Region: Vorarlberg

S.0.S. – Keine Abfall-Verbrennungsanlage in Frastanz!

Petition richtet sich an:
Vorarlberger Landtag, Betreiberfirma, BH-Feldkirch

3.191 Unterschriften

91 %
3.500 für Sammelziel

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  1. Gestartet April 2025
  2. Sammlung noch > 5 Monate
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Petition richtet sich an: Vorarlberger Landtag, Betreiberfirma, BH-Feldkirch

S. iebzigtausend (70.000) Tonnen Abfälle, Reststoffe und brennbares Material pro Jahr. [1]
O. hne Notwendigkeit. 
S. chadstoffe in Luft, Boden und Grundwasser könnten die Folge sein. [2]

Deshalb sag auch Du: NEIN ….

  • zu einer aus unserer Sicht unnötigen Abfall-Verbrennungsanlage [3] in Frastanz/Walgau, welche zwar wirtschaftlich für die Betreiberfirma von Interesse sein mag, den Menschen und der Umwelt aber schaden könnte. [4]
  • zu einer über 30 Meter hohen und 3.600 qm großen Verbrennungsanlage, die in unmittelbarer Nähe zu Einfamilienhäusern, Wohnanlagen, Schulen, Kindergärten, Sportplätze usw. errichtet werden soll. [5]
  • zu tonnenweise Abfall, der hier bei uns verbrannt werden soll und unsere Luft, unser Grundwasser, unsere Böden, … belasten kann. [6]
  • zu zusätzlichem Schwerverkehr, welcher immer auch zusätzlichen Lärm, Feinstaub und belastete Straßen bedeutet.
  • zu Gestank durch transportierte, deponierte und verbrannte Abfälle. [7]
  • zu erwartenden Entwertung von privaten und gewerblichen Grundstücken und Immobilien in der Nähe der Abfall-Verbrennungsanlage. [8]
  • und vor allem auch zu gesundheitlichen Risiken, die durch Feinstaub, Schadstoffe, sogenannte Ewigkeitschemikalien (PFAS [9] , die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein) verursacht werden können. [10]

Unsere Forderung ist daher klar: Es gibt bestehende und funktionierende Alternativen und somit keine Notwendigkeit für eine Verbrennungsanlage in Frastanz/Walgau! Deshalb dürfen die möglichen und befürchteten Nachteile und Risiken für uns als Bevölkerung nicht in Kauf genommen werden. Das Projekt soll von der Betreiberfirma zurückgezogen werden bzw. der Antrag von den Behörden (BH-Feldkirch und Land Vorarlberg) abgelehnt werden.

Begründung

Die Lebensqualität im Walgau ist möglicherweise gefährdet. In Frastanz soll nämlich eine Abfall-Verbrennungsanlage errichtet werden. Unserer Auffassung nach würde man dabei aber die wirtschaftlichen Interessen der Betreiberfirma über das Wohl der Bevölkerung und der Natur stellen. [11]

Nachdem wir uns sehr intensiv mit dem Projekt beschäftigt, viel recherchiert und auch vergleichbare Anlagen besichtigt haben, sind wir der Überzeugung, dass es überhaupt keine Notwendigkeit dafür gibt. Die Betreiberfirma möchte eine solche zwar errichten, um davon wirtschaftlich zu profitieren und unabhängiger zu werden. [12] Für uns als Bevölkerung gibt es jedoch potentielle Nachteile und Risiken und vor allem viel bessere Alternativen. Beispielsweise wäre für uns die Weiterführung der bestehenden Zusammenarbeit mit dem Verein für Abfallentsorgung Buchs (VfA) sinnvoller. Daneben gibt es aber zusätzlich noch viele andere und bereits bestehenden Möglichkeiten in der Schweiz oder Deutschland. Festgehalt werden muss also, dass es keine Notwendigkeit für eine (und damit erste) Abfall-Verbrennungsanlage in Vorarlberg gibt! [13]

Darüber hinaus ist für uns der Standort inmitten vom Walgau äußerst problematisch. Es leben immerhin über 40.000 BewohnerInnen in diesem sehr stark besiedelten Gebiet. Hinzukommt, dass hier viele Menschen zusätzlich noch ihre Freizeit verbringen, ihren Urlaub machen oder ihren Arbeitsplatz haben. 

All diese Betroffenen sind in Kombination mit der im Walgau auftretenden Inversionswetterlage in unseren Augen von den Nachteilen und Risiken betroffen, ohne dass sie von der Abfall-Verbrennungsanlage profitieren. [14] Die Inversionswetterlage führt nämlich dazu, dass sich ausgestoßenen Abgase und Schadstoffe - wie auf diesem Bild erkennbar - in Bodennähe immer mehr konzentrieren. [15]

Es ist für uns deshalb nicht akzeptabel, dass zehntausende Personen, deren Kinder und Nachkommen über viele Jahrzehnte die oben aufgeführten Risiken und Nachteile in Kauf nehmen sollen, ohne dass es dafür eine Notwendigkeit gibt. 

Sag deshalb auch du NEIN …. und unterstütze unsere Petition aktiv mit deiner Stimme.

Quellen:

[1] Vgl. https://www.vn.at/markt/2024/04/22/umstrittenes-reststoffkraftwerk-in-frastanz-geht-in-verhandlung-uvp-ist-unsere-letzte-hoffnung.vn, 07.04.2025, VN-Artikel vom 22.04.2024 Umstrittenes Rondo-Kraftwerk in Frastanz wird verhandelt: “UVP wäre unsere letzte Hoffnung”
[2] Vgl. http://www.thermisches-kraftwerk-frastanz-gesundheit.at/, 07.04.2025.
[3] Vgl. Variante 1 und 2 der Studie des Landes Vorarlberg: Zukunft Abfallwirtschaft und Umwelt - Behandlung kommunaler gemischter Siedlungsabfälle aus Vorarlberg ab 2030, https://vorarlberg.at/documents/302033/0/Studie_Behandlung+kommunaler+gemischter+Siedlungsabf%C3%A4lle+aus+Vorarlberg+ab+2030_WEB+%281%29.pdf/49c38f5e-dd7a-2608-8a18-97b68a634d4d?t=1678982885818
[4] Vgl. http://www.energieautonomie-frastanz.at/, 07.04.2025, Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um eine persönliche Interpretation der Autoren handelt.
[5] Vgl. https://www.energieautonomie-frastanz.at/#dasProjekt, 07.04.2025
[6] Vgl. http://www.thermisches-kraftwerk-frastanz-gesundheit.at/, 07.04.2025.
[7] Die Autoren haben sich persönlich bei einem vergleichbaren Projekt (FVA Buchs Aargau) ein Bild gemacht. Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um eine persönliche Interpretation der Autoren handelt.
[8] Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um eine persönliche Interpretation der Autoren handelt.
[9] Vgl. https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/meere/meeresschutz/pfas-umweltproblem-mit-ewigkeitswert#:~:text=PFAS%20stehen%20im%20Verdacht%2C%20schwerwiegende,und%20die%20Entwicklung%20von%20Kleinkindern., 07.04.2025
[10] Vgl. https://vorarlberg.orf.at/stories/3189557/, 07.04.2025. Wissenschafts-Artikel vom 09.01.2023 zur Studie von Internist Emanuel Zitt vom Arbeitskreis für Sozialbedizin (aks)
[11] Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um eine persönliche Interpretation der Autoren handelt.
[12] Vgl. https://www.energieautonomie-frastanz.at/#dasProjekt, 07.04.2025
 Sowie https://www.vn.at/heimat/2024/04/23/verhandlung-zum-rondo-reststoffkraftwerk-zweitagesmarathon-im-feuerwehrhaus.vn, 07.04.2025, VN-Artikel vom 23.04.2024 Verhandlung zum Rondo-Reststoffkraftwerk: Zweitagesmarathon im Feuerwehrhaus
[13] Vgl. Variante 1 und 2 der Studie des Landes Vorarlberg: Zukunft Abfallwirtschaft und Umwelt - Behandlung kommunaler gemischter Siedlungsabfälle aus Vorarlberg ab 2030, https://vorarlberg.at/documents/302033/0/Studie_Behandlung+kommunaler+gemischter+Siedlungsabf%C3%A4lle+aus+Vorarlberg+ab+2030_WEB+%281%29.pdf/49c38f5e-dd7a-2608-8a18-97b68a634d4d?t=1678982885818
[14] Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um eine persönliche Interpretation der Autoren handelt.
[15] Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Inversionswetterlage, 07.04.2025

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 11.04.2025
Sammlung endet: 01.04.2027
Region: Vorarlberg
Kategorie: Gesundheit

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer,

    hinter uns liegen intensive Verhandlungstage zur geplanten Müllverbrennungsanlage in Frastanz.
    Wer dabei war, konnte sehen, mit welcher fachlichen Qualität unser Rechtsanwalt und unsere Fachgutachter unsere Einwendungen vertreten haben. Dafür ein großes Dankeschön!
    Gleichzeitig wurden von unserer Rechtsvertretung zahlreiche verfahrensrechtliche und fachliche Kritikpunkte vorgebracht. Unter anderem:

    Schwierige Bedingungen für unsere Verfahrenspartei

    Während Behörde, Amtssachverständige und Projektwerberin über Tische und Mikrofone verfügten, waren für uns ursprünglich keine Tische vorgesehen. Auf Nachfrage wurde uns zunächst sinngemäß mitgeteilt, wir könnten unsere Unterlagen auch am Boden ablegen. Tische erhielten wir erst nach entsprechendem Drängen. Eigene Mikrofone erhielten wir trotz mehrfacher Aufforderung bis zuletzt nicht. Unsere Vertreter und Fachleute mussten ihre Wortmeldungen dadurch teilweise in unbequemer Haltung und mit dem Rücken zum Publikum abgeben. Eine faire Verhandlung sollte aus unserer Sicht für alle Verfahrensparteien angemessene Arbeitsbedingungen bieten.

    Knapp 600 Seiten kurz vor der Verhandlung

    Besonders kritisch: Nach unserer Kenntnis wurden noch bis zum 19. September, nur wenige Tage vor der Verhandlung, ergänzende Unterlagen bzw. Berichte von Amtssachverständigen mit insgesamt knapp 600 Seiten eingebracht - ohne Kundmachung per Edikt. Wir erhielten diese erst auf Nachfrage bei der Behörde.
    Wie soll man sich auf hunderte Seiten neuer Fachunterlagen innerhalb weniger Tage seriös vorbereiten?

    Auch der vorgesehene Zeitrahmen erwies sich als problematisch.

    Die Verhandlung konnte nicht innerhalb der ursprünglich vorgesehenen zwei Tage abgeschlossen werden. Trotz der aus unserer Sicht frühzeitig absehbaren zeitlichen Schwierigkeiten wurden die Verhandlungstage sehr lange geführt anstatt frühzeitig vertagt – teilweise über viele Stunden und mit vergleichsweise kurzen Pausen (15 Stunden mit in Summe lediglich 85 min Pause). Für uns stellt sich deshalb auch hier die Frage, ob unter solchen Bedingungen eine der Bedeutung und Komplexität dieses Projekts angemessene fachliche Auseinandersetzung gewährleistet werden kann.

    Die vergangenen Tage haben uns gezeigt, wie wichtig unsere fachliche und rechtliche Begleitung ist.
    Aber Gutachter, Rechtsvertretung und die weitere Teilnahme am Verfahren kosten viel Geld.

    Deshalb brauchen wir weiterhin eure Unterstützung.

    Wenn euch die sorgfältige Prüfung dieses Projekts und unsere weitere Arbeit wichtig sind, bitten wir euch:

    Unterstützt S.O.S. Walgau mit einer Spende.

    Jeder Beitrag hilft, unsere Fachgutachter und Rechtsvertretung auch in den nächsten Verfahrensschritten zu finanzieren.

    Spendenkonto:
    Inhaber: S.O.S Walgau - keine Abfallverbrennungsanlage im Walgau
    IBAN: AT46 3745 8000 0119 0867
    BIC: RVVGAT2B458
    Verwendungszweck: Spende

    Wir bleiben dran. Sachlich. Fachlich. Konsequent.

    Sos Walgau

  • Liebe Unterstützende,

    wir wissen: In den letzten Tagen habt ihr einige Nachrichten von uns bekommen. 😉 Aber heute erlauben wir uns noch einen wirklich allerletzten Aufruf vor der morgigen Demonstration.

    Jetzt brauchen wir noch einmal eure Hilfe!

    Im Anhang findet ihr unseren Flyer zur Demonstration. Bitte teilt ihn heute noch überall dort, wo ihr Menschen erreichen könnt:

    WhatsApp-Status, persönliche Nachrichten, Gruppen, Instagram, Facebook – oder einfach direkt an Familie, Freunde, Nachbarn und Bekannte.

    Jedes Teilen hilft. Und vor allem zählt morgen jeder einzelne Mensch, der persönlich kommt.

    📅 Morgen, 21. September
    🕕 ab 18:00 Uhr
    📍 Ramschwagsaal Nenzing

    Über 3.100 Menschen haben bereits unterschrieben. Morgen wollen wir zeigen, wie viele Menschen tatsächlich hinter diesen Unterschriften stehen.

    Also: Flyer teilen. Leute einpacken. Nach Nenzing kommen.

    MORGEN. 18 UHR. NENZING.

    Danke für eure unglaubliche Unterstützung – und bis morgen!

    Sos Walgau

  • Liebe Unterstützende,

    morgen werden aus über 3.100 Unterschriften Menschen.

    Montag, 21. September 2026
    ab 18:00 Uhr
    Ramschwagsaal Nenzing

    Jetzt zählt vor allem eines: Kommt und zeigt gemeinsam mit uns eure Stimme!

    Bringt Familie, Freunde, Nachbarn und Bekannte mit. Wir wollen friedlich, respektvoll und sichtbar zeigen, wie viele Menschen sich mit diesem Projekt kritisch auseinandersetzen.

    Euch erwarten spannende Infos, Kabarett, Live-Musik und Verpflegung.

    Bereits am Dienstag beginnt die öffentliche UVP-Verhandlung – auch dort kann jede und jeder als Zuhörer dabei sein.

    Deshalb zählt morgen jeder einzelne Mensch, der persönlich sichtbar wird.

    MORGEN. 18 UHR. NENZING.

    Wir sehen uns!

    Euer Team von

    S.O.S. Walgau

Noch kein PRO Argument.

es handelt sich hier nicht um "Abfall" der entsorgt wird, wie beispielsweise in Buch/SG oder in Wien Simmering sondern um brennbares Material welches jetzt noch entsorgt wird, wobei Kosten anfallen, zukünftig jedoch thermisch Energie erzeugt wird. Dadurch wird der größte Vbg Erdgasverbraucher von russischer fossiler Energiequelle unabhängig!

Warum Menschen unterschreiben

Mega wichtig

Ist ein Problem.

Meine berufliche Heimat ist in Voradelberg.

Ich wohne selbst in Frastanz und will auf keinen Fall eine derartig riesige Müllverbrennungsanlage in unserer Region!

Ich finde das Unternehmen ein Angriff auf unsere Gesundheit und Lebensqualität und nicht zu verantworten für die Zukunft.

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