Liebe (zukünftige) UnterstützerInnen,

unser Initiative wächst dank Ihnen immer mehr und wir sind weiterhin aktiv, auch wenn es nach außen hin manchmal ruhig wirkt. Das Thema „Parkplatznot“ belastet uns seit 2012 und wir haben nicht vor aufzuhören, bis endlich die Blockade der ÖVP Hietzing aufhört und eine Lösung gefunden wird. Mittlerweile haben wir mehr als 1.200 (Stand Dez. 2018) UnterstützerInnen und zusätzlich unterzeichneten 38 GeschäftsinhaberInnen (mit Firmenstempel) einen offenen Brief an die Bezirksvorsteherin für die Parkraumbewirtschaftung. Auch zahlreiche Medien berichteten über uns. Darum gibt es ein DANKE von uns und, dass noch viele weitere Unterschriften folgen werden!

Wir fordern:

*) Die Einführung der Parkraumbewirtschaftung (= Parkpickerl) in den überparkten Gebieten von Hacking, Ober St. Veit, Unter St. Veit, Lainz, Speising und Alt-Hietzing mit optimaler Zoneneinteillung, um den Verdrängungseffekt zu vermeiden.

*) Zusätzlich sollen Anrainerparkplätze rund um Schönbrunn errichtet werden inklusive Option auf Ausdehnung in anderen Teilen.

*) Ein Sondermodell nach dem Vorbild Stadthalle beim ORF-Zentrum oder in der Nähe von anderen ähnlichen Institutionen (beispielsweise Krankenhäuser) als mögliche Alternative zu den Anrainerparkplätzen. (Natürlich gingen ebenfalls Anrainerparkplätze.)

Der aktuelle Zustand:

*) Die ÖVP Hietzing verweigert jeglichen Lösungsvorschlag und lehnt u. a. 30% statt 20% Anrainerparkplätze mit Parkpickerl ab. Auch eine Sonderkurzparkzone bei Schönbrunn ist nicht in ihrem Interesse. (Laut Stadt Wien können beide Varianten jederzeit eingeführt werden.) Außerdem möchte die ÖVP bis zur Wahl 2020 abwarten und das Thema bis dahin ignorieren. Die Folge davon ist Stillstand.

*) Die Stadtregierung ist nicht verantwortlich für die Parkplatznot. Die Verkehrskompetenz obliegt dem Bezirk.

*) Für eine Änderung des aktuellen Modells der Parkraumbewirtschaftung bedarf es einer Zustimmung der SPÖ Wien, die nicht gegeben ist.

*) Hietzing steht als kostenloser Parkplatz für die restlichen Bundesländer, insbesondere Niederösterreich, Osteuropa und den übrigen Wiener Gemeindebezirken zur Verfügung.

*) Ja, es gab vor fast zwei Jahren ein rechtlich nicht bindendes Bürgervotum. Jedoch wird der Zustand von Jahr zu Jahr schlimmer.

*) Ab 2019 werden 19 von 23 Bezirke das Parkpickerl größtenteils flächendeckend eingeführt haben.

*) Hietzing ist durch die gute Öffi-Anbindung und Westeinfahrt sehr beliebt bei Pendlern.

*) Die Luftqualität verschlechtert zusehends, wodurch die Grenzwerte der Messstation am Hietzinger Kai regelmäßige überschritten werden.

*) In den stark betroffenen Gebieten suchen die BewohnerInnen mind. 30 Min. einen Parkplatz.

*) In jedem Außenbezirk ist nach der Einführung eine Entlastung sicht- und spürbar gewesen.

Weitere Informationen und Beantwortung von Fragen finden Sie auf:

parkpickerl.info

Wir freuen uns über jede Unterstützung.

Die Initiatoren Irene Ganser Ulreich, Alexandra Steiner und Viktor Rösner

Begründung

Hietzing ist dank der guten Verkehrsanbindung der größte Gratisparkplatz Wiens für Touristen, Pendler und "Pickerlverweigerer" aus anderen Bezirken. Dementsprechend werden täglich tausende Fahrzeuge für Tage, Wochen und Monate in vielen Bezirksteilen abgestellt. Dieser Dauerzustand ist einfach untragbar.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Viktor Rösner aus Wien
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Neuigkeiten

Pro

Als Döblinger kann ich die unerträgliche Parkraumsituation in manchen Grätzln von Hietzing zu 100% nachvollziehen. Auch bei uns in Döbling wurde die Situation Monat für Monat schlimmer und letztendlich hatten sogar 6 Mandatare der ÖVP ein Einsehen und stimmten für die Einführung des Parkpickerls. Ich wünsche den geplagten HietzingerInnen, dass diese Petition tatsächlich etwas bewirkt!

Contra

Die Einführung des PP nur in Teilen des 13. Bezirkes führt unweigerlich dazu, dass dann andere Bezirksteile betroffen sein werden. Dieser Effekt konnte in den vergangenen Jahren zur Genüge in den Bezirken 14 bis 19 beobachtet werden. Daher denke ich, dass die Einführung des PP im gesamten 13. Bezirk die beste Lösung wäre.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 5 Tagen

    Supporting the fellow citizens because we who live in the 8th distict have the same challenges. Now in the course of construction works, not only that abnormally many parking places are closed for an indefinite period of time, but the city has decided to cut down on the existing places by prolonging the side walks which were already bigger then the minimum norm! This is getting frustrating. What does the authority have against paying citizens??

  • vor 7 Tagen

    weil rund um unser Wohnhaus starke Probleme bestehen, einen Parkplatz zu finden

  • vor 8 Tagen

    Mehr Parkmöglichkeiten für Anwohner

  • am 08.12.2018

    Ich wohne Unter St. Veit und Parkplatz suche ich täglich mind. 30 Min in schlimsten Fall muss ich in den 14. parken und sowieso Parkschein bezahlen...

  • am 07.12.2018

    Ich wohne an der U4 Station Unter St Veit! Die Parkplatzsitution ist untragbar!

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