Economy

Reform der EU-Pauschalreiserichtlinie

Petition is directed to
EU Komission
3.699 Supporters
62% achieved 6.000 for collection target
  1. Launched 08/09/2020
  2. Time remaining 13 days
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Die Tourismusindustrie befindet sich weltweit durch Covid 19 und die damit verbundenen Reiseeinschränkungen in einer existenzbedrohenden Lage. Diese wird durch die EU-Pauschalreiserichtlinie 2015/2302 (2011/83/EU) verstärkt.

Wir fordern, dass die Kunden im Fall eines Stornos auf Grund von höherer Gewalt einen Anteil der Stornogebühren übernehmen.

Reason

Laut der EU-Pauschalreiserichtlinie müssen Reiseveranstalter den gesamten Reisepreis innerhalb von 14 Tagen erstatten, wenn eine Reise aufgrund von unvermeidbaren außergewöhnlichen Umständen nicht stattfinden kann.

Der Reiseveranstalter hat bereits vor Antritt der Reisen Arbeit erbracht: Beratung, Angebotserstellung, Buchungen von Reiseleistungen (Flüge, Hotels, Ausflüge, Transfers). Darüber hinaus treten insbesondere kleine und mittelständische Spezialreiseveranstalter für ihre Kunden durch Vorauszahlungen von Flügen, Hotels, etc. in finanzielle Vorleistung.

Weder die erbrachte Dienstleistung, noch geleistete Vorauszahlungen darf der Veranstalter seinen Kunden im Fall eines pandemiebedingten Stornos in Rechnung stellen.

Seit dem 18.03. erfolgt die Rückabwicklung bereits gebuchter Reisen. Erneut erbringen Reiseveranstalter für die Stornierung der Leistungen Arbeit, für die sie nicht bezahlt werden. Sie erhalten keine oder verzögerte Rückerstattungen der Fluggesellschaften. Bereits ins Ausland gezahlte Gelder werden i.d.R. nicht rückerstattet, die Veranstalter erhalten selber nur Gutschriften. Bereits jetzt sind viele Spezialreiseveranstalter auf Grund der Pauschalreiserichtlinie zur Geschäftsaufgabe gezwungen worden.

Für den Verbraucher hat dies zur Folge, dass die Angebotsvielfalt der Reiseveranstalter in der EU verschwindet. Kleine und mittelständische Veranstalter, die individuelle Reisen zusammenstellen, können nicht überleben. Konzerne werden staatlich gestützt und werden in Zukunft Markt und Preise diktieren.

Wir fordern, dass die Kunden im Fall eines Stornos auf Grund von höherer Gewalt einen Anteil der Stornogebühren übernehmen.

Den rechtlich möglichen Rahmen für diese Änderung ist durch Prof. Dr. Führich in einem offenen Brief an Justizministerin Frau Lambrecht aufgezeigt worden.

reiserechtfuehrich.com/2020/08/19/offener-brief-an-justizministerin-experte-fordert-neue-storno-regelung-bei-pandemien/

Wenn auch Sie die Angebotsvielfalt in der europäischen Reiseindustrie erhalten möchten und der Meinung sind, dass geleistete Arbeit fair bezahlt werden soll, bitten wir um Ihre Stimme zu einer Änderung der europäischen Pauschalreiserechtlinie.

News

Not yet a PRO argument.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • Ernst K. Ader Benningen

    2 hours ago

    Gerade die Gründe das der Veranstalter bzw. der Reisebüromitarbeiter sprichwörtlich um 0 Euro arbeiten muss , was in keiner anderen Branche möglich ist war ich schon lange dagegen. Ich würde sogar dafür mich aussprechen keine Storno sondern das Geld über Gutscheine im Unternehmen lassen. Hier wäre z.B. eine Bürgschaft über Hermes bzw vom Staat gerrechtfertigt. Wichtig ist das Geld bleibt im Unternehmen und es besteht dadurch keine Gefahr von Liqitätsentzug

  • Not public Nürnberg

    4 hours ago

    a

  • 5 hours ago

    Absolutely overdue to strike a fair balance of interests. Intermediairies such as tour operators and travel agencies have been paying the bill for all sorts of flaws and they are paying the bill of the Corona crisis as well driving them directly into bancrupcy. We all have an interest in organize in a fair, sustainable way, so people can keep discovering the world.

  • Not public Hamburg

    6 hours ago

    Erhalt der Reisewirtschaft, stopp der Bevorzugung des eCommerce.

  • Hartmut Piel Schöneck

    6 hours ago

    Weil es durch die Pandemie um unsere Existenz geht und das allgemeine Lebensrisiko des Verbrauchers in Gänze vom Reiseveranstalter zu tragen ist.

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