Region: Austria

Vertrauen schützen statt bestrafen: Kein Sachbezug für bestehende E-Dienstwagen!

Petition is addressed to
österreichische Bundesregierung und österreichisches Parlament

10,618 Signatures

54 %
10,273 from 19,000 for quorum in Austria Austria

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  1. Launched 03/05/2026
  2. Time remaining > 5 months
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Petition addressed to: österreichische Bundesregierung und österreichisches Parlament

Die österreichische Bundesregierung plant, die bisherige Sachbezugsbefreiung für Elektrofahrzeuge abzuschaffen und künftig einen geldwerten Vorteil zu besteuern.

Diese Maßnahme betrifft insbesondere Unternehmen und Arbeitnehmer, die in den vergangenen Jahren bewusst auf Elektromobilität umgestellt haben – im Vertrauen auf eine klare und stabile steuerliche Regelung.

Die Sachbezugsbefreiung für emissionsfreie Fahrzeuge war rechtlich eindeutig und ohne zeitliche Befristung in der Sachbezugswerteverordnung verankert. Sie wurde weder als temporäre Maßnahme noch als auslaufende Förderung kommuniziert.

Auf dieser Grundlage wurden langfristige Entscheidungen getroffen:

  • Umstellung von Fuhrparks und Investitionen in PV-Anlagen und Lade-Infrastruktur
  • Abschluss mehrjähriger Leasingverträge
  • Integration in Vergütungsmodelle

Eine nachträgliche Einführung des Sachbezugs für bestehende Fahrzeuge würde diese Entscheidungen im Nachhinein entwerten und das Vertrauen in stabile wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen nachhaltig beeinträchtigen.

Gleichzeitig ist der budgetäre Effekt dieser Maßnahme im Verhältnis zum Gesamtvolumen des Sparpakets begrenzt. Es handelt sich primär um eine zeitliche Vorziehung von Einnahmen, nicht um eine strukturelle Verbesserung der öffentlichen Finanzen.

Demgegenüber stehen erhebliche negative Effekte:

  • Verlust von Vertrauen in politische Verlässlichkeit
  • Verunsicherung von Unternehmen und Investoren
  • Abschwächung der Elektromobilität im Unternehmensbereich

Wir fordern daher:

  1. Einen klaren Bestandsschutz für alle bis 31.12.2026 abgeschlossenen Verträge über Elektro-Dienstfahrzeuge
  2. Planungssicherheit für Unternehmen und Arbeitnehmer
  3. Eine konsistente und verlässliche Steuerpolitik ohne rückwirkende Verschlechterungen

Elektromobilität ist ein zentraler Bestandteil der Transformation unseres Wirtschaftsstandorts. Diese Transformation braucht verlässliche Rahmenbedingungen.
Vertrauen entsteht durch Stabilität – und geht durch rückwirkende Änderungen verloren.

Reason

Diese Entscheidung betrifft rund 100.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich – und ganz, ganz viele Unternehmen, die bewusst auf nachhaltige Mobilität gesetzt haben.

Viele haben sich für ein E-Dienstauto entschieden – als Teil ihres Gehalts und aus Überzeugung für eine umweltfreundlichere Zukunft.

Jetzt bedeutet das für viele:
100 bis über 200 Euro weniger pro Monat im Börserl.
Für die Betroffenen ist das spürbar im Alltag –
für die Unternehmen ein Signal, das verunsichert:

Wer in Nachhaltigkeit investiert, kann sich offenbar nicht darauf verlassen, dass die Rahmenbedingungen stabil bleiben.

Besonders kritisch:
Diese Entscheidungen wurden in gutem Glauben getroffen – auf Basis klarer, nicht befristeter Regeln.
Wenn solche Spielregeln im Nachhinein geändert werden, entsteht ein Gefühl, das weit über dieses Thema hinausgeht:

Vertrauen geht verloren.

Es geht nicht nur um E-Mobilität.
Es geht um Verlässlichkeit, Fairness und die Glaubwürdigkeit von nachhaltiger Politik.

👉 Wer ökologisch handelt und Verantwortung übernimmt, muss sich darauf verlassen können, dass die Spielregeln nicht rückwirkend geändert werden.

Thank you so much for your support, Albert Schmidbauer, Salzburg
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 05/03/2026
Collection ends: 11/02/2026
Region: Austria
Topic: Economy

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News

  • wenn du CEO/Chef:in/Geschäftsfüher:in/Eigentümer:in eines österreichischen Unternehmens bist, das betroffen ist und du DEINEN NAMEN unter diesen Brief (siehe unten) setzen möchtest- schreib mir unter

    a.schmidbauer@biogena.com einfach: Name/Funktion/Unternehmen und du bist dabei

    wäre cool. Wir sollten der Politik die Gelbe Karte zeigen - und zwar möglichst viele Unternehmen.

    Offener Brief österreichischer Unternehmerinnen und Unternehmer

    Planungssicherheit ist die Grundlage eines starken Wirtschaftsstandorts

    Sehr geehrte Mitglieder der österreichischen Bundesregierung,
    sehr geehrte Abgeordnete zum Nationalrat,

    Österreich steht wirtschaftlich vor großen Herausforderungen.
    Gerade in solchen Zeiten braucht unser Land vor allem eines:

    Verlässlichkeit, Stabilität und Vertrauen in langfristige Rahmenbedingungen.

    Denn Investitionen entstehen nicht zufällig. Unternehmen investieren dann, wenn sie darauf vertrauen können, dass Spielregeln Bestand haben und Entscheidungen auf einer stabilen Grundlage getroffen werden können.

    Genau dieses Vertrauen sehen wir durch die geplante Einführung eines Sachbezugs für vollelektrische Dienstfahrzeuge ohne ausreichenden Bestandsschutz gefährdet.
    Dabei geht es längst nicht mehr nur um eine einzelne steuerliche Maßnahme.

    Es geht um eine grundsätzliche Frage:
    Wie verlässlich sind politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Österreich?

    Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen in nachhaltige Mobilität getätigt:

    • Ladeinfrastruktur aufgebaut,
    • Photovoltaikanlagen errichtet,
    • Fuhrparks elektrifiziert,
    • langfristige Mitarbeitervereinbarungen abgeschlossen.

    Diese Entscheidungen wurden bewusst getroffen – im Vertrauen auf geltende Rahmenbedingungen und politische Zielsetzungen.

    Neue Regeln für zukünftige Entscheidungen sind legitim.
    Bestehende Entscheidungen jedoch nachträglich zu verändern, sendet ein problematisches Signal.

    Gerade eigentümergeführte Unternehmen und der österreichische Mittelstand denken nicht in Quartalen, sondern in Jahren und Jahrzehnten. Sie investieren langfristig, schaffen Arbeitsplätze und tragen Verantwortung für tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Planungssicherheit ist keine Nebensache.
    Sie ist eine zentrale Voraussetzung für Investitionen, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.

    Wenn Vertrauen in die Stabilität von Rahmenbedingungen verloren geht, werden Entscheidungen vorsichtiger, Investitionen zurückhaltender und wirtschaftliche Entwicklungen gebremst.
    Das kann sich Österreich als Wirtschaftsstandort nicht leisten.
    Wir appellieren daher an die politischen Entscheidungsträger:

    Schaffen Sie eine faire und verlässliche Lösung mit einem klaren Bestandsschutz für bereits getroffene Entscheidungen.

    Nicht aus ideologischen Gründen.
    Sondern weil Vertrauen, Planbarkeit und Verlässlichkeit zu den wichtigsten Fundamenten eines attraktiven Wirtschaftsstandorts gehören.

    Österreich braucht Zukunftsvertrauen.
    Und Zukunftsvertrauen entsteht dort, wo Spielregeln nicht nachträglich verändert werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    [Unterzeichnende Unternehmen / CEOs]

  • wenn du CEO/Chef:in/Geschäftsfüher:in/Eigentümer:in eines österreichischen Unternehmens bist, das betroffen ist und du DEINEN NAMEN unter diesen Brief (siehe unten) setzen möchtest- schreib mir unter

    a.schmidbauer@biogena.com einfach: Name/Funktion/Unternehmen und du bist dabei

    wäre cool. Wir sollten der Politik die Gelbe Karte zeigen - und zwar möglichst viele Unternehmen.

    Offener Brief österreichischer Unternehmerinnen und Unternehmer

    Planungssicherheit ist die Grundlage eines starken Wirtschaftsstandorts

    Sehr geehrte Mitglieder der österreichischen Bundesregierung,
    sehr geehrte Abgeordnete zum Nationalrat,
    Österreich steht wirtschaftlich vor großen Herausforderungen.

    Gerade in solchen Zeiten braucht unser Land vor allem eines:
    Verlässlichkeit, Stabilität und Vertrauen in langfristige Rahmenbedingungen.
    Denn Investitionen entstehen nicht zufällig. Unternehmen investieren dann, wenn sie darauf vertrauen können, dass Spielregeln Bestand haben und Entscheidungen auf einer stabilen Grundlage getroffen werden können.

    Genau dieses Vertrauen sehen wir durch die geplante Einführung eines Sachbezugs für vollelektrische Dienstfahrzeuge ohne ausreichenden Bestandsschutz gefährdet.
    Dabei geht es längst nicht mehr nur um eine einzelne steuerliche Maßnahme.

    Es geht um eine grundsätzliche Frage:

    Wie verlässlich sind politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Österreich?
    Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen in nachhaltige Mobilität getätigt:

    • Ladeinfrastruktur aufgebaut,
    • Photovoltaikanlagen errichtet,
    • Fuhrparks elektrifiziert,
    • langfristige Mitarbeitervereinbarungen abgeschlossen.

    Diese Entscheidungen wurden bewusst getroffen – im Vertrauen auf geltende Rahmenbedingungen und politische Zielsetzungen.

    Neue Regeln für zukünftige Entscheidungen sind legitim.
    Bestehende Entscheidungen jedoch nachträglich zu verändern, sendet ein problematisches Signal.

    Gerade eigentümergeführte Unternehmen und der österreichische Mittelstand denken nicht in Quartalen, sondern in Jahren und Jahrzehnten. Sie investieren langfristig, schaffen Arbeitsplätze und tragen Verantwortung für tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Planungssicherheit ist keine Nebensache.
    Sie ist eine zentrale Voraussetzung für Investitionen, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.

    Wenn Vertrauen in die Stabilität von Rahmenbedingungen verloren geht, werden Entscheidungen vorsichtiger, Investitionen zurückhaltender und wirtschaftliche Entwicklungen gebremst.
    Das kann sich Österreich als Wirtschaftsstandort nicht leisten.

    Wir appellieren daher an die politischen Entscheidungsträger:
    Schaffen Sie eine faire und verlässliche Lösung mit einem klaren Bestandsschutz für bereits getroffene Entscheidungen.
    Nicht aus ideologischen Gründen.
    Sondern weil Vertrauen, Planbarkeit und Verlässlichkeit zu den wichtigsten Fundamenten eines attraktiven Wirtschaftsstandorts gehören.

    Österreich braucht Zukunftsvertrauen.

    Und Zukunftsvertrauen entsteht dort, wo Spielregeln nicht nachträglich verändert werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    [Unterzeichnende Unternehmen / CEOs]

Die Kernargumentation ist bereits sehr solide. Ergänzend möchte ich betonen, dass genau dieser steuerliche Vorteil für viele Menschen überhaupt erst der Einstieg in die E-Mobilität war. Wenn die Politik ihr Ziel, die Abhängigkeit von ausländischem Erdöl zu reduzieren und klimafreundliche Alternativen zu fördern, wirklich ernst nimmt, dann war und ist diese Sachbezugsbefreiung ein entscheidender Hebel, den man jetzt nicht aufs Spiel setzen darf.

Die Förderung für Elektrofahrzeuge ist von vornherein befristet bedacht gewesen. Ist doch bei jeder Massenförderung so. Das konnte man sich ja denken.

Why people sign

Es kann nicht sein, dass willkürlich und nach ideologischen Bequemlichkeiten Gesetze erlassen, geändert und aufgehoben werden. Hier wird prinzipiell in die Lohngestaltu g eingegriffen und AN und AG zusätzlich belastet. Die österreichische Regierung sollte Ihre Ausgaben überdenken und nicht laufend zusätzliche Einnahmequellen suchen. Der Standort Österreich galt lange Zeit als interessant wegen der Stabilität. Dieser internationale Joker wird aktuell komplett verspielt. Felix Austria - das war einmal….

Weil ich den Wechsel von E-Mobilität nicht verhindern möchte.

Wir haben in unserem Unternehmen die letzten Jahre gezielt in eine Elektrofahrzeug-Flotte und die zugehörige Ladeinfrastruktur investiert. Die Rentabilität dieser Investitionen wird durch motorbezogene Besteuerung und den geplanten Sachbezug deutlich verschlechtert. Zudem fallen diese Kosten langfristig wieder der Gesellschaft auf den Kopf.

betrifft mich persönlich monitär!

Ich stimme mit dem Inhalt der Petition zu 100% überein … abgesehen davon kann es nicht sein, dass der Steuerzahler für die Unfähigkeit unserer Regierung in allen Bereichen herhalten muss. #Budgetdefizit

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