Neuigkeiten
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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 08.07.2026Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
unsere Petition „Rettet unser einzigartiges Ortsbild – erhaltet unsere historischen Gebäude in Kritzendorf“ ist beendet.
1.866 Menschen haben unterschrieben. Dafür danke ich von Herzen.
Die ursprünglichen Ziele der Petition konnten leider nicht erreicht werden. Der Theresienhof und der ehemalige Gasthof Tabery wurden inzwischen abgerissen. Ein wesentlicher Teil jener historischen Bausubstanz, für deren Erhalt diese Petition gestartet wurde, ist damit unwiederbringlich verloren.
Ich habe mich daher entschieden, die Petition nicht in Form einer symbolischen Übergabe an die Stadtgemeinde Klosterneuburg zu überreichen. Eine solche Geste würde dem Ernst der Sache aus meiner Sicht nicht gerecht werden.
Der Status „zurückgezogen“ bedeutet in diesem Fall nicht, dass das Anliegen aufgegeben wird. Er bedeutet nur, dass die Petition von meiner Seite nicht weiter im formalen Übergabeprozess verfolgt wird.
Das Anliegen selbst bleibt bestehen.
Es geht weiterhin um Ortsbild, Geschichte, Lebensqualität, Verkehr, Infrastruktur und echte Bürgerbeteiligung. Viele Bürgerinnen und Bürger haben nicht nur unterschrieben, sondern auch Stellungnahmen abgegeben und Kommentare verfasst. Diese Stimmen zeigen sehr deutlich, dass Kritzendorf vielen Menschen nicht egal ist.
Ich werde die Unterschriften und Kommentare für die Dokumentation sichern und ablegen. Die Petition bleibt als öffentliches Zeichen bestehen: Der Verlust historischer Bausubstanz wurde nicht widerspruchslos hingenommen.
Danke an alle, die unterschrieben, geteilt, kommentiert, Stellungnahmen geschrieben, nachgefragt und unterstützt haben.
Die Petition ist beendet.
Das Anliegen bleibt.
Margit Schwed -
Letztes Update vor Ende der Petition
am 06.07.2026Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
morgen endet unsere Petition „Rettet unser einzigartiges Ortsbild – erhaltet unsere historischen Gebäude in Kritzendorf“.
Ich möchte euch daher heute noch über den aktuellen Stand informieren.
Der Theresienhof ist inzwischen abgerissen. Auch der ehemalige Gasthof Tabery wurde abgerissen. Damit ist ein wesentlicher Teil jener historischen Bausubstanz, für deren Erhalt diese Petition gestartet wurde, unwiederbringlich verloren.
Das ist traurig. Und es ist ernüchternd.
Im Zusammenhang mit der Änderung 01/2026 des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes sind nach meinem Wissensstand zahlreiche Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern eingelangt. Viele Menschen haben sich mit großem Aufwand durch umfangreiche und schwer verständliche Unterlagen gearbeitet und ihre Bedenken zu Verdichtung, Ortsbild, Verkehr, Infrastruktur und Lebensqualität eingebracht.
Ob und in welchem Ausmaß diese Stellungnahmen tatsächlich berücksichtigt wurden, bleibt für viele von uns schwer nachvollziehbar.
Auch zu unserem Bürgeranliegen betreffend frühzeitige, verständliche und strukturierte Bürgerbeteiligung gibt es bisher keine erkennbare Weiterentwicklung. Ich war im Februar als Auskunftsperson im Verwaltungsausschuss eingeladen und habe dort unser Anliegen vorgebracht. Eine konkrete Rückmeldung über weitere Schritte liegt mir trotz mehrfacher Nachfrage bis heute nicht vor.
Die Volksanwaltschaft hat das Prüfungsverfahren abgeschlossen. Im Ergebnis wurde kein weiterer Anlass für ein Einschreiten gesehen. Besonders deutlich wurde dabei aus meiner Sicht ein grundsätzliches Problem: Der Verlust von Ortsbild und historischer Substanz betrifft viele Menschen – rechtlich durchsetzbare Möglichkeiten haben Bürgerinnen und Bürger aber offenbar nur sehr eingeschränkt.
Ich werde die Unterschriften dieser Petition daher nicht in einem symbolischen Fototermin überreichen. Eine solche Geste würde aus meiner Sicht dem Ernst der Sache nicht gerecht werden.
Diese Petition bleibt aber als öffentliches Dokument bestehen.
Sie zeigt, dass vielen Menschen Kritzendorf nicht egal ist.
Sie zeigt, dass der Verlust historischer Gebäude nicht unwidersprochen geblieben ist.
Sie zeigt, dass Bürgerinnen und Bürger bereit waren, sich einzubringen, nachzufragen und Stellung zu nehmen.Auch wenn wir das ursprüngliche Ziel nicht erreichen konnten, war diese Petition nicht vergeblich.
Sie hat sichtbar gemacht, was verloren wurde.
Und sie hat festgehalten, dass Ortsbild, Geschichte und Lebensqualität nicht einfach Nebensachen sind.Ich danke allen, die unterschrieben, geteilt, geschrieben, nachgefragt und unterstützt haben.
Für mich ist nun der Punkt erreicht, an dem ich dieses Kapitel beende.
Das Anliegen bleibt wichtig.
Aber meine intensive Arbeit daran endet hier.Danke von Herzen.
Margit Schwed -
Update Bürgerbeteiligung / Auflageverfahren 01/2026
am 29.05.2026Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
ich habe erneut beim Vorsitzenden des Ausschusses für Verwaltung, Digitalisierung und Hochbau nachgefragt, ob es bereits einen Zwischenstand zur weiteren Behandlung unseres Bürgeranliegens betreffend strukturierte Bürgerbeteiligung bei raumordnungsrelevanten Vorhaben gibt.
Das Anliegen wurde nach der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 21.11.2025 in den Verwaltungsausschuss verwiesen. Ich war am 16.02.2026 als Auskunftsperson in der nicht öffentlichen Ausschusssitzung eingeladen und habe dort unser Konzept für eine bessere, frühzeitige und nachvollziehbare Bürgerbeteiligung vorgestellt.
Das inzwischen abgeschlossene Auflageverfahren zur Änderung 01/2026 des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes hat aus meiner Sicht erneut sehr deutlich gezeigt, worum es eigentlich geht: Es reicht nicht, Unterlagen formal online zu stellen. Sie müssen für Bürgerinnen und Bürger auch verständlich, auffindbar und in ihrer Tragweite nachvollziehbar sein.
Viele Rückfragen der letzten Wochen haben gezeigt, dass selbst Menschen, die sich intensiv mit der Materie befassen, nur schwer erkennen konnten, welche Änderungen tatsächlich neu sind, welche Grundstücke betroffen sind und welche Auswirkungen die geplanten Bebauungskennzahlen auf Ortsbild, Verkehr, Infrastruktur und Lebensqualität haben können.
Nach meinem Wissensstand sind zahlreiche Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern eingelangt. Viele davon betreffen wiederkehrende Themen: Verdichtung, Ortsbild, Verkehr, Infrastruktur, Lebensqualität und echte Bürgerbeteiligung.
Ich habe daher ersucht, das Thema Bürgerbeteiligung nicht losgelöst von konkreten Verfahren zu betrachten. Gerade die Änderung 01/2026 zeigt, warum eine strukturierte, frühzeitige und verständliche Einbindung der Bevölkerung notwendig wäre.
Ich halte euch über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.
GlG Margit Schwed