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Bild zur Petition mit dem Thema: Forderung an ÖVP und FPÖ: Gegen die Einführung von Studiengebühren! Forderung an ÖVP und FPÖ: Gegen die Einführung von Studiengebühren!
  • Von: Österreichische Hochschüler_innenschaft mehr
  • An: Österreichische Bundesregierung
  • Region: Österreich mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 28 Tage verbleibend
  • 44.100 Unterstützende
    88% erreicht von
    50.000  für Sammelziel

Forderung an ÖVP und FPÖ: Gegen die Einführung von Studiengebühren!

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Magyar petíciót | Türkçe Dilekçe | English petition

Wie am 14.12. bekannt wurde, haben sich ÖVP und FPÖ auf die Einführung von flächendeckenden Studiengebühren geeinigt. Wir, die Österreichische Hochschüler_innenschaft, stellen uns entschieden gegen dieses Vorhaben, das sowohl aus sozialer als auch aus studienrechtlicher Sicht verantwortungslos wäre.

„Dass wir das Kapitel flächendeckender Studiengebühren noch nicht ein für alle Mal geschlossen haben, stellt dem Hochschulraum Österreich kein gutes Zeugnis aus“, zeigen sich Johanna Zechmeister, Hannah Lutz und Marita Gasteiger vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung verständnislos.

Der Verwaltungsaufwand, der sich aus der Einführung solcher Gebühren ergeben würde, wäre enorm. Hinzu kommt, dass Österreichs Hochschultypen derzeit fünf unterschiedlichen Bundesgesetzen unterstellt sind, wodurch es gar nicht möglich wäre, die Einhebung, Verwaltung und Verwendung der Beiträge einheitlich zu regeln.

Begründung:

Neben den studienrechtlichen Aspekten bergen Studiengebühren fatale Folgen für Studierende mit sozioökonomisch schwächerem Hintergrund in sich. Ein Blick auf die Studierendensozialerhebung von 2002 zeigt, welche Konsequenzen die Einführung flächendeckender Gebühren damals hatte: Rund 45.000 Studierende mussten 2001 ihr Studium abbrechen, weil der finanzielle Druck zu groß für sie wurde. Auf die Lebensrealitäten von heute umgelegt, könnte diese Zahl noch drastisch ansteigen. Gerade im Bereich der Bildung sind Einsparungen ein fatales Signal an künftige Generationen. In einem Land wie Österreich, in dem Bildung zu den wichtigsten Ressourcen zählt, wäre die Einführung flächendeckender Studiengebühren eine Kapitulation vor den Herausforderungen des Hochschulbereichs.

Die ÖH will solide Vorschläge für eine Ausfinanzierung des Hochschulsektors liefern. Wir werden diese Vorschläge auch weiterhin an den Verhandlungstisch bringen, um Studierenden unabhängig ihrer sozialen Herkunft das Studierenden zu ermöglichen. Studiengebühren sind ein Schritt in die falsche Richtung!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Wien, 14.12.2017 (aktiv bis 13.02.2018)


Neuigkeiten

Die Regierung brachte eines ihrer Prestigeprojekte in den heutigen Ministerrat. Mit dem „Familienbonus plus“ sollen Familien, die Lohn- oder Einkommensteuer zahlen, ab 2019 mit 1500 Euro pro Kind und Jahr entlasten. Mit dem 18. Lebensjahr soll aber Schluss ...

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Debatte zur Petition

PRO: Studiengebühren (wieder) einführen zu wollen, wäre für Universitäten und Studierende, die es ohnehin schon schwer genug haben, ein Schlag ins Gesicht. Das Argument, die Qualität der Bildung dadurch zu verbessern oder Absolventen mit irgendwelchen "stattdessen-Anreizen" ...

PRO: Ich studiere Wirtschaftsinformatik und arbeite nebenbei 20h es ist schon jetzt schwierig sich zu finanzieren und ein halbwegs normales Leben führen zu können. Studiengebühren sollten erhoben werden falls man über den 8 Semestern hinauskommt alles andere ...

CONTRA: Die Einführung von Studiengebühren in gemäßigter Höhe ist ein vernünftiger Ansatz, um die Studienbedingungen an den österr. Unis zu verbessern und die Universitäten im internationalen Vergleich akademisch wettbewerbsfähig aufzustellen. Die östterr. Unis ...

CONTRA: Wenn im Kindergarten die Nachmittagsbetreuung im Semster 600,-€ kostet und der Englischunterricht nocheinmal 90,- pro Semseter ausmacht. Dann werden Studiengebühren nur gerecht! Kinderdgartenkinder können sich nichts dazuverdienen!

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Da es um die Zukunft der Jugend geht und Bildung nicht nur den Reichen zukommen sollte.

Da ich direkt von dem Ereignis betroffen bin.

Keine Studiengebühren!

Ich habe selbst ein Doktoratsstudium inskribiert. Zwei meiner Kinder studieren - vielleicht in eineinhalb Jahren drei meiner vier Kinder. Da tut man sich mit den Studiengebühren dann doch schwer.

Hochschulbildung soll für alle Menschen in unserem frei Land zugänglich bleiben, unabhängig ihrer finanziellen Möglichkeiten. Bildung darf kein Geschäftsfeld werden! Jeder der sich durch ein Studium weiterbilden will, egal in welcher Form sollte dies ...

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