Rettet den Auwald in Schruns/Tschagguns

Vetoomus on osoitettu
Bürgermeister Gerhard Vonier

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249 lähettäjältä 110 koorumia varten sisään Gemeinde Tschagguns Gemeinde Tschagguns

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  1. Aloitti maaliskuuta 2026
  2. Keräys edelleen > 2 kuukautta
  3. Hakemus
  4. Vuoropuhelu vastaanottajan kanssa
  5. Päätös
Henkilötiedot
 

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Vetoomus osoitettu: Bürgermeister Gerhard Vonier

Unsere Natur braucht uns – jetzt.

Zwischen Schruns und Tschagguns ist eine großräumige Verbreiterung des Flusslaufs geplant.
Laut aktueller Planung soll die Flusssohle auf einer Länge von rund 800 Metern von derzeit etwa 25 Metern auf 50 Meter verbreitert werden.  Die illwerke vkw gibt an, dass dies nur möglich sei, wenn Auwald gerodet wird – mit späteren Aufforstungen auf Ersatzflächen.
Das Vorhaben wird offiziell als „ökologische Maßnahme“ dargestellt – tatsächlich würde es jedoch einen massiven Eingriff in einen der wertvollsten Natur- und Erholungsräume unserer Gemeinden bedeuten.

Mit der Rodung des Auwaldes verlieren Schruns und Tschagguns ein zentrales Naherholungsgebiet. Beliebte Spazier-, Rad- und Sportwege würden ihren natürlichen Schatten verlieren und wären künftig der prallen Sonne schutzlos ausgesetzt.
Die geplante Rodung betrifft unter anderem den beliebten Spazier- und Radweg zwischen Flusskilometer 41,1 und 41,9

Zu den Wegen im Projektgebiet: 

  • Der asphaltierte Radweg (Breite 3,5 m) ist von der Aufweitung nicht betroffen. 
  • Der unbefestigte Wanderpfad auf der Tschaggunser Seite (Breite 0,50–0,80 m) soll neu angelegt werden mit Zugänglichkeit zu Kiesbänken und zur Ill.
  • Der bekieste Wanderweg auf der Schrunser Seite (Breite 2–2,5 m) wird an den Rand des Maßnahmenbereichs verlegt.

Dabei ist der Auwald weit mehr als „nur“ Grünfläche: Er wirkt als grüne Lunge, filtert die Luft, dämpft Verkehrslärm und trägt spürbar zu einem gesünderen Mikroklima bei. Für zahlreiche Tiere ist er ein lebenswichtiger Rückzugsraum – für uns Menschen ein Ort der Ruhe, Abkühlung und Erholung.
Die geplanten Maßnahmen würden zudem natürliche Uferbereiche entlang unseres Gemeindegebiets durch künstliche Strukturen ersetzen. Das bedeutet: weniger Artenvielfalt, weniger Lebensräume, weniger Natur – und eine dauerhafte Verschlechterung der Lebensqualität vor Ort.

Verantwortlichkeiten und Hintergründe:
Die illwerke vkw ist für die Umsetzung des Projekts verantwortlich. Ihr Ziel ist es, behördliche Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu erfüllen. Die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) hat die geplanten Maßnahmen gemeinsam mit der illwerke vkw entwickelt und übernimmt zusätzlich die wissenschaftliche Begleitung des Projekts. Das Land Vorarlberg liefert mit seinem Gewässerentwicklungskonzept die fachliche Grundlage. Auf Basis dieses Konzepts wurde die Ill auf geeignete Standorte für das Vorhaben geprüft.

Darum sagen wir: Schützt den Auwald. Erhaltet natürliche Ufer. Bewahrt unseren Lebensraum.

Perustelut

Die Folgen für unseren gemeinsamen Lebensraum wären massiv:

  • Großflächige Rodung des Auwaldes
  • Zerstörung natürlicher Uferstrukturen
  • Verlust eines wertvollen Lebensraums für Tiere und Pflanzen
  • Ein Wald wächst nicht „einfach nach“ – bis ein Auwald seine Funktionen wieder erfüllt, vergehen Jahrzehnte.

Dieser Eingriff betrifft beide Gemeinden – und damit uns alle.

Der Auwald ist ein Naturerbe, das über viele Jahre entstanden ist. Wenn wir heute zulassen, dass er verschwindet, nehmen wir kommenden Generationen die Chance, Natur direkt vor der Haustür zu erleben, saubere Luft zu atmen und in einer gesunden Umgebung aufzuwachsen.

Echte Ökologie bedeutet: schützen, was intakt ist – nicht zerstören, um es später mühsam zu „kompensieren“.

Kiitos paljon tuestanne, Auwald Retten, Tschagguns
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Vetoomuksen tiedot

Vetoomus aloitettu: 01.03.2026
Keräys päättyy: 31.08.2026
Alue: Gemeinde Tschagguns
Aihe: Ympäristö

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Uutiset

  • Änderungen an der Petition

    ajankohtana 13.3.2026
  • Auf der abfotografierten Maßnahmenplanung ist der gesamte Eingriff ersichtlich.

  • Am 4. März 2026 haben wir als Vertreter der Auwald-Initiative ein Gespräch mit der illwerke vkw als Projektbetreiberin geführt, um aktuelle Informationen über das Vorhaben zu erhalten. Erfreulicherweise konnten wir unsere Anliegen in einem konstruktiven Austausch ansprechen und dabei auch einige Bedenken klären.

    Mit dem Projekt sollen der Lebensraum für Fische und Kleinstlebewesen in und an der Ill verbessert und die Gewässerökologie des Flusses insgesamt aufgewertet werden.

    Die illwerke vkw will dadurch behördliche Vorgaben im Zuge der EU-Wasserrahmenrichtlinie erfüllen. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf den Auwald – dazu kommen wir gleich.

    Wir wollten zunächst wissen:
    Warum ein Eingriff an genau dieser Stelle? Laut illwerke vkw wurden die geplanten Maßnahmen gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) entwickelt und werden von dieser wissenschaftlich begleitet. Dabei wurde die Ill unter Berücksichtigung des Gewässerentwicklungskonzepts des Landes auf mögliche Standorte für das Vorhaben geprüft. Laut dem Unternehmen ergab sich dabei die Herausforderung, dass es fast keine geeigneten Stellen gibt, an denen die behördlichen Vorgaben umgesetzt werden können. Herausgekommen ist letztlich der Bereich Schruns-Tschagguns.

    Aber was ist jetzt eigentlich genau geplant?
    Die Ill soll auf einer Strecke von 800 Metern aufgeweitet werden. Die Flusssohle verbreitert sich dabei von 25 auf 50 Meter. Laut illwerke vkw ginge das nur, wenn Auwald gerodet wird, wofür wiederum Aufforstungen auf Ersatzflächen entlang des Flusses stattfinden sollen. Die Vertreter der illwerke vkw haben eingeräumt, dass es zwar zeitweilige Einschränkungen gibt, der Auwald insgesamt aber eine ökologische Verbesserung erfahren soll, die auch zum Schutz der Artenvielfalt beitragen soll. An den Ufer- und Schotterflächen sollen sich außerdem Weichholzauen mit Weiden und Gebüschen entwickeln.
    Der Fluss selbst soll durch die Anpassungen mehr mäandern* und natürlicher fließen, was Fischen und anderen Lebewesen im Wasser mehr Lebensraum bietet und Rückzugsmöglichkeiten schafft, wenn sich der Wasserpegel ändert. Für uns Menschen soll der Flussraum besser zugänglich werden – demnach werden bestehende Wege angepasst, aber nicht entfernt.

    Unser Eindruck aus dem Gespräch:
    Offenbar besteht das Bewusstsein, dass die Ill und der Auwald wichtige Lebens- und Naherholungsräume sind und dass Natur, Tiere und Menschen gleichermaßen gesehen und berücksichtigt werden müssen. Das stimmt uns vorsichtig optimistisch.

    Wir werden jedenfalls weiterhin am Thema dranbleiben – denn wir begrüßen ökologische Maßnahmen grundsätzlich, wenn das nötige Verantwortungsbewusstsein und der Blick aufs große Ganze da sind.

    *Mäandern beschreibt die typische, geschwungene Form eines natürlichen Flusslaufs.

Väittely

Ei vielä väitteitä puolesta

Hallo, mit bisschen ökologischem Grundverständnis aus Kinder-Wimmelbuch sieht man: Die Ill ist eingeengt wie ein Kanal, hart verbaut und sog Auwald wird weder überflutet noch ist er mit Grundwasser in Kontakt. Ein offenbar von der Uni f Boku geplantes ökolog. Projekt entfernt den Feldgehölzgürtel und macht wirklichen Auwald daraus. kann nur besser werden. Das ist keine Petition für Naturschutz sondern NIMBY v Anrainern! Die Infos werden offenbar auch geteilt, ist halt auch eine Holschuld.

Miksi ihmiset allekirjoittavat

Leipzig braucht seine BESTEHENDEN grünen Flächen und seinen BESTEHENDEN Wald. Es gibt genug alte Industrie- und Gewerbeflächen! Da muss man keine Waldflächen roden!

Schutz der wälder ist enorm wichtig

Weil ich aus dem wunderschönen Ländle komme und vielleicht wieder nach Schruns ziehe.

Miteigentümerin vom Auwald

Naturschutz ist eigen Schutz

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