Abdul G. J. soll sofort aus der Schubhaft entlassen werden! Er soll in Österreich bleiben dürfen und darf nicht nach Afghanistan abgeschoben werden!

Reason

Abdul G. J. hat in Afghanistan gegen die Taliban gekämpft. Jetzt wird er persönlich von den Taliban verfolgt. In Afghanistan ist er nirgendwo mehr sicher. Die Regierung ist weder bereit noch fähig dazu, ihn zu schützen.

Abdul lebt seit eineinhalb Jahren in Österreich. Hier hat er sehr fleißig Deutsch gelernt, er hat sich selbstständig einen Deutschkurs beim Verein Ute Bock organisiert und jetzt A2 abgeschlossen. Seine ehrenamtliche Deutschlehrerin Doris Schneidtinger ist begeistert von seiner Wissbegierigkeit, Höflichkeit, seiner zuvorkommenden Art. Sie ist schockiert, dass ihr Schüler jetzt hier aus dem Leben in Österreich gerissen wird.

Abdul ist unbescholten. Österreich, die Regeln und Gebräuche hier, hat er immer respektiert.

Dass Abdul jetzt unmittelbar von der Abschiebung bedroht ist, liegt einzig und allein an der Willkür des Asylsystems. Zuerst hat das BFA Wiener Neustadt über seinen Fall entschieden, und dort werden fast alle Asylwerber aus Afghanistan pauschal abgelehnt. Das BVwG hat in Folge geurteilt, Abdul könnte zu seinem Bruder nach Kabul gehen. Doch wie soll sein Bruder Abdul vor den Taliban schützen? Diese sind längst auch in Kabul aktiv, haben alle Institutionen, Polizei, Militär, selbst die Spitäler unterwandert, und verfolgen ihre Feinde. Abdul ist bei seiner Rückkehr in Lebensgefahr. Sollte er zu seinem Bruder zurückkehren, würde er auch diesen in Lebensgefahr bringen.

Wir bitten Sie, Herr Sobotka, diesen jungen Mann nicht in Lebensgefahr zu bringen und ihn nicht abschieben zu lassen!

PS: Nicht alle relevanten Umstände von Abduls Fall können wir hier veröffentlichen, auch nicht seinen vollen Namen, da wir ihn unter keinen Umständen gefährden wollen.

Thank you for your support, Meena Miakhel from Wien
Question to the initiator

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