NEIN zu einer FUSSBALLANLAGE am KREMSERBERG

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Stadt St. Pölten

966 Unterschriften

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

966 Unterschriften

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Neuigkeiten

12.07.2026, 17:10

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Sache "Fußballanlage Kremserberg" ist schon wieder etwas passiert. 

Mögliche (absichtliche) Zerstörung eines potentiellen Feldhamsterhabitates?

Ein Augenzeuge - dieser möchte zur Vermeidung von Repressalien anonym bleiben - hat am Freitag, den 10.07.2026 ab ca. 18:30 Folgendes beobachtet:

  • Das für die Sportanlage vorgesehene Feld (und potentielle Feldhamsterhabitat) wurde mit einem grün-weißen Mähdrescher (vermutlich Marke Claas) abgeerntet. Dabei blieb entlang des Feldrandes ein etwa 5 Meter breiter Streifen mit rund 1,2 Meter hohem Bewuchs erhalten, während die übrige Fläche vollständig bis auf Bodenniveau abgeerntet wurde.

Einige der uns übermittelten Bilder finden Sie anbei.

Konzertierte Aktion zur Umgehung eines ordentlichen Naturschutzverfahrens - Artenschutz auf St. Pöltner Art?

Die Grundstücke gehören der Stadt St. Pölten und sind (noch) oder waren verpachtet.

Der Zeitpunkt
Der Zeitpunkt der möglichen Zerstörung war aus unserer Sicht sehr bewusst gewählt. Bewusst dahingehend, dass sich zu diesem Zeitpunkt wenige Anrainer zuhause oder im Bereich des Panoramaweges aufhalten werden: Neben den Feierlichkeiten zum 40-Jahr-Jubiläum Hauptstadt St. Pölten (bei der alle namhaften Stadtvertreter teilnahmen) fanden zeitgleich noch das gut besuchte Straßenkunstfestival "Bravissimo" sowie das örtliche Feuerwehrfest der FF Viehofen statt.

Der Zweck
Eine Aberntung des Feldes macht lt. Auskunft von lokalen Landwirten nur dann Sinn, wenn anschließend wieder eine Aussaat stattfinden kann. Dies ist jedoch aufgrund des vorgesehenen Zeitplanes sinnlos. Dass dies unmittelbar nach dem Bekanntwerden eines möglichen Feldhamsterhabitats geschah, lässt eine Umgehung eines ordentlichen Naturschutzverfahrens vermuten. Wo alles zerstört ist, kann ja schlecht eine geschützte Art ihr Unwesen aus Sicht des Projektwerbers treiben.
Es ist weiters davon auszugehen, dass - auf den Sinn und Zweck der "Aberntung" angesprochen - die Stadtverantwortlichen sicherlich eine gute Antwort parat haben werden.


Die Art
Auch die Art der Aberntung wirft Fragen auf. Dass die Randbereiche nicht abgeerntet wurden, lässt den Verdacht entstehen, dass man möglichst wenig Aufsehen bei den Anrainern und vor allem Spaziergängern erregen will (Blickschutz). Von der Ferne sieht schließlich alles wie vorher aus. 
Dass mit einem Mähdrescher so tief (bodengleich, tw. mit Bodenspuren) abgeerntet wird, ist ebenso unüblich. Neben dem dadurch möglichen Maschinenverschleiß ist die vollzogene Art der Aberntung aus Sicht des Feldhamsters vermutlich einem Kahlschlag gleichzusetzen.
Es fehlt nur noch, dass im nächsten Schritt der Boden tiefenbearbeitet wird.

Die Vorbildwirkung
Sollte sich der Verdacht einer mutwilligen Zerstörung des Feldhamsterhabitats und somit der Umgehung eines ordentlichen Naturschutzverfahrens erhärten, stellt sich aus unserer Sicht eine wesentliche Frage: Darf sich eine Gebietskörperschaft zur Durchsetzung von Interessen durch solche Aktionen über geltendes Recht hinwegsetzen? Möglicherweise ohne Konsequenzen? Und welche Vorbildwirkung geht damit einher?

Feldhamster - quo vadis?
Auch wenn die IG Kremserberg den Feldhamster nicht gefunden hat, so konnten dennoch - ironischerweises aufgrund der radikalen Aberntung - zahlreiche potentielle Feldhamsterbauzugänge durch die IG Kremserberg gesichtet werden. Zudem wurden mehrere lokale Einsenkungen um mehr als einen halben Meter und einer Größe von mehreren Quadratmetern beobachtet - diese könnten ebenfalls ein Hinweis auf Feldhamsterbauten sein (Einbruch von Kammern durch schweres Gerät wie bspw. Mähdrescher). Der Versacht liegt nahe, dass hier tatsächlich eine größere Feldhamsterpopulation vorliegt und diese vermutlich in einer konzertierten Aktion zumindest teilweise zerstört wurde.

Wir als IG Kremserberg haben massive Bedenken, dass hier der Naturschutz bzw. Artenschutz nicht in ausreichendem Maße berücksichtigt bzw. sogar mit Füßen getreten wird. Wir sind uns ziemlich sicher, dass es eine größere Feldhamsterpopulation am geplanten Fußballplatzstandort gibt. Viele Fragen sind mit dieser Abernteaktion für uns aufgetaucht. Und wir sind uns sehr sicher, dass es dazu bestens zwischen SP, VP und den Grünen abgestimmte Antworten geben wird. Schließlich wusste ja man schon vor dem Pseudo-Standortvergleich, dass dieser Standort der mit Abstand bestgeeignetste ist.  Artenschutz auf St. Pöltner Art.

Ihre IG Kremserberg



10.12.2025, 12:57

Liebe Unterstützende,

während der jüngsten Gemeinderatssitzung am 09.12.2025 wurde beiliegender Postwurf als Einladung zu einer kurzfristigst anberaumten Informationsveranstaltung am 15.12.2025 17:00 an einige Anrainer am Kremserberg verteilt. Dass nur wenige Haushalte berücksichtigt wurden, verstärkt den Eindruck, dass eine echte Einbindung der Bevölkerung gar nicht vorgesehen bzw. gewünscht ist und die Veranstaltung lediglich Alibi-Charakter hat. Das Ganze wird dann wie schon des Öfteren als Einigung zwischen Stadt und Anrainern dargestellt werden.

Eine Informationsveranstaltung ist keine Bürgerbeteiligung - Bürgerbeteiligung bedeutet Mitgestaltung und die Berücksichtigung von Sorgen, Ängsten und Wünschen*), nicht bloßes Informieren.

In dieser Gemeinderatssitzung sorgte das Thema Hochwasserschutz zudem erneut für Empörung. Während bereits in der vergangenen Sitzung die finanziellen Mittel für den Bau einer neuen Fußballanlage am Kremserberg beschlossen wurden, wurde nun das seit Langem notwendige Hochwasserschutzprojekt für Pottenbrunn erneut verschoben - diesmal aus budgetären Gründen. Auch für das geplante Hochwasserschutzprojekt am Kremserberg wird eine Verzögerung immer wahrscheinlicher - die uns zugesagte Bauabwicklung 2026 rückt immer mehr in weite Ferne. Zur Erinnerung: Unsere Keller am Kremserberg waren letztes Jahr im September zum Teil bis zur Erdgeschossdecke voll. Die Stadt ist zudem schon seit mehreren Jahren nachweislich säumig, die Hochwasseranlagen an die Besiedelung des nördlichen Kremserbergs entsprechend anzupassen.

Diese Prioritätensetzung stößt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf Unverständnis. Anstatt vorrangig in die Sicherheit der Bevölkerung zu investieren, wird offenbar der Weg des kurzfristigen politischen Prestiges gewählt. Wir stellen uns daher die Frage:

WARUM haben in Zeiten knapper Budgetmittel Sportplätze Vorrang vor Hochwasserschutz, also dem Schutz der Bevölkerung?

Viele Bürgerinnen und Bürger fordern daher: Zuerst die Sicherheit, dann der Sport.

Die Stadtregierung ist nun gefordert, ihre Prioritäten zu überdenken und klarzustellen, dass der Schutz der Bevölkerung nicht hinter Prestigeprojekten verschwindet.

Mit freundlichen Grüßen

IG Kremserberg

*) www.florian-krumboeck.at/post/sc-st-poelten-platz-land-noe-mikl-leitner-krumboeck-adl
**) www.youtube.com/watch?v=XUS5L0lrQZ4


21.09.2022, 02:57

Liebe Unterstützende und Freunde des Naherholungsgebietes Panoramaweg!

UNSER NAHERHOLUNGSGEBIET IST DURCH DIE GEPLANTE SPORTANLAGE GEFÄHRDET! So Dr. Denk in seiner naturschutzfachlichen Stellungnahme, welche durch das Büro land.schafft© (Mitverfasser der aufgelegten Umwelt- und Planungsberichte) und somit indirekt durch die Stadt St. Pölten beauftragt, aber nicht auf deren Website veröffentlicht wurde.

Bezüglich STELLUNGNAHME: Für all jene, die sich das nicht zutrauen oder die Zeit dafür nicht finden und trotzdem (noch) mitwirken wollen, gibt es die Möglichkeit, sich an eine doch inzwischen sehr umfangreiche Sammelstellungnahme anzuhängen.

Bitte dazu einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Mitwirkung Stellungnahme FLWP2021" und Nennung aller vollständigen Namen samt Adresse an info@kremserberg.at senden. Einsendeschluss ist der 25.09.2022. Ihr(e) Name(n) werden dann im Briefkopf (Absender) und am Ende der Stellungnahme angeführt. Einsichtnahmen in den Entwurf können ebenfalls via info@kremserberg.at vereinbart werden.

Ihre
IG Kremserberg


28.08.2022, 17:01

Die für die Errichtung der Sportanlage für den SC St. Pölten am Kremserberg erforderlichen Änderungen in der Flächenwidmung sind in einem Entwurf derzeit zur allgemeinen Einsicht von 22.08.2022 bis 03.10.2022 aufgelegt.

www.st-poelten.at/gv-buergerservice/bauen-und-wohnen/stadtplanung/159-buergerservice/bauen-und-wohnen/stadtplanung/13843-laufende-verfahren

Jede(r) ist berechtigt, innerhalb der Auflagefrist zum Entwurf des Flächenwidmungsplanes schriftlich Stellung zu nehmen.

Der Planungsbericht kann unter folgendem Link abgerufen werden:

www.st-poelten.at/images/B%C3%BCrgerservice/Bauen/Stadtplanung/Flachenwidmungsplananderungen_2021/Planungsbericht_HP085_ERG.pdf

Die Kundmachung kann unter folgendem Link abgerufen werden:

www.st-poelten.at/images/B%C3%BCrgerservice/Bauen/Stadtplanung/Flachenwidmungsplananderungen_2021/Kundmachung_.pdf

Ihre IG Kremserberg


16.12.2021, 00:17

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

in unserem letzten Gespräch mit Bürgermeister Mag. Stadler hat sich sehr deutlich abgezeichnet, dass sich die Machbarkeitsstudie für den Standort der Fußballanlage am Kremserberg aussprechen wird und auch der sehr eindeutige politische Wille besteht das Projekt am Standort Kremserberg umzusetzen. Daran hat leider auch die tolle Unterstützung der fast 1.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner unserer Petition nichts geändert.

Somit haben wir versucht möglichst viele Bedenken und Wünsche, welche an uns herangetragen wurden, einzubringen. Mittlerweile sind wir in einem konstruktiven und gegenseitig wertschätzenden Kontakt mit Bürgermeister Mag. Stadler und den zuständigen Personen des Magistrats. Uns wurde heute das finale Ergebnis der Machbarkeitsstudie präsentiert und wir sind froh, dass viele dieser Bedenken und Anregungen berücksichtigt wurden. Wir konnten auch noch weitere Wünsche und Anregungen für die anstehende Detailplanung einbringen.

Eine Zusammenfassung der Machbarkeitsstudie soll in den nächsten Tagen vom Magistrat an die Anrainer versendet werden. Gerne stehen wir, die IG Kremserberg, unter der bekannten E-Mail-Adresse info@kremserberg.at für weitere Anregungen zur Verfügung und werden diese gerne einbringen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre IG Kremserberg


15.12.2021, 16:50

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

in unserem letzten Gespräch mit Bürgermeister Mag. Stadler hat sich sehr deutlich abgezeichnet, dass sich die Machbarkeitsstudie für den Standort der Fußballanlage am Kremserberg aussprechen wird und auch der sehr eindeutige politische Wille besteht das Projekt am Standort Kremserberg umzusetzen. Daran hat leider auch die tolle Unterstützung der fast 1.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner unserer Petition nichts geändert.

Somit haben wir versucht möglichst viele Bedenken und Wünsche, welche an uns herangetragen wurden, einzubringen. Mittlerweile sind wir in einem konstruktiven und gegenseitig wertschätzenden Kontakt mit Bürgermeister Mag. Stadler und den zuständigen Personen des Magistrats. Uns wurde heute das finale Ergebnis der Machbarkeitsstudie präsentiert und wir sind froh, dass viele dieser Bedenken und Anregungen berücksichtigt wurden. Wir konnten auch noch weitere Wünsche und Anregungen für die anstehende Detailplanung einbringen.

Eine Zusammenfassung der Machbarkeitsstudie soll in den nächsten Tagen vom Magistrat an die Anrainer versendet werden. Gerne stehen wir, die IG Kremserberg, unter der bekannten E-Mail-Adresse info@kremserberg.at für weitere Anregungen zur Verfügung und werden diese gerne einbringen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre IG Kremserberg


24.11.2021, 04:17

Nach einem Erstgespräch mit Bgm. Mag. Matthias Stadler sind weitere Gesprächstermine geplant. Wir verlängern ...


Neues Zeichnungsende: 31.12.2021
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 963 (755 in St. Pölten)


22.10.2021, 04:09

Lt. Bgm. Mag. Matthias Stadler ist die Fertigstellung der Machbarkeitsstudie im November geplant. Wir verlängern ...


Neues Zeichnungsende: 30.11.2021
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 953 (746 in St. Pölten)


10.10.2021, 07:35

Dokument anzeigen

Liebe UnterstützerInnen!

Unser bisher gewählter Weg, mit der Stadt in einen Dialog zu treten und unsere Bedenken in die Machbarkeitsstudie vorab einzubringen, wird von der Stadtführung nicht goutiert bzw. werden wir trotz der vielen Unterschriften nicht ernst genommen.

Die "Krone" berichtete am 07.10.2021 von zwei Fußballplätzen, einer Tribüne mit 200 Plätzen, drei Kabinen und einer Ende April von der Stadt in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie, deren Ergebnis für die „Krone“ inzwischen schon feststehen dürfte: „GRÜNES LICHT“.

BürgerInnen hinhalten -- im Hintergrund weitermachen -- Termine erstrecken bzw. Vereinbarungen nicht einhalten -- kurzfristig mit mehr oder weniger beschlossenen Inhalten über Medien rausgehen.

Liebe MitstreiterInnen, das ist aus unserer Sicht – verzeiht uns bitte den Ausdruck – BürgerInnen-Verarschung pur! Wie wir damit umgehen, wollen wir gemeinsam definieren.

ES BRODELT! WIR BRAUCHEN EUCH JETZT!

Wir treffen uns am Montag, den 11.10.2021 um 17:00 Uhr beim Aussichtsturm Panoramaweg.

Bitte kommt zahlreich – nehmt jeden und jede UnterstützerIn (groß und klein) mit. Und wenn möglich, kommt pünktlich in grünen T-Shirts oder Jacken (ist aber kein Muss).

Wenn wir jetzt nicht handeln, ist unser Naherholungsgebiet Panoramaweg am Kremserberg für uns und unsere Kinder in der jetzigen Form für immer verloren!

Anbei übermitteln wir eine chronologische Sachverhaltsdarstellung samt Beilagen - damit kann sich jede/jeder von euch selbst ein Bild von der Situation und dem Umgang mit uns BürgerInnen machen.

Danke!
Ihre IG Kremserberg


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