Region: Vienna
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Steigerung der Lebensqualität im nördlichen Weinviertel durch bessere Verbindung mit der Nordbahn

Petitioner not public
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Direktion der ÖBB

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  1. Launched 2019
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Petition addressed to: Direktion der ÖBB

Zur Steigerung der Lebensqualität im nördlichen Weinviertel fordern wir:

  1. Drei schnelle Züge in den frühen Morgenstunden ( ab Bernhardsthal 5.03 Uhr, 6.03 Uhr, 7.03 Uhr) und drei schnelle Züge in den späten Nachmittagsstunden (ab HBF 15.30 Uhr, 16.30 Uhr, 17.30 Uhr) Bei folgenden Stationen sollte gehalten werden: Bernhardsthal, Rabensburg, Hohenau, Drösing, Dürnkrut, Angern, Weikendorf/Dörfles, Gänserndorf, Leopoldau, Floridsdorf, Handelskai, Praterstern, Wien Mitte, HBF, Meidling

  2. Im Stadtbereich (Stammstrecke) bei allen Regionalzügen der Nordbahn ab Gänserndorf (Richtung Wien und retour) genügen die Halte: Leopoldau, Floridsdorf, Handelskai, Praterstern, Wien Mitte, HBF, Meidling (Schnellbahn fährt im 3-Minuten-Takt)

  3. Regionalzüge sollen den Zielbahnhof erreichen (nicht vorzeitig wenden)

  4. Bessere Information der Fahrgäste bei Verspätungen und Zugausfällen

Reason

Für die berufstätigen Pendler nach Wien vernachlässigten die ÖBB die Bedürfnisse der Menschen im nördlichen Weinviertel immer mehr. Besonders betroffen ist die Strecke der Nordbahn Bernhardsthal-Gänserndorf. Der tägliche Weg zur Arbeit ist mit Stress und Nervenbelastung verbunden. Die Lebensqualität sinkt und die Zeit für Erholung und gemeinsame Betätigung mit der Familie wird immer mehr dezimiert. Existenzen werden gefährdet und immer weniger junge Familien siedeln sich in unseren Gemeinden an.

Die Belastung der Betroffenen steigerte sich in den letzten Jahren immer mehr:

Der Railjet hält nicht mehr in Hohenau;

alle schnellen Verbindungen wurden gestrichen, der Regionalzug hält an immer mehr Haltestellen - die Fahrzeit für die Pendler aus dem Norden wird immer länger.

Tschechische Privatzüge (8 Mal täglich) und der Railjet erhalten freie Fahrt und Regionalzüge müssen warten;

Zugausfälle und Verspätungen (Anschlussautobusse warten nicht) erreichen unerträgliche Ausmaße;

fehlende und unverständliche Durchsagen bei Problemen;

viel zu laute und oft unnötige Durchsagen während der Fahrt (durchschnitt. eine Durchsage pro Minute);

dass die Wendezeit der Züge in Bernhardsthal von ca 20-25 Minuten auf 5 Minuten gekürzt wurde, dürfte die Situation noch verschärfen;

Die Pendler haben kein Verständnis für die Halte in Deutsch Wagram und Strasshof, da alle 30 Minuten eine Schnellbahnverbindung besteht.

Am meisten erzürnt die Vorgangsweise der ÖBB, dass bei größeren Verspätungen der Zug (von Wien kommend) nicht den Zielbahnhof (Bernhardsthal) anfährt, sondern in Hohenau (oder auch früher) wendet. Die Fahrgäste müssen aussteigen und auf den nächsten Zug warten. Warten heißt es dann auch für diejenigen, welche in Rabensburg und Bernhardsthal am Bahnhof stehen und Richtung Wien wollen.

Petition details

Petition started: 07/26/2019
Collection ends: 10/25/2019
Region: Vienna
Topic: Traffic & transportation

News

  • Liebe Pendlergemeinde!

    Die Pendler der Nordbahn sind Schwierigkeiten gewöhnt. Aber das jetzige Ausmaß an Problemen ist nervtötend, existenzgefährdend und raubt den Arbeitnehmern Freizeit.

    Ausfall von Zügen, Verspätungen, zu wenig Waggone, Ausfall von Klimaanlagen ... stehen an der Tagesordnung. Auch das häufige Wenden der Züge in Hohenau (von Wien kommen) wird praktiziert.
    Der Streckenausbau, der einige Jahre dauert, erschwert die Bedingungen zusätzlich.
    Herr BR Michael Bernard sammelt wieder einmal die Informationen und wird bei den ÖBB protestieren.

    Am 19. 7. 23 berichtete der Kurier ausführlich und am 20. 7. 23 war der ORF in Bernhardsthal und Betroffene und ich haben ein Interview gegeben.
    Es wird angeblich heute, 20. 7. 23, um 19 Uhr im ORF, NÖ heute, gesendet.

    Wir werden alles versuchen, um das Pendeln erträglicher zu gestalten. Nach den Sommerferien habe ich einen Termin bei Udo Landbauer und seinem Team. Da werden wir Problemlösungen suchen.
    Auch unsere Forderungen nach beschleunigten Zügen in den Morgenstunden ab Bernhardsthal werden wir weiter diskutieren.

    Die Halte der internationalen Züge in Hohenau werden ein weiteres Thema sein. Udo Landbauer hat schon mit dem tschechischen Verkehrsminister Kontakt aufgenommen und auch die slowakischen Politiker werden uns unterstützen.
    Wir haben noch viel Arbeit vor uns! LG
  • Liebe Pendlergemeinschaft!

    Es gibt viele Neuigkeiten zu berichten, deshalb möchte ich gleich zu Beginn auf unsere Info-Veranstaltung am Freitag, dem 12. Mai 2023, um 19 Uhr, in Bernhardsthal im Gasthaus Bauer hinweisen und alle recht herzlich dazu einladen.

    Es gibt seit der letzten Landtagswahl politische Veränderungen in NÖ, die sich aber für die Arbeit unserer Bürgerinitiative positiv auswirken. Nach LR Schleritzko hat LH Stellvertreter Udo Landbauer das Verkehrsressort übernommen und wir finden leichter Gehör, Verständnis und Hilfe bei unseren Problemen.

    Die nächsten Jahre werden für unsere Pendler alles andere als einfach. Die Nordbahn wird durch den Streckenausbau immer wieder stellenweise gesperrt und es wird dadurch zu Schienenersatzverkehr kommen. Bevorzugt werden internationale Züge und Güterzüge, für die wird voraussichtlich immer ein Gleis zur Verfügung stehen. Deshalb sind unsere Bemühungen für die Halte der internationalen Züge in Hohenau so wichtig wie nie zuvor.

    Im Jänner 2020 stellten wir einen Antrag auf diese Halte ans Ministerium und im September 2020 wurden wir zu einem Gespräch mit Beamten des Ministeriums eingeladen. (Anwesend waren damals: Ing. Klug, W. Wind, und Führer) Zu unserer Freude nahm auch der slowakische Botschaftsrat Martin Pangrac an diesem Gespräch teil. Fazit: Auf Grund des großen Einzugsgebietes, vor allen aus der Slowakei, hat unser Antrag Berechtigung. Politische Entscheidungen wären für die Umsetzung nötig.
    Leider wurden die intensiven Bemühungen unseres Pendlerforums aus unverständlichen Gründen von allen zuständigen Politikern blockiert.

    Glücklicherweise haben wir Unterstützung von Udo Landbauer erhalten. Kurz nachdem er im Amt war kam es zu Gesprächen mit dem tschechischen Verkehrsminister. Unter anderem wurden die Halte der internationalen Züge in Hohenau diskutiert. Es wird zu weiteren Gesprächen mit Politikern aus der Slowakei kommen. Die Aussicht auf diese Halte ist also so groß wie nie zuvor. Es wäre nicht nur für unsere Pendler eine große Entlastung während der Bauarbeiten, sondern würde eine Bereicherung für die gesamte Region darstellen.

    Am vergangenen Freitag waren BR Michael Bernard, Harald Nitsch und ich zu einem Gespräch in Wien mit Managern (ÖBB Infrastruktur) geladen. Es kam zu intensiven Dialogen und wir bekamen eine vage Zusage für einen beschleunigten Zug in den Morgenstunden ab Bernhardsthal. An dieser Möglichkeit klammern wir uns fest. Um zwei weitere beschleunigte Züge werden wir uns weiter einsetzen.

    Die Einstellung der Halte der internat. Züge in Hohenau im Jahr 2007 bedeutete für viele Arbeitnehmer einen gewaltigen Verlust an Freizeit. Erschwerend kam dazu, dass im 2010 alle beschleunigten Züge zu Bummelzüge umfunktioniert wurden. Konferenzprotokolle belegen diese eigenartige Fahrplangestaltung, welche die Pendler aus dem Norden mit den längsten Fahrzeiten bis heute enorm belastet.
    Noch dazu wurde es Brauch, dass bei Verspätungen die Züge, von Wien kommend, in Hohenau wendeten und die Pendler mit den ohnehin schon längsten Fahrzeiten aussteigen und auf den nächsten Zug warten mussten.

    Kein Wunder, dass unsere Bürgerinitiative in kurzer Zeit rund 2400 Unterschriften aus 3 Ländern erhielt. Obwohl BR Michael Bernard dieses vorzeitige Wenden sofort beendete, kommt es fallweise zu diesen Vorfällen. Im heurigen Jahr geschah es 3 Mal. Für die Betroffenen 3 Mal zu viel und wir werden energisch dagegen protestieren.

    Weitere Gespräche mit Managern des VOR sind in den nächsten Tagen geplant. BR Michael Bernard setzt sich unermüdlich für uns ein. Er wird uns auch am Freitag beim Info Abend über alles berichten, was wir in der letzten Zeit erreicht haben und welche Wünsche wir noch umsetzen wollen.
    Ein Vertreter der ÖBB wird vermutlich an diesem Abend anwesend sein und Fragen beantworten können.

    Im Namen meiner "Mitstreiter" ersuche ich dringend an diesem Info Abend teilzunehmen.
    Wir freuen uns auf euren Besuch!
  • Liebe Pendlergemeinde!

    Seit mehr als drei Jahren läuft unsere Bürgerinitiative "Beschleunigung der Nordbahn". Wir konnten gemeinsam für die Pendler in den nördlichsten Regionen Erleichterungen schaffen. Unsere einzigen Helfer waren Politiker der FPÖ.
    Deshalb freue ich mich über alle Maßen, dass Udo Landbauer als LH-Stellvertreter auch für Mobilität (Straße und öffentl. Verkehr) zuständig sein wird. Er ist für uns ein verlässlicher Ansprechpartner, der schon in der Vergangenheit darauf hingewiesen hat, dass die Prognosen für das klassische Landleben dramatisch sind.
    Es ist ihm ein Anliegen, dass die Menschen in den ländl. Regionen mittelfristig ähnliche Lebensbedingungen vorfinden, wie in den Städten. Das bedeutet für uns, dass unsere Arbeitnehmer so schnell als möglich ihren Arbeitsplatz erreichen.
    Es macht einen deutlichen Unterschied, ob ich als Vertreterin einer Bürgerinitiative als Bittstellerin bei den Managern von VOR und ÖBB unsere Anliegen vorbringe, oder ob interessierte und engagierte Politiker dahinter stehen.
    Der Streckenausbau der Nordbahn wird unseren Pendlern in den nächsten Jahren vermutlich Nerven und Zeit kosten. Wir haben bereits Vorschläge ausgearbeitet, welche zur Entschärfung der Probleme beitragen können.
    Mit Hilfe von BR Michael Bernard (FPÖ) werden wir in den nächsten Wochen den Managern bei den ÖBB diese Konzepte vorlegen.
    Wir haben noch einiges zu tun und werden mit aller Kraft die Interessen der Pendler im nördlichsten Teil des Weinviertels vertreten, um deren Lebensqualität zu erhöhen.

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