Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Alle diejenigen, die mit dem ach so populären Argument "Arbeitsplätze" daherkommen, sollten sich einmal fragen "Würde ich selbst als Betroffener diese monströse Anlage in meinem unmittelbaren Umfeld befürworten?". Die Bilder und das Video sprechen ja für sich. Die Antwort müsste ja dann klar sein!
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Sollt man sich nicht fragen, was das Werk der Gegend tatsächlich bringt. Es wird von Gewinn gesprochen, um wie viel handelt es sich. Hat man hier Zahlen und Fakten? Oder saugt dieses Schweizer Unternehmen nur die Österreichischen Ressourcen auf und nützt den zollfreien Raum? Wo werden die Gewinne versteuert? Welche Kosten entstehen (z. B. Straßenbau) Sollte nicht das berechnet werden, bevor man unterschreibt und die Landschaft opfert?
Quelle: (Ver)Rechnet?
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    Besorgte Gemeindebürger
Die Arbeitslosenquote im Bezirk Melk dürfte derzeit unter 4 % liegen, d.h. es können unsere Gemeindepolitiker keinesfalls ihre allfällige Zustimmung zum Werk mit dem Argument "Arbeitsplätze schaffen" begründen. So ein Argument kann wirklich nicht dem massiven Verlust an Lebensqualität der Bürger des betroffenen Umgebung gegenüber gestellt werden. Oder ist es unseren Verantwortlichen wirklich "wurscht", daß es da viele Verlierer geben würde??? Mal sehen!!!
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    Zahlen - Daten - Fakten
Mittlerweile liegen besorgniserregende Fakten auf dem Tisch... Eine Grundwasserentnahme von 70 Liter pro SEKUNDE; entspricht einem Wasserbedarf von ca. 46.500 Personen Errichtung und Betrieb einer Abwasserreinigungsanlage mit einer Abbauleistung von rund 500.000 Einwohnerwerten; enspricht ca. 2x Graz oder 370x die Einwohner der Gemeinde Leiben Der Mais wird zumindest die ersten 5 Jahre NICHT aus der Region gekauft sondern extern zugeliefert Direkte Arbeitsplätze rd. 55 – 60 in der ersten Ausbaustufe; LeiharbeiterInnen inklusive
Quelle: Sehr informative Info-VA der Jungbunzlauer Austria AG - September 2018
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    Arbeitsplätze - für wen?
Wenn man sich die Geburtenstatistik seit 1950 anschaut, dann gehen in den nächsten 10 Jahren in Österreich die geburtenstärksten Jahrgänge in Pension und die geburtenschwächsten Jahrgänge kommen auf den Arbeitsmarkt. Es fehlen dann jährlich ca. 40 000 - 50 000 Arbeitskräfte (die Migranten, die schon hier sind, nicht mitgerechnet). Jeder kann sich ausmalen, woher die fehlenden Arbeitskräfte kommen werden. Wir sollten also jetzt unsere schöne Landschaft unwiederbringlich für Arbeitsplätze zerstören, für die es keine einheimischen Arbeitskräfte geben wird.
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    Badeparadies Weitenegg
Die Anlage würde ca. 2 km Luftlinie vom Badeparadies Weitenegg entfernt sein. Durch eine Geruchsbelästigung wäre das Erholungsgebiet von vielen Menschen (nicht nur aus Leiben) gefährdet.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Emmersdorf
Wie genau ist Emmersdorf betroffen? Die vielen Unterschriften lassen vermuten, das die Sorgen dort besonders ausgeprägt sind (viele Unterschriften leider nicht namentlich; was ein übrigens ein Grundproblem bei allen Petitionen dieser Art ist). Vielleicht kann mir jemand helfen, das besser zu verstehen. L. Neumayer
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Ich war selbst über ein Monat vor Ort in Pernhofen und die Geruchsbelästigung is weit nicht so schlimm wie die Nettingsdorfer bei Linz und auch das mit der Lichtbelästigung sehe ich nicht so, es wäre in meinen Augen eine Aufwertung da nicht nur die Abreitsplätze in der Fa geschaffen werden sondern auch rundum die Betriebe aufleben.Und wem dieses bißchen Licht stört der sollte niemals die VA Linz bei Nacht sehen. Und man sollte sich nicht dem Wirtschaftswachstum vetschließen... gerade in Zeiten wie diesen... und man sollte froh sein das JuBu sein Werk nicht direkt bei unseren Nachbarn(cz) baut!
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    Bin grundsätzlich dafür
Ich kann keine Au auf der betreffenden Fläche finden, in diesem Gebiet steht derzeit die Kläranlage und die Abfallwirtschaftsanlage inklusive Kompostanlage der Firma Kerschner. Punkto Geruchsbelästigung kann es keine wesentliche Mehrbelastung geben als schon vorhanden. Punkto Staub und Lärm sehe ich auch keine Verschlechterung gegenüber der bisherigen vorhanden Infrastruktur. Der Anschluss an Autobahn, Bahn und auch Donau wäre hier sogar meiner Meinung nach sogar optimal. Das Argument mit der Nähe zur oder sogar angrenzenden Wachau ist doch sehr weit hergeholt,.
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    Staunen nur kann ich ...
Aufmerksam verfolge ich den Verlauf der Petition. Immer noch bin ich erstaunt, aus welchen Gegenden sich die Unterzeichner rekrutieren. 15 % aus der Gegend, der 85 % Bewegte. Ich beleibe dabei - ein Trauerspiel.
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Ich finde es witzig, das alle diesen geplanten Standort mit Pernhofen vergleichen, das wäre in etw so ob man das OMV Tnklager in Valentin mit der Raffinerie Schwechat vergleicht. Da meines Wissens nur die Zitronensäureproduktion nach Leiben kommen soll, und in Pernhofen weit mehr verschiedene Sachen produziert werden. Und auch all diejenigen die immer mit dem Argument Tourismus kommen, ein BLick nach Kärnten beweist , das Tourismus alleine keine Region langhalzig sichern kann, man braucht wohl oder Übel auch eine funktionierende Wirtschaft.
Quelle: Ö. Rundfunk ,
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    Ich war in Pöchlarn....
Ich war in Pöchlarn. Was ich dort gesehen habe war eine pulsierende Aufschließungszone mit Gewerbe, Industrie, einer Schottergrube, Stromleitungen, rund um die Autobahnabfahrt das übliche Angebot. Was ich nicht gefunden habe war eine Au. Liebe Ritter. Ich hätte da eine Anregung. Wollt Ihr dem Schicksal eines prominenten Kollegen Eurer Zunft (Don Quichote) entgehen so würde ich Euch vorschlagen, verstärkt die offensichtlichen Umstände zu beachten. Mit Unsicherheiten der Anrainer spielt man nicht. Alarmismus ist immer falsch. Ich bleibe dabei. Ein Trauerspiel.
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    Interessant,
Schon spannend wer da aller besorgt ist und unterschreibt. Am originellsten sind die Spanier. Es ist halt der übliche "Alles unterschreiben - Hauptsache dagegen" Tourismus. Ein Trauerspiel jedenfalls.
Quelle: L. Neumayer
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    120 Arbeitsplätze sind viel für den der Arbeit sucht ...
Bin noch unschlüssig ... Zynisch finde ich das Argument mit den "nur" 120 Arbeitsplätzen! Das ist viel für diejenigen, die Arbeit suchen! Umgekehrt, in unmittelbarer Nähe liegt das Areal der Fa. Lasselsberger, wird also bereits industriell genützt. Auch werden viele landw. nutzbare Flächen nicht mehr bewirtschaftet, da eskaum noch Landwirte gibt; die wollen daher verkaufen. - Das Thema ist also wesentlicher komplexer, als auf den erste Blick wahrnehmbar ... Und, gegen das Donaukraftwerk hat man auch heftig protestiert ... Wichtig wäre jedenfalls, auf strenge Umweltauflagen zu pochen!
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