Regionas: Scharnstein

Bürgerinitiative "Rettet die Wies!"

Peticija adresuota:
Amt der O.Ö. Landesregierung; BH Gmunden; Gemeinderat Scharnstein

1 274 parašai

85 %
1 500 rinkimo tikslui

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  1. Pradėta rugsėjo 2025
  2. Rinkimas vis dar > 4 mėnesių
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Peticija adresuota: Amt der O.Ö. Landesregierung; BH Gmunden; Gemeinderat Scharnstein

Der sich am Flugfeld von Scharnstein befindliche Rettungshubschrauberstandort ist von der Bevölkerung voll akzeptiert, schon lange in Betrieb und für diesen Zweck ideal geeignet. Die Verlegung des Rettungshubschrauberstandortes ist somit mit nichts anderem zu rechtfertigen als mit kommerziellen Absichten des Projektbetreibers und der weiteren handelnden Unternehmen.
 
Denn im Zuge der „Verlegung des Rettungshubschraubers“ ist eine enorme Erweiterung der Hubschrauberflugtätigkeit der Heli-Austria.at (Hüttenversorgungen, Kontrollflüge für Infrastruktur, Liftanlagenbau- und Wartung, VIP Flüge, etc.) und von HeliVision.at für Vergnügungsflüge zu erwarten.
 
Dieses Vorhaben würde

  • das Naturjuwel „Wies“ durch Versiegelung von wertvollen Naturschutzwiesen für immer zerstören,
  • das Notarztteam weg von der zentralen Lage am Flugfeld Scharnstein an die schwer erreichbare Gemeindegrenze verlegen,
  • für die gesamte Region (Scharnstein, Almtal, Grünau, St. Konrad, Pettenbach, Vorchdorf, Kirchham usw.) eine enorme Lärmbelastung durch das vervielfachte Hubschrauberflugaufkommen bedeuten. Und dies nur für die kommerzielle Gewinnmaximierung der Projektbetreiber, ohne jegliches, zusätzliches öffentliches Interesse abzudecken
  • gewaltige öffentliche Gelder benötigen, da der vorgesehene Projektstandort keinerlei notwendige Infrastruktur aufweist (kein Kanal, kein Trinkwasser, völlig unzureichende Zufahrt, keine Löschwasserunterstützung, etc.)

 
Kommt es zu einem Genehmigungsverfahren durch das Land Oberösterreich, dann ist in diesem Verfahren für Anrainer, Nachbarn und betroffene Bürger keine Mitsprache (sogenannte „Parteistellung“) vorgesehen und somit bleiben diese Menschen rechtlos.

Wir wollen, dass

  1. der Rettungshubschrauber und das Notarztteam weiterhin am Flugfeld in Scharnstein stationiert bleiben,
  2. die öffentliche Hand den ASKÖ Flugverein finanziell unterstützt um allenfalls notwendige Verbesserungen für die Stationierung des Rettungshubschraubers und das Notarztteam am Flugfeld in Scharnstein durchführen zu können
  3. sich die Lokalpolitik dafür einsetzt, den Rettungshubschrauberstandort auf jeden Fall am Flugfeld zu erhalten und sollte die Heli-Austria.at den Rettungshubschrauber abziehen, die Lokalpolitik sich mit allen Mitteln dafür einsetzt, einen gemeinnützigen Rettungshubschrauberbetreiber wie z.B. die Christophorus Flugrettung ans Flugfeld zu bringen
  4. keine Erweiterung des Hubschrauberflugaufkommens auf Kosten der Bevölkerung unserer Region genehmigt wird, nur um die Gewinnbestrebungen von privaten Personen zu unterstützen,
  5. das Naturjuwel „Wies“ in seiner jetzigen Form als Oase der Artenvielfalt und als wertvolles Grünland ohne Hubschrauberlandeplatz erhalten bleibt
  6. im Falle der Einleitung eines Genehmigungsverfahrens eine voll umfängliche UVP nach dem UVP-Gesetz 2000 und der Alpenkonvention durchgeführt wird

In Vertretung der am Freitag, den 26.9.2025 gegründeten Bürgerinitiative danken wir für für eure Unterstützung!

UPDATE 9.10.2025
Wir konnten in Erfahrung bringen, dass am 1.10.2025 eine Krisensitzung der drei Projektbetreiber K.u.F. Drack GmbH & Co KG (Almau), Heli Austria GmbH und HeliVision.at in der Almau stattgefunden hat. Das legt die Vermutung nahe, dass K.u.F. Drack GmbH & Co KG als Eigentümer der Flächen in der Wies eine ganz zentrale Rolle in diesem Projekt inne hat.
Spannend, wenn man sich die Firmenphilosophie von K.u.F. Drack GmbH & Co KG auf deren Webauftritt durchliest:

„Durch unsere Verbundenheit mit dem Almtal haben wir stets das Gemeinwohl unserer Mitmenschen sowie der Region im Auge. Deshalb richten wir unser unternehmerisches Denken und Handeln darauf aus, was uns im Leben zusammenhält, verbindet, trägt und schützt. Denn wenn jeder auf das Wohl der Anderen achtet, dann wird es allen besser gehen. Mit diesem Grundsatz setzen wir täglich alles daran, nachhaltige Lösungen zu realisieren sowie einen verantwortungsvollen sowie ethisch einwandfreien Umgang mit Ressourcen zu wahren.“
Nachzulesen unter: kfd.at/unternehmen/
 
Und wir konnten auch in Erfahrung bringen, dass trotz der 1.000 Unterschriften alle drei Projektbetreiber am Projekt festhalten und die Einreichung des Projektes bei den Behörden vorbereitet wird.

UPDATE 17.10.2025
Der Inhaber von HeliVision.at, Herr Ing. Florian Huemer legt in einem Schreiben an die Bürgerinitiative Wert darauf, dass sich seine Rolle ausschließlich auf eine vermittelnde Unterstützung, indem er den Kontakt zwischen Heli Austria / Martin Flugrettung und relevanten lokalen Ansprechpartnern – insbesondere bei Behörden, Grundstückseigentümern und dem Flugplatz Scharnstein – herstellt.
Eine darüberhinausgehende Einbindung oder Beteiligung besteht nicht. Auch verfolgt Herr Ing. Florian Huemer keinerlei wirtschaftliche Interessen an einem möglichen Rettungsstützpunkt und hat weder Gewinnabsichten noch sonstige wirtschaftliche Vorteile aus einem möglichen Projekt.

Priežastis

Die wenigen Naturoasen die uns noch geblieben sind, sollen vor Versiegelung und kommerzieller Ausbeutung geschützt werden, die Bevölkerung Scharnsteins und rund um Scharnstein darf nicht aufgrund kommerzieller Bestrebungen einiger Reicher einer unerträglichen Lärmbelastung ausgesetzt werden und den Bürger von Scharnstein soll nicht der zentral stationierte Notarzt weggenommen werden.

Dėkojame už jūsų palaikymą, Christine Mayrhofer, Scharnstein
Klausimas iniciatoriui.

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Informacija apie peticiją

Peticija pradėta: 2025-09-27
Kolekcija baigiasi: 2026-12-31
Regionas: Scharnstein
tema: Aplinka

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Nauja kalbos versija

naujienos

  • Je tiefer wir in die Behördenakten einsteigen, desto mehr Fragen tauchen auf: Die Heli Austria GmbH wusste von einer naturschutzfachlichen Begehung und war bereits an deren Terminplanung beteiligt – wir als Verfügungsberechtigte und Pächter der betroffenen Flächen wurden vorher nicht informiert. Die dabei gewonnenen naturschutzfachlichen Erkenntnisse wurden anschließend Vertretern der Heli Austria GmbH erläutert, obwohl noch kein formeller Naturschutzantrag vorlag.

    Gleichzeitig mussten wir selbst monatelang um behördlich vorhandene Informationen kämpfen. Die Umweltbehörde bestätigte eine Projektbeschreibung, verweigerte deren Herausgabe, und obwohl wir ausdrücklich einen überprüfbaren Bescheid verlangten, blieb ein eindeutiger förmlicher Bescheid aus.

    Am Ende mussten wir Säumnisbeschwerde erheben und damit den Weg zum Verwaltungsgericht einschlagen.

    Und dann ist da noch eine bemerkenswerte Frage: Die AUWR führt den Vorgang unter Heli Mount GmbH, die Naturschutzbehörde dokumentiert Heli Austria GmbH – ausgerechnet die Martin Flugrettung GmbH erscheint in den von uns ausgewerteten AUWR- und BH-Unterlagen bislang nicht als Projektwerber. Dabei dreht sich die UVP-rechtliche Argumentation gerade um die mögliche Ausnahme für einen überwiegend der Rettungs- und Ambulanzfliegerei dienenden Hubschrauberflugplatz.

    Wer ist also tatsächlich Projektwerber? Wo endet neutrale Behördeninformation und wo beginnt konkrete Beratung eines privaten Unternehmens? Warum wusste Heli Austria von einer Begehung unserer Flächen – wir aber nicht? Und warum müssen Bürger vor Gericht ziehen, um Transparenz einzufordern?

    Wir haben die Abläufe, Behördenaussagen und gesetzlichen Grundlagen erstmals verständlich zusammengefasst.

    Wer wissen möchte, warum unser Einsatz inzwischen weit über den Schutz einer Wiese hinausgeht, sollte diesen Bericht lesen.

  • Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    vielen Dank für Ihre Nachricht und die übermittelten Unterlagen.
     
    Wir haben die zeitliche Einordnung im Beitrag geprüft und die betreffende Passage entsprechend angepasst. Die Formulierung, wonach Heli Austria „für den Fall der Kündigung“ Interesse an einem Standort auf einer grünen Wiese nahe dem Flugplatz Scharnstein angekündigt habe, wurde entfernt.
     
    Im Beitrag wird nun klargestellt, dass die Suche nach einem alternativen Standort und die Planung eines neuen Heliports bereits vor der Kündigung des Pachtvertrags am ASKÖ-Flugfeld Thema waren. Dabei wird auch auf die bereits 2025 dokumentierte Standortsuche sowie die im November 2025 aktenkundige Planung eines neuen Heliports verwiesen.
     
    Die aktualisierte Fassung ist inzwischen online.

  • Im aktuellen ORF-Bericht entsteht der Eindruck, Heli Austria habe sich erst wegen der Kündigung durch den ASKÖ nach einem neuen Standort umgesehen.

    Der ORF schreibt:
    „Heli Austria wiederum hat offenbar für den Fall der Kündigung zuletzt Interesse an einem Standort auf einer derzeit grünen Wiese … angekündigt.“

    Das stimmt mit der dokumentierten Chronologie nicht überein.
    Schon lange vor der Kündigung haben Anrainer recherchiert, nachgefragt, Behörden eingeschaltet und schließlich die Bürgerinitiative „Rettet die Wies“ gegründet. Unsere Hinweise auf einen konkret geplanten neuen Heliport wurden damals teilweise als überzogen dargestellt und lächerlich gemacht. Inzwischen haben amtliche Behördenunterlagen zentrale Punkte bestätigt: Der neue Heliport war lange vor der ASKÖ-Kündigung konkret in Planung.

    Die wichtigsten Eckpunkte:

    • 24.02.2025 – erster Lokalaugenschein
    • 19.07.2025 – Anfrage an Knaus
    • 03.08.2025 – Umweltanwalt eingeschaltet
    • September 2025 – Bürgerinitiative gegründet
    • Oktober 2025 – erste Presseberichte
    • 14.11.2025 – Heliport aktenkundig
    • Februar 2026 – konkrete Projektbeschreibung
    • 07.07.2026 – ASKÖ-Kündigung öffentlich

    Besonders wichtig: Bereits im November 2025 hielt die BH Gmunden ausdrücklich fest, dass Heli Austria den Neubau eines Heliports plant. Gleichzeitig liefen noch Gespräche mit ASKÖ über einen Verbleib am bestehenden Flugfeld.

    Schon im Juli 2025 hatten wir Roy Knaus schriftlich mit den Informationen über den geplanten Alternativstandort beim „Wiesergut“ konfrontiert.

    Die Wies ist daher keine Folge der ASKÖ-Kündigung. Die Planungen einenhalb Jahre vorher im Gang.

    Wir haben den ORF Oberösterreich schriftlich um Richtigstellung dieser Darstellung ersucht und die entsprechenden Behördenunterlagen als Belege übermittelt.

    Unsere Forderung bleibt:
    Flugrettung sichern. Bestehendes Flugfeld nutzen. Wies schützen.

diskusija

Es gibt einen voll funktionsfähigen Hubschrauberlandeplatz in Scharnstein.Es gibt keinen triftigen Grund diesen zu verlegen, noch mehr Boden zuversiegeln und das Naturjuwel Wies für immer zu zerstören.

Kol kas jokio argumento PRIEŠ.

Kodėl žmonės pasirašo

Das Naturjuwel Wies kenne u schätze ich schon seit Jahrzehnten, es soll erhalten bleiben und nicht kommerziellen Zwecken zum Opfer fallen und und damit viel Schaden für die Bevölkerung bringen.

Ich finde es nicht in Ordnung auf dem Rücken der Bewohner und der Natur eine "Spiel und Spassgesellschaft" zu etablieren, um einzelnen kommerzielle Vorteile zu verschaffen. Wir müssen den Raubbau an unseren Ressourcen endlich Einhalt gebieten!

Rettungshubschrauber ok
Gewerblich. NEIN

Es sollte unsere Natur unbedingt geschützt werden.

Der Rettungshubschrauber soll am jetzigen Standort bleiben.
Der Ausbau am Bäckerberg widerspricht jeglichem Hausverstatand

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