Wir wollen die Landschaft erhalten und den Bau einer Industrieanlage verhindern!

www.ritter-der-au.at/

Begründung

Erhaltung der Donaulandschaft vor den Toren der Wachau und Schutz der Lebensqualität in unserer Heimat!

Genaueres unter www.ritter-der-au.at/argumente/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Ritter-der-Au aus Leiben
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!

    Zur Zeit laufen die Abgabefristen bei den jeweiligen Gemeinden für die Stellungnahmen zu den geplanten Flächenumwidmungen. Für Leiben ist Abgabeende per 30.10.2018 und in Zelking-Matzleinsdorf per 05.11.2018.

    Wir wünschen uns, dass die Gemeinden mit Stellungnahmen überschwemmt werden. Auch wenn das keine Auswirkung auf die Umwidmungen haben wird, sollen die Gemeindevertreter sehen, dass das geplante Vorhaben nicht nur einem kleinen Häufchen von Gegnern aus vielen Gründen ein Dorn im Auge ist.

    Ein Teil des 40ha großen Gebietes wurde bereits vor 41 (!!!) Jahren zum Zwecke der Errichtung eines kalorischen Kraftwerkes in Bauland Industrie umgewidmet. Von der Politik wurde verabsäumt, dass - bei einem Nichtzustandekommen dieses Vorhabens (was ja auch der Fall war) - diese Flächen wieder rückgewidmet werden. Dieser Politik haben wir es zu verdanken, dass wir nach diesen 41 Jahren mit dem geplanten Bau einer Citronensäurefabrik zu kämpfen haben.

    Im Anhang erhalten Sie ein Muster für Ihre Stellungnahmen. Wenn Sie unser Vorhaben unterstützen wollen, dann senden Sie bitte Ihre persönlichen Schreiben ca. 3-5 Werktage vor dem jeweiligen Ende der Fristan an beide Gemeinden per Post.

    Wir bedanken uns recht herzlich und verbleiben

    mit freundlichen Grüßen

    Verein Bürgerinitiative Ritter der Au
    Obfrau Karin Selhofer

  • Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Unterstützende,

    sowohl die Gemeinde Leiben als auch die Gemeinde Zelking-Matzleinsdorf beabsichtigen das örtliche Raumordnungsprogamm zu ändern (Flächenumwidmung) und öffnen so den Weg zur Ansiedelung des Chemiewerks der Jungbunzlauer Austria AG.

    Wenn Sie dem nicht zustimmen, haben Sie das RECHT, schriftlich dagegen Einspruch zu erheben – in Form je einer Stellungnahme an beide Gemeinden.

    Dazu müssen Sie kein/e Bürger/in der oben genannten Gemeinden sein, da rechtlich gesehen JEDERMANN aus dem Europäischen Wirtschaftsraum eine Stellungnahme abgeben darf – und in unserem Fall auch unbedingt soll, denn Ihre Meinung zählt!

    Die Unterlagen zur Flächenumwidmung liegen bei den jeweiligen Gemeinden zur Einsicht auf und es kann innerhalb der Auflegungsfrist (Leiben: bis 30.10.2018; Zelking-Matzleinsdorf bis 05.11.2018) zum Entwurf der Abänderung des örtlichen Raumordnungsprogrammes schriftlich Stellung genommen werden.

    Sollten Sie diesbezüglich Unterstützung benötigen, steht Ihnen der Verein Bürgerinitiative Ritter der Au selbstverständlich gerne zur Verfügung. Z.B.:

    • Sie können nicht direkt bei einer der beiden Gemeinden Einsicht nehmen
    • Sie haben keinen Computer und/oder Drucker
    • Sie schaffen den Weg zu den beiden Gemeinden nicht zu den regulären Öffnungszeiten
    • Sie sind nicht mobil und können Ihre Stellungnahme nicht persönlich abgeben
    • Sie haben Fragen

    Wir geben Ihnen die Informationen, die Sie brauchen und helfen Ihnen beim Verfassen der schriftlichen Stellungnahme. Mit Ihrem Einverständnis drucken wir diese für Sie aus, Sie unterschreiben und wir bringen sie zu den Gemeinden.

    Dafür bieten wir Ihnen sehr gerne folgende Sprechstundenzeiten an:

    Freitag, 19. Oktober 2018, 18:00 bis 21:00 Uhr
    Sonntag, 28. Oktober 2018, 14:00 bis 17:00 Uhr

    Wo: Gasthaus Donaublick, Lehen-Donaublick 6, 3652 Leiben
    ACHTUNG: Trotz Betriebsurlaub zu genannten Zeiten für Sie geöffnet!

    Scheuen Sie sich nicht, unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen.
    Wir freuen uns auf Sie!

    Herzlichen Dank und freundliche Grüße

    Vorstand des Vereins Bürgerinitiative Ritter-der-Au
    www.ritter-der-au.at | verein.ritter@gmx.at

  • Liebe UnterstützerInnen!

    Hier eine kurze Info in der causa Jungbunzlauer:

    Am Dienstag den 21. August 2018 wurde im Gasthaus Donaublick in Lehen eine Pressekonferenz abgehalten.

    Dabei referierten unser Rechtsbeistand Dr. List und Mag. Nagler über den derzeitigen Stand der Dinge:

    Der Konzern Jungbunzlauer hat einen Antrag auf eine vereinfachte UVP (Umweltversträglichkeitsprüfung) gestellt. Dieser Antrag wurde per Bescheid am 6. Juni 2018 bewilligt. Aus diesem Bescheid lassen sich die ersten gesicherten Zahlen und Daten des geplanten Werkes finden:

    - Grundwasserentnahme von max. 70l/Sekunde. Das ergibt jährlich eine Menge von 2.207.520.000 Liter (2 Milliarden, 207 Millionen, 520 Tausend Liter).
    Der durchschnittliche Wasserverbrauch einer Person liegt bei 130 Litern pro Tag (Quelle: Bundeministerium Nachhaltigkeit und Tourismus).
    D.h. das geplante Werk benötigt soviel Wasser wie 46.523 Personen.

    - Eine Abwasserreinigungsanlage mit einer Leistung von 30t COD pro Tag oder rund 500.000 Einwohnerwerten.
    Das ist das rund das 368-fache der Gemeinde Leiben, das 95-fache der Stadt Melk oder das rund 6,5-fache des Bezirkes Melk
    (Zahlen Gemeinde Leiben: 1.357, Stadt Melk: 5.254, Bezirk Melk: 76.344 Quelle: Statistik Austria).

    - Errichtung von Sattdampfkesseln mit einer Gesamtleistung von 48 MW (48 Megawatt sind 48 Millionen Watt).

    Man muss davon ausgehen, dass, aufgrund der im Bescheid angegebenen Daten, nur die 1. Ausbaustufe eingereicht wurde. Das "Endprodukt" wird also noch mehr Ressourcen verbrauchen als angegeben.

    Dr. List hat einen Antrag auf Akteneinsicht gestellt. Damit wären weitere Daten und Fakten ersichtlich gewesen. Es wurden aber mehrer Anträge auf Einsicht abgelehnt - aus Sicht unseres Rechtsanwaltes mit fadenscheinigen Argumenten. Als Folge hat Dr. List eine Klage beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht, um die Akteneinsicht zu erlangen.

    Sobald es neue Erkenntnisse gibt, werden wir Sie umgehend informieren. Wir sind und bleiben aktiv! Sollten Sie uns finanziell unterstützen wollen, sagen wir nicht nein und freuen uns über Ihre Spende!

    Mit freundlichen Grüßen

    Verein Bürgerinitiative Ritter der Au
    Obfrau Karin Selhofer

Pro

Alle diejenigen, die mit dem ach so populären Argument "Arbeitsplätze" daherkommen, sollten sich einmal fragen "Würde ich selbst als Betroffener diese monströse Anlage in meinem unmittelbaren Umfeld befürworten?". Die Bilder und das Video sprechen ja für sich. Die Antwort müsste ja dann klar sein!

Contra

Wie genau ist Emmersdorf betroffen? Die vielen Unterschriften lassen vermuten, das die Sorgen dort besonders ausgeprägt sind (viele Unterschriften leider nicht namentlich; was ein übrigens ein Grundproblem bei allen Petitionen dieser Art ist). Vielleicht kann mir jemand helfen, das besser zu verstehen. L. Neumayer

Warum Menschen unterschreiben

  • am 06.11.2018

    Damit nicht wieder ein großes Stück Natur zerstört wird!

  • am 06.11.2018

    eine Katastrophe für alle (Mensch, Tier, Umwelt), ganz besonders jene für jene, die da unmittelbar LEBEN!!!

  • am 06.11.2018

    Es sind schon viel zu viele Auen verbaut in Österreich!

  • am 06.11.2018

    Unserer Umwelt und Lebensqualität zu Liebe (Lärm, Geruch, Abgase, Umweltschäden, die nie wieder gut zu machen sind)

  • am 06.11.2018

    Naturschutz über Wirtschaftsinteresse!

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