«Der Landhof ist kein Parkplatz – auch nicht unterirdisch !»

Mit der Vergabe des Baurechts an die «Zum Greifen AG» durch den Regierungsrat (1) sollen 200 Parkplätze in einem Parkhaus unter dem Landhof gebaut werden, angeblich für die Anwohnerinnen und Anwohner, um die vermeintliche Parkierproblematik zu beheben – mitfinanziert durch einen Millionenzuschuss aus dem öffentlichen Pendlerfonds, ohne dass die Parkplätze oberirdisch nach dem Umweltgesetz kompensiert werden und ohne dass die Bevölkerung einbezogen wird.

Die Unterzeichnenden fordern daher vom Regierungsrat:

  • Kein Parking unter dem Landhof !
  • Eine vernünftige Verkehrspolitik und Verkehrsplanung für das Quartier und seine Anwohnerinnen und Anwohner.

(1) Medienmitteilung vom 27. Juni 2017: www.bs.ch/nm/2017-zuschlag-fuer-quartierparking-unter-dem-landhof-erteilt-rr.html

Begrundelse

Ein Parking unter dem Landhof

  • wird zu einer Zunahme des Berufs- und Freizeitpendlerverkehrs führen,
  • wird seinen Zweck nicht erfüllen, weil viele Anwohnerinnen und Anwohner sich eine um mehr als zehnfach teurere Parkkarte im neuen Parkhaus nicht werden leisten wollen (im Vergleich zur jetzigen Anwohnerparkkarte von CHF 140.-/Jahr),
  • stellt den Landhof, seine Einzigartigkeit und dessen anerkannten Wert als grüne Oase für Alt und Jung und die Ziele des sistierten Umgestaltungsprojekts zur Disposition.

Selbst die Gewinner des ausgeschriebenen Umgestaltungsprojekts, das Architekturbüro Rotzler Krebs Partner, hatten sich gegen ein Parkhaus unter dem Landhof ausgesprochen: «Aus Sicht des Quartierparks ist eine unterirdische Parkierungsanlage aber unangemessen und sollte nicht realisiert werden. Sie stellt einen unverhältnismässigen Baueingriff dar, unterminiert die Naturhaftigkeit des Landhofs, schränkt durch die Zufahrt den Parkzugang stark ein und bringt störenden Verkehrslärm in den ruhigen Hof.» (2)

(2) Rotzler Krebs Partner, In: Wettbewerb Projekteingabe Jurierung Mai 2013, S. 4/4

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, IG Quartierparking Landhof - Nein! Fra Basel
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Nyheder

  • www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/gegner-des-landhof-parkings-schlagen-zurueck-regierung-will-anwohner-fuer-dumm-verkaufen-133151069

  • Liebe Freundinnen und Freunde des Landhofs -

    Nach längerer Zeit wieder mal ein Newsletter von uns, der IG Quartierparking Landhof - Nein!
    Sie erinnern sich? Sie hatten in den vergangenen Monaten unsere Online-Petition gegen das unsinnige Parking unter dem Landhof unterzeichnet und mit dazu beigetragen, dass die Zukunft des Landhofs und die unvernünftige Verkehrspolitik und -planung in unserem Quartier wieder breit diskutiert wird.

    Was seit unserem letzten Newsletter an Sie geschehen ist, lesen Sie im Anschluss kurz im Abriss.

    Zunächst aber ein Aufruf:
    ---
    Wir haben eine Stellungnahme zur Antwort der Regierung auf die jüngste Interpellation zum Landhof-Parking von Thomas Grossenbacher verfasst und heute publiziert.
    Sie können Sie (genauso wie den Interpellationstext und die Antwort der Regierung darauf) auf unserer Website nachlesen:
    www.quartierparking-landhof-nein.ch/was-wir-tun/aktuelles/regierung-betreibt-weiterhin-augenwischerei-auf-kosten-des-quartiers-2018-09-10

    Helfen Sie mit, unsere Stellungnahme zu verbreiten: auf Facebook, auf Twitter, per Mail, per Mundpropaganda.
    Die Botschaft: Wir sind nach der Sommerpause wieder da - und lassen nicht locker im Widerstand gegen das geplante Landhof-Parking!

    Hier der "Anleser" unserer Stellungnahme:
    "Regierung betreibt weiterhin Augenwischerei auf Kosten des Quartiers
    Die Regierung will mit der Beantwortung der Interpellation von Thomas Grossenbacher die Quartierbevölkerung offensichtlich weiterhin für dumm verkaufen. Sie hält am Bau des Parkings unter dem Landhof trotz fehlender Rechtsgrundlage fest und findet auf konkrete Fragen nur fadenscheinige Argumente.
    Die ‹IG Quartierparking Landhof – Nein!› wird weiterhin alles ihr Mögliche gegen das geplante Landhof-Parking unternehmen. Mit den eingereichten 134 Einsprachen aus dem Quartier hat sie einen wichtigen Grundstein für den anscheinend notwendigen Weg durch die Instanzen gelegt. ...""

    Was ist seit Pfingsten geschehen? Was ist der aktuelle Stand?
    ---
    In Kürze, was bisher geschah:
    - Das Generelle Baubegehren für das Landhof-Parking wurde bekanntlich am 19. Juni publiziert.
    - Bis zum Ende der Einsprachefrist konnten wir sensationelle 134 Einsprechende aus dem Quartier für unsere Sammeleinsprache zusammenbringen und koordinieren.
    - Am 20. Juni reichten wir im Namen der 134 Einsprechenden diese mehr als 20-seitige Sammeleinsprache fristgerecht bei der Allmendverwaltung ein, die wir in den wenigen Wochen mit den Einsprechenden zusammen und mit kompetenter juristischer Unterstützung erstellt hatten.
    - Mit der Bestätigung des Eingangs der Einsprachen kam die Nachricht von der Allmendverwaltung, dass die Planauflage des Generellen Baubegehrens wiederholt werden müsse, weil vergessen wurde, einige wichtige Dokumente aufzulegen. Die neue Einsprachefrist für die Neuauflage mit den zusätzlichen Dokumenten lag dabei genau im Ferienmonat Juli! Unsere Einsprachen wären ungültig gewesen und hätten neu, gegebenenfalls mit Ergänzungen (weil neue, uns noch unbekannte Dokumente aufgelegt würden), eingegeben werden müssen.
    - Die Aufregung, auch in den Medien war gross. Und bevor wir dies öffentlich fordern konnten, hat uns die Allmendverwaltung schriftlich bestätigt, dass unsere eingereichten Einsprachen auf für die neuerliche Planauflage gültig blieben.
    - Die Einsprachefrist endete mit dem 31. Juli. Wir konnten sie verstreichen lassen, weil unsere Prüfung ergab, dass die zusätzlich aufgelegten Dokumente in dieser neuerlichen Planauflage keine wesentlichen neuen Argumente enthielten. Wir hatten mit unserer Einsprache gut gearbeitet und alles bereits abgedeckt.
    - Die Allmendverwaltung ist nun dabei, unsere Einsprachen zu bearbeiten. Noch haben wir kein Feedback darauf.
    - In der Zwischenzeit, am 6. Juni, hatte Thomas Grossenbacher eine neue Interpellation mit etlichen detaillierten Fragen an die Regierung zum geplanten Landhof-Parking eingegeben.
    - Diese Interpellation wurde am 14. August von der Regierung beantwortet und soll für kommenden Mittwoch, 12. September im Grossen Rat traktandiert sein. Wir sind gespannt - und haben eine eigene Stellungnahme zu den Antworten der Regierung auf die Fragen der Interpellation publiziert. Siehe unseren Aufruf oben.

    Alle weiteren Infos finden Sie wie immer aktuell auf unserer Website: www.quartierparking-landhof-nein.ch
    Was für ein Medienecho die Diskussion um das unsinnige Landhof-Parking ausgelöst hat, finden Sie hier nahezu vollständig aufgelistet: www.quartierparking-landhof-nein.ch/medien/medienecho

    Weiterhin gilt: Der Landhof ist kein Parkplatz – auch nicht unterirdisch!

    Bis zum nächsten Newsletter -

    Nachbarschaftliche Grüsse,
    Roberto Rivetti - für die «IG Quartierparking Landhof - Nein!»

    IG Quartierparking Landhof - Nein!
    ---
    www.quartierparking-landhof-nein.ch
    kontakt@quartierparking-landhof-nein.ch
    Twitter: twitter.com/LandhofParkinNo
    Facebook: www.facebook.com/LandhofParkingNEIN
    Online-Petition: www.openpetition.eu/!landhof

  • Liebe Freundinnen und Freunde des Landhofs -

    Wie Sie wissen, ist seit Pfingsten das generelle Baubegehren für das geplante Landhof-Parking publiziert. Einsprachefrist ist der kommende Mittwoch, 20. Juni!

    Wenn Sie Anwohner/-in oder Anwohner in unmittelbarer Nähe des Landhofs im Quartier wohnen oder Nutzer/in des Landhofs sind, versäumen Sie nicht die Chance, mit Ihrer Einsprache das geplante Landhof-Parking noch zu verhindern. Die Einsprachewelle rollt bereits!

    Deshalb: Wir haben dafür die "No Parking-Woche" auf dem Landhof ausgerufen!

    Kommen Sie auf den Landhof und beteiligen Sie sich an unserer Sammeleinsprache! Es ist ganz einfach!
    Wir sind jeden Tag von 18 bis 20 Uhr für Sie da, bis einschliesslich Dienstag, 19. Juni
    – auf dem Landhof, Tribüne Haupteingang.

    Sie sind einspracheberechtigt, wenn Sie z.B.

    - direkte/-r Anwohner/in sind
    - von der geplanten Parking-Ein-/Ausfahrt am Ring Wettsteinallee/Riehenring betroffen sind
    - als Quartierbewohner/-in vom Mehrverkehr durch 200 neu entstehende Parkplätze betroffen sind
    - Ihr Kind/Ihre Kinder durch den Mehrverkehr unsicherer auf den Wegen unterwegs sein werden
    - den Landhof zur Erholung, zum Spiel, als Treffpunkt nutzen und mehr Lärm, Abgase und andere Beeinträchtigungen fürchten
    - auf dem Landhof Sport machen und befürchten, dass Sie es bald nicht mehr (wie gewohnt) können werden
    - ein Verein sind, der den Landhof nutzt (Setzen Sie sich in diesem Fall mit Ihrem Verein in Verbindung, ob er bereits eine Einsprache macht)
    - ... (sehen Sie auch unten den Auszug aus dem § 91 Bau- und Planungsgesetz (BPG) "Baueinsprache": www.gesetzessammlung.bs.ch/frontend/versions/4077).

    Kommen Sie unverbindlich vorbei! Sprechen Sie mit uns! Es kostet sie nur eine halbe Stunde Zeit, nichts weiter - und die paar Schritte auf den Landhof sind eh noch gesund!
    Wir freuen uns auf Sie!

    Weitere Infos finden Sie auf unserer Website www.quartierparking-landhof-nein.ch.

    Nachbarschaftliche Grüsse,
    Roberto Rivetti - für die «IG Quartierparking Landhof - Nein!»

    IG Quartierparking Landhof - Nein!
    ---
    www.quartierparking-landhof-nein.ch
    kontakt@quartierparking-landhof-nein.ch
    Twitter: twitter.com/LandhofParkinNo
    Facebook: www.facebook.com/LandhofParkingNEIN
    Online-Petition: www.openpetition.eu/!landhof

Debatter

Pro

Das Kleinbasel ist kein Parkhaus. Lasst doch endlich den Landhof in Ruhe!

Contra

Das Quartierparking ist kein Pendlerparking. Es ist ausschliesslich den Quartierbewohnern vorbehalten. Dies ist eine Auflage der Regierung.

Warum Menschen unterschreiben

  • am 04-10-2018

    Diesem Ort, anstatt einer schönen Wiese für Kinder und Familie, als Grünfläche und Erholungsort , einen Parplatz hinzubauen, sehe ich fatal. Das Quatier und die Stadt Basel braucht diesen Ort so wie er ist. Für den Erhalt von Grünflächen, gegen eine Autofreundliche Stadt Basel !

  • am 05-09-2018

    Weil das Areal so wie es ist schön ist

  • am 17-08-2018

    weil ich da immer fussball gespielt hab

  • am 03-08-2018

    Natur / Platz zum Durchatmen bewahren. Ohne Natur kein Platz zum Ausruhen.

  • am 18-06-2018

    Mehrverkehr in Wohnquartier

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