Wiese und Wäldchen im Kreuzungsbereich Gillhofstraße / Derntlgraben sollen unverbaut erhalten bleiben und der bestehende Erholungsraum weiterhin den Bewohnern zur Verfügung stehen. Die Gemeinde wäre gut beraten, die naturbelassenen und fußläufig erreichbaren Grünflächen in Bachnähe zu schützen und von einer Bebauung abzusehen.

Begründung

Ein Stück Wald mit Bach und Feuchtwiese im Derntlgraben bietet Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen. Neben Rehen, Hasen und Fasanen leben hier z.B. auch Feuersalamander, Äskulapnatter, Schleiereule, Wanderfalke und Mäusebussard. Sogar Flusskrebse wurden im Bach schon gesichtet.

Dieses spannende Waldstück ist von der Gillhofstraße und dem Sperlhang auf kurzem Weg erreichbar und dient den Anrainern als Raum der Erholung sowie als unstrukturierter Abenteuerspielplatz für die Kinder. Ein Naturareal zum Wohlfühlen und Staunen in direkter Nachbarschaft!

Nun soll die Wiese parzelliert und bebaut werden. Dadurch wird der direkte Zugang zum Wald unmöglich, außerdem verschwindet der Lebensraum Waldrand mit seinen vielfältigen Strukturen im Übergangsbereich.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Florian Bachinger aus St. Georgen/Gusen
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  • Liebe UnterstützerInnen!

    Am 21.06. konnten wir unser Anliegen dem Bürgermeister und weiteren Vertretern der Gemeinde präsentieren. Das Protokoll dieser Besprechung findet ihr im Anhang.

    Bei diesem konstruktiven Gespräch zeigte der Bürgermeister durchaus Verständnis für das Anliegen, das ist ein erster Erfolg.
    Die mögliche Umwidmung ist damit allerdings längst nicht abgehakt, sondern wird in den betroffenen Ausschüssen behandelt werden. Es steht immer noch die Einleitung eines Widmungsverfahrens durch den Gemeinderat im Raum.

    Das bedeutet für uns: dranbleiben und unser Anliegen nicht aus den Augen verlieren! Nur so können wir das Naturareal erhalten!

    Aus diesem Grund haben wir die Petition noch verlängert, um im Herbst das Thema nochmals aufs Tapet zu bringen. Schließlich sollen die Unterschriften der vielen Unterstützer nicht in Vergessenheit geraten. Beinahe 300 Stimmen für das Naturanliegen sind ein wirklich toller Erfolg!

    Bitte unterstützt uns weiterhin und teilt das Anliegen in eurem Bekannten- und Freundeskreis.

    Herzliche Grüße,
    Florian Bachinger

  • Aus Krankheitsgründen wurde das Gespräch mit dem Bürgermeister und den Vorsitzenden der betroffenen Ausschüsse auf 21.6. verschoben.

  • Am 10.6. findet ein erstes offizielles Gespräch mit dem Bürgermeister und den Vorsitzenden der betroffenen Gemeinderatsausschüsse statt. Wir werden bei diesem Termin versuchen, der Gemeinde unser Anliegen näher zu bringen, und halten euch über Ergebnisse auf dem Laufenden.

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • am 07.08.2018

    Die Umwelt hat schon genug gelitten. Österreich muss ein Vorbild sein.

  • Sonja Asanger St. Georgen/Gusen

    am 16.07.2018

    Damit der natürliche Lebensraum für Tier und Mensch nicht zerstört wird, ausserdem bietet es sich nicht als optimales Bauland an

  • Eckhart Herbe , St. Georgen/Gusen

    am 10.06.2018

    Wenn ich sehe, wie mein St. Georgen ohne Rücksicht auf Verluste vor allem in den letzten Jahren großflächig mit architektonischen Scheußlichkeiten zugebaut wurde, macht mich das nur noch traurig. Die Watsch´n bei der Gemeinderatswahl - minus 6 Mandate - für die bestehenden Parteien, leider danach kaum von den Grünen in messbare Taten umgesetzt, sind offenbar schon vergessen. Ist euch nicht klar, warum viele gerne in St. Georgen leben? Lebensqualität nahe der Stadt in dörflicher Struktur, die durch einen grenzenlosen Wachstumswahn unserer Gemeindepolitik unwiederbringlich verloren geht. Das nicht vorhandene Konzept für denn Derntlgraben ist ein Musterbeispiel für diesen Größenwahn, der Eigenbau-Verkehrsinfarkt im Ort ebenso. Die letzten Wiesen im Ortszentrum baut ihr gnadenlos zu, die großen Wohnbaugesellschaften stehen euch offenbar näher als die Bürger in St,. Georgen, deren Lebensraum ihr zerstört. Solltet ihr diese eigentlich nicht vertreten? Frage an unsere Gemeindeexperten: Wer zahlt, wenn der Derntlbach schon bei einem Gewitter übergeht , weil er nirgendwo mehr auskann? Erklärt ihr das dem Land OÖ, wenns um Hochwasserschutz, den ihr dann fordert geht? Und dass ihr vielleicht ortsfremde Grundkäufer wissentlich dort hin gelockt habt, die sich der Risiken nicht klar waren? Wird ja passen, wenn es die Gemeinde genehmigt, oder? Wer widmet gedankenlos eine Feuchtwiese neben einem Bach in Baugrund um. Bauen wir vielleicht da auch noch einen kleinen Wohnblock hin? Schaut mal, was das in Langestein entlang des Wienergrabens heißt! Lieber Bürgermeister, liebe Gemeindevertreter - haltet bitte einfach mal inne und denkt nach!

  • am 01.06.2018

    Die Lebensqualität der ansässigen Menschen und besonders der dort lebenden Kinder würde durch die Bebauung der Naturräume sehr leiden.

  • Friedrich Baumgartner St. Georgen/Gusen

    am 27.05.2018

    Stopp dem bauphysikalischen Größenwahn4222 !!!

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