Environment

Für den Schutz unserer Natur

Petition is directed to
Landeshauptmann Christopher Drexler und Landeshauptmannstellvertreter Anton Lang
1,651 supporters
92% achieved 1,800 for collection target
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  1. Launched 22/05/2024
  2. Time remaining 4 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

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Die Unterzeichner:innen dieser Petition fordern Landeshauptmann Drexler und Landeshauptmannstellvertreter Lang auf, sich FÜR eine Zustimmung zum vorliegenden und im Europäischen Parlament bereits beschlossenen EU-Renaturierungsgesetz (EU Nature Restoration Law, NRL) auszusprechen.

Reason

Das Gesetz zum Schutz und zur Wiederherstellung der Natur ist für Europa das wichtigste Naturschutzgesetz seit Jahrzehnten. 
Es soll sicherstellen, dass zerstörte Ökosysteme bis 2050 wiederhergestellt werden. 

Was steht auf dem Spiel? 
Eine intakte Natur bietet uns 

  • die Versorgung mit sauberem Trinkwasser 
  • gesunde Lebensmittel
  • einen Schutz vor Naturkatastrophen
  • Widerstandsfähigkeit gegen die Klimakrise
  • Erholungsräume und noch vieles mehr. 

Doch die harten Fakten zeigen: Wir sägen gerade den Ast ab, auf dem wir sitzen. Über 80% der geschützten Arten und natürlichen Lebensräume in Europa wie in Österreich sind in einem schlechten Zustand.
 
Das hat gravierende Folgen:
Ganze Ökosysteme drohen zu kippen. Jahrtausende lang funktionierende Leistungen der Natur, wie die Bestäubung durch Insekten, die Reinigung von Wasser und die Regulierung des Klimas durch Wälder, Moore und Feuchtgebiete geraten in Bedrängnis. Das wiederum verstärkt die Folgen der Klimakrise und erhöht die Anfälligkeit für extreme Wetterereignisse - wie Dürre, Überschwemmungen oder Sturmkatastrophen.

Wer blockiert das EU-Naturschutzgesetz in Österreich?
Kurze Antwort: die Landeshauptleute – denn die Bundesländer sind verfassungsrechtlich für den Naturschutz zuständig. Die neun Bundesländer haben gemeinsam in einer einheitlichen Stellungnahme beschlossen, sich gegen das Gesetz auszusprechen. Das ist verfassungsrechtlich für die Umweltministerin bindend. Sie kann daher dem Gesetz auf EU-Ebene nicht zustimmen.

Wie ist der Verhandlungsstand des EU-Naturschutzgesetzes auf EU-Ebene?
Jahrelang wurde auf EU-Ebene verhandelt. Viele Bedenken von Mitgliedsstaaten wurden eingearbeitet. Viele Kompromisse wurden gefunden, bis der finale Entwurf des EU-Naturschutzgesetzes schließlich im Februar 2024 vom Europäischen Parlament mit Mehrheit angenommen wurde. 

Nun fehlt nur mehr die Zustimmung des EU-Rates, damit das Gesetz Gültigkeit erlangt. Und die Mehrheit ist so knapp, dass auch die Stimme Österreichs den Ausschlag geben kann. 
Und just die Landeshauptleute stemmen sich nun mit Händen und Füßen gegen das EU-Gesetz und binden die Umweltministerin, gegen das EU-Naturschutzgesetz zu stimmen.

Was können wir tun?
Wir können uns den weltweit über 6000 Wissenschafter:innen und den rund 170 österreichischen Wissenschafter:innen anschließen, die an alle politischen Verantwortlichen appellieren, das Gesetz zu verabschieden.

Wir appellieren an die Landeshauptleute, ihre Blockadehaltung aufzugeben und sich FÜR das Gesetz auszusprechen, damit unsere Umweltministerin im Rat für das Gesetz stimmen und das Gesetz damit retten kann.

Es hängt also alles davon ab, die Landeshauptleute zu überzeugen! 
Zum Schutz unserer Natur und zum Schutz unseres Lebens!

Fünf Gründe, warum wir das EU-Naturschutzgesetz brauchen:

  1. Es hilft der biologischen Vielfalt, indem es Platz für die lokale Tier- und Pflanzenwelt sichert.
  2. Es bekämpft die Klimakrise: Ökosysteme wie Moore, Wälder und Auen speichern Kohlenstoff.
  3. Es schützt uns vor Naturkatastrophen wie Hitzewellen, Dürren, Starkregen und Überschwemmungen. Intakte Ökosysteme wirken ausgleichend auf das Mikroklima.
  4. Es verbessert unsere Gesundheit: In der Natur können wir uns erholen. Das fördert unser Wohlbefinden.
  5. Es kurbelt die lokale Wirtschaft an, indem es die Nahrungsmittelversorgung langfristig sichert und nachhaltige Praktiken stärkt.

Siehe: https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/naturschutz/europa/33254.html

Thank you for your support, Die Grünen Steiermark from Bezirk Graz-Umgebung
Question to the initiator

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News

Schon ein einzelnes Bundesland, in der Steiermark vertreten durch Landeshauptmann Christopher Drexler, kann eine einheitliche Stellungnahme der Länder abändern und den Weg für ein Ja Österreichs zu Natur und Biodiversität frei machen. Das grüne Herz Österreichs wird es seit langem von der steirischen Wirtschaft und der Landesregierung genutzt und geniest österreichweit eine hohe Glaubwürdigkeit, die es ebenfalls zu erhalten gilt.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

Das Leben hat Millionen Jahre gebraucht um sich zu entwickeln, eine intakte, ursprüngliche Natur mit ihrem Gleichgewicht ist absolute Grundlage für das Leben auf diesem Planeten. Wirtschaft MUSS sich hinten anstellen und anpassen!

Weil Regierungsbeamte nachweislich nicht fähig sind, zum Wohle aller und im Interesse unserer Zukunft zu entscheiden. Kommerzielle Interessen und politische Netzwerke sind leider immer noch Trigger der Entscheidungen.

Weil mir Umweltschutz immer wichtig ist und ich auch danach lebe. Weil ich in einem schhwarz-blau regierten Dörfl wohne, in dem Versiegelungen, Versiegelungen, Versiegelungen blühen.
Weil in diesem Dörfl eine Menge Bürger leben, die dieser Verbauungen und Versiegelungen müde sind und die genau prüfen wollen, welcher Partei sie bei der Nationalratswahl ihre Stimme geben werden.

Ich sehe auch am Beispiel der Gemeinde Lieboch, dass seit Jahren ohne Rücksicht auf letzte Naturreserven und deren Artenvielfalt wertvolle Böden in großem Stil versiegelt werden. Aktuell wurde ein Siedlungs-Bauvorhaben auf einem 7 Hektar(!!!) großen Areal an Wiesen- und Ackerflächen mit 26 bis zu 5-geschoßigen Häusern für ca. 500 Wohnungen, einem 4-geschoßigen Parkhaus direkt neben dem Lusenbach, einer neuen Begleitstraße entlang des Lusenbaches für über 2000 Fahrbewegungen pro Tag und einer Verkehrsfläche von 10.000 m2 baurechtlich verhandelt, und dies alles hineingepresst zwischen die Bäche Liebochbach und Lusenbach, ohne Retentionsraum für mögliche Überflutungen. Wer übernimmt die Verantwortung für solch eine ökologische und klimatologische Bausünde zu Lasten der Gesundheit der Anrainerschaft und unter Missachtung des Schutzes der Natur und der Artenvielfalt an den verbliebenen naturbelassenen Biotopen Liebochs? Ein Paradebeispiel dafür, wo massivste Versiegelung auf Kosten der Grünräume und Gewässer zugunsten des Profits von namhaften Bauträgern rücksichtslos vorangetrieben wird. Gerade hier sollte und müsste das Renaturierungsgesetz unbedingt zur Anwendung kommen!

(Processed)

Es geht um unser aller Zukunft. Wir können nicht weiter solchen Raubbau an der Umwelt betreiben. Die Renaturierung ist soo wichtig! Und wir sollten sofort aufhören, weiterhin täglich so viel Fläche zu betonieren.

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