Région: Graz Gries

Nein zum Rahmenplan Postgarage-Rösselmühle

La pétition est adressée à
Grazer Gemeinderat

2 361 signatures

83 %
482 depuis 580 pour le quorum en Graz Gries Graz Gries

2 361 signatures

83 %
482 depuis 580 pour le quorum en Graz Gries Graz Gries
  1. Lancé 10/03/2026
  2. Recueillir > 3 mois
  3. Soumission
  4. Dialogue avec le destinataire
  5. Décision
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Pétition adressée à : Grazer Gemeinderat

Am 12.3. wurde der Rahmenplan für das Entwicklungsareal Postgarage-Rösselmühle trotz großen Protests und bereits 1700 Unterschriften nach nur 3 Tagen beschlossen. Wir sammeln aber weiter Unterschriften.
Nur wenn wir viele sind, können wir die Politik überzeugen, dass auf Basis dieses skandalösen Rahmenplans keine Änderung des Flächenwidmungspplans erfolgen darf. Im Juni, noch vor der Gemeinderatswahl, wollen wir die Unterschriften Bürgermeisterin Kahr und Vizebürgermeisterin Schwentner öffentlichwirksam übergeben.
Derzeit begräbt der Top-down erstellte Rahmenplan jegliche Hoffnung auf eine bessere Zukunft für den von Problemen gebeutelten Bezirk Gries unter sich.
Er bedeutet den sicheren Abriss der historischen Mühle. Die 60 % Wohnnutzung (ca. 220 WE) dient nur den Investoren und bedeutet ein weiteres Wohnghetto für Gries.
Es drohen Nutzungskonflikte, die den Veranstaltungsort Postgarage in seiner wirtschaftlichen Existenz bedrohen. (Der Rahmenplan sieht bereits Lärmschutzauflagen für die Postgarage vor!)

Dieser Rahmenplan ist skandalös und nicht reparierbar.
Wir fordern einen Neustart mit fachlicher Koordination von außen! Einen partizipativen Prozess mit allen Beteiligten, auf Augenhöhe und mit klarem Blick auf das Gemeinwohl im Griesviertel!
Werden sie aktiv, unterzeichnen sie die Petition, helfen sie mit, sowohl Stadtregierung und Gemeinderat an die große Verantwortung für den Bezirk Gries zu erinnern!

Raison

Postgarage und Rösselmühle mit ihrer einzigartigen Lage zwischen zwei Parkanlagen bilden eines der letzten historischen Gebäudeensembles in Graz, das zu etwas wirklich Interessantem umgestaltet werden könnte.
Gries Nord leidet schon seit langem an den fatalen Auswirkung des boomenden Investorenwohnbaus. Viel zu dicht verbaute Wohnanlagen ohne soziale Infrastruktur sind entstanden, Verkehr und Lärm haben enorm zugenommen, die Lebensqualität schwindet. Es braucht dringend Gegensteuerung!
Gries braucht ein soziokulturelles Zentrum, einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Nachbarschaft. Was wir in Gries sicher nicht brauchen sind weitere Wohnungen, die vorhandene Probleme noch weiter verschärfen. Die Stadtregierung muss ihre Versprechen einlösen. Derzeit ist sie weit davon entfernt. Das von Judith Schwentner versprochene "Zukunftsviertel Gries" hat derzeit wenig Zukunft.
Auch mit dem Versprechen der KPÖ, keine investorengesteuerte Stadtenwicklung zuzulassen, ist es nicht weit her!

Merci infiniment pour votre soutien, Komitee Rösselmühle, Graz
Question à l'initiateur

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détails de la pétition

Pétition lancée: 10/03/2026
Fin de la collecte: 09/09/2026
Région: Graz Gries
Catégorie: Construction

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Actualités

  • Bitte unterstützen Sie uns weiterhin!
    Verteilen Sie die Petition in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis! Jede Unterschrift ist wichtig. Wir wollen die gesammelten Unterschriften medienwirksam vor der Gemeinderatswahl den Bürgermeisterinnen der Stadt übergeben.
    Besuchen Sie auch unsere nächste Veranstaltung mit Kulturstadträtin C. Unger, Gesundheitsstadtrat R. Krotzer und NEOS-Spitzenkandidat Philipp Pointner.
    Es ist Gemeinderatswahlkampf und wir werden die Poltitker:innen um ihre Meinung fragen, was nach dem Beschluss des skandalösen Rahmenplans konkret geschehen muss, damit die Kulturinstitution Postgarage und das Industriedenkmal Rösselmühle nachhaltig gesichert und in ein dringend benötigtes Kulturquartier Postgarage-Rösselmühle transformiert werden können.
    Jahrelang wurde der Bezirk Gries mit dichten Anlegerwohnbauten zubetoniert, nun ist es an der Zeit, dass hier ein Ort der für Bildung, Kultur und soziales Miteinander entsteht. Stellen Sie Ihre Fragen an die Politik! Weitere Infos auf unserer Instagram Seite:
    https://www.instagram.com/komitee_roesselmuehle/

Pourquoi les gens signent

Aus dem Gelände könnte man ein spannendes, abwechslungsreiches und nachhaltiges Ensemble gestalten: durch Verzahnung von Wohnraum, Kulturraum und Naturraum an einem offenen Fließgewässer. Ein Geschenk für die Stadt und ihre Bürger.

Weil ich in Gries lebe und die hier lebende Bevölkerung ein Mitbestimmungsrecht haben sollte!!!

Ich arbeite als Künstlerin in Graz und beschäftige mich in meiner Praxis seit Jahren mit öffentlichem Raum, mit Architektur, Wahrnehmung, Licht, Sprache und den sozialen Beziehungen, die Räume hervorbringen. Raum ist für mich nie neutral. Er ist immer ein Geflecht aus Geschichte, Körpern, Nutzungen, Konflikten, Erinnerungen und möglichen Zukünften. Seit drei Jahren hat auch der Verein ROMB, dessen künstlerische Leiterin ich bin, seinen Sitz genau an der Grenze zwischen Postgarage und Rösselmühle. Wir arbeiten hier, wir beobachten diesen Ort, wir teilen ihn mit anderen, wir erleben seine Brüche, seine Geräusche, seine Offenheit und seine Verletzlichkeit. Deshalb ist die Zukunft dieses Areals für mich nicht abstrakt. Sie betrifft einen konkreten Ort, an dem bereits kulturelle, soziale und künstlerische Praxis stattfindet.

Rösselmühle ist keine leere Entwicklungsfläche. Es ist ein gewachsener urbaner Zwischenraum: historisch, widersprüchlich, porös, voller Spuren und Möglichkeiten. Gerade solche Orte sind in einer Stadt selten geworden. Sie lassen sich nicht allein durch Funktionen, Prozentzahlen und Verwertungslogik verstehen. Sie brauchen Aufmerksamkeit, Zeit und einen Prozess, der die bestehenden Nutzungen, die Nachbarschaft und das Gemeinwohl ernst nimmt. Der beschlossene Rahmenplan sieht diese Komplexität nicht. Er droht, die historische Substanz der Rösselmühle, bestehende kulturelle Räume und das Potenzial eines offenen soziokulturellen Ortes für Gries zu zerstören. Was hier als „Entwicklung“ erscheint, setzt jene Dynamik fort, unter der der Bezirk bereits leidet: Verdichtung, investorengesteuerter Wohnbau, Nutzungskonflikte, fehlende soziale Infrastruktur und die Verdrängung von Räumen, die nicht unmittelbar Profit erzeugen.

Mich interessiert, wie Stadt entsteht: nicht nur durch Planung von oben, sondern durch Wahrnehmung, Handlung, Austausch, Nachbarschaft und gemeinsame Vorstellungskraft. Stadt wird nicht nur gebaut. Stadt wird erinnert, benutzt, verhandelt, erzählt und immer wieder neu erfunden.

Gries braucht nicht noch eine weitere verdichtete Wohnanlage. Gries braucht Räume für Begegnung, Kunst, Arbeit, Bildung, Streit, Sorge und gemeinsames Handeln. Räume, in denen Menschen vor Ort nicht nachträglich informiert werden, sondern von Anfang an als Mitautor:innen der Stadt ernst genommen werden.

Ich mag den oeverseepark und gehe dort gerne spazieren und es ist mir wichtig für die Bewohner der geriatrischen Gesundheitszentren Graz

Kulturelles

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