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Bild zur Petition mit dem Thema: Bahar soll bleiben! Bahar soll bleiben!
  • Von: Meena Miakhel mehr
  • An: Innenminister Wolfgang Sobotka
  • Region: Österreich mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 27 Tage verbleibend
  • 347 Unterstützende
    69% erreicht von
    500  für Sammelziel

Bahar soll bleiben!

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Als Freunde von Bahar Z. setzen wir uns dafür ein, dass unser allseits geschätzter Freund nicht wieder in Afghanistan um sein Leben fürchten muss und in Österreich eine dauerhafte Perspektive und Zukunft bekommt. Wir appellieren an die Solidarität in unserer Gesellschaft und treten dafür ein, dass Bahar in Österreich bleiben kann. Die Abschiebung dieses jungen und klugen Mitmenschen, der sich hier an Recht und Gesetz hält und unsere Kultur respektiert, in ein Bürgerkriegsland, das laut UNHCR nicht sicher ist, verletzt zutiefst unser Rechtsverständnis und es ist letztendlich in einer alternden Gesellschaft auch wirtschaftlich eine Fehlentscheidung.

Begründung:

Bitte unterstützen Sie unsere Petition mit ihrer Unterschrift. Wegen eines nicht zugestellten negativen Bescheids konnte die Beschwerdefrist nicht eingehalten werden, was die Abschiebung Bahars erst ermöglicht. Bahar wurde am 07.07.2017 erneut in Schubhaft genommen. Am gleichen Tag hat er sich selbst mit mehrere Packungen Zigaretten die Namen seiner Eltern in die Haut gebrannt. Sein psychischer Zustand ist desaströs Bahar wurde noch nicht in psychiatrische Behandlung übergeben, sondern befindet sich nach wie vor in Schubhaft. Sein Abschiebetermin steht schon fest. Der Sitz im Flieger nach Kabul wartet schon auf ihn. Am 15.07.2017 um 14:10 Uhr in einer Turkish Airlines Maschine.

Er soll in Österreich bleiben dürfen und darf nicht nach Afghanistan abgeschoben werden!

Bahar ist eine sehr intelligente, höfliche und hilfsbereite Person. Seine Offenheit gegenüber anderen Kulturen und Religionen hat er tagtäglich im Umgang mit seinem FreundInnen- und Bekanntenkreis bewiesen. Er ist ein angenehmer Zeitgenosse und hat Respekt für uns, als “nur-FreundInnen” und für die österreichische Kultur. Er fühlt sich in Österreich zuhause, ist fleißig, clever und versteht, dass er viel für dieses Land beitragen kann. Seine soziale Einstellung ist sehr beeindruckend. Er setzt sich, obwohl er selbst noch nicht seit langem in Österreich ist und mit schwierigen Situationen konfrontiert ist, für das Wohlergehen anderer Menschen ein. Bahar ist ein junger Mensch, der sowohl für seine Mitmenschen Verantwortung übernimmt, als auch zielstrebig die eigene berufliche Zukunft weiterverfolgt. Ihm ist im besten Sinne daran gelegen, Teil der österreichischen Gesellschaft zu sein. Er half als Freiwilliger rund um sein Heim in Pinggau, z.B. bei Garten- und Holzarbeiten. Bahar verdient definitiv eine zweite Chance!

Er muss dringend aus der Schubhaft entlassen werden und darf nicht abgeschoben werden. In seiner Region in Südafghanistan herrscht Bürgerkrieg zwischen verschiedenen Gruppen wie Taliban, Daesh (ISIS) und der Regierung. Dort passieren täglich Anschläge. Rückkehr nach Afghanistan für eine Person aus der Provinz Paktia ist hoch gefährlich. Seine Eltern hatten einige Zeit in Kabul gelebt, sind aber in die Provinz Paktia zurückgekehrt, da es in Kabul auch nicht besser war. Doch in seiner Gegend herrscht, wie bereits erwähnt, Bürgerkrieg. Nicht nur wegen politisch-religiöser Gründe muss man täglich mit Gewalt rechnen, auch, weil sich jeder mit Gewalt nimmt, was ihm beliebt - Hab und Gut, Häuser, Vieh, Werkzeug, Land. Es gilt das Recht des Stärkeren, es gibt keinerlei Regeln oder Rechte mehr.

Alleine in diesem Jahr wurden schon ungefähr 50 Menschen in die Ungewissheit nach Kabul geschickt. Nach Kabul, die vermeintlich sichere Hauptstadt. Die Hauptstadt, die so sicher ist, dass beim größten Anschlag seit langem, just nach einer Abschiebung aus Österreich, ca. 150 Menschen starben. Trotzdem wird diese Stadt als sichere, innerstaatliche Fluchtalternative, was sie definitiv nicht ist, angesehen. Für die Beamt*innen mag es lästige Routine sein, doch für die Anderen geht es bei einer Abschiebung um ihr Leben.

Bitte nehmen Sie uns Bahar nicht weg. Seine Freundeskreis würden ihn sehr vermissen und für ihn wäre es das sichere Todesurteil.

Wir bitten euch daher inständig: unterzeichnet die Petition und schickt den Text an alle offiziellen Stellen und Abgeordnete weiter, die euch einfallen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Vienna, 13.07.2017 (aktiv bis 23.08.2017)


Debatte zur Petition

PRO: Menschen müssen das Recht haben in Sicherheit, frei von psychischer und physischer Gewalt leben zu dürfen; das Recht darauf, dass ihre Würde gewahrt wird, sie genug zu essen, Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung haben. Darüber hinaus steht ihnen ...

CONTRA: Hoffentlich hat die Abschiebung dieses Asylforderers endlich geklappt. Endlich war das Gesetz stärker und schneller als die linken Gutmenschen mit ihren Caritas-finanzierten Anwälten. Wir werden Sie alle abschieben, je schnelller desto besser!

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Integration wird zwar von den Behörden massiv gefordert, aber bei der Beurteilung ist es ihnen schnurzegal. Das macht mich so wütend!

Integration soll belohnt werden und nicht bestraft !!! Wer hier arbeiten und lernen will, soll BLEIbEn dürfen !!!! Faulenzer und Sozialhilfeausnützer anschieben aber nicht intelligente und fleißige Menschen

Humanitäres handeln

Ich kenne Menschen, die vor demselben Schicksal stehen und die mir viel bedeuten.

Afghanistan ist Kein sicheres Land!

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  • Nas I. Wien | Österreich vor 4 Tagen
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