NEIN zu einer FUSSBALLANLAGE am KREMSERBERG

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Stadt St. Pölten

966 Unterschriften

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

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Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Stadt St. Pölten

INFO-Website: protest.kremserberg.at
Die Stadt St. Pölten plant auf dem Kremserberg zwischen Wirtschaftshof und Gartenstadt eine Fußballanlage mit zwei Fußballplätzen und entsprechenden Betriebsgebäuden. So ist es Medienberichten (NÖN, Kurier, konkret, ...) zu entnehmen.
Eine Machbarkeitsstudie wurde am 26.04.2021 mit hoher Dringlichkeit durch den Stadtsenat beschlossen.
Direkte Anfragen (26.04.2021) an die Stadtverantwortlichen wurden am 06.05.2021 sowie am 07.05.2021 wie folgt beantwortet:
"Daher haben wir uns entschlossen die gegenständliche Fläche beim Wirtschaftshof vom renommierten Sportplatz Beratungsunternehmen KPP Consulting prüfen zu lassen, ob sie überhaupt für einen Sportplatz geeignet ist." ... "Prüfgegenstand der Studie ist jedenfalls eine Fußballanlage mit einem Spielfeld und einem Trainingsfeld mit den dazugehörigen Betriebsgebäuden."
Wie auch immer.
Fakten sind:

  • Der SC Inkasso Blum St. Pölten Union Landhaus mit dzt. 361 Spielern (Quelle: https://vereine.oefb.at/StPoeltenScUnionLandhaus/News) hat den Medienberichten und der Vereinsgeschichte zufolge ein Problem mit seiner derzeitigen Spielstätte in der Plochbergerstraße 14. Zehn(!) Mannschaften werden derzeit lt. Website geführt, welche regelmäßig trainieren sowie Meisterschaftsspiele und Turniere abhalten. Entsprechendes Publikum natürlich inklusive.
  • Das naturnahe Gebiet rund um den "Panoramweg" ist ein Naherholungsgebiet für hunderte Haushalte und wird auch entsprechend frequentiert. Die Gartenstadt wurde und wird entsprechend damit (und das zurecht) beworben. Es werden Stadtspaziergänge am Panoramweg entlang der Grünen Adern St. Pöltens (Landschaftskonzept St. Pölten 2010 "LAKS.2010") angepriesen (https://www.noen.at/st-poelten/mit-dem-lup-zu-den-gruenen-adern-4504242). Auch neue Wohnbauprojekte wie bspw. "Das.Kremserberg" werben auf der Projektseite www.daskremserberg.at mit folgenden Worten: "Direkt im Anschluss an die Wohnhausanlage erstreckt sich ein Erholungsgebiet ergänzt durch den „Panoramaweg“ mit südlichen Blick über St. Pölten. Das.Kremserberg ist eine wunderbare Verbindung aus städtischem Wohnen und Leben in der Natur."

Diese beiden Fakten vertragen sich unserer Ansicht nach einfach nicht. Sport ist wichtig und richtig. Insbesondere für Kinder und Jugendliche. Sportstätten dieser Größenordnung im Naherholungsgebiet bzw. im unmittelbaren Siedlungsnahbereich (unter 100 m) sind jedoch Brutstätten ersten Ranges für Konflikte jeglicher Art. Und die gilt es seitens der Stadtverantwortlichen von Beginn an zu vermeiden.
Daher:

  • NEIN zu dieser FUSSBALLANLAGE am KREMSERBERG.
  • NEIN zu Lärm.
  • NEIN zu Lichtverschmutzung.
  • NEIN zu Müll und Wildpinklerei.
  • NEIN zu Zu- und Abfahrtsverkehr, insbesondere über Wirtschaftswege als Abschneider und Promillestraßerl.
  • NEIN zu Parktourismus im Siedlungsbereich samt Begleiterscheinungen.

Begründung

Wenn am Kremserberg für einen über 350 Mitglieder starken Fußballverein eine Sportanlage mit mehreren Gebäuden errichtet wird, dann ...

  • ... ist diese Anlage mehr als nur eine neue Trainingsmöglichkeit für den Nachwuchssport, sondern bedeutet Trainings und Matches in der Dauerschleife
  • ... bedeutet der Betrieb eine Abwertung der Lebensqualität für uns Anrainer aufgrund von Lärm- , Müll- und Lichtverschmutzung
  • ... verkommen die Gartenstadt bzw. der Finkensteinweg zu einer wilden Parkzone – Wildpinklerei und Vermüllung inklusive
  • ... werden die vielfach zum Spazierengehen genutzten Wirtschaftswege unbekümmert zu Abschneidern und Promillestraßerl
  • ... fällt das viel umworbene Erholungsgebiet „Panoramaweg“ mit Blick über St. Pölten dieser Komplettverbauung zum Opfer.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 15.05.2021
Sammlung endet: 31.12.2021
Region: St. Pölten
Kategorie: Bauen

Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    in der Sache "Fußballanlage Kremserberg" ist schon wieder etwas passiert. 

    Mögliche (absichtliche) Zerstörung eines potentiellen Feldhamsterhabitates?

    Ein Augenzeuge - dieser möchte zur Vermeidung von Repressalien anonym bleiben - hat am Freitag, den 10.07.2026 ab ca. 18:30 Folgendes beobachtet:

    • Das für die Sportanlage vorgesehene Feld (und potentielle Feldhamsterhabitat) wurde mit einem grün-weißen Mähdrescher (vermutlich Marke Claas) abgeerntet. Dabei blieb entlang des Feldrandes ein etwa 5 Meter breiter Streifen mit rund 1,2 Meter hohem Bewuchs erhalten, während die übrige Fläche vollständig bis auf Bodenniveau abgeerntet wurde.

    Einige der uns übermittelten Bilder finden Sie anbei.

    Konzertierte Aktion zur Umgehung eines ordentlichen Naturschutzverfahrens - Artenschutz auf St. Pöltner Art?

    Die Grundstücke gehören der Stadt St. Pölten und sind (noch) oder waren verpachtet.

    Der Zeitpunkt
    Der Zeitpunkt der möglichen Zerstörung war aus unserer Sicht sehr bewusst gewählt. Bewusst dahingehend, dass sich zu diesem Zeitpunkt wenige Anrainer zuhause oder im Bereich des Panoramaweges aufhalten werden: Neben den Feierlichkeiten zum 40-Jahr-Jubiläum Hauptstadt St. Pölten (bei der alle namhaften Stadtvertreter teilnahmen) fanden zeitgleich noch das gut besuchte Straßenkunstfestival "Bravissimo" sowie das örtliche Feuerwehrfest der FF Viehofen statt.

    Der Zweck
    Eine Aberntung des Feldes macht lt. Auskunft von lokalen Landwirten nur dann Sinn, wenn anschließend wieder eine Aussaat stattfinden kann. Dies ist jedoch aufgrund des vorgesehenen Zeitplanes sinnlos. Dass dies unmittelbar nach dem Bekanntwerden eines möglichen Feldhamsterhabitats geschah, lässt eine Umgehung eines ordentlichen Naturschutzverfahrens vermuten. Wo alles zerstört ist, kann ja schlecht eine geschützte Art ihr Unwesen aus Sicht des Projektwerbers treiben.
    Es ist weiters davon auszugehen, dass - auf den Sinn und Zweck der "Aberntung" angesprochen - die Stadtverantwortlichen sicherlich eine gute Antwort parat haben werden.


    Die Art
    Auch die Art der Aberntung wirft Fragen auf. Dass die Randbereiche nicht abgeerntet wurden, lässt den Verdacht entstehen, dass man möglichst wenig Aufsehen bei den Anrainern und vor allem Spaziergängern erregen will (Blickschutz). Von der Ferne sieht schließlich alles wie vorher aus. 
    Dass mit einem Mähdrescher so tief (bodengleich, tw. mit Bodenspuren) abgeerntet wird, ist ebenso unüblich. Neben dem dadurch möglichen Maschinenverschleiß ist die vollzogene Art der Aberntung aus Sicht des Feldhamsters vermutlich einem Kahlschlag gleichzusetzen.
    Es fehlt nur noch, dass im nächsten Schritt der Boden tiefenbearbeitet wird.

    Die Vorbildwirkung
    Sollte sich der Verdacht einer mutwilligen Zerstörung des Feldhamsterhabitats und somit der Umgehung eines ordentlichen Naturschutzverfahrens erhärten, stellt sich aus unserer Sicht eine wesentliche Frage: Darf sich eine Gebietskörperschaft zur Durchsetzung von Interessen durch solche Aktionen über geltendes Recht hinwegsetzen? Möglicherweise ohne Konsequenzen? Und welche Vorbildwirkung geht damit einher?

    Feldhamster - quo vadis?
    Auch wenn die IG Kremserberg den Feldhamster nicht gefunden hat, so konnten dennoch - ironischerweises aufgrund der radikalen Aberntung - zahlreiche potentielle Feldhamsterbauzugänge durch die IG Kremserberg gesichtet werden. Zudem wurden mehrere lokale Einsenkungen um mehr als einen halben Meter und einer Größe von mehreren Quadratmetern beobachtet - diese könnten ebenfalls ein Hinweis auf Feldhamsterbauten sein (Einbruch von Kammern durch schweres Gerät wie bspw. Mähdrescher). Der Versacht liegt nahe, dass hier tatsächlich eine größere Feldhamsterpopulation vorliegt und diese vermutlich in einer konzertierten Aktion zumindest teilweise zerstört wurde.

    Wir als IG Kremserberg haben massive Bedenken, dass hier der Naturschutz bzw. Artenschutz nicht in ausreichendem Maße berücksichtigt bzw. sogar mit Füßen getreten wird. Wir sind uns ziemlich sicher, dass es eine größere Feldhamsterpopulation am geplanten Fußballplatzstandort gibt. Viele Fragen sind mit dieser Abernteaktion für uns aufgetaucht. Und wir sind uns sehr sicher, dass es dazu bestens zwischen SP, VP und den Grünen abgestimmte Antworten geben wird. Schließlich wusste ja man schon vor dem Pseudo-Standortvergleich, dass dieser Standort der mit Abstand bestgeeignetste ist.  Artenschutz auf St. Pöltner Art.

    Ihre IG Kremserberg

  • Sehr geehrte Mitstreiter,

    eine Zusammenfassung der gestrigen Veranstaltung wird als Beilage übermittelt.

    Mit freundlichen Grüßen

    IG Kremserberg
  • Liebe Unterstützende,

    während der jüngsten Gemeinderatssitzung am 09.12.2025 wurde beiliegender Postwurf als Einladung zu einer kurzfristigst anberaumten Informationsveranstaltung am 15.12.2025 17:00 an einige Anrainer am Kremserberg verteilt. Dass nur wenige Haushalte berücksichtigt wurden, verstärkt den Eindruck, dass eine echte Einbindung der Bevölkerung gar nicht vorgesehen bzw. gewünscht ist und die Veranstaltung lediglich Alibi-Charakter hat. Das Ganze wird dann wie schon des Öfteren als Einigung zwischen Stadt und Anrainern dargestellt werden.

    Eine Informationsveranstaltung ist keine Bürgerbeteiligung - Bürgerbeteiligung bedeutet Mitgestaltung und die Berücksichtigung von Sorgen, Ängsten und Wünschen*), nicht bloßes Informieren.

    In dieser Gemeinderatssitzung sorgte das Thema Hochwasserschutz zudem erneut für Empörung. Während bereits in der vergangenen Sitzung die finanziellen Mittel für den Bau einer neuen Fußballanlage am Kremserberg beschlossen wurden, wurde nun das seit Langem notwendige Hochwasserschutzprojekt für Pottenbrunn erneut verschoben - diesmal aus budgetären Gründen. Auch für das geplante Hochwasserschutzprojekt am Kremserberg wird eine Verzögerung immer wahrscheinlicher - die uns zugesagte Bauabwicklung 2026 rückt immer mehr in weite Ferne. Zur Erinnerung: Unsere Keller am Kremserberg waren letztes Jahr im September zum Teil bis zur Erdgeschossdecke voll. Die Stadt ist zudem schon seit mehreren Jahren nachweislich säumig, die Hochwasseranlagen an die Besiedelung des nördlichen Kremserbergs entsprechend anzupassen.

    Diese Prioritätensetzung stößt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf Unverständnis. Anstatt vorrangig in die Sicherheit der Bevölkerung zu investieren, wird offenbar der Weg des kurzfristigen politischen Prestiges gewählt. Wir stellen uns daher die Frage:

    WARUM haben in Zeiten knapper Budgetmittel Sportplätze Vorrang vor Hochwasserschutz, also dem Schutz der Bevölkerung?

    Viele Bürgerinnen und Bürger fordern daher: Zuerst die Sicherheit, dann der Sport.

    Die Stadtregierung ist nun gefordert, ihre Prioritäten zu überdenken und klarzustellen, dass der Schutz der Bevölkerung nicht hinter Prestigeprojekten verschwindet.

    Mit freundlichen Grüßen

    IG Kremserberg

    *) www.florian-krumboeck.at/post/sc-st-poelten-platz-land-noe-mikl-leitner-krumboeck-adl
    **) www.youtube.com/watch?v=XUS5L0lrQZ4

Noch kein PRO Argument.

150 kinder in die discos und and die abendlichen ratzetsdorfersee- meetings verjagen??? platz ist mehr als genug!!! also nehmt unseren kindern nicht den platz weg, nur weil angst habt, dass eure hunde beim in die wiese scheißen gestört werden könnten! also: gehts no? uglyfritz

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