• Änderungen an der Petition

    at 05 Jun 2021 17:52

    Aufgrund Urlaub und Wochenende wurde die Dauer verlängert.


    Neues Zeichnungsende: 15.06.2021
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 20547 (19454 in Österreich)

  • Änderungen an der Petition

    at 20 May 2021 10:04

    Titel geändert, da der 17. Mai 2021 bereits vorbei ist, aber die Einschränkungen für Schüler*innen unverhältnismäßig sind und eine Fortführung unabhängig vom epidemiologischen Status scheinbar bis Ende des Sommersemesters 2021 geplant ist.


    Neuer Titel: Uneingeschränkte Öffnung der Schulen und Kindergärten abin dem 17. Mai 2021Österreich
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 18.822 (17.765 in Österreich)

  • Ampelphase "Rot" im Bildungssystem unabhängig von der Bewertung der Corona-Kommission und der epidemiologischen Lage?

    at 19 May 2021 17:39

    Sehr geehrte Bildungssprecherinnen und Bildungssprecher,
    Sehr geehrter Bildungsminister,
    Sehr geehrte Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher,
    Sehr geehrter Gesundheits- und Sozialminister,

    in der Rechtsvorschrift für COVID-19 Schulverordnung 2020/2021, Fassung vom 19. Mai 2021, steht im Anhang C: "Anordnung der Anwendung von Bestimmungen des 2. Teiles dieser Verordnung in Abweichung von § 13. Ab dem 25. April 2021 bis zum Ende des Schuljahres 2020/21 sind die Bestimmungen des 4. Abschnittes des 2. Teiles dieser Verordnung anzuwenden.“ - bit.ly/3eXcMgj

    Der 4. Abschnitt des 2. Teiles dieser Verordnung regelt die Bestimmungen für die Ampelphase „Rot“. Dazu haben wir drei Fragen:

    1) Bedeutet diese aktuelle Verordnung dass die Ampelphase „Rot“ für das gesamte restliche Schuljahr aufrecht bleibt? Unabhängig von der Bewertung der Corona-Kommission und der epidemiologischen Lage?

    2) Bedeutet das eine Aufrechterhaltung der mehrmaligen Testung von asymptomatischen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von der sinkenden Vortestwahrscheinlichkeit?

    3) Bedeutet das eine Aufrechterhaltung der Maskenpflicht für Kinder und Jugendliche, unabhängig von der epidemiologischen Lage, der fehlenden Wissensbasis und fehlenden Gesundheitsfolgenabschätzungen?

    Im Namen der über 18.000 Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition „Kinder in die Schule“ - openpetition.eu/!kinderindieschule - bitte ich Sie um eine sachliche und zeitgerechte Beantwortung der obigen drei Fragen - Danke!

    Mit freundlichen Grüßen - Martin Sprenger
    Arzt und Gesundheitswissenschaftler, Graz
    für die am 10. Mai gestartete Initiative „Kinder in die Schule"

  • orf.at: Petitionen für und gegen Schichtunterricht

    at 14 May 2021 21:24

    Der Verzicht auf Präsenzunterricht habe schon viel zu viel Schaden angerichtet, meint eine Sprecherin von „Kinder in die Schule", Christine Valentiny aus Egg: „Ob es jetzt vermehrt Suizide gibt, wird schwierig zu eruieren sein. Aber wir haben Auffälligkeiten im Verhalten von Kindern, dass sie sich zurückziehen.“ Kinder, die vielleicht vorher schon schwer Anschluss gefunden haben, fänden jetzt überhaupt keinen Anschluss mehr, so Valentiny. Und: "Es gibt vermehrt Gewalt in Familien, weil die Situation einfach schwierig wird.“

    Der Artikel auf orf.at: vorarlberg.orf.at/stories/3103867/
    Der Beitrag in Vorarlberg heute in der ORF TVThek (verfügbar bis 20. Mai 21): tvthek.orf.at/profile/Vorarlberg-heute/70024/Vorarlberg-heute/14092249/Schichtbetrieb-in-Schulen-endet/14918347

  • Schneeketten auf trockener Straße nicht sinnvoll - Wiener Zeitung, "Kampfplatz Schule"

    at 13 May 2021 20:23

    Unsere Petition hat es in die Wiener Zeitung gebracht. Martin Tschiderer ist ein sehr ausgewogener Artikel gelungen, der die unterschiedlichen Sichtweisen sehr gut darstellt.

    Der Aussage, dass pro Woche 1.000 Infektionen in die Schulen eingetragen werden, möchte ich hier widersprechen. In den letzten 10 Wochen waren zwar 10.000 von 15.000.000! in österreichischen Schulen durchgeführten Antigen-Schnelltests positiv, aber nur zirka 60 Prozent, also zirka 6.000 wurden auch durch einen PCR-Test bestätigt.

    Ob sich dieser Aufwand in Bezug auf das Erkrankungsgeschehen gelohnt hat und ob die zirka Euro 30 Millionen an anderer Stelle nicht besser eingesetzt werden hätten können, bleibt offen.

    www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2104125-Kampfplatz-Schule.html

    Originalbeitrag auf Facebook: www.facebook.com/GrazPublicHealth/posts/6101864103172586

  • Petition in Zeichnung - Herzlichen Dank für die Unterstützung und eine Bitte!

    at 13 May 2021 17:39

    Werte Unterstützer*innen unserer Petition!

    Wir wollen uns auf diesem Wege bedanken für die großartige Unterstützung unserer Petition. Über 13.500 Unterschriften in nicht einmal vier Tagen - das hat unsere Erwartungen übertroffen. Umso wichtiger ist es, jetzt dran zu bleiben und für Aufmerksamkeit für unser Anliegen zu sorgen.

    Vielleicht gibt es auch unter all den Unterzeichner*innen noch Potential, das wir im Sinne aller Kinder und Schüler*innen in Österreich nutzen können.

    Daher die Bitte von uns an alle, die schon unterzeichnet haben: MACHT FÜR DIE SACHE WERBUNG, verbreitet es in Eurem Bekanntenkreis, auf Euren Kanälen, auf Social Media oder anderswo.

    WENN ES JEDER SCHAFFEN KANN, NUR EINE WEITERE PERSON ZU GEWINNEN, DANN HABEN WIR UNSER ANGESTREBTES ZIEL VON 20.000 ÜBERTROFFEN und können dadurch gestärkt weitere Schritte einleiten, um der Forderung nach uneingeschränkter Schule für alle mehr Nachdruck zu verleihen.

    Wir freuen uns über einen neuen Schub für unsere Petition!

    Mit freundlichen Grüßen
    für die Initiative "Kinder in die Schule"
    Martin Sprenger
    Ulrike Gutkas
    Oliver Lerch

  • Offener Brief: Wie evidenzbasiert sind Massentests an Schulen?

    at 12 May 2021 20:10

    Sehr geehrte Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher,
    Sehr geehrter Gesundheits- und Sozialminister,

    2020 hat die WHO einen deutschsprachigen Leitfaden zu Vorsorgeuntersuchungen und Screening veröffentlicht, um deren Wirksamkeit zu erhöhen, Nutzen zu maximieren und Schaden zu minimieren - bit.ly/3eAQ7GL

    Der Leitfaden richtet sich explizit an führende Persönlichkeiten aus Politik und Gesundheitswesen, die mit der Planung, Gestaltung und Umsetzung der Screeningprogramme in der Europäischen Region der WHO befasst sind. Bitte lesen Sie ihn!

    Auch die aktuellen Massentests an den österreichischen Schulen sind ein Screening von asymptomatischen Kindern und Jugendlichen. Deshalb sollten sie auch alle Kriterien für ein Screening erfüllen - bit.ly/33A4h4l

    Für die Aussagekraft von Massentests ist nicht nur die Testgüte (Sensitivität, Spezifität), sondern vor allem auch die Vortestwahrscheinlichkeit entscheidend. In Vorarlberg, dem österreichischen Bundesland mit der „wahrscheinlich“ höchsten Inzidenz, wurden seit der KW7 912.084 Tests an Schulen durchgeführt. 111 waren auch PCR-positiv. Das sind 0,012 Prozent. In diese Zahl sind auch Pädagog*innen inkludiert. Die Vortestwahrscheinlichkeit mit SARS-CoV-2 kontaminiert zu sein, liegt somit bei Kindern und Jugendlichen also im Moment im Bereich von 0,01 Prozent (1:10.000) mit sinkender Tendenz. Um einen positiven Fall zu finden müssen – bei einem Preis von Euro 2 pro Test – aktuell also zirka Euro 16.000 an öffentlichen Mitteln ausgegeben werden.

    Wenn die Stecknadel im Heuhaufen immer seltener wird, dann nützt auch eine sehr hohe Testgüte nichts mehr. Bei einer Vortestwahrscheinlichkeit von unter 0,01 Prozent (kleiner 1:10.000) erübrigt sich jedes Screening, wie zuletzt auch Angela Raffle, eine der weltweit führenden Screening-Expertinnen im BMJ - www.bmj.com/content/373/bmj.n1058 - festgestellt hat.

    Deshalb spricht sich auch unsere Initiative „Kinder in die Schule“ - openpetition.eu/!kinderindieschule - die innerhalb von drei Tagen von über 12.000 Menschen unterstützt wurde - auch gegen Massentests in österreichischen Schulen aus.

    Ich hoffe inständig, dass zumindest die Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher, sowie der amtierende Gesundheits- und Sozialminister, auf Wissensbasierung und Sachlichkeit achten.

    Bildung ist ein Menschenrecht und der Zugang zu Bildungseinrichtungen sollte nicht an Maßnahmen gebunden sein, die keine Evidenzbasierung haben.

    Mit freundlichen Grüßen - Martin Sprenger
    Arzt und Gesundheitswissenschaftler, Graz
    für die am 10. Mai gestartete Initiative „Kinder in die Schule"

  • Visualisierung von Massentests

    at 10 May 2021 23:31

    Visualisierung der "Wirksamkeit" von Massentests durch Oliver Lerch. Wer das noch sinnvoll findet ist von allen guten Geistern verlassen - sorry 🙂

    Beitrag von Oliver Lerch:
    Serie Corona & Zahlen
    Die Schultestungen in Vorarlberg - wie viele waren wirklich positiv?
    Wer von euch kennt jemanden, der schon einmal einen Vierer im Lotto hatte?
    Warum ich das frage? Die Chance, so jemanden zu kennen, ist zehn Mal größer, als jemanden zu kennen, der bei den Schultests in Vorarlberg positiv war und dessen Test auch bestätigt wurde.
    Bei inzwischen fast 912.000 Tests gab es bisher 111 Personen, deren positives Ergebnis auch mit PCR bestätigt wurde in Vorarlberg. Und wie viele davon aus Symptome hatten, wissen wir nicht.
    Diese Woche waren es fast 45% aller Positiven, die schlussendlich falsch positiv waren - dabei waren es sowieso nur 37 Tests, die positiv waren von 104.584.

    Vollständiger Beitrag auf Facebook:
    www.facebook.com/GrazPublicHealth/posts/6086152908077039 (bei Martin Sprenger)
    www.facebook.com/oliver.lerch.5/posts/4090294827694687 (Originalbeitrag von Oliver Lerch)

  • Martin Sprenger zur Präzisierung, warum wir gegen die Massentests an Schulen sind

    at 10 May 2021 23:15

    1) Es gibt keine spezifische, messbare und signifikante Ziele, die mit diesen Tests erreicht werden sollen. Mit SARS-CoV-2 kontaminierte Kinder zu finden ist kein gesundheitliches oder medizinisches Ziel. Es bräuchte zumindest belastbare Evidenz aus methodisch hochwertigen Studien, die den Impact der Massentests auf das Erkrankungs- und Sterbegeschehen quantifizieren. Die gibt es aber nicht. Die Massentestung von asymptomatischen Kindern und Jugendlichen hat keine Wissensbasis.
    2) Für die Testung von asymptomatischen Personen gibt es die sogenannten Screening-Kriterien - bit.ly/2R7jI1r - Keines dieser Kriterien wird von den Massentest an den Schulen erfüllt. Das ist nicht nur ein klarer Verstoß gegen die geltenden medizinisch-diagnostischen Standards, sondern auch gegen die einer evidenzbasierten Medizin und einer evidenzbasierten Gesundheitspolitik. Siehe auch Kritik von Angela Raffle im BMJ - www.bmj.com/content/373/bmj.n1058
    3) Die Testung von asymptomatischen Personen (Screening) muss erwiesenermaßen mehr nutzen als schaden. Die erwünschten Wirkungen müssen eindeutig größer sein als die unerwünschten Wirkungen. Eine solche Gesundheitsfolgenabschätzung wurde nie durchgeführt.
    4) Für die Aussagekraft von Massentests ist nicht nur die Testgüte (Sensitivität, Spezifität), sondern vor allem auch die Vortestwahrscheinlichkeit entscheidend. Aktuell liegt diese bei Kindern und Jugendlichen deutlich unter 0,1 Prozent (weniger als 1:1.000) mit sinkender Tendenz. Bei gleichbleibender Testgüte (Sensitivität und Spezifität) steigt somit die Wahrscheinlichkeit eines falsch positiven Befundes. Bei einer so geringen Vortestwahrscheinlichkeit führt auch die hohe Testgüte von PCR-Tests (Gurgeltests) zu extrem vielen falsch positiven Testergebnissen. Letztere haben viele unerwünschte Nebenwirkungen, wie z.B. unnötige Quarantäne, psychosoziale Auswirkungen, etc.
    Wenn die Lehrergewerkschaft, oder wer auch immer, eine Rückkehr in die Schule nur auf Basis von negativen Testergebnissen gestatten will, verstößt nicht nur gegen alle Regeln guter Wissenschaft, sondern verletzt auch das Recht von Kindern auf Bildung, und mit Sicherheit noch viele weitere Grundrechte.

    Ursprünglicher Eintrag auf Facebook: www.facebook.com/GrazPublicHealth/posts/6086090148083315

Help us to strengthen citizen participation. We want your petition to get attention and stay independent.

Donate now

openPetition international