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Petitionen är avslutad
Ansökan riktar sig till: Innenminister Kickl und die Bundesregietung
Ich finde das Ansinnen des Innenministers, Flüchtlinge zu konzentrieren, entsetzlich. Es schadet der Integration und führt für die Flüchtlinge zu einer Lebenssituation, in der Konflikte vorprogrammiert sind.
Wo immer diese Form der konzentrierten Unterbringung gewählt wurde, stößt sie auf Ablehnung in der Bevölkerung. Menschen, die ohne ausreichende Privatsphäre "zu Hause" und mit einer ablehnenden Umwelt draußen konfrontiert sind, kommen derart unter Druck, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Konflikte eskalieren. Ein menschenwürdiges Leben steht aber jedem Asylsuchenden zu!
Orsak
Es ist im Interesse aller ÖsterreicherInnen, dass AsylwerberInnen unter menschenwürdigen Bedingungen leben können. Konflikte und Retraumatisierungen führen zu psychischer Instabilität und erhöhen die Gefahr, dass Menschen in Kriminalität abrutschen oder sich radikalisieren.
Die Angst, dass menschenwürdige Umstände dazu führen, dass uns noch mehr Flüchtlinge ansteuern, ist unbegründet. Menschen, die ihr Leben und das ihrer Kinder retten wollen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung, werden mit Sicherheit weiterhin kommen, bis die Fluchtursachen beseitigt sind. Es ist der Regierung ja unbenommen, Asylanträge abzulehnen. Der Flüchtlingsstrom nach Europa wurde in den letzten zwei Jahren enorm eingeschränkt.
Es macht aber keinen Sinn, Menschen in konzentrierter Form unter weitaus schlechteren und zudem teureren Bedingungen einzuquartieren, als es private Unterbringungen ermöglichen. Ganz im Gegenteil muss es jeder Regierung ein Anliegen sein, diese oft schwer traumatisierten Menschen so gut wie möglich aufzufangen und zu betreuen. Wenn schon nicht aus einer humanitären Verpflichtung heraus, wie sie unserem Land wohl anstünde, dann zumindest aus Eigeninteresse. Sodass all jene, denen auch ein Innenminister Kickl das Asyl nicht verwehren kann, in einer psychischen und physischen Verfassung sind, die es ihnen ermöglicht, auch konstruktive Mitglieder unserer Gesellschaft zu werden.