Regija: Koroška

Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung im Elementarbereich in Kärnten ermöglichen

Peticija je naslovljena na:
Kärntner Landesregierung, Kärntner Landtag

2.680 Podpisi

70 %
2.453 od 3.500 za kvorum v Koroška Koroška

2.680 Podpisi

70 %
2.453 od 3.500 za kvorum v Koroška Koroška
  1. Začelo januar 2026
  2. Zbirka še vedno > 2 mesecev
  3. Predložitev
  4. Dialog s prejemnikom
  5. Odločitev
Osebni podatki
 

Strinjam se s shranjevanjem mojih podatkov. To soglasje lahko kadar koli prekličem.

Peticija je naslovljena na: Kärntner Landesregierung, Kärntner Landtag

Kurz zusammengefasst – warum sollten Sie diese Petition unterstützen?

  • Weil Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung im Elementarbereich in Kärnten zwar offiziell vorgesehen ist, in der Praxis aber für viele Familien nicht funktioniert.
  • Weil Entscheidungen über Kinderkrippen und Kindergärten zu oft von Gemeindegrenzen und finanziellen Regelungen abhängen – und nicht vom Kindeswohl.
  • Weil Kinder unterschiedliche Bedürfnisse haben und ein vielfältiges Angebot an pädagogischen Konzepten für jede/n erhalten bleiben muss.
  • Weil Familien Planungssicherheit brauchen, gerade in sensiblen Übergangsphasen wie dem Einstieg in die Krippe oder den Kindergarten.
  • Weil echte Wahlfreiheit soziale Gerechtigkeit stärkt und nicht vom Wohnort abhängig sein darf.
  • Weil rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden müssen, damit Wahlfreiheit auch tatsächlich gelebt werden kann.

👉 Sie können diese Petition auch aus Solidarität unterstützen, selbst wenn nicht alle Punkte auf Ihre persönliche Situation zutreffen oder Sie den gesamten Text jetzt nicht im Detail lesen können.

Jede Unterschrift stärkt das gemeinsame Anliegen, Kinder, Familien und pädagogische Vielfalt im Elementarbereich in den Mittelpunkt zu stellen.
_______________________________________________________________

UNSERE FORDERUNGEN

Offiziell gilt in Kärnten die Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung, und die Gemeinden haben einen gesetzlichen Versorgungsauftrag. Viele Familien erleben jedoch, dass diese Wahlfreiheit in der Praxis nur eingeschränkt funktioniert – vor allem aufgrund der bestehenden Finanzierungs- und Zahlungsregelungen.

Wir fordern echte Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung in Kärnten.
Eltern sollen die Betreuungseinrichtung für ihr Kind wählen können, die am besten zu ihrem Kind und zu ihrem Familienalltag passt – unabhängig vom Wohnort. Entscheidend soll sein, was für das Kind sinnvoll ist, nicht in welcher Gemeinde es gemeldet ist.

Derzeit ist diese Wahlfreiheit für viele Familien stark eingeschränkt. In der Praxis entscheidet oft nicht das Kindeswohl, nicht das pädagogische Konzept und nicht die familiäre Situation, sondern ausschließlich die Gemeindegrenze darüber, welchen Kindergarten oder welche Betreuungseinrichtung ein Kind besuchen darf. Viele Eltern empfinden diese Regelung als ungerecht und schwer nachvollziehbar.

Was wollen wir erreichen?
Wir wollen erreichen, dass Eltern wieder echte Wahlmöglichkeiten haben, wenn sie einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen. Konkret bedeutet das:

  • Eltern sollen zwischen verfügbaren und geeigneten Betreuungsplätzen wählen können.
  • Pädagogische Vielfalt soll erhalten bleiben sowie zugänglich und wählbar sein
  • Familien sollen Planungssicherheit haben und frühzeitig wissen, wo ihr Kind betreut werden kann.
  • Der Wohnort soll nicht über Bildungs- und Entwicklungschancen entscheiden.

Wahlfreiheit bedeutet dabei nicht, dass jede Familie jederzeit jeden Platz bekommt. Wahlfreiheit bedeutet, dass faire und reale Wahlmöglichkeiten bestehen, wenn Plätze vorhanden sind – und dass diese nicht aus formalen Gründen verwehrt werden.

Wie kann das umgesetzt werden?
Wir fordern eine Weiterentwicklung der rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen in der Kinderbetreuung, die Wahlfreiheit tatsächlich ermöglicht und gleichzeitig Planungssicherheit für Familien und Gemeinden schafft.

  • Wahlfreiheit wird ermöglicht, wenn geeignete Plätze vorhanden sind, auch über Gemeindegrenzen hinweg,
  • einheitliche, transparente und nachvollziehbare Regeln für alle Familien in Kärnten schafft,
  • pädagogische Vielfalt ausdrücklich anerkennt und absichert,
  • Familien Planungssicherheit gibt und unnötige Bürokratie reduziert,
  • Gemeinden finanziell und organisatorisch unterstützt, statt sie gegeneinander auszuspielen,
  • das Kindeswohl konsequent ins Zentrum aller Entscheidungen stellt.

Statt individueller Ausnahmen oder Kulanzlösungen braucht es klare, faire und dauerhafte Regelungen, die für alle Familien gelten und langfristig tragfähig sind.

Unser Ziel
Unser Ziel ist eine Kinderbetreuung in Kärnten, die:

  • familienfreundlich ist,
  • gerecht ist,
  • transparent ist,
  • ein breites und vielfältiges Angebot an pädagogischen Konzepten ermöglicht,
  • und echte Wahlfreiheit bietet.

Der Wohnort darf nicht über Bildungs- und Entwicklungschancen entscheiden.

razlog

Diese Petition ist wichtig, weil viele Familien in Kärnten derzeit erleben, dass sie keine echte Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung im Elementarbereich haben. Entscheidungen darüber, welche Kinderkrippe oder welcher Kindergarten oder alterserweiterte Kindergruppen besucht werden darf, werden zunehmend durch formale Zuständigkeiten und Gemeindegrenzen bestimmt – und immer weniger durch die Bedürfnisse der Kinder und Familien.

Persönliche Betroffenheit
Als Eltern stehen wir vor der Situation, dass grundlegende Entscheidungen für unsere Kinder unter Rahmenbedingungen getroffen werden müssen, die wir kaum beeinflussen können und die sich oft kurzfristig ändern. Gerade im Elementarbereich – also in Kinderkrippen und Kindergärten – sind diese Entscheidungen besonders sensibel. Hier geht es um die erste Trennung von den Eltern, um Bindung, um Vertrauen und um stabile Beziehungen.
Wenn Wahlfreiheit fehlt, geraten zentrale Aspekte wie Kontinuität, pädagogische Passung und Planungssicherheit in den Hintergrund. Das erzeugt Verunsicherung bei Familien und erhöht den organisatorischen und emotionalen Druck auf Eltern – in einer Phase, in der Stabilität besonders wichtig wäre.

Warum betrifft das viele – nicht nur einzelne Familien?
Die Einschränkung der Wahlfreiheit ist kein Einzelfall, sondern eine strukturelle Folge der aktuellen Ausgestaltung der Kinderbetreuung im Elementarbereich.
Das betrifft Familien in unterschiedlichen Lebenslagen:

  • Familien mit mehreren Kindern,
  • Eltern mit unterschiedlichen Arbeitszeiten,
  • Familien, die auf bestimmte pädagogische Konzepte angewiesen sind,
  • Familien in Übergangsphasen (z. B. von der Krippe in den Kindergarten).

Fehlende Wahlfreiheit trifft nicht alle gleich, sondern kann bestehende Ungleichheiten verstärken. Gerade deshalb ist dieses Thema auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.

Warum ist Wahlfreiheit wichtig?
Über die persönliche Betroffenheit hinaus ist Wahlfreiheit auch aus grundsätzlicher Sicht zentral:
Kinder sind unterschiedlich. Sie haben unterschiedliche Bedürfnisse, Persönlichkeiten, Temperamente und Entwicklungswege. Auch Familien leben unterschiedlich und stehen vor unterschiedlichen beruflichen und organisatorischen Herausforderungen. Eine gute Kinderbetreuung trägt dieser Vielfalt Rechnung.

Wahlfreiheit:

  • stärkt das Kindeswohl,
  • fördert stabile Beziehungen und Kontinuität,
  • erhöht die Zufriedenheit von Kindern und Eltern,
  • stärkt das Vertrauen in das Betreuungssystem,
  • unterstützt pädagogische Qualität und Innovation.

Darüber hinaus trägt Wahlfreiheit dazu bei, dass unterschiedliche pädagogische Konzepte und Profile sichtbar bleiben und sich weiterentwickeln können. Einrichtungen werden darin bestärkt, ihre Qualität, ihre pädagogische Arbeit und ihre Rahmenbedingungen kontinuierlich zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

So entsteht ein vielfältiges und lebendiges Angebot in der Kinderbetreuung, von dem Kinder, Familien und das gesamte System profitieren. Gerechtigkeit im Bildungssystem heißt nicht, allen Familien dasselbe vorzuschreiben, sondern ihnen faire Ausgangsbedingungen und echte Entscheidungsfreiheit zu ermöglichen.

Warum muss jetzt gehandelt werden?
Jetzt muss gehandelt werden, weil sich mit der aktuellen Ausgestaltung des Kärntner Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (K-KBBG) eine Struktur verfestigt, die Wahlfreiheit im Elementarbereich systematisch einschränkt. Was heute als Übergangsproblem oder Einzelfall wahrgenommen wird, droht sich dauerhaft zu etablieren.

Zudem steigt durch die derzeitigen Rahmenbedingungen der strukturelle Druck auf einzelne Einrichtungen, insbesondere auf solche mit spezifischen pädagogischen Profilen. Langfristig besteht die Gefahr, dass differenzierte und vielfältige Bildungsangebote im Elementarbereich zurückgedrängt oder aufgegeben werden.

Gleichzeitig zeigen aktuelle politische Entwicklungen in anderen Bildungsbereichen, dass Wahlfreiheit grundsätzlich möglich ist, wenn sie politisch gewollt und gut geregelt ist. Umso wichtiger ist es, diese Debatte jetzt auch im Bereich der frühkindlichen Bildung zu führen – bevor sich neue Ungleichheiten verfestigen und Handlungsspielräume weiter verloren gehen.

Warum diese Petition?
Diese Petition soll sichtbar machen, dass es sich nicht um Einzelinteressen oder Sonderwünsche handelt, sondern um ein strukturelles Thema, das viele Familien betrifft. Sie ist ein konstruktiver Appell, die bestehenden Regelungen weiterzuentwickeln und Kindeswohl, pädagogische Vielfalt und faire Wahlmöglichkeiten wieder stärker ins Zentrum der Kinderbetreuung im Elementarbereich zu stellen.

Die Initiative „Eltern stehen auf – für Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung“ bringt Erfahrungen, Einschätzungen und Reformvorschläge zusammen, die zeigen: Wahlfreiheit ist machbar, wenn sie klar geregelt, transparent umgesetzt und gemeinsam von Land und Gemeinden getragen wird.

Diese Petition ist ein Aufruf, jetzt die richtigen Weichen für eine kinder- und familiengerechte Zukunft der Kinderbetreuung in Kärnten zu stellen.

Informacije o peticiji

Peticija se je začela: 2026120
Zbiranje se konča: 31. 12. 2026
Regija: Koroška
kategorija: Izobraževanje

Prevedi to peticijo zdaj

Nova jezikovna različica

novice

  • Liebe Unterstützer:innen, liebe Eltern,

    in den vergangenen Wochen haben sich wieder mehrere Familien mit ihren Erfahrungen an uns gewandt. Dabei zeigt sich leider: In einigen Städten und Gemeinden gibt es offenbar weiterhin Probleme bei der Umsetzung der Regelungen zur Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung.

    Uns wird berichtet, dass Familien teilweise unzutreffende Auskünfte erhalten bzw. Regelungen trotz entsprechender Informationsschreiben der Kärntner Landesregierung anders ausgelegt werden. Dadurch wird die Wahlfreiheit für Familien weiterhin erschwert oder eingeschränkt.

    Deshalb unsere Bitte an euch: Bleibt dran und lasst euch nicht entmutigen. Wenn euch weiterhin Steine in den Weg gelegt werdenm könnt euch zur Klärung auch direkt an die Abteilung 6 des Landes Kärnten oder an das Büro von Bildungslandesrat Reichmann wenden.

    Und bitte meldet euch auch weiterhin bei uns, wenn ihr auf Schwierigkeiten stoßt. Eure Erfahrungen sind wichtig: Sie helfen uns zu erkennen, wo es bei der praktischen Umsetzung weiterhin Probleme gibt und wo weiterer Klärungsbedarf besteht.

    Danke, dass ihr dranbleibt, eure Erfahrungen teilt und gemeinsam mit uns für tatsächliche Wahlfreiheit eintretet.

    Herzliche Grüße
    Belinda und Ricarda
    für „Eltern stehen auf – für Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung“

Zakaj ljudje podpisujejo

Es muss für Eltern und Kind auch logistisch gut passen, durch Arbeitszeiten ist das nicht immer der Wohnort und das dortige Angebot

Soll eine Entscheidung der Eltern zum Wohle Ihres Kindes u.Situation sein

Weil ich jeden Pädagogen wärtschätze die mich in der Betreuung meines Kindes unterstützen
Und dankbar bin mein Kind im St. Ulrich im Kindergarten unter bringen zu dürfen
Und keinen Ortswechsel durchziehen musste

Ich wohne an der Stadtgrenze und es gibt einige Kindergärten die mich interessieren und in meiner Nähe oder am Arbeitsweg liegen, jedoch einer anderen Gemeinde zugehören und deshalb als Wahl nicht möglich sind. Ein anderer Kindergarten, der meiner Vorstellung entspricht, liegt auf der anderen Seite der Stadt, wo ich jeden Tag einen langen Umweg fahren müsste um meine Tochter hinzubringen und abzuholen - wodurch ich auch eine gemeinsame Stunde Freizeit mit meiner Tochter verliere. Das finde ich nicht fair.

Kindeseohl

Orodja za distribucijo peticije.

Imate svojo spletno stran, blog ali celoten spletni portal? Postanite zagovornik in množitelj te peticije. Imamo pasice, gradnike in API (vmesnik) za njihovo integracijo v vaša spletna mesta. K orodjem

Prevedi to peticijo zdaj

Nova jezikovna različica

Pomagajte okrepiti državljansko udeležbo. Želimo, da se vaše skrbi slišijo, hkrati pa ostanemo neodvisni.

Promoviraj zdaj