Wir wollen die Landschaft erhalten und den Bau einer Industrieanlage verhindern!

www.ritter-der-au.at/

Begründung

Erhaltung der Donaulandschaft vor den Toren der Wachau und Schutz der Lebensqualität in unserer Heimat!

Genaueres unter www.ritter-der-au.at/argumente/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Ritter-der-Au aus Leiben
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  • Liebe UnterstützerInnen!

    Hier eine kurze Info in der causa Jungbunzlauer:

    Am Dienstag den 21. August 2018 wurde im Gasthaus Donaublick in Lehen eine Pressekonferenz abgehalten.

    Dabei referierten unser Rechtsbeistand Dr. List und Mag. Nagler über den derzeitigen Stand der Dinge:

    Der Konzern Jungbunzlauer hat einen Antrag auf eine vereinfachte UVP (Umweltversträglichkeitsprüfung) gestellt. Dieser Antrag wurde per Bescheid am 6. Juni 2018 bewilligt. Aus diesem Bescheid lassen sich die ersten gesicherten Zahlen und Daten des geplanten Werkes finden:

    - Grundwasserentnahme von max. 70l/Sekunde. Das ergibt jährlich eine Menge von 2.207.520.000 Liter (2 Milliarden, 207 Millionen, 520 Tausend Liter).
    Der durchschnittliche Wasserverbrauch einer Person liegt bei 130 Litern pro Tag (Quelle: Bundeministerium Nachhaltigkeit und Tourismus).
    D.h. das geplante Werk benötigt soviel Wasser wie 46.523 Personen.

    - Eine Abwasserreinigungsanlage mit einer Leistung von 30t COD pro Tag oder rund 500.000 Einwohnerwerten.
    Das ist das rund das 368-fache der Gemeinde Leiben, das 95-fache der Stadt Melk oder das rund 6,5-fache des Bezirkes Melk
    (Zahlen Gemeinde Leiben: 1.357, Stadt Melk: 5.254, Bezirk Melk: 76.344 Quelle: Statistik Austria).

    - Errichtung von Sattdampfkesseln mit einer Gesamtleistung von 48 MW (48 Megawatt sind 48 Millionen Watt).

    Man muss davon ausgehen, dass, aufgrund der im Bescheid angegebenen Daten, nur die 1. Ausbaustufe eingereicht wurde. Das "Endprodukt" wird also noch mehr Ressourcen verbrauchen als angegeben.

    Dr. List hat einen Antrag auf Akteneinsicht gestellt. Damit wären weitere Daten und Fakten ersichtlich gewesen. Es wurden aber mehrer Anträge auf Einsicht abgelehnt - aus Sicht unseres Rechtsanwaltes mit fadenscheinigen Argumenten. Als Folge hat Dr. List eine Klage beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht, um die Akteneinsicht zu erlangen.

    Sobald es neue Erkenntnisse gibt, werden wir Sie umgehend informieren. Wir sind und bleiben aktiv! Sollten Sie uns finanziell unterstützen wollen, sagen wir nicht nein und freuen uns über Ihre Spende!

    Mit freundlichen Grüßen

    Verein Bürgerinitiative Ritter der Au
    Obfrau Karin Selhofer

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!

    Nach Außen scheint Ruhe eingekehrt zu sein. Der Schein trügt allerdings. Momentan werden Probebohrungen am Aufeld durchgeführt. Pachtverträge mit den Landwirten wurden von der EVN angeblich per 01.11.2018 gekündigt....
    Und mit großer Anspannung warten wir auf die Entscheidung des Landes NÖ über das, von Fa. Jungbunzlauer, beantragte vereinfachte UVP-Verfahren.

    Folgende Stellungnahme erging dazu vom Verein an die Presse:

    Laut Bericht durch die TIPS (20. Woche 2018) verzögert sich das UVP-Verfahren für die geplante Citronensäurefabrik der Firma Jungbunzlauer. Laut Herrn Paul Sekyra vom zuständigen Amt der NÖ Landesregierung seien noch nicht alle Unterlagen in der Abteilung für Umwelt- und Energierecht eingelangt und von der Firma Jungbunzlauer werde das vereinfachte Verfahren angestrebt.

    Was bedeutet das vereinfachte UVP-Verfahren u.a. (Quelle: www.usp.gv.at)?

    • Im Gegensatz zum UVP-Verfahren haben Bürgerinitiativen im vereinfachten Verfahren keine Parteistellung, sondern eine Beteiligtenstellung mit Akteneinsicht
    • Eine Nachkontrolle, wie sie bei einem UVP-Verfahren nach drei bis fünf Jahren vorgesehen ist, ist außerdem nicht durchzuführen.

    Dies bestätigte auch Herr Sekyra in einem Telefonat mit einem besorgten Bürger.

    Der Verein der Ritter der Au hofft für die Natur und die Menschen in dieser Region, dass ein UVP-Verfahren durchgeführt werden muss und nicht ein vereinfachtes Verfahren eingeleitet wird. Alles soll genau betrachtet, durchleuchtet, geprüft und dargestellt werden.
    Für ein Werk in diesem Ausmaß, mit mehreren geplanten Ausbaustufen, einer wahrscheinlichen Schiffanlegestelle und einer ebenfalls wahrscheinlichen Bahnanbindung, ist unserer Meinung nach ein UVP-Verfahren eigentlich ein Muss.

    Wir dürfen gespannt sein!

    Mit freundlichen Grüßen
    Obfrau Karin Selhofer

  • Liebe Unterstützer!
    Im Anhang erhalten Sie die Einladung zur Infoveranstaltung in Emmersdorf/Donau am 6. April 2018.
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Pro

Alle diejenigen, die mit dem ach so populären Argument "Arbeitsplätze" daherkommen, sollten sich einmal fragen "Würde ich selbst als Betroffener diese monströse Anlage in meinem unmittelbaren Umfeld befürworten?". Die Bilder und das Video sprechen ja für sich. Die Antwort müsste ja dann klar sein!

Contra

Wie genau ist Emmersdorf betroffen? Die vielen Unterschriften lassen vermuten, das die Sorgen dort besonders ausgeprägt sind (viele Unterschriften leider nicht namentlich; was ein übrigens ein Grundproblem bei allen Petitionen dieser Art ist). Vielleicht kann mir jemand helfen, das besser zu verstehen. L. Neumayer

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