Petition zur Erhaltung des Augartens für die GrazerInnen in seiner jetzigen Form mit großem Spielplatz und altem Baumbestand.

Durch das Murkraftwerk und den ZSK sind große Uferzonen an der Mur in Graz bereits gefällt worden. Dort ist eine neue Ufergestaltung bereits geplant und sinnvoll.

In Bereichen wo jedoch der natürliche Baumbestand nicht gefällt werden musste soll das auch so bleiben. Hände weg vom Augarten!

Begründung

Vier Buchten für die Mur in Graz sind genug- Hände weg vom Augarten!

Durch das Murkraftwerk und den ZSK sind große Uferzonen an der Mur in Graz bereits gefällt worden. Dort ist eine neue Ufergestaltung bereits geplant und sinnvoll. In Bereichen wo jedoch der natürliche Baumbestand nicht gefällt werden musste, soll das auch so bleiben.

Der Augarten ist ein sehr zentraler Park an der Mur, mit altem Baumbestand und großem Spielplatz, der von vielen Grazer Familien aus umliegenden Bezirken genützt wird. Ebenso wird er für sportliche Zwecke (Laufen, Radfahren, Trainingsgeräte) von allen Altersgruppen genützt. Trotz des Murkraftwerks und des Zentralen Speicherkanals können dort die Bäume im Uferbereich, die den Geh – und Radweg von Westen her optimal beschatten, bestehen bleiben –auch wurde immer versichert, dass der Altbaumbestand im Augarten (Allee) nicht angetastet wird.

Nun gibt es aber Bestrebungen im Augarten eine Bucht im Ausmaß von ca. 70 x 90 m auszuheben und eine Flaniermeile zu bauen an der Gastronomie angeschlossen werden soll.

Dies hätte folgende Auswirkung:

  • Der Augarten steht bereits jetzt unter einem hohen Nutzungsdruck, der mit wachsender Stadt weiter steigen wird. Die Realisierung der sogenannten Mur-Arena würde die nutzbaren Grünflächen für Spiel, Sport und Veranstaltungen um 6000 m² reduzieren.
  • Eine große Fläche des nördlichen Teils würde zur Wasserfläche werden. Da die Mur keine Badewasserqualität aufweist, würde diese Fläche nicht mehr benutzbar sein.
  • Durch die Errichtung von Gastronomiebetrieben würde der konsumfreie öffentliche Raum weiter verkleinert werden.
  • Die Hälfte des Spielplatzes würde verlegt werden - wohin ist aufgrund des Platzmangels unklar.
  • Es ist mit weiteren Baumfällungen an der Uferböschung und auch im Augarten zu rechnen. Darunter - laut Plan der Stadt Graz - 13 große Baumriesen.
  • Bezahlt werden soll mit unserem Steuergeld. Die Bucht im Augarten kostet 800.000 €. Dazu kommen weiterer Gestaltungsmaßnahmen, die bis zu einem Schiffahrtskonzept auf der Mur reichen und auch Maßnahmen umfassen, die eigentlich von der Energie Steiermark im Rahmen des Murkraftwerksbaus bezahlt hätten werden sollen. Die Gesamtsumme beläuft sich auf 7 Millionen Euro.

Der Bürgermeister stellt jene Menschen, die den Augarten erhalten möchten als rückständig und „gegen alles“ dar- dies ist jedoch nicht der Fall. Dort wo ohnehin schon gerodet wurde sind Plattformen und ein Zugang zum Fluss leicht möglich und sinnvoll.

Doch wir schieben der Kommerzialisierung des wertvollen Grünraumes einen Riegel vor und sagen:

Hände weg von unserem Augarten! Vier Buchten sind genug !

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Rettet die Mur aus Graz
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Neuigkeiten

  • Liebe UnterstützerInnen!

    Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung der Petition „Hände weg vom Augarten“. Inzwischen haben wir knapp 5.000 Unterschriften für den Erhalt des Augartens gesammelt. Die Unterschriften wurden bereits in der letzten Woche dem Vorstand der Steiermärkischen Sparkasse (Eigentümerin des Augartens) übergeben, um ein Zeichen zu setzen.
    Wir rufen auch weiterhin dazu auf, Briefe an die Steiermärkische Sparkasse zu schreiben und Bedenken bzgl. der Bauarbeiten zu äußeren:
https://www.facebook.com/notes/h%C3%A4nde-weg-vom-augarten/sparen-wir-uns-die-bucht/440256499804201/

    Die Unterschriften sollen am Donnerstag, 20. September anlässlich der Gemeinderatssitzung an Bürgermeister Nagl und die GemeinderätInnen übergeben werden. In der Sitzung wird die Bucht ein weiteres Mal thematisiert werden.
    Wir laden herzlich dazu ein, bei der Übergabe an den Gemeinderat dabei zu sein!


    Treffpunkt: Donnerstag, 20. September um 11:00 Uhr vor dem Rathaus

    Was sonst noch passiert:
Am Samstag fand eine große Demonstration in Graz statt, die von über 1.000 Personen unterstützt wurde. Weitere Aktionen sind geplant. Wir informieren auf Facebook unter: www.facebook.com/HaendewegvomAugarten
    VertreterInnen der Initiative waren auch bei der Wasserrechtsverhandlung zur Bucht am Donnerstag, dem 13. September. Hier wurde deutlich, dass dieses Projekt bei weitem noch nicht genehmigt ist. Sowohl eine Bauverhandlung, als auch eine naturschutzrechtliche Verhandlung müssen noch durchgeführt werden. Auch in der Wasserrechtsverhandlung wird es Einsprüche geben. Es ist mit einem längeren Rechtsweg zu rechnen. Wir bitten AnrainerInnen aber auch weitere Personen, die hier unterstützen wollen, sich bei uns unter haendewegvomaugarten@gmx.at zu melden!

    Informiert euch und informiert andere! Schützen wir unseren wunderschönen Park für zukünftige Generationen!

    Euer Team von „Hände weg vom Augarten“

Pro

Jetzt wo Olympia nicht kommt brauchen wir unsere Stadt auch nicht auf einen Mega Touristenstrom ausbauen. Die Schifffahrt hatte ich ursprünglich als schnelle Verbindung gedacht- aber ein Millionen Boot für Touristen wird sich ohne Olympia nicht rentieren. Die Augartenarena wäre vielleicht für einige Tage der Schauplatz für Siegerehrungen gewesen, aber dafür den Kinderspielplatz zu opfern jetzt wo die olympischen Spiele nicht kommen ? Das sollte nochmals auf die Tagesordnung !

Contra

Die Auwiesen beim Kraftwerk Gössendorf haben bereits gezeigt wie man die Mur in Naherholungsgebiete einbinden kann. Diese sind fast täglich dicht besetzt und zeigen, wie hoch der Bedarf solcher Anlagen ist. Ich freue mich auf Liegewiese und Wassersportpark! (über die Kosten will ich nicht streiten, aber bevor das Geld in eine Tiefgarage beim Eisernen Tor oder ähnlichen Blödsinn verwendet wird, ist es hier besser angelegt)

Warum Menschen unterschreiben

  • am 03.11.2018

    Zum Schutz der Natur und des Naherholungsgebietes für die Menschen in Graz!

  • am 03.11.2018

    Umwelt Schutz

  • am 30.10.2018

    Weil unsere Kinder im Augarten spielen

  • am 28.10.2018

    Weil der Kommerzialisierung und Top Down Planung der Städte entschieden entgegen gewirkt werden muss - zum Schutz der Beteiligungsrechte und der Natur. Hat man von Stuttgart 21 nichts gelernt? Man muss rechtzeitig beteiligen und zwar so, dass die Leute nicht erst auf die Straße gehen wenn die Bagger rollen. Informationen wurden nicht ausreichend bereitgestellt. Ein trauriges Beispiel schlechter Stadtplanung.

  • Michaela Wambacher Hausmannstätten

    am 23.10.2018

    Der Augarten ist sozial gesehen der am besten funktionierende Park in Graz. Er wird intensiv von allen Bevölkerungs- und Altergruppen genutzt und das weitgehend konfliktfrei. Nicht zuletzt ist dies vor allem auf die wunderbare Bepflanzung und Gestaltung zurückzuführen. Dies würde durch die geplanten massiven Eingriffe nachhaltig zerstört.

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