03/13/2026, 09:51
Zusätzliche Informationen zum Projektvorhaben und Umfang
Neuer Petitionstext:
Unsere Natur braucht uns – jetzt.
Zwischen SchrunsZwischen Schruns und Tschagguns istTschagguns ist eine großräumige Verbreiterunggroßräumige Verbreiterung des FlusslaufsFlusslaufs geplant.Laut geplant.aktueller DasPlanung soll die Flusssohle auf einer Länge von rund 800 Metern von derzeit etwa 25 Metern auf 50 Meter verbreitert werden. Die illwerke vkw gibt an, dass dies nur möglich sei, wenn Auwald gerodet wird – mit späteren Aufforstungen auf Ersatzflächen.Das Vorhaben wird offiziell als „ökologische Maßnahme“ dargestellt – tatsächlich würde es jedoch einen massiven Eingriff in einen der wertvollsten Natur- und Erholungsräume unserer Gemeinden bedeuten.
Mit der Rodungder Rodung des Auwaldes verlierenAuwaldes verlieren Schruns und Tschagguns ein zentrales Naherholungsgebiet.zentrales Naherholungsgebiet. Beliebte Spazier-, Rad- und Sportwege würden ihren natürlichen Schatten verlieren und wären künftig der prallen Sonne schutzlos ausgesetzt.ausgesetzt.Die geplante Rodung betrifft unter anderem den beliebten Spazier- und Radweg zwischen Flusskilometer 41,1 und 41,9.
Zu den Wegen im Projektgebiet:
- Der asphaltierte Radweg (Breite 3,5 m) ist von der Aufweitung nicht betroffen.
- Der unbefestigte Wanderpfad auf der Tschaggunser Seite (Breite 0,50–0,80 m) soll neu angelegt werden mit Zugänglichkeit zu Kiesbänken und zur Ill.
- Der bekieste Wanderweg auf der Schrunser Seite (Breite 2–2,5 m) wird an den Rand des Maßnahmenbereichs verlegt.
Dabei ist der Auwald weit mehr als „nur“ Grünfläche: Er wirkt als grüneals grüne Lunge, filtert die Luft, dämpft Verkehrslärm und trägt spürbar zu einem gesünderen Mikroklima bei. Für zahlreiche Tiere ist er einein lebenswichtiger lebenswichtiger Rückzugsraum –Rückzugsraum – für uns Menschen ein Ort der Ruhe, Abkühlung und Erholung.DieErholung.Die geplanten Maßnahmen würden zudemzudem natürliche natürliche Uferbereiche entlangUferbereiche entlang unseres Gemeindegebiets durchdurch künstliche künstliche Strukturen ersetzen.Strukturen ersetzen. Das bedeutet: weniger Artenvielfalt, weniger Lebensräume, weniger Natur – und eine dauerhafte Verschlechterung der Lebensqualität vor Ort.DarumOrt.
Verantwortlichkeiten und Hintergründe:Die illwerke vkw ist für die Umsetzung des Projekts verantwortlich. Ihr Ziel ist es, behördliche Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu erfüllen. Die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) hat die geplanten Maßnahmen gemeinsam mit der illwerke vkw entwickelt und übernimmt zusätzlich die wissenschaftliche Begleitung des Projekts. Das Land Vorarlberg liefert mit seinem Gewässerentwicklungskonzept die fachliche Grundlage. Auf Basis dieses Konzepts wurde die Ill auf geeignete Standorte für das Vorhaben geprüft.
Darum sagen wir: Schützt den Auwald. Erhaltet natürliche Ufer. Bewahrt unseren Lebensraum.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 715 (237 in Tschagguns)
03/06/2026, 04:40
Auf der abfotografierten Maßnahmenplanung ist der gesamte Eingriff ersichtlich.
03/06/2026, 04:36
Am 4. März 2026 haben wir als Vertreter der Auwald-Initiative ein Gespräch mit der illwerke vkw als Projektbetreiberin geführt, um aktuelle Informationen über das Vorhaben zu erhalten. Erfreulicherweise konnten wir unsere Anliegen in einem konstruktiven Austausch ansprechen und dabei auch einige Bedenken klären.
Mit dem Projekt sollen der Lebensraum für Fische und Kleinstlebewesen in und an der Ill verbessert und die Gewässerökologie des Flusses insgesamt aufgewertet werden.
Die illwerke vkw will dadurch behördliche Vorgaben im Zuge der EU-Wasserrahmenrichtlinie erfüllen. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf den Auwald – dazu kommen wir gleich.
Wir wollten zunächst wissen:
Warum ein Eingriff an genau dieser Stelle? Laut illwerke vkw wurden die geplanten Maßnahmen gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) entwickelt und werden von dieser wissenschaftlich begleitet. Dabei wurde die Ill unter Berücksichtigung des Gewässerentwicklungskonzepts des Landes auf mögliche Standorte für das Vorhaben geprüft. Laut dem Unternehmen ergab sich dabei die Herausforderung, dass es fast keine geeigneten Stellen gibt, an denen die behördlichen Vorgaben umgesetzt werden können. Herausgekommen ist letztlich der Bereich Schruns-Tschagguns.
Aber was ist jetzt eigentlich genau geplant?
Die Ill soll auf einer Strecke von 800 Metern aufgeweitet werden. Die Flusssohle verbreitert sich dabei von 25 auf 50 Meter. Laut illwerke vkw ginge das nur, wenn Auwald gerodet wird, wofür wiederum Aufforstungen auf Ersatzflächen entlang des Flusses stattfinden sollen. Die Vertreter der illwerke vkw haben eingeräumt, dass es zwar zeitweilige Einschränkungen gibt, der Auwald insgesamt aber eine ökologische Verbesserung erfahren soll, die auch zum Schutz der Artenvielfalt beitragen soll. An den Ufer- und Schotterflächen sollen sich außerdem Weichholzauen mit Weiden und Gebüschen entwickeln.
Der Fluss selbst soll durch die Anpassungen mehr mäandern* und natürlicher fließen, was Fischen und anderen Lebewesen im Wasser mehr Lebensraum bietet und Rückzugsmöglichkeiten schafft, wenn sich der Wasserpegel ändert. Für uns Menschen soll der Flussraum besser zugänglich werden – demnach werden bestehende Wege angepasst, aber nicht entfernt.
Unser Eindruck aus dem Gespräch:
Offenbar besteht das Bewusstsein, dass die Ill und der Auwald wichtige Lebens- und Naherholungsräume sind und dass Natur, Tiere und Menschen gleichermaßen gesehen und berücksichtigt werden müssen. Das stimmt uns vorsichtig optimistisch.
Wir werden jedenfalls weiterhin am Thema dranbleiben – denn wir begrüßen ökologische Maßnahmen grundsätzlich, wenn das nötige Verantwortungsbewusstsein und der Blick aufs große Ganze da sind.
*Mäandern beschreibt die typische, geschwungene Form eines natürlichen Flusslaufs.
03/01/2026, 14:03
Setzt eure Unterschrift für die Rettung des Auwalds in Schruns/Tschagguns und teilt den Link zur Petition mit euren Freunden und Verwandten.
Der Auwald ist ein Naturerbe. Wenn wir heute zulassen, dass er verschwindet, nehmen wir kommenden Generationen die Chance, Natur direkt vor der Haustür zu erleben, saubere Luft zu atmen und in einer gesunden Umgebung aufzuwachsen.
Echte Ökologie bedeutet: schützen, was intakt ist – nicht zerstören, um es später mühsam zu „kompensieren“.
Leitet die Petition an alle weiter, die davon betroffen sein könnten und sich für den Auwald einsetzen möchten.