Bürgerinitiative "Rettet die Wies!"

Petition is addressed to:
Amt der O.Ö. Landesregierung; BH Gmunden; Gemeinderat Scharnstein

1,287 Signatures

86 %
1,500 for collection target

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  1. Launched September 2025
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News

10/05/2026, 15:46

Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Das KOFLER-Gutachten zeigt, welch einen Naturschatz wir vor unserer Haustür haben. Die Wies steckt voller Leben. Sie ist Heimat seltener Tiere, geschützter Pflanzen und wertvoller Wiesengesellschaften.
Hier finden sich Schutzgüter, denen auch die EU besonderen Stellenwert gibt:

  • Zauneidechse und Äskulapnatter – beide sind nach EU-Recht streng geschützt.
  • Neuntöter – dieser Brutvogel braucht besonders geschützte Lebensräume.
  • Spanische Fahne – ein Schmetterling, für dessen Erhaltung die EU besondere Schutzgebiete vorsieht.
  • Pfeifengraswiesen und magere Mähwiesen – europaweit besonders wertvolle Lebensräume.
  • Dazu kommen Lungen-Enzian, Herbst-Drehwurz und weitere Pflanzen, die in Oberösterreich unter Schutz stehen.

Diese Vielfalt ist ein Schatz für Scharnstein und das Almtal. Wir möchten, dass auch unsere Kinder diese Wiesen erleben, seltene Blumen entdecken und Tiere beobachten können. Dafür setzen wir uns ein!
Was uns Kronstorf und Ohlsdorf lehren
Beim Google-Rechenzentrum in Kronstorf wurde bereits 2020 entschieden, dass keine UVP nötig sei. Über die Frage einer umfassenden Umweltprüfung wurde 2026 erneut gestritten – während die Bauarbeiten längst liefen. Die damalige Entscheidung blieb bestehen.
In Ohlsdorf/Ehrenfeld gingen rund 19 Hektar Wald verloren. Auch dort war die UVP-Pflicht zuvor verneint worden. Später stellte der Rechnungshof fest: Bei dieser Entscheidung waren nicht alle relevanten Umweltauswirkungen berücksichtigt worden.
Für uns ist die Lehre klar: Frühzeitig und sorgfältig prüfen – und die Natur wirksam schützen. Eine spätere Kritik bringt gefällte Bäume und verlorene Lebensräume nicht zurück.
Deshalb handeln wir jetzt
Wir veröffentlichen unsere Briefe an Umweltanwalt Martin Donat, Landesrat Stefan Kaineder und Bürgermeister und Landtagsabgeordneten Rudolf Raffelsberger.
Trotz vieler Anfragen hat bisher keine Umweltorganisation verbindlich zugesagt, mögliche Beteiligungs- und Beschwerderechte für die Wies wahrzunehmen. Deshalb erwarten wir, dass die verantwortlichen öffentlichen Stellen ihre gesetzlichen Möglichkeiten aktiv nutzen. Die Menschen, die sich ehrenamtlich für die Wies einsetzen, brauchen wirksame Unterstützung.
Nach unserem Kenntnisstand liegt noch kein formeller Projektantrag vor. Sobald ein hinreichend konkreter Antrag eingebracht wird, fordern wir eine förmliche UVP-Feststellung: eine verbindliche und überprüfbare Entscheidung darüber, ob das gesamte Vorhaben einer umfassenden Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden muss.
Das Naturschutzverfahren allein führt die Folgen für Natur, Wasser, Boden, Lärm und die betroffenen Menschen nicht umfassend zusammen. Auch der Gemeinderat Scharnstein fordert eine UVP-Feststellung.
Noch haben wir die Chance, uns rechtzeitig für diesen besonderen Lebensraum einzusetzen. Teilt das Gutachten, unterstützt unsere Petition und gebt der Wies eine starke Stimme. Unsere Wies lebt – helfen wir gemeinsam, dass sie erhalten bleibt!






08/11/2026, 15:50

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Je tiefer wir in die Behördenakten einsteigen, desto mehr Fragen tauchen auf: Die Heli Austria GmbH wusste von einer naturschutzfachlichen Begehung und war bereits an deren Terminplanung beteiligt – wir als Verfügungsberechtigte und Pächter der betroffenen Flächen wurden vorher nicht informiert. Die dabei gewonnenen naturschutzfachlichen Erkenntnisse wurden anschließend Vertretern der Heli Austria GmbH erläutert, obwohl noch kein formeller Naturschutzantrag vorlag.

Gleichzeitig mussten wir selbst monatelang um behördlich vorhandene Informationen kämpfen. Die Umweltbehörde bestätigte eine Projektbeschreibung, verweigerte deren Herausgabe, und obwohl wir ausdrücklich einen überprüfbaren Bescheid verlangten, blieb ein eindeutiger förmlicher Bescheid aus.

Am Ende mussten wir Säumnisbeschwerde erheben und damit den Weg zum Verwaltungsgericht einschlagen.

Und dann ist da noch eine bemerkenswerte Frage: Die AUWR führt den Vorgang unter Heli Mount GmbH, die Naturschutzbehörde dokumentiert Heli Austria GmbH – ausgerechnet die Martin Flugrettung GmbH erscheint in den von uns ausgewerteten AUWR- und BH-Unterlagen bislang nicht als Projektwerber. Dabei dreht sich die UVP-rechtliche Argumentation gerade um die mögliche Ausnahme für einen überwiegend der Rettungs- und Ambulanzfliegerei dienenden Hubschrauberflugplatz.

Wer ist also tatsächlich Projektwerber? Wo endet neutrale Behördeninformation und wo beginnt konkrete Beratung eines privaten Unternehmens? Warum wusste Heli Austria von einer Begehung unserer Flächen – wir aber nicht? Und warum müssen Bürger vor Gericht ziehen, um Transparenz einzufordern?

Wir haben die Abläufe, Behördenaussagen und gesetzlichen Grundlagen erstmals verständlich zusammengefasst.

Wer wissen möchte, warum unser Einsatz inzwischen weit über den Schutz einer Wiese hinausgeht, sollte diesen Bericht lesen.


08/11/2026, 02:00

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
vielen Dank für Ihre Nachricht und die übermittelten Unterlagen.
 
Wir haben die zeitliche Einordnung im Beitrag geprüft und die betreffende Passage entsprechend angepasst. Die Formulierung, wonach Heli Austria „für den Fall der Kündigung“ Interesse an einem Standort auf einer grünen Wiese nahe dem Flugplatz Scharnstein angekündigt habe, wurde entfernt.
 
Im Beitrag wird nun klargestellt, dass die Suche nach einem alternativen Standort und die Planung eines neuen Heliports bereits vor der Kündigung des Pachtvertrags am ASKÖ-Flugfeld Thema waren. Dabei wird auch auf die bereits 2025 dokumentierte Standortsuche sowie die im November 2025 aktenkundige Planung eines neuen Heliports verwiesen.
 
Die aktualisierte Fassung ist inzwischen online.


08/10/2026, 16:48

Im aktuellen ORF-Bericht entsteht der Eindruck, Heli Austria habe sich erst wegen der Kündigung durch den ASKÖ nach einem neuen Standort umgesehen.

Der ORF schreibt:
„Heli Austria wiederum hat offenbar für den Fall der Kündigung zuletzt Interesse an einem Standort auf einer derzeit grünen Wiese … angekündigt.“

Das stimmt mit der dokumentierten Chronologie nicht überein.
Schon lange vor der Kündigung haben Anrainer recherchiert, nachgefragt, Behörden eingeschaltet und schließlich die Bürgerinitiative „Rettet die Wies“ gegründet. Unsere Hinweise auf einen konkret geplanten neuen Heliport wurden damals teilweise als überzogen dargestellt und lächerlich gemacht. Inzwischen haben amtliche Behördenunterlagen zentrale Punkte bestätigt: Der neue Heliport war lange vor der ASKÖ-Kündigung konkret in Planung.

Die wichtigsten Eckpunkte:

  • 24.02.2025 – erster Lokalaugenschein
  • 19.07.2025 – Anfrage an Knaus
  • 03.08.2025 – Umweltanwalt eingeschaltet
  • September 2025 – Bürgerinitiative gegründet
  • Oktober 2025 – erste Presseberichte
  • 14.11.2025 – Heliport aktenkundig
  • Februar 2026 – konkrete Projektbeschreibung
  • 07.07.2026 – ASKÖ-Kündigung öffentlich

Besonders wichtig: Bereits im November 2025 hielt die BH Gmunden ausdrücklich fest, dass Heli Austria den Neubau eines Heliports plant. Gleichzeitig liefen noch Gespräche mit ASKÖ über einen Verbleib am bestehenden Flugfeld.

Schon im Juli 2025 hatten wir Roy Knaus schriftlich mit den Informationen über den geplanten Alternativstandort beim „Wiesergut“ konfrontiert.

Die Wies ist daher keine Folge der ASKÖ-Kündigung. Die Planungen einenhalb Jahre vorher im Gang.

Wir haben den ORF Oberösterreich schriftlich um Richtigstellung dieser Darstellung ersucht und die entsprechenden Behördenunterlagen als Belege übermittelt.

Unsere Forderung bleibt:
Flugrettung sichern. Bestehendes Flugfeld nutzen. Wies schützen.


08/01/2026, 16:39

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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
beim geplanten Heliport „In der Wies“ gibt es eine wichtige neue Entwicklung.
Bisher sagte Herr Roy Knaus von Heli Austria, eine Rechtsauskunft habe ergeben, dass keine UVP nötig sei. Deshalb wollte er kein offizielles UVP‑Feststellungsverfahren beantragen.

Jetzt schreibt aber eine Umweltbehörde des Landes selbst etwas anderes:
„Die bisherigen Projektunterlagen werden nicht mehr in dieser Form weiterverfolgt. Das Projekt soll bei Lage, Umfang und weiteren Parametern verändert werden.“

Damit ist klar: Die alte UVP‑Freiheit gilt nicht mehr.

Wenn die Pläne geändert werden, braucht es eine neue Prüfung.

Auch der Gemeinderat fordert eine UVP‑Klärung
Der Gemeinderat Scharnstein hat ein deutliches Zeichen gesetzt. SPÖ, FPÖ und Grüne haben den Dringlichkeitsantrag zum Heliport mehrheitlich beschlossen. Die ÖVP hat sich enthalten.

Auch der Gemeinderat sagt: Vor einer Bewilligung muss eine UVP‑Feststellung gemacht werden.

Darum richten wir unseren klaren Aufruf an Herrn Knaus:

Herr Knaus, legen Sie die neuen Pläne offen und beantragen Sie die UVP‑Feststellung!

Wer überzeugt ist, dass sein Projekt keine UVP braucht, sollte das transparent und mit einem offiziellen Bescheid klären lassen.

Wir sind nicht gegen die Flugrettung
Die OÖN schreiben, Martin 3 sei ein „Opfer der Diskussionen“. Sie berichten über die wichtige Arbeit der Flugretter.

Wir sagen ganz deutlich:

  • Die Flugretter sind nicht unsere Gegner.
  • Der Rettungshubschrauber ist nicht unser Gegner.
  • Wir schätzen die Menschen, die jeden Tag Leben retten.

Aber es ist falsch, wenn die Zeitung kritische Bürger plötzlich zu „Verursachern“ macht.

Das ist eine Täter‑Opfer‑Umkehr.

Denn:

  • Wir haben keinen neuen privaten Heliport in wertvoller Natur geplant.
  • Wir wollen keine Flugschule, keine Transporthubschrauber im Almtal stationieren
  • Wir wollen keine Charterflüge für vermeintlich elitäre Bevölkerungsgruppen anbieten
  • Wir verweigern keine UVP‑Klärung.

Wir verlangen nur, dass Artenschutz, biologische Vielfalt, Natur, Landwirtschaft, Recht und die betroffenen Menschen ernst genommen werden.

Flugrettung ja – Naturzerstörung nein

Die falsche Frage lautet: Rettungshubschrauber oder Naturschutz?
Die richtige Frage lautet: Wie sichern wir die Flugrettung, ohne wertvolle Natur zu zerstören und die Bevölkerung einer untragbaren Lärmbelästigung auszusetzen?

Der Gemeinderat hat eine klare Richtung vorgegeben.

Jetzt liegt es an Heli Austria:

  • aktuelle Pläne offenlegen
  • UVP‑Feststellung beantragen
  • Gemeinderatsbeschluss respektieren
  • Bevölkerung und Natur ernst nehmen

Neue Pläne brauchen eine neue Prüfung.

Bitte teilt diese Aussendung und unterstützt unsere Petition.


07/29/2026, 02:56

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Es ist ein Schlag ins Gesicht: Erst wurde die Wies totgeschwiegen, jetzt wird sie zum Steigbügelhalter einer neuen Angst‑Inszenierung. Diejenigen, die den Heliport in der Wies um jeden Preis durchsetzen wollen, merken, dass ihre alten Drohszenarien nicht mehr ziehen — also drehen sie die Geschichte um und halten dabei die Menschen für dumm.

Zuerst kam die Ausrede der „räumlichen und technischen Unmöglichkeit“ am Flugfeld. Als das nicht mehr funktionierte — weil jahrelang ein Rettungshubschrauber dort problemlos stationiert war und ein neuer Flugretter jederzeit am Flugfeld einziehen würde — folgte die Drohung: „Ohne Roy Knaus und Martin 3 verliert Scharnstein den Notarzt.“ Auch das zieht nicht mehr: Der ASKÖ Flugsportverein hat klargestellt, dass am bestehenden Flugfeld weiterhin Rettung möglich ist; andere Betreiber stehen bereit.

Weil die alten Dichtungen bröckeln, wird jetzt eine neue Angst aufgebaut: „Zwei Heliports drohen.“ Das ist perfide.

Der alternative Betreiber, der am Flugfeld kommen soll, schafft KEINEN zweiten Standort.

Ein zweiter Standort entsteht ausschließlich deshalb, weil Heli Austria seine wirtschaftlichen Interessen in der Wies umsetzen will.

Wer uns für dumm hält

Die neue Erzählung kommt nicht aus dem Nichts. Die Unterstützer des Wies-Projektes wissen: Sobald die Wies öffentlich wird, kippt die Stimmung.

Also wird die Wies jetzt als „bedingungslose Alternative“ hingestellt — obwohl sie das nicht ist.
Man versucht, eine gute Nachricht (Rettung bleibt am Flugfeld) in eine Bedrohung zu verwandeln.
.
Der wahre Wahnsinn unserer Rechtslage

Stellen Sie sich vor: ein Bauwerber beantragt ein Wohnhaus im Grünland (eine nachvollziehbare Unmöglichkeit in unserer Zeit) mit der Behauptung, es wäre ein Schafstall und der Bürgermeister als Baubehörde würde sagen: „Wenn der Bauwerber behauptet, dass das Wohnhaus ein Schafstall sei, sind mir die Hände gebunden, ich muss diesen Bau genehmigen…“

Genau so soll die Wies zerstört werden: die Betreiber behaupten, die Wies werde überwiegend für Flugrettung genutzt — obwohl in 4,5 km Entfernung ein Flugretter stationiert ist und dieser neue Flughafen in der Wies nicht in das oberösterreichische Flugrettungssystem eingebunden sein wird. Die Behörde hat sinngemäß schon bestätigt, dass keine UVP notwendig ist, weil die Betreiber gesagt haben, dass sie vorwiegend „Flug- und Ambulanzflüge“ machen werden.

Wir haben Heli-Austria in einem offenen Brief gebeten, eine UVP-Feststellung zu beantragen. Sie können das jederzeit machen. Tun es aber nicht. Weshalb nicht?
 
Der entscheidende Hebel: UVP‑Feststellung

Es bleibt dabei: nur die allumfassende Vorprüfung des Vorhabens in der Wies, die UVP‑Feststellung, bringt uns allen Sicherheit. Eine UVP‑Feststellung ist kein Formalakt — sie ist der Schutzschild der Bevölkerung. Nur sie garantiert eine verbindliche Prüfung zu:
·      Was wird wirklich gebaut?
·      Wie viele Hubschrauber und Flugbewegungen sind geplant?
·      Welche Flächen, Wälder, Arten und Lebensräume sind betroffen?
·      Welchen zusätzlichen öffentlichen Rettungsnutzen bringt die Wies wirklich, wenn die Versorgung am Flugfeld gesichert ist?

Genau deshalb hat der Gemeinderat von Scharnstein die UVP‑Feststellung gefordert — und genau deshalb muss diese Forderung jetzt umgesetzt werden. Ohne UVP können die Betreiber ihr Projekt als „Rettung“ tarnen und die Wies unwiederbringlich zerstören.

Es ist klar:
·      Die Flugrettung am Flugfeld kann gesichert werden.
·      Die Wies ist keine notwendige Alternative — sie ist ein wirtschaftliches Projekt.
·      Wer zwei Heliports verhindern will, muss den Bau in der Wies verhindern — nicht die Sicherung der Rettung am Flugfeld.
·      Die UVP‑Feststellung ist der Prüfstein und der Schutzschild der Bevölkerung.

Schlusswort
Die Menschen im Almtal spüren, wenn ihnen etwas aufgeschwatzt wird. Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen. Wer Rettung ernst meint, schützt die öffentliche Versorgung — und schützt zugleich unsere Natur und unsere Bevölkerung. Keine Wies ohne UVP. Keine Angst‑Inszenierung. Keine Verlagerung der Verantwortung.

Es gibt auch einen interessanten Bericht im ORF zur Causa


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