauptfrau Anja Haider-Wallner im regen Austausch waren, können wir zusammenfassend feststellen, dass unsere Fragen nicht befriedigend beantwortet wurden! Der vom ORF ausgestrahlte Beitrag zur Veranstaltung im Weinwerk Neusiedl am See kann nur einen kleinen Teilausschnitt des Abends beleuchten.
Das Hauptthema der Diskussionsrunde war die unzureichende Standortwahl für das neue Krankenhaus. Die Mehrheit der Anwesenden brachte seine Enttäuschung über das nicht eingehaltene Wahlversprechen der stellvertretenden Landeshauptfrau zum Ausdruck. Unser Obmann, Nikolaus Gracher konfrontierte sie mit der Bekanntgabe, dass die BI zusammen mit Pro Thayatal vertreten durch die Kanzlei List, Mitte April die EU-Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof einreichen wird.
In der Begründung wird:
- die EU-Rechtswidrigkeits-Verletzung des Natura-2000 Europaschutzgebietes,
- die anlassmäßige Gesetzesänderung im Krankenanstaltengesetz und den damit verbundenen
- Verstoß gegen die Aarhus-Konvention, sowie
- die unionsrechtswidrige Aufhebung der Bestimmungen für die Raumplanungskompetenzen der Gemeinden, als auch
- die eingeschränkten Mitwirkungsrechte der Öffentlichkeit, sowie
- die Verletzung des Renaturierungsgesetzes, angeführt.
Was wir weiterhin klar stellen ist, dass die Landesregierung bisher keine finanziellen Mittel besitzt, um das Krankenhaus im behaupteten Zeitrahmen erbauen zu können.
Fakt ist, dass allein die Standortwahl in diesem geschützen Landschaftsstreifen sowie fehlende Geldmittel den Bau des Krankenhauses verzögern.
Ein Teil der Lösung für einen zeitnahen Baubeginn und Kostensenkung ist und bleibt ein anderer Standort, ob in der Gemeinde Gols, Marienkron oder in der Bezirkshauptstadt Neusiedl.
Eure Bürgerinitiative
28.01.2025, 08:48
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Wir geben sicher nicht auf nur weil sich die Grünen mit der SPÖ an einen Tisch setzen und jetzt genau das Gegenteil davon sagen, was sie vor der Wahl gesagt haben.
Wir sind sicher, sie haben auch mit unserem Thema bei EUCH gepunktet und haben EUCH und UNS den Einzug ins Landesparlament zu verdanken und nun verraten sie UNS ALLE.
Entgegen der Aussage der „Grünen" und Frau Haider-Wallner ist der Standort der denkbar schlechteste und muss verhandelbar bleiben. Denn er ist immer noch genauso ungeeignet, wie vor der Wahl. Er liegt immer noch im Europaschutzgebiet Natura-2000, direkt angrenzend an die Pufferzone UNESCO Welterbe, direkt angrenzend an das RAMSAR-Feuchtgebiet und ca. 400 m entfernt vom ältesten Naturschutzgebiet Österreichs den Zitzmannsdorfer Wiesen. Ein WAHNSINN diese Weingärten zu verbauen und die einzigartige Weite des Burgenlandes mit einem 20 m hohen Gebäude ZU RUINIEREN.
Dass die Grünen ihre Wahlversprechen nicht einhalten und verraten finden wir entsetzlich, wir betonen hier aber unsere Überparteilichkeit und völlige Unabhängigkeit von dieser Partei.
WIR KONZENTRIEREN UNS AUF DAS WEITERARBEITEN.
Wir werden in Kürze noch einmal die Opposition ÖVP und FPÖ dazu aufrufen, sich zusammen zu setzen und gemeinsam vor das Verfassungsgericht zu ziehen. Unsere Anwältin hält diesen Schritt für erfolgreich.
Wir sind bereits an einer Österreichweiten Sammelbeschwerde gegen Bodenverbau an die EU beteiligt, die Beschwerde ist noch in Bearbeitung.
Wir werden sehr wahrscheinlich nach dem Architektuwettbewerb (Anfang Mai) erneut eine Einzelbeschwerde bei der EU einreichen. Eine Akte zum Thema ist bereits in der EU angelegt.
Das sind ein paar Schritte, die es jetzt zu gehen gilt. Hierzu benötigen wir eure Unterstützung.
Wir werden noch einmal eine Liste der Abgeordneten im Landtag erstellen, sobald wir wissen, wer die neuen Abgeordneten sein werden. Dann wäre es schön, wenn ihr wieder aktiv werdet.
Wir haben schon sehr viel erreicht. Fünf Jahre haben wir das Projekt bereits verhindert auch ohne politisches Zutun von "Grün"!
In der anlassmäßigen Änderung des Krankenanstaltengesetzes sehen wir die Hilflosigkeit einer Politik, die über ihre Handlungen nicht nachdenkt. Die 3,3 Mio Euro, die bereits an die Grundbesitzer ausgezahlt wurden, fallen in die Kategorie Steuerverschwendung sog. „Doskonomics“, Geld, das sprichwörtlich im Sande verläuft.
Also, bleibt bei uns und helft mit, den Standort zu verhindern. Für eine gesunde Zukunft.
Bis bald!
08.01.2025, 10:39
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Fakt ist, dass
der Standort nur ausgewählt wurde, weil er von einem einzigen Golser angeboten wurde. Dieser hat behauptet, dass es an diesem Standort keine Landschafts-und Naturschutz Auflagen gäbe (siehe Golser Bürgermeisternachricht)!
Keiner in der SPÖ hat dasrechtzeitig geprüft. Bevor es noch Untersuchungen zum Standort gab wurden Optionen ausgestellt. Der Kauf wurde dann getätigt, obwohl ein offenes Verfahren vor dem VwGH von uns gewonnen wurde!
3,3 Millionen Steuergeld wurden ausgegeben, obwohl noch immer nicht klar ist, ob an diesem Natura-2000 Standort gebaut werden darf! Die Änderung des Krankenanstalten Gesetzes ist unserer Meinung nach verfassungswidrig, zusätzlich wird gegen EU Gesetze verstoßen!
Bezüglich des Standortes ist also nichts klar, auch wenn der Bürgermeister Brandstätter behauptet, dass sowohl die Verlegung eines Wasseranschlusses (lediglich Blinddarm) als auch der Architekturwettbewerb die Durchführung des Projektes beweisen.
Allerdings wissen wir auch, dass Projekte für die viele Steuergeld ausgegeben wurde, wieder in einer Schublade verschwinden.
Wir bleiben dran und setzen uns dafür ein, dass wir ein Krankenhaus an einem anderen Standort bekommen.
19.12.2024, 01:38
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Der Architekturwettbewerb geistert schon seit Jahresbeginn 2024 in den Medien herum. Er wurde schon mehrfach angekündigt! Jetzt ist er da!
Fakt ist, dass wir weiter gegen den Standort kämpfen.
Fakt ist, dass am Standort noch lange kein Krankenhaus gebaut wird.
Fakt ist, dass es keine Finanzierung für das Projekt gibt, da das Burgenland total verschuldet ist! Für das 2025 sind weitere 50 Millionen Neuverschuldung geplant!
Fakt ist, dass Kittsee eine neue orthopädische Abteilung bekommt. Dass gerade viel Geld in das Krankenhaus Kittsee fließt.
Wir fragen uns, warum wird darüber nicht laut geredet? Wir vermuten, dass es noch lange kein Krankenhaus in Gols geben wird.
Aber es ist wieder Wahl und deshalb kommt das Thema Krankenhaus wieder auf den Tisch.
Bleibt auf unserer Seite für weitere Fakten, warum das Krankenhaus nicht an diesen Natura-2000 Standort gebaut wird. (Diese Meldung ist am Dienstag 17.12.24 auf unserer Facebook Seite veröffentlicht worden)
Fakt ist, dass LH Hans Peter Doskozil am Montag in ORF Burgenland gesagt hat, das Krankenhaus bekommt 190 Betten.
In der Ausschreibung für den Architekturwettbewerb steht, das Krankenhaus soll 120 Betten haben. Es ist die Rede von einer Fertigstellung bis 2034! Auch das ist unserer Meinung nach nicht möglich, da es noch weitere Hürden gibt.
Wie eben folgenden Punkt:
Fakt ist, dass es große Personalprobleme im Ärzte- und Krankenhaussektor gibt, so dass es in der Klinik Oberwart schon bei Routineeingriffen zu langen Wartezeiten kommt! Welche Art Versorgung soll da ein Krankenhaus in Gols leisten können, wenn es kein Personal gibt?
Info zur Petition: Auch wenn die Petition nicht erfolgreich war, weil die Politik kein Einsehen hat, einen anderen Standort auszuwählen. An einem anderen Standort wäre es nicht zu komplizierten Widmungsauflagen und zu erhöhten Kosten gekommen, sowie zu Zeitverzögerungen!
Ein Krankehausbau hätte schon längst in der Bauphase sein können, wenn es den Auftraggebern von Anfang an ernst damit gewesen wäre! Wir denken, das Krankenhaus wird nie auf den Wiesäckern stehen!
Wir werden unsere Petitionsseite noch weitere 5 Jahre nutzen, um euch zu informieren. Seid gewiss, wir machen weiter! Bleibt bei uns.
Eure BI