Rettet die Kinder-Frühneuro-Reha: Bundesweite Finanzierung für reKIZ & Spezialstationen sichern!

Petition richtet sich an:
Bundesministerium (BMSGPK), ÖGK, Land Salzburg

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787 von 3.500 für Quorum in Land Salzburg Land Salzburg

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Petition richtet sich an: Bundesministerium (BMSGPK), ÖGK, Land Salzburg

Das reKIZ am Salzburger Landeskrankenhaus ist eine von nur zwei Stationen in Österreich, die schutzbedürftige Kinder nach Unfällen, Erkrankungen oder Koma per hochspezialisierter Früh-Neurorehabilitation versorgen. Da für diese kritische Phase zwischen Intensivstation und Heimatort keine gesetzliche Regelfinanzierung existiert, droht der Station durch regionalen Spardruck (44 Mio. €) und den ÖGK-Ausstieg das Aus. Wir fordern Land Salzburg, ÖGK und Gesundheitsministerium auf, das Kompetenzgerangel zu beenden und ein bundesweit sicheres Finanzierungsmodell für die Kinder-Frühneurorehabilitation zu schaffen. 

Wir fordern die sofortige Beendigung des bürokratischen Kompetenz- und Finanzierungsgerangels auf dem Rücken schwerstkranker Kinder und deren Familien. Das reKIZ am Uniklinikum Salzburg und ähnliche hochspezialisierte Stationen in Österreich benötigen eine sofortige, rechtsverbindliche und dauerhafte Regelfinanzierung. Spitzenmedizin für Kinder darf nicht an formalen Zuständigkeitsgrenzen scheitern!

Unsere konkreten Forderungen:

A) An die Bundesebene (Gesundheitsministerium & Dachverband):
1. Aufnahme in den ÖSG: Die pädiatrische Frühneurorehabilitation muss als eigenständiger, hochspezialisierter Leistungsbereich in den Österreichischen Strukturplan Gesundheit (ÖSG) aufgenommen werden.
2. Zentraler Strukturfonds: Schaffung eines bundesweiten Finanzierungstopfes (z.B. über die Bundes-Zielsteuerung Gesundheit). Da diese Stationen Patientinnen und Patienten überregional versorgen, darf die finanzielle Last nicht an einem einzelnen Bundesland hängenbleiben.

B) An die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK):
Vertragssicherheit herstellen: Den sofortigen Abschluss von bundesweit einheitlichen Leistungs- und Tarifverträgen für diese akutnahen Spezialstationen, um die seit der Kassenfusion 2020 bestehenden Vertragslücken dauerhaft zu schließen.

C) An das Land Salzburg:
Bestandsgarantie: Eine uneingeschränkte Garantie für den Erhalt aller Betten und des Fachpersonals am reKIZ Salzburg. Keine strukturellen Kürzungen im Zuge des anstehenden Sparpakets der Landeskliniken (SALK).

Begründung

Das Problem um das reKIZ Salzburg offenbart einen schweren strukturellen Fehler im österreichischen Gesundheitssystem: Die akutnahe, hochspezialisierte Frühneurorehabilitation für Kinder direkt nach der Intensivstation wurde bei den bisherigen Reformen im System schlichtweg vergessen. 

Warum das reKIZ aus Betroffenensicht unersetzbar ist: 
Für eine Familie beginnt mit einer schweren Erkrankung oder Verletzung ihres Kindes eine extreme Ausnahmesituation. Plötzlich geht es um die grundlegendsten Dinge: Kann unser Kind wieder selbstständig atmen? Kann es schlucken? Wird es sich jemals wieder bewegen oder sprechen können? Genau in dieser Phase schließt das reKIZ die kritische Lücke zwischen Akutmedizin und dem weiteren Leben: 

  • Medizinische Sicherheit rund um die Uhr: Kinder kommen häufig direkt von der Intensivstation (z. B. nach Schädel-Hirn-Traumata oder Sauerstoffmangel). Das reKIZ bietet eine 24/7 pflegerische und kinderärztliche Versorgung mit direkter Anbindung an das Uniklinikum. Normale Reha-Kliniken können diese hochakute medizinische Überwachung nicht leisten. 
  • Menschlichkeit statt reiner Diagnose: Das hochindividualisierte Therapiekonzept (mindestens drei Einzeltherapien pro Werktag) passt das Programm an das Kind an, nicht umgekehrt. Mit Kunst-, Musik- und Hundetherapie wird dafür gesorgt, dass Kinder trotz schwerer Erkrankung auch einfach „Kind sein“ dürfen. Dieses Gefühl wird auch durch ehrenamtliche Studierende unterstützt, die sich jede Woche die Zeit nehmen, um mit dem Kind etwas zu unternehmen, das innerhalb dessen momentanen Fähigkeitsbereiches liegt und ihm einfach nur Spaß macht. 
  • Ganzheitliche Mitbehandlung der Familie: Eltern werden psychologisch, sozialarbeiterisch und durch ein starkes Entlassungsmanagement aufgefangen. Sie werden Schritt für Schritt angeleitet, wie sie ihr Kind im Alltag versorgen können und erhalten in Zeiten tiefster Zukunftsangst das Wichtigste: Hoffnung auf jeden noch so kleinen Fortschritt und die Gewissheit damit nicht völlig allein dazustehen. 

Ein strukturelles Problem, das ganz Österreich betrifft: 

  • Keine Alternativen: Für ganz Österreich gibt es de facto nur zwei klinisch angebundene Stationen dieser Art (darunter das reKIZ als größte Einrichtung). Fällt diese Struktur weg, bricht die Versorgung für Westösterreich komplett zusammen. 
  • Das Föderalismus-Dilemma: Rund 80 % der im reKIZ behandelten Kinder stammen nicht aus Salzburg, sondern werden aus anderen Bundesländern (wie Tirol, Vorarlberg oder Oberösterreich) zugewiesen. Salzburg trägt derzeit die Kosten für eine überregionale Schwerpunktmedizin fast vollständig allein. 
  • Der Spardruck eskaliert: Da die ÖGK seit 2020 mangels formellen Vertrags keine Zahlungen mehr leistet und das Land Salzburg im Spitalbereich nun akut 44 Millionen Euro einsparen muss, steht diese unverzichtbare Station plötzlich zur Disposition. 

Wenn eine solche Einrichtung eingeschränkt wird, verliert man nicht einfach Betten oder Therapieplätze. Man nimmt Familien in ihrer dunkelsten Lebensphase den Ort, an dem sie medizinische Sicherheit, therapeutische und fachliche Kompetenz sowie menschliche Unterstützung bekommen. Es geht um die Chance dieser Kinder auf Entwicklung und Selbstständigkeit. 

Wir fordern eine nachhaltige, systemische Lösung für ganz Österreich. Unterschreiben Sie für die Zukunft unserer Kinder! 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Selbsthilfegruppe Frühneurorehabilitation, Salzburg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 12.10.2026
Sammlung endet: 11.04.2027
Region: Land Salzburg
Kategorie: Gesundheit

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Warum Menschen unterschreiben

Kinder sind unserer Zukunft und Schützenswert

Weil hier jungen Menschen geholfen wird, Familien Hoffnung gegeben wird und es einfach Sinn macht. Hier sollte mehr unterstützt als gekürzt werden.

Weil Kinder immer wichtig sind!!!

Reha für Kinder ist einfach wichtig!

Weil mir das wohl der kinder wichtig ist.

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