Chancengerechtigkeit jetzt: Mehr Mittel für Kinder mit SPF!

Petitie is gericht aan:
Österreichisches Parlament, Bundesminister für Bildung

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3 %
588 van 19.000 voor quorum in Oostenrijk Oostenrijk

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  1. Gestart april 2026
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Verzoekschrift gericht aan: Österreichisches Parlament, Bundesminister für Bildung

Gegenwärtig stellt sich die Situation wie folgt dar:
Für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf stehen nur 2,7 % zusätzliche Lehrer:innenstunden zur Verfügung. Diese Regelung stammt aus den 1990er-Jahren und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen eines inklusiven Bildungssystems. Tatsächlich haben österreichweit etwa 5,1 % der Kinder SPF, also deutlich mehr als vorgesehen. Dadurch erhalten viele Kinder nicht die notwendige Unterstützung, was ihre schulische Entwicklung beeinträchtigt und sie bei ihren späteren Chancen benachteiligt.
Die Sicherstellung einer qualifizierten Ausbildung in der Sonderpädagogik ist ein zentraler bildungspolitischer Auftrag, der unmittelbare Auswirkungen auf die Qualität des Unterrichts und die Chancengerechtigkeit im österreichischen Bildungssystem hat. Wir fordern daher eine verlässliche, flächendeckend zugängliche und qualitativ hochwertige Ausbildung für Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen.

1. Frühförderung und professionelle Unterstützung sicherstellen
Kinder mit besonderen Bedürfnissen benötigen vom ersten Schultag an fachkundige Begleitung. Eine spezialisierte Ausbildung ermöglicht es, Entwicklungsbedarfe früh zu erkennen und geeignete Fördermaßnahmen einzuleiten.
Damit sichern wir nicht nur pädagogische Qualität, sondern tragen auch entscheidend zu gelungenen Bildungsbiografien bei.

2. Fachlich fundierte Diagnostik und Förderplanung
Sonderpädagogische Arbeit umfasst professionelle Diagnostik, Förderplanung und Dokumentation. Diese Aufgaben sind rechtlich und fachlich komplex und können nur von entsprechend ausgebildetem Personal verantwortungsvoll übernommen werden.
Ohne qualifizierte Fachkräfte besteht das Risiko unvollständiger Gutachten und unzureichender Fördermaßnahmen.

3. Inklusion braucht Expertise – nicht nur guten Willen
Ein inklusives Schulsystem kann nur dann funktionieren, wenn die dafür notwendigen Kompetenzen vorhanden sind.
Sonderpädagoginnen unterstützen Lehrpersonen, gestalten barrierearme Lernräume und tragen entscheidend zu einer inklusiven Schulkultur bei.
Eine professionelle Ausbildung ist daher Voraussetzung für Qualität, nicht Kür.

4. Entlastung und Stärkung des Kollegiums
Gut ausgebildete Sonderpädagoginnen bringen Expertise in Teamteaching, Differenzierung, Verhaltensförderung und Krisenmanagement ein.
Damit entlasten sie das gesamte Kollegium und tragen zu stabilen Unterrichtssituationen bei – besonders in der Schuleingangsphase, in der Heterogenität besonders sichtbar ist.

5. Qualitäts- und Zukunftssicherung
Die Investition in die sonderpädagogische Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft unseres Schulsystems.
Nur mit qualifizierten Fachkräften können wir:

  • individuelle Förderung gewährleisten,
  • Unterricht nachhaltig verbessern,
  • die Vielfalt im Klassenzimmer professionell begleiten
  • und ein inklusives, gerechtes Bildungssystem sichern.

Reden

Der Bundesminister für Bildung wird aufgefordert, dafür zu sorgen, dass ab Herbst 2026 eine vollwertige Ausbildung zur Inklusions- und Sonderpädagogin eingeführt wird und die seit 1992 bestehende Deckelung der Dienstposten für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf von 2,7 % auf 4,5 % anzuheben. Damit würde der tatsächliche Bedarf besser berücksichtigt und die Unterstützung vieler Kinder verbessert. Angesichts der aktuellen Herausforderungen im Bildungsbereich und des Pädagog:innenmangels ist rasches Handeln notwendig, um eine langjährige strukturelle Benachteiligung zu beenden.

Hartelijk dank voor jullie steun, Lehrerbund Steiermark, Graz
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Gegevens met betrekking tot de petitie

Petitie gestart: 16-04-2026
Collectie eindigt: 15-10-2026
Regio: Oostenrijk
Categorie: Onderwijs

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Waarom mensen ondertekenen

War selbst stets eine Kämpferin im sonderpäd. Arbeitsbereich.

Kinder und Jugendliche mit mehr bzw.besonderen Bedürfnissen beim Lernen etc. brauchen definitiv "Lobby"

Bin Sozialpädagogin

Weil wir gut ausgebildete Sonderpädagogen immer mehr brauchen!

Weil ich als Schulleiter die Realität kenne

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