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Bild zur Petition mit dem Thema: Grenzen respektieren! Gegen einen Speichersee beim Schwarzköpfle Grenzen respektieren! Gegen einen Speichersee beim Schwarzköpfle
  • Von: Naturschutz Vorarlberg mehr
  • An: Vorarlberger Landesregierung
  • Region: Vorarlberg mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 13 Tage verbleibend
  • 3.451 Unterstützende
    69% erreicht von
    5.000  für Sammelziel

Grenzen respektieren! Gegen einen Speichersee beim Schwarzköpfle

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Initiiert von: Alpenschutzverein Vorarlberg - Alpenverein Vorarlberg - Naturfreunde Vorarlberg - Naturschutzbund Vorarlberg

Für eine maßvolle Weiterentwicklung des Wintertourismus.

Gegen einen überdimensionierten Beschneiungs-Stausee in hochalpiner Landschaft!

Die Silvretta-Montafon Holding GmbH (SIMO) plant im Schigebiet NOVA die Errichtung eines Beschneiungs-Stausees mit riesigen Ausmaßen: Über 300.000 m3 Fassungsvermögen, einen Damm mit 26 Metern Höhe, das Ausbaggern einer hochalpinen Moorlandschaft, die Errichtung eines Bauwerks mit 62 m Länge (incl. Flügelmauern) und 9 Metern Höhe. Darüber hinaus soll das Aushubmaterial für die Aufschüttung eines Weges, der später als Piste mit einer Breite von 16 m dienen wird, verwendet werden. Argumentiert wird die Notwendigkeit dieses Bauwerks vom Projektbetreiber damit, dass eine Grundbeschneiung der Pisten im Schigebiet innerhalb von 70 Stunden sowie die Anlage von Schneedepots ab 1. Oktober ermöglicht werden sollen.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition ersuchen die Vorarlberger Landesregierung dringend, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, damit die klar negative Beurteilung in der Interessensabwägung in einen negativen Bescheid mündet.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner lehnen das Projekt „Beschneiungsstausee Schwarzköpfle“ am geplanten Standort und in der geplanten Dimension entschieden ab

Begründung:

Dieser geplante Speichersee wäre mit Abstand der größte Speicher für eine Schneeanlage in Vorarlberg (der bisher größte ist in Warth mit 170.000 m3). Er würde in einer hochalpinen Senke eine vielfältige natürliche Landschaft zerstören und als unnatürliches Bauwerk optisch auffallen. Das sehen auch die zuständigen Sachverständigen so:

Das Resümee des Amtssachverständigen für Naturschutz- und Landschaftsentwicklung in der Verhandlung vom 22. 11. 2017 ist klar: „Zusammenfassend beeinträchtigt das Projekt gleich mehrere Standorte (Moor, Uferschutzbereich, Magerweiden, Alpinregionen) nach dem Vorarlberger Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung wesentlich und dauerhaft und steht im Widerspruch zu sämtlichen Zielen desselben. Aus naturschutzfachlicher Sicht ist das Vorhaben daher deutlich negativ zu beurteilen.“

Auch der Amtssachverständige für Raumplanung und Baugestaltung stellt fest, dass das Projekt in dieser Form als „landschaftsbildlicher Schaden“ zu werten ist. „Der geplante Speichersee in der konzipierten Form und Größe beschreibt ein ausgesprochen künstliches Gebilde (Artefakt), das sich trotz der Bemühungen um eine naturnahe und kupierte Geländegestaltung (siehe Begrünungskonzept) als Implantat in der alpinen Landschaft abheben wird.“

Schon viel zu oft wurden solche Gutachten im Interesse des Tourismus und der Wirtschafltichkeit überfahren - diesmal soll es anders sein!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Dornbirn, 05.02.2018 (aktiv bis 04.03.2018)


Neuigkeiten

Tippfehler korrigiert Neue Begründung: Dieser geplante Speichersee wäre mit Abstand der größte Speicher für eine Schneeanlage in Vorarlberg (der bisher größte ist in Warth mit 170.000 m3). Er würde in einer hochalpinen Senke eine vielfältige natürliche ...

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Debatte zur Petition

PRO: Nein zur Ausbeutung und Ja zu unserer schönen Natur. Diese ist schützenswert! Gerade die Landschaft dort oben ist wunderschön. Die Wirtschaft muß sich an den Gedanken gewöhnen das der echte Schnee immer weniger wird und Grenzen erreicht werden die mit ...

PRO: Das Skigebiet ist sowieso schon über jede vernünftige Kapazität hinausgewachsen. Die Kartenpreise sind ernomr, am Sonntag geht keiner mehr freiwillig hinein. Es ist gut und genug.

CONTRA: Der See liegt in einer Gebirgsmulde ja das stimmt. Aber was eignet sich besser, als eine schon vorhandene Mulde. Ein Teich ist ein wichtiges Instrument für die Beschneiung. Mit der Beschneiung schützt man großflächig Grasnarben über den ganzen Winter.

CONTRA: 3000 Arbeitslose kosten im Monat 6,5 Millionen Euro!!

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Ich erhole mich in der Natur und bin für den Erhalt der wilden ursprünglichen Landschaft. Je mehr betonierte Flächen, desto weniger dringt die natürliche Umgebungsstrahlung -die sogenannten Schuhmannwellen- zu uns durch. In Japan hat man bereits die ...

Weil Beschneiungsanlagen nicht zukunftsträchtig und schon gar nicht naturverträglich sind!

Mir ist die Petition wichtig, weil der Mensch sich anmaßt, Alles und Jedes für sich zu beanspruchen. Immer wieder heißt es, wir haben nur diese eine Erde, wo bleibt der Respekt und die Achtung vor der Natur und den Schätzen, die sie uns zur Verfügung ...

Österreich ist kein großes Land - und wir haben bereits genug Skigebiete, die ausgiebig beschneit werden! Es reicht wirklich, dass durch dermaßen monströse Bauwerke unsere wunderbare Natur weiter und unwiederbringlich zerstört wird! Und: Niemand mus ...

Die verbleibenden Lebensräume in den Alpen müssen geschützt und erhalten werden.

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  • Nicht öffentlich Preitenegg vor 1 Std.
  • Sabine Heim Dornbirn vor 1 Std.
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  • Nicht öffentlich Bregenz vor 2 Std.
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