naujienos
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Je tiefer wir in die Behördenakten einsteigen, desto mehr Fragen tauchen auf: Die Heli Austria GmbH wusste von einer naturschutzfachlichen Begehung und war bereits an deren Terminplanung beteiligt – wir als Verfügungsberechtigte und Pächter der betroffenen Flächen wurden vorher nicht informiert. Die dabei gewonnenen naturschutzfachlichen Erkenntnisse wurden anschließend Vertretern der Heli Austria GmbH erläutert, obwohl noch kein formeller Naturschutzantrag vorlag.
Gleichzeitig mussten wir selbst monatelang um behördlich vorhandene Informationen kämpfen. Die Umweltbehörde bestätigte eine Projektbeschreibung, verweigerte deren Herausgabe, und obwohl wir ausdrücklich einen überprüfbaren Bescheid verlangten, blieb ein eindeutiger förmlicher Bescheid aus.
Am Ende mussten wir Säumnisbeschwerde erheben und damit den Weg zum Verwaltungsgericht einschlagen.
Und dann ist da noch eine bemerkenswerte Frage: Die AUWR führt den Vorgang unter Heli Mount GmbH, die Naturschutzbehörde dokumentiert Heli Austria GmbH – ausgerechnet die Martin Flugrettung GmbH erscheint in den von uns ausgewerteten AUWR- und BH-Unterlagen bislang nicht als Projektwerber. Dabei dreht sich die UVP-rechtliche Argumentation gerade um die mögliche Ausnahme für einen überwiegend der Rettungs- und Ambulanzfliegerei dienenden Hubschrauberflugplatz.
Wer ist also tatsächlich Projektwerber? Wo endet neutrale Behördeninformation und wo beginnt konkrete Beratung eines privaten Unternehmens? Warum wusste Heli Austria von einer Begehung unserer Flächen – wir aber nicht? Und warum müssen Bürger vor Gericht ziehen, um Transparenz einzufordern?
Wir haben die Abläufe, Behördenaussagen und gesetzlichen Grundlagen erstmals verständlich zusammengefasst.
Wer wissen möchte, warum unser Einsatz inzwischen weit über den Schutz einer Wiese hinausgeht, sollte diesen Bericht lesen.
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Der ORF hat seinen Bericht redaktionell überarbeitet
prieš 5 dienasSehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Nachricht und die übermittelten Unterlagen.
Wir haben die zeitliche Einordnung im Beitrag geprüft und die betreffende Passage entsprechend angepasst. Die Formulierung, wonach Heli Austria „für den Fall der Kündigung“ Interesse an einem Standort auf einer grünen Wiese nahe dem Flugplatz Scharnstein angekündigt habe, wurde entfernt.
Im Beitrag wird nun klargestellt, dass die Suche nach einem alternativen Standort und die Planung eines neuen Heliports bereits vor der Kündigung des Pachtvertrags am ASKÖ-Flugfeld Thema waren. Dabei wird auch auf die bereits 2025 dokumentierte Standortsuche sowie die im November 2025 aktenkundige Planung eines neuen Heliports verwiesen.
Die aktualisierte Fassung ist inzwischen online. -
Im aktuellen ORF-Bericht entsteht der Eindruck, Heli Austria habe sich erst wegen der Kündigung durch den ASKÖ nach einem neuen Standort umgesehen.
Der ORF schreibt:
„Heli Austria wiederum hat offenbar für den Fall der Kündigung zuletzt Interesse an einem Standort auf einer derzeit grünen Wiese … angekündigt.“Das stimmt mit der dokumentierten Chronologie nicht überein.
Schon lange vor der Kündigung haben Anrainer recherchiert, nachgefragt, Behörden eingeschaltet und schließlich die Bürgerinitiative „Rettet die Wies“ gegründet. Unsere Hinweise auf einen konkret geplanten neuen Heliport wurden damals teilweise als überzogen dargestellt und lächerlich gemacht. Inzwischen haben amtliche Behördenunterlagen zentrale Punkte bestätigt: Der neue Heliport war lange vor der ASKÖ-Kündigung konkret in Planung.Die wichtigsten Eckpunkte:
- 24.02.2025 – erster Lokalaugenschein
- 19.07.2025 – Anfrage an Knaus
- 03.08.2025 – Umweltanwalt eingeschaltet
- September 2025 – Bürgerinitiative gegründet
- Oktober 2025 – erste Presseberichte
- 14.11.2025 – Heliport aktenkundig
- Februar 2026 – konkrete Projektbeschreibung
- 07.07.2026 – ASKÖ-Kündigung öffentlich
Besonders wichtig: Bereits im November 2025 hielt die BH Gmunden ausdrücklich fest, dass Heli Austria den Neubau eines Heliports plant. Gleichzeitig liefen noch Gespräche mit ASKÖ über einen Verbleib am bestehenden Flugfeld.
Schon im Juli 2025 hatten wir Roy Knaus schriftlich mit den Informationen über den geplanten Alternativstandort beim „Wiesergut“ konfrontiert.
Die Wies ist daher keine Folge der ASKÖ-Kündigung. Die Planungen einenhalb Jahre vorher im Gang.
Wir haben den ORF Oberösterreich schriftlich um Richtigstellung dieser Darstellung ersucht und die entsprechenden Behördenunterlagen als Belege übermittelt.
Unsere Forderung bleibt:
Flugrettung sichern. Bestehendes Flugfeld nutzen. Wies schützen.
Das Naturjuwel Wies kenne u schätze ich schon seit Jahrzehnten, es soll erhalten bleiben und nicht kommerziellen Zwecken zum Opfer fallen und und damit viel Schaden für die Bevölkerung bringen.