Région: Scharnstein

Bürgerinitiative "Rettet die Wies!"

La pétition est adressée à
Amt der O.Ö. Landesregierung; BH Gmunden; Gemeinderat Scharnstein

1 215 signatures

81 %
1 500 objectifs de collecte

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  1. Lancé septembre 2025
  2. Recueillir > 8 semaines
  3. Soumission
  4. Dialogue avec le destinataire
  5. Décision
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Pétition adressée à : Amt der O.Ö. Landesregierung; BH Gmunden; Gemeinderat Scharnstein

Der sich am Flugfeld von Scharnstein befindliche Rettungshubschrauberstandort ist von der Bevölkerung voll akzeptiert, schon lange in Betrieb und für diesen Zweck ideal geeignet. Die Verlegung des Rettungshubschrauberstandortes ist somit mit nichts anderem zu rechtfertigen als mit kommerziellen Absichten des Projektbetreibers und der weiteren handelnden Unternehmen.
 
Denn im Zuge der „Verlegung des Rettungshubschraubers“ ist eine enorme Erweiterung der Hubschrauberflugtätigkeit der Heli-Austria.at (Hüttenversorgungen, Kontrollflüge für Infrastruktur, Liftanlagenbau- und Wartung, VIP Flüge, etc.) und von HeliVision.at für Vergnügungsflüge zu erwarten.
 
Dieses Vorhaben würde

  • das Naturjuwel „Wies“ durch Versiegelung von wertvollen Naturschutzwiesen für immer zerstören,
  • das Notarztteam weg von der zentralen Lage am Flugfeld Scharnstein an die schwer erreichbare Gemeindegrenze verlegen,
  • für die gesamte Region (Scharnstein, Almtal, Grünau, St. Konrad, Pettenbach, Vorchdorf, Kirchham usw.) eine enorme Lärmbelastung durch das vervielfachte Hubschrauberflugaufkommen bedeuten. Und dies nur für die kommerzielle Gewinnmaximierung der Projektbetreiber, ohne jegliches, zusätzliches öffentliches Interesse abzudecken
  • gewaltige öffentliche Gelder benötigen, da der vorgesehene Projektstandort keinerlei notwendige Infrastruktur aufweist (kein Kanal, kein Trinkwasser, völlig unzureichende Zufahrt, keine Löschwasserunterstützung, etc.)

 
Kommt es zu einem Genehmigungsverfahren durch das Land Oberösterreich, dann ist in diesem Verfahren für Anrainer, Nachbarn und betroffene Bürger keine Mitsprache (sogenannte „Parteistellung“) vorgesehen und somit bleiben diese Menschen rechtlos.

Wir wollen, dass

  1. der Rettungshubschrauber und das Notarztteam weiterhin am Flugfeld in Scharnstein stationiert bleiben,
  2. die öffentliche Hand den ASKÖ Flugverein finanziell unterstützt um allenfalls notwendige Verbesserungen für die Stationierung des Rettungshubschraubers und das Notarztteam am Flugfeld in Scharnstein durchführen zu können
  3. sich die Lokalpolitik dafür einsetzt, den Rettungshubschrauberstandort auf jeden Fall am Flugfeld zu erhalten und sollte die Heli-Austria.at den Rettungshubschrauber abziehen, die Lokalpolitik sich mit allen Mitteln dafür einsetzt, einen gemeinnützigen Rettungshubschrauberbetreiber wie z.B. die Christophorus Flugrettung ans Flugfeld zu bringen
  4. keine Erweiterung des Hubschrauberflugaufkommens auf Kosten der Bevölkerung unserer Region genehmigt wird, nur um die Gewinnbestrebungen von privaten Personen zu unterstützen,
  5. das Naturjuwel „Wies“ in seiner jetzigen Form als Oase der Artenvielfalt und als wertvolles Grünland ohne Hubschrauberlandeplatz erhalten bleibt
  6. im Falle der Einleitung eines Genehmigungsverfahrens eine voll umfängliche UVP nach dem UVP-Gesetz 2000 und der Alpenkonvention durchgeführt wird

In Vertretung der am Freitag, den 26.9.2025 gegründeten Bürgerinitiative danken wir für für eure Unterstützung!

UPDATE 9.10.2025
Wir konnten in Erfahrung bringen, dass am 1.10.2025 eine Krisensitzung der drei Projektbetreiber K.u.F. Drack GmbH & Co KG (Almau), Heli Austria GmbH und HeliVision.at in der Almau stattgefunden hat. Das legt die Vermutung nahe, dass K.u.F. Drack GmbH & Co KG als Eigentümer der Flächen in der Wies eine ganz zentrale Rolle in diesem Projekt inne hat.
Spannend, wenn man sich die Firmenphilosophie von K.u.F. Drack GmbH & Co KG auf deren Webauftritt durchliest:

„Durch unsere Verbundenheit mit dem Almtal haben wir stets das Gemeinwohl unserer Mitmenschen sowie der Region im Auge. Deshalb richten wir unser unternehmerisches Denken und Handeln darauf aus, was uns im Leben zusammenhält, verbindet, trägt und schützt. Denn wenn jeder auf das Wohl der Anderen achtet, dann wird es allen besser gehen. Mit diesem Grundsatz setzen wir täglich alles daran, nachhaltige Lösungen zu realisieren sowie einen verantwortungsvollen sowie ethisch einwandfreien Umgang mit Ressourcen zu wahren.“
Nachzulesen unter: kfd.at/unternehmen/
 
Und wir konnten auch in Erfahrung bringen, dass trotz der 1.000 Unterschriften alle drei Projektbetreiber am Projekt festhalten und die Einreichung des Projektes bei den Behörden vorbereitet wird.

UPDATE 17.10.2025
Der Inhaber von HeliVision.at, Herr Ing. Florian Huemer legt in einem Schreiben an die Bürgerinitiative Wert darauf, dass sich seine Rolle ausschließlich auf eine vermittelnde Unterstützung, indem er den Kontakt zwischen Heli Austria / Martin Flugrettung und relevanten lokalen Ansprechpartnern – insbesondere bei Behörden, Grundstückseigentümern und dem Flugplatz Scharnstein – herstellt.
Eine darüberhinausgehende Einbindung oder Beteiligung besteht nicht. Auch verfolgt Herr Ing. Florian Huemer keinerlei wirtschaftliche Interessen an einem möglichen Rettungsstützpunkt und hat weder Gewinnabsichten noch sonstige wirtschaftliche Vorteile aus einem möglichen Projekt.

Raison

Die wenigen Naturoasen die uns noch geblieben sind, sollen vor Versiegelung und kommerzieller Ausbeutung geschützt werden, die Bevölkerung Scharnsteins und rund um Scharnstein darf nicht aufgrund kommerzieller Bestrebungen einiger Reicher einer unerträglichen Lärmbelastung ausgesetzt werden und den Bürger von Scharnstein soll nicht der zentral stationierte Notarzt weggenommen werden.

Merci infiniment pour votre soutien, Christine Mayrhofer, Scharnstein
Question à l'initiateur

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détails de la pétition

Pétition lancée: 27/09/2025
Fin de la collecte: 01/09/2026
Région: Scharnstein
Catégorie: Environnement

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Actualités

  • Gestern Abend wurde im Gemeinderat Scharnstein ein wichtiger Schritt gesetzt: Der Dringlichkeitsantrag zum geplanten Heliport Almau „In der Wies“ wurde mit den Stimmen von SPÖ, FPÖ und Grünen mehrheitlich beschlossen. Die ÖVP enthielt sich geschlossen.

    Besonders wichtig ist für uns Punkt 1 des Beschlusses: Der Gemeinderat hält fest, dass er sich auf Basis des derzeitigen Informationsstandes gegen das geplante Heliport-Vorhaben in der Wies ausspricht. Gleichzeitig wird verlangt, dass die Standortgemeinde ihre rechtlich abgesicherte Mitsprache erhält und vor jeder Bewilligung eine förmliche, überprüfbare UVP-Klärung erfolgt.

    Damit stößt der Gemeinderat in dasselbe Horn wie die Bürgerinitiative Rettet die Wies.

    Unsere Haltung war von Anfang an klar:

    Flugrettung ja. Aber kein neuer Heliport in der Wies.

    Denn nach den uns vorliegenden Informationen war und ist ein Flugrettungsstützpunkt am bestehenden Flugfeld Scharnstein möglich. Genau das hat auch der ASKÖ klar zum Ausdruck gebracht: Das bestehende Flugfeld war nie das eigentliche Problem. Ein Flugrettungsstützpunkt kann dort auf Verantwortung der Martin Flugrettung bzw. Heli Austria jederzeit errichtet und weitergeführt werden.

    Wenn Flugrettung am bestehenden Flugfeld möglich ist, dann braucht es für die Rettung keine Zerstörung der Wies.

    Aus unserer Sicht geht es daher nicht um die Frage „Rettung oder Natur“. Diese Gegenüberstellung ist falsch. Es geht um die Frage, ob eine hochwertige Naturfläche und die Lebensqualität der Bevölkerung für wirtschaftliche Standortinteressen eines privaten Hubschrauberunternehmens geopfert werden sollen.

    Genau das lehnen wir ab.

    Ein neuer Heliport in der Wies würde nicht nur Natur zerstören, sondern auch eine unerträgliche zusätzliche Umweltbelastung für die Menschen im Almtal bringen: mehr Lärm, mehr Eingriffe, mehr Verkehr, mehr Versiegelung und die Gefahr einer dauerhaft erweiterbaren Hubschrauberinfrastruktur.

    Der Gemeinderatsbeschluss ist deshalb ein starkes Signal: Die Gemeinde darf nicht zuschauen, bis Fakten geschaffen werden. Sie muss ihre Rechte rechtzeitig sichern.

    Wir danken allen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten, die diesen Beschluss ermöglicht haben.

    1. Die Wies darf nicht für wirtschaftliche Interessen geopfert werden.
    2. Flugrettung am bestehenden Flugfeld: ja.
    3. Privater Heliport in der Wies: nein.
  • Ein Flüchtigkeitsfehler hat sich in der heutigen Aussendung eingeschlichen; der Absatz müsste heißen:

    "Genau hier passen auch die bisherigen Aussagen ins Bild: Roy Knaus spricht von Verdrängungswettbewerb. Florian Huemer spricht von fast zehn Jahren intensiver Aufbauarbeit und erheblichen finanziellen Investitionen und von Stimmen, die eine Einbindung von Mitbewerbern ins Spiel bringen. Florian Huemer meint "aus Sicht von Roy Knaus ist dies – gerade nach einer derart langen und wirtschaftlich herausfordernden Aufbauphase - nicht fair und schwer nachvollziehbar". Und selbst die Umweltbehörde hat uns Projektunterlagen mit dem Hinweis auf wirtschaftlich sensible Informationen, Wettbewerbsnachteile und berechtigte wirtschaftliche Interessen vorenthalten."

  • Wir veröffentlichen heute mit Zustimmung des ASKÖ einen Auszug aus dem Schreiben des ASKÖ an Heli Austria/Martin Flugrettung.

    Dieses Schreiben ist aus unserer Sicht ein Schlüssel zum Verständnis der ganzen Causa „Wies“.

    Denn es zeigt: Das bestehende Flugfeld Scharnstein war und ist nicht das Problem. Der ASKÖ hält ausdrücklich fest, dass die Verantwortlichen am Standort Scharnstein grundsätzlich die Voraussetzungen geschaffen haben, damit die Flugrettung auf dem bestehenden Areal einen Stützpunkt errichten kann. Eine entsprechende Entwicklung auf eigene Rechnung und Verantwortung der Martin Flugrettung GmbH wäre aus Sicht des ASKÖ jederzeit möglich gewesen – und ist auch weiterhin möglich.

    Was der ASKÖ aber ebenso klar sagt: Als gemeinnützige Organisation kann und darf der Verein nicht die Kosten für einen Um- oder Ausbau in der von Heli Austria geforderten Größenordnung tragen. Der ASKÖ unterliegt Gemeinnützigkeit und Förderbestimmungen. Er ist kein privater Infrastrukturfinanzierer für ein kommerzielles Hubschrauberunternehmen.

    "Keiner der uns bekannten Rettungshubschrauberstützpunkte in Österreich auf einem bestehenden Zivilflugplatz wurde vom Halter des Flugplatzes errichtet und / oder finanziert - das ist Aufgabe des Betreibers. Wir haben 2017 bei der Errichtung des Stützpunktes alles das zur Verfügung gestellt, was wir konnten - das ist mehr als an anderen Standorten üblich ist"

    Damit liegt für uns der eigentliche Kern offen auf dem Tisch.

    Es geht nicht darum, ob Flugrettung am bestehenden Flugfeld möglich ist, weil sie das ímmer war und weiterhin auch ist. Es geht darum, dass kommerzielle Hubschrauberdienste wie Vergnügungsflüge, Transportflüge mit schwerem Gerät, Flugschule etc. am Flugfeld von Scharnstein nicht möglich sind.

    Genau hier passen auch die bisherigen Aussagen ins Bild: Roy Knaus spricht von Verdrängungswettbewerb. Florian Huemer spricht von fast zehn Jahren intensiver Aufbauarbeit und erheblichen finanziellen Investitionen und von Stimmen, die eine Einbindung von Mitbewerbern ins Spiel bringen. Aus seiner Sicht ist dies – gerade nach einer derart langen und wirtschaftlich herausfordernden Aufbauphase - nicht fair und schwer nachvollziehbar. Und selbst die Umweltbehörde hat uns Projektunterlagen mit dem Hinweis auf wirtschaftlich sensible Informationen, Wettbewerbsnachteile und berechtigte wirtschaftliche Interessen vorenthalten.

    Aber Rettung hat nichts mit Wirtschaft am Hut und schon gar nichts mit Wettbewerb.

    Ein hilfloser Mensch, ob verletzt oder krank ist kein Kunde. Ein Notarzt hat keine Mitbewerber. Und ein Rettungshubschrauber darf nicht als Türöffner für ein privatwirtschaftliches Heliport-Projekt in der Wies verwendet werden.

    Unsere Forderung war von Anfang an klar: Wenn Scharnstein für die öffentliche Flugrettung wirklich notwendig ist, dann soll der Standort verbindlich in das oberösterreichische Flugrettungssystem eingebunden werden – mit öffentlicher Absicherung, klarer Zweckbindung und einem gemeinnützigen Flugretter. Einem gemeinnützigen Flugretter, der auf jeden Fall am Flugfeld von Scharnstein in Kooperation mit dem ASKÖ operieren darf und kann. Ohne wenn und aber.

    Was wir nicht akzeptieren: Dass die Bevölkerung vor die falsche Wahl gestellt wird – „Wies oder Rettungshubschrauber“ –, während gleichzeitig wirtschaftliche Interessen, Investitionen, Mitbewerber und mögliche Wettbewerbsnachteile eine zentrale Rolle spielen.

    Das ASKÖ-Schreiben zeigt: Am bestehenden Flugfeld wäre Flugrettung weiterhin möglich. Was dort offenbar nicht möglich ist, ist die Durchsetzung einer privaten, wirtschaftlich nutzbaren Heliport-Infrastruktur auf Kosten eines gemeinnützigen Vereins.

    Genau deshalb will Heli Austria aus unserer Sicht weg vom Flugfeld und in die Wies.
    Nicht weil Rettung dort unmöglich wäre.

    Sondern weil die Wies wirtschaftlich mehr Möglichkeiten eröffnet.

    Und genau deshalb sagen wir:

    Flugrettung ja.
    Gemeinnützige, öffentlich abgesicherte Flugrettung ja.
    Aber kein privater Heliport in der Wies unter dem Deckmantel der Rettung.
    Rettung ist kein Geschäft.


    Und die Wies darf nicht für wirtschaftliche Hubschrauberinteressen geopfert werden.

Es gibt einen voll funktionsfähigen Hubschrauberlandeplatz in Scharnstein.Es gibt keinen triftigen Grund diesen zu verlegen, noch mehr Boden zuversiegeln und das Naturjuwel Wies für immer zu zerstören.

Pas encore un argument CONTRA.

Pourquoi les gens signent

Weil wieder die Politilk das Ganze steuert und beeinflusst
Wiedergutmachung vom Verlust Lahn
Umwidmung.Hr.Huemer hat vor 10 Jahren erst den Flugschein in Wels gemacht.
Ich glaube nicht ,dass hier schon entsprechende Verbindungen bestanden haben.
Dies ist nur ein Vorwand damit das Grundstück Zweckgewidmet werden kann
und das macht das Land O.Ö.
Sollte ein Kathastrophenstützpunkt,Lastentransporte oder Tuoristenflüge (ausgenommen angemeldete Events) sind auch vom Flugplatz Scharnstein grundsätzlich mit einer Bewilligung zulässig.
Ausserdem ist hier die Bevölkerung genau so wenig mit der Flug-u.Lärmbelastung
elnverstanden.Auch hier wurde bisher kein Kontakt gesucht.
Wir fliegen seit Jahren zur Welser.Entweder vom Almsee oder Flugplatz Scharnstein mit Genehmigung .
Der Alpenverein Wels fliegt immer hinterm Almtalerhaus seine Transportflüge oder Almssee für die Welser Biwak Sensoren konttolle weg.Ebenso alle anderen Berghütten werden von nahen Landeplätzen versorgt.Lastentransporte über verbautes Gebiet ist wiederrum mit entsprechender Genehmigung durch die Austro Control nur möglich.
Es kann aber durchaus auf Grund der jetzigen Hitzewelle und noch folgende
Spez.für Waldbrandbekämpfung sein,dass man generell darüber nachdenkt solche Kathasthrophenstützpunkte zu errichten.
Wie in Portugal Spanien wo mehrere Hubschtauber aber auch Löschflugzeuge
stationiert sind und eine Entsprechende Versorgung möglich ist.

.

Forster

Zum Schutz der Natur und der Anrainer

Umweltschutz und vor allem nicht alles zupflastern

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