Region: Kilb
Miljö

Photovoltaik Ja - aber nicht auf fruchtbaren Ackerböden!

Petitionen är riktat mot
Land Niederösterreich, Bürgermeister Manfred Roitner
763 Supportrar
Insamlingen är klar
  1. Startad februari 2021
  2. Insamlingen är klar
  3. Förbered inlämningen
  4. Dialog med mottagaren
  5. Beslut

In Kilb wird derzeit die Errichtung einer der größten Photovoltaik (PV)-Großflächen-Anlagen Österreichs durch die Firma Janker geplant. Die Freiflächenanlage soll in Schützen stehen und bis zu 11 ha (110.000 m2) Gesamtfläche betragen. Diese Fläche entspricht 16 Kilber Fußballplätzen!

Photovoltaik ist sicher eine Zukunftstechnologie, die wesentlich dazu beitragen wird, die Klimaziele 2030 - eine klimaneutrale Energieerzeugung - zu erreichen. Dafür aber fruchtbares Ackerland zu verbauen, ist der falsche Weg! In Nachbargemeinden wie Ruprechtshofen stehen deshalb Ackerflächen mit einer Bodenkennzahl von über 30 prinzipiell nicht als PV-Freiflächen zur Verfügung. Schützen wird ebenso wie bspw. Heinrichsberg oder Hauersdorf mit einer Bodenkennzahl von über 50 als noch fruchtbarer bewertet.

Landeshauptfrau-Stellvertreter Dr. Pernkopf spricht sich ganz deutlich gegen PV auf Ackerland aus: „Von 20 ha Ackerfläche kann man pro Jahr 15.000 Menschen mit dem Grundnahrungsmittel Kartoffel ernähren. Und das wollen wir nicht, dass solche wertvollen Ackerflächen verbaut werden, denn die brauchen wir ganz einfach für die Ernährung.“ Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln ist. Eine heimische Landwirtschaft, die ausreichend Boden zur Verfügung hat, um Nahrungsmittel zu erzeugen, ist unverzichtbar für eine Volkswirtschaft. Der Bodenverbrauch ist ohnehin in den letzten Jahren dramatisch angestiegen - trotz gegenteiliger Ziele der Bundesregierung. 2019 wurden 13 Hektar täglich verbaut, das ist das Fünffache des Zielwerts von 2,5 ha pro Tag, so Dr. Weinberger von der Österreichischen Hagelversicherung.

Kilb soll nicht ein weiterer Schauplatz für die Vernichtung unserer Lebensgrundlage Boden werden!

Orsak

Wir halten es für den falschen Weg, für die klimafreundliche Erzeugung von Strom Ackerflächen zu verbauen. Dach-, Fassaden-, minderwertige Brachflächen und bereits versiegelte Flächen (wie Parkplätze) müssen zuerst herangezogen werden.

Es ist geradezu absurd und ökologisch unvertretbar, dass eine für den Anbau von Lebensmitteln geeignete Fläche für PV-Strom genutzt werden soll, während der Bedarf an Futtermitteln (zB. Soja) durch Importe aus Brasilien abgedeckt werden muss.

Wir wollen eine gute, tragfähige und zukunftsorientierte Lösung und eine Diskussion darüber haben, wie sich Kilb entwickeln soll, wie wir leben werden und was wir an die nächste Generation weitergeben!

Unterstützen Sie dieses Anliegen mit Ihrer Unterschrift!

Nyheter

  • Liebe Petitionsunterstützer*innen!

    Kilb.redet wurde von Ö1 Journal Panorama für ein Interview angefragt und dieser Anfrage haben wir gerne entsprochen. Anbei finden Sie den Link zum Nachhören (bis Dienstag noch aktiv). Die vielen Unterschriften (in sehr kurzer Zeit) wurden ebenso angesprochen, wie die "Verwerfungen", die Photovoltaik auf hochwertigen Ackerflächen bringen kann.

    Insgesamt ein sehr gut aufbereiteter Beitrag, vor allem, weil es nicht einfach ist, diese komplexe Materie in 30 Minuten zu erklären.

    Kilb.redet ab Minute 18.46 Uhr:
    Wo (Sonnen-)Licht, da auch Schatten
    Ö1 Journal-Panorama
    Gestaltung: Maria Harmer

    oe1.orf.at/player/20211109/656937/1636478700000

  • Sehr geehrte Petitionsunterschreiber*innen,

    wir haben vor kurzem das bisherige Unterschriften-Paket (722 Unterschriften) nun formal an das Land Niederösterreich, zH. LH-Stv. Stephan Pernkopf übergeben. Wir wurden im Büro Pernkopf sehr freundlich vom - in diesem Thema zuständigen Referenten und Pressesprecher - Hrn. Bernhard Karnthaler empfangen und durften stellvertretend für alle Unterzeichner*innen das Thema PV grundsätzlich und vor allem auf Ackerland klären. EU-Abgeordneter Alexander Bernhuber war ebenfalls bei diesem Termin dabei, um das Anliegen zu unterstützen. Die NÖN hat dazu vorige Woche folgenden Artikel gebracht (siehe Bild). Wir können, so wurde uns versichert, davon ausgehen, dass Ackerland zur PV Freiflächenverwendung in hoher... vidare

  • Sehr geehrte Petitionsunterschreiber*innen,

    wir haben vorige Woche, am 30.4.2021 das erste Unterschriften-Paket (673 Unterschriften) an den Bürgermeister von Kilb übergeben. Vielen Dank für Ihre Unterstützung des gemeinsamen Anliegens. Das Gespräch war freundlich und von gutem Meinungsaustausch bestimmt. Wir bedanken uns auch über das gemeinsame Foto (Bgm. Roitner, Bildmitte; Bildquelle: NÖN/Michael Bouda). In der Sache gibt es derzeit aber keine Neuerungen bzw. Änderungen. Wir bemühen uns also weiterhin darum, dass heute die richtigen Entscheidungen für morgen getroffen werden (PV zuerst aufs Dach, nicht aus Profitgründen zuerst aufs Feld!)

    Die nächsten Schritte werden sein:
    Übergabe der Unterschriften an das Land Niederösterreich, dafür... vidare

17% der Nahrung landet im Müll. Wenn wir diese Zahl auf 16,5% reduzieren, haben wir genug Land, um unseren Energieverbrauch zu decken - nur mit erneuerbaren Energien! Wir entscheiden, ob wir in 20 Jahren unseren Energiebedarf noch immer mit asiatischem Rohöl und Gas decken, oder mit grünem Strom aus Kilb.

weil es nicht sein kann dass fruchtbare Boden verbaut wird und wir dann Nahrungsmittel ( Soja usw.) importieren müssen!!! Österreich ist EU Meister in Bebauung und Versiegelung von kostbaren Ackerland !! Ich möchte ein "halbwegs" gutes Gewissen gegenüber meine Kinder und Enkelkinder haben!!!

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