Rettet unser einzigartiges Ortsbild - erhaltet unsere historischen Gebäude in Kritzendorf

Petition richtet sich an
Stadtgemeinde Klosterneuburg

1.859 Unterschriften

100 %
977 von 540 für Quorum in Klosterneuburg Klosterneuburg

1.859 Unterschriften

100 %
977 von 540 für Quorum in Klosterneuburg Klosterneuburg
  1. Gestartet Juli 2025
  2. Sammlung noch 4 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Stadtgemeinde Klosterneuburg

Wir unterstützen mit unserer Unterschrift folgende Forderungen an die Stadtgemeinde Klosterneuburg zum Schutz und Erhalt der Kritzendorf prägenden historischen Bausubstanz (gilt für alle Katastralgemeinden Klosterneuburgs)

  1. Beibehaltung der Schutzzone Kritzendorf, Hauptstraße 50, und Erweiterung der Schutzzone um das ehemalige Gasthaus Tabery, Hirschengasse 2. -> Sofortiger Stopp des Flächenwidmungsverfahrens und der Schutzzonen-Aufhebung!
  2. Erhalt und Sanierung des für die Geschichte Kritzendorfs erhaltenswerten Theresienhofes (erste Erwähnung 1686), Hauptstraße 50, Zu- und Anbauten müssen dem historischen Vorbild folgen.
  3. Beibehaltung der Straßenenge Kritzendorf, Hauptstraße 50–54 (Dies ist gegeben, wenn Punkt 1 und 2 ausgeführt werden).
  4. Bürgerbeteiligung: Einbindung der Kritzendorferinnen und Kritzendorfer in die Planung dieses und künftiger Bauprojekte, die in das Leben und Befinden aller hier Lebenden eingreifen.
  5. Forderung eines Infrastrukturkonzepts für den Zuzug von >400 Personen VOR Genehmigung aller geplanten Neubauprojekte. Wir fordern von der Stadtgemeinde Klosterneuburg die Erstellung und öffentliche Veröffentlichung eines Infrastruktur- und Verkehrskonzepts für Kritzendorf, das den bereits beschlossenen und geplanten Zuzug von mehr als 400 Personen (über 200–250 neue Wohneinheiten in Bau bzw. Widmung) berücksichtigt.
  6. Schutz und Erhaltung der Kritzendorf prägenden historischen Bausubstanz.

Begründung

Wer kennt ihn nicht, den Sommerfrische-Sehnsuchtsort der kulturellen Haute-Volée und zig-tausender Strombadbesucher des späten 19. und frühen 20. Jhds – unser Kritz-le-Bains – unser Kritzendorf?

Nun sollen dort mit der Geschichte des Ortes untrennbar verbundene Häuser (eines davon wurde erstmals anno 1686 erwähnt) ges(ch)ichtslosen Schlafbunkern mit (vermutlich) überteuerten Wohneinheiten weichen.

Wir wehren uns dagegen, dass historische Bausubstanz nur aus Profitgründen zerstört wird. Wir verstehen einen Abriss, wenn ein Haus absolut nicht mehr zu retten ist, aber selbst in diesem Fall gibt es Möglichkeiten.

Da es kein Infrastrukturkonzept für den Zuzug von mehr als 400 Personen gibt, fordern wir ein solches bevor weitere Großbauprojekte geplant werden.
Gemäß § 4 Abs. 2 NÖ Raumordnungsgesetz 2014 (NÖ ROG) sind bei Änderungen in der Raumordnung die Auswirkungen auf die Siedlungsentwicklung, Verkehrsinfrastruktur und soziale Einrichtungen umfassend zu prüfen.
Das Stadtentwicklungskonzept STEK 2030+ der Stadtgemeinde Klosterneuburg nennt die „Anpassung technischer und sozialer Infrastruktur“ als zentrales Handlungsfeld.
Ein ortsbezogenes Infrastruktur- und Verkehrskonzept für Kritzendorf ist jedoch nicht öffentlich zugänglich und wurde im Zuge der letzten Flächenwidmungsverfahren nicht veröffentlicht.
Angesichts der geplanten Bauprojekte (u. a. Hauptstraße 48–54 / Hirschengasse 2 sowie weitere Areale mit über 200 Wohneinheiten) ist ein derartiges Konzept dringend erforderlich, um die Belastungsgrenzen der örtlichen Infrastruktur – insbesondere im Bereich

  • Verkehr (Hauptstraße, Engstelle, Parkraum),
  • Bildung (Volksschule, Kindergarten),
  • Nahversorgung,
  • medizinische und soziale Dienste,
  • technische Infrastruktur (Kanal, Wasser, Energie, Entsorgung),
  • nachvollziehbar zu bewerten und entsprechende Ausgleichs- bzw. Erweiterungsmaßnahmen einzuplanen.

Solange ein solches Konzept fehlt, können raumordnungsrechtliche Entscheidungen keine ausreichende Grundlage für nachhaltige Ortsentwicklung bilden.

Das Bundesdenkmalamt und die Initiative für Denkmalschutz wurden bereits informiert und um Unterstützung ersucht, eine Unterschriftensammlung auf Papier ist auch im Gange.

Helft uns bitte, unser Kritzendorf vor dem Verschwinden aus der Geschichte zu retten!

Margit und Martin Schwed, Mittergasse 55, 3420 Kritzendorf, Tel 06602164728

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Margit Schwed, Kritzendorf
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 29.07.2025
Sammlung endet: 07.07.2026
Region: Klosterneuburg
Kategorie: Bauen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    ich habe erneut beim Vorsitzenden des Ausschusses für Verwaltung, Digitalisierung und Hochbau nachgefragt, ob es bereits einen Zwischenstand zur weiteren Behandlung unseres Bürgeranliegens betreffend strukturierte Bürgerbeteiligung bei raumordnungsrelevanten Vorhaben gibt.

    Das Anliegen wurde nach der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 21.11.2025 in den Verwaltungsausschuss verwiesen. Ich war am 16.02.2026 als Auskunftsperson in der nicht öffentlichen Ausschusssitzung eingeladen und habe dort unser Konzept für eine bessere, frühzeitige und nachvollziehbare Bürgerbeteiligung vorgestellt.

    Das inzwischen abgeschlossene Auflageverfahren zur Änderung 01/2026 des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes hat aus meiner Sicht erneut sehr deutlich gezeigt, worum es eigentlich geht: Es reicht nicht, Unterlagen formal online zu stellen. Sie müssen für Bürgerinnen und Bürger auch verständlich, auffindbar und in ihrer Tragweite nachvollziehbar sein.

    Viele Rückfragen der letzten Wochen haben gezeigt, dass selbst Menschen, die sich intensiv mit der Materie befassen, nur schwer erkennen konnten, welche Änderungen tatsächlich neu sind, welche Grundstücke betroffen sind und welche Auswirkungen die geplanten Bebauungskennzahlen auf Ortsbild, Verkehr, Infrastruktur und Lebensqualität haben können.

    Nach meinem Wissensstand sind zahlreiche Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern eingelangt. Viele davon betreffen wiederkehrende Themen: Verdichtung, Ortsbild, Verkehr, Infrastruktur, Lebensqualität und echte Bürgerbeteiligung.

    Ich habe daher ersucht, das Thema Bürgerbeteiligung nicht losgelöst von konkreten Verfahren zu betrachten. Gerade die Änderung 01/2026 zeigt, warum eine strukturierte, frühzeitige und verständliche Einbindung der Bevölkerung notwendig wäre.

    Ich halte euch über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.

    GlG Margit Schwed

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    noch bis 15. Mai besteht die Möglichkeit, zur geplanten Änderung 01/2026 des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes der Stadtgemeinde Klosterneuburg (Stadtgemeinde Klosterneuburg - Home - Stadtgemeinde) Stellung zu nehmen.
    Diese Änderung betrifft unter anderem mehrere Bereiche entlang der Kritzendorfer Hauptstraße – insbesondere Hauptstraße 48–54, Hauptstraße 129 und Hauptstraße 131.

    Aus unserer Sicht geht es dabei nicht nur um technische Anpassungen, sondern um die weitere Entwicklung und Verdichtung des Kritzendorfer Ortskerns. Genau deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger jetzt ihre Stimme erheben.

    Eine Stellungnahme muss nicht lang sein. Auch wenige Sätze reichen, um deutlich zu machen, dass Ortsbild, Lebensqualität, Verkehr, Infrastruktur und echte Bürgerbeteiligung berücksichtigt werden müssen.

    Bitte sendet eure Stellungnahme bis spätestens 15. Mai an:
    stadtamt@klosterneuburg.at

    Betreff-Vorschlag:
    Stellungnahme zur Änderung 01/2026 Flächenwidmungs- und Bebauungsplan

    Jede Stellungnahme wird aktenkundig.
    Bitte macht mit und leitet diese Information weiter.

    Vielen Dank für eure Unterstützung!
    Margit Schwed

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    ich habe heute eine Stellungnahme zur aktuellen Änderung 01/2026 des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes bei der Stadtgemeinde Klosterneuburg eingebracht.
    Dabei geht es nicht um eine bloß technische Anpassung, sondern um die weitere Verdichtung entlang der Kritzendorfer Hauptstraße – unter anderem in den Bereichen Hauptstraße 48–54, 129 und 131.

    Nach dem Abriss des Theresienhofes und des ehemaligen Gasthofes Tabery zeigt sich nun immer deutlicher, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern um eine Entwicklung, die den gesamten Ortskern betrifft.

    In meiner Stellungnahme spreche ich insbesondere an:

    – die zunehmende Bebauungsdichte im Ortskern
    – fehlende nachvollziehbare Darstellungen der Auswirkungen auf Ortsbild, Verkehr und Lebensqualität
    – sowie die bislang nicht sichtbare Umsetzung der angekündigten Bürgerbeteiligung

    Mir ist wichtig, dass diese Entwicklung nicht widerspruchslos passiert.

    Unsere Petition läuft noch bis 7. Juli 2026 – jede Unterstützung zählt!

    👉 Bitte teilt die Petition weiter und motiviert auch andere, sich einzubringen.

    Vielen Dank für eure Unterstützung!
    Margit Schwed

Wer historische Gebäude abreißt, zerstört nicht nur Steine - er löscht Geschichte und Identität. Statt Abriss brauchen wir Erhalt und behutsamen Ausbau, damit Kritzendorf seine Einzigartigkeit bewahrt und zugleich zukunftsfähig wird

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Ortsbild muss erhalten bleiben!

I am renovating an old house (1903) in Kritzendorf. It’s well worth taking care of those beautiful buildings.

Damit nicht noch mehr verbaut wird.

Damit öffentliche erhaltenswerte Dinge nicht in die Hände privater Profitmacher gerät, die damit das Ortsbild verschandeln, das dann alle tagtäglich anschauen müssen

Allgemeinwohl und entgegenwirken von Bausünden die in ein paar Jahrzehnten wiedermal bereut werden.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern