Gleich nach der Abzweigung von der Henndorfer Landesstraße in den Ort, Richtung Altentann, sollen schöne Wiesen einem riesigen Gewerbegebiet (35.000 m2) weichen. Das Grünland muss zu diesem Zweck umgewidmet werden. Ein 28 m hoher Riesensilo eines Betonwerks ist bereits fix geplant und wird weithin sichtbar das Landschaftsbild bei der Südosteinfahrt Henndorf prägen. Ein wertvoller Landschaftsteil in Henndorf wird unwiderruflich verloren gehen. Wir möchten mit der Petition erreichen, dass es zu einem Umdenken in der Gemeinde kommt und so eine Zerstörung des Landschaftsbildes vermieden wird. Die Gemeindevertreter in Henndorf sollen sich gegen das geplante neue Gewerbegebiet aussprechen! Herr Bürgermeister! Bitte helfen Sie mit, das Orts- und Landschaftsbild Henndorfs zu erhalten.

Begründung

Es ist schlichtweg eine Katastrophe, die sich da anbahnt. Man will es offensichtlich ohne weiteres in Kauf nehmen, dass die Umgebung von Henndorf mit Industriehallen, Zufahrtsstraßen und Betriebsgebäuden ähnlich zugepflastert wird wie man es von unschönen Beispielen in Gemeinden des Flachgau schon kennt. Es wäre ein Trauerspiel, wenn unsere Gemeinde so verantwortungslos mit dem Wertvollsten umginge, das wir haben: mit unserer Natur und unserer noch einigermaßen intakten Umwelt.

Dabei gibt es überhaupt keine Notwendigkeit für ein neues zusätzliches Gewerbegebiet. Die Gemeinde Henndorf ist (Gottseidank) eine finanziell gesunde Gemeinde, die auf Einnahmen von zusätzlichen Gewerbebetrieben nicht angewiesen ist. Wäre es anders und hätte Henndorf existenzielle Probleme, so könnte man sich einen Landschafts- und Flächenverbrauch vielleicht noch einreden lassen, um die Gemeinde wieder flott zu kriegen. Aber so!?

Es gibt in Henndorf und in der näheren Umgebung viele Hektar brach liegende Gewerbeflächen. Diese gilt es zuerst zu prüfen und heranzuziehen bevor unwiederbringlich Grünland geopfert wird.

Das steht übrigens im § 2 des Salzburger Raumordnungsgesetzes:

Die natürlichen Lebensgrundlagen sind zu schützen und pfleglich zu nutzen, um sie für die Zukunft in ausreichender Güte und Menge zu erhalten. Insbesondere ist anzustreben: …der Schutz und die Pflege erhaltenswerter Naturgegebenheiten sowie des Landschaftsbildes sowie • die haushälterische und nachhaltige Nutzung von Grund und Boden, insbesondere der sparsame Umgang mit Bauland; • der Vorrang für die Siedlungsentwicklung nach innen; • die Vermeidung von Zersiedelung; • die verstärkte Berücksichtigung der Umweltbelange bei der Abwägung ökologischer und ökonomischer Ansprüche an den Raum, Unterstützung des Natur- und Landschaftsschutzes...

Täglich werden in Österreich 20 Hektar Land (das entspricht einer Fläche von etwa 30 Fußballplätzen) mit Bauten, Straßen usw. versiegelt….

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Über 1.000 Unterzeichner der Petition haben gezeigt, wie sehr Ihnen Henndorf und sein Landschaftsbild am Herzen liegt. Um ehrlich zu sein, niemand hat mit so viel Zuspruch für diese Petition gerechnet. Nochmals DANKE für Ihre Unterschrift.
    Die Petition an den Bürgermeister hat in Henndorf viel Aufmerksamkeit erweckt und das Projekt Betonwerk erst publik gemacht, da die Gemeinde darüber ja überhaupt nie informiert hatte.

    Bei der gestrigen Sitzung der Gemeindevertretung wurde aber leider gegen die Erhaltung des Grünlands und für die Landschaftszerstörung durch ein Mega-Betonwerk gestimmt. Verantwortlich für diese fatale Entscheidung: Der Bürgermeister mit seiner ÖVP-Riege sowie die SPÖ.

    Als Initiator dieser Petition werde ich weiter gegen das Betonwerk mobil machen. Es ist ja noch lange nicht gebaut und es sind noch etliche behördliche Verfahren (Baugenehmigung, gewerberechtliche Verfahren oder hydrogeologische Untersuchungen...usw.) in der Zukunft abzuwickeln. Diese Verfahren werden wir sehr genau beobachten und vor allem darauf achten, dass etwa die Thematik Trinkwasserbrunnen Hopfgarten ordentlich abgehandelt wird.

    Wenn Sie interessiert sind, weiter Informationen über die kommenden Entwicklungen zu erhalten, so bitte ich Sie um eine Email an piller.sbg@gmail.com, damit ich Sie in den Verteiler aufnehmen kann. Aus Datenschutzgründen stehen mir Ihre Emailadressen aus der Petition nicht zur Verfügung, daher müssen Sie mir Ihre Adressen direkt bekanntgeben, wenn Sie das wollen.

    Nochmals ein herzliches Dankeschön!

    Ihr
    Dr. Christian Piller
    20. August 2016

  • Kommen Sie zu dieser Sitzung am 19.8. und unterstützen Sie durch Ihre Anwesenheit die Sache des Landschaftsschutzes. Am Anfang der Sitzung in der Fragestunde haben Sie auch Gelegenheit zu diesem Thema Fragen zu stellen! Nützen Sie diese Gelegenheit.

    Was droht Henndorf bei einer Umwidmung?

    • Unwiederbringlich wird ein wertvoller Teil des Henndorfer Grünlandes geopfert und das Landschaftsbild zerstört. Dies ist unverantwortlich gegenüber Henndorf und seinen Bürgern sowie den künftigen Generationen!

    • Lärm, Staub und die Kulisse eines 28m hohen 1.000 Tonnen Silos werden den Ortsteil Henndorfs an der Südost Einfahrt bei der Landesstraße nach Thalgau prägen.

    • Eine Verkehrslawine mit an die 300 Schwerlastwagen wird in diesem Ortsteil Staub und Abgase erzeugen.

    • Unser Trinkwasser (der Tagesbedarf des geplanten Betonwerks an Wasser beträgt den Verbrauch eines Haushaltes während eines ganzen Jahres!) wird durch das Betonwerk gefährdet. Ganz abgesehen davon, dass das geplante Gewerbegebiet gefährlich nahe an die Wasserschutzzone grenzt.

    Die GRÜNEN Henndorf haben für diese Sitzung einen Antrag auf Abhaltung einer Bürgerabstimmung gestellt. Die Henndorferinnen und Henndorfer sollen selbst entscheiden können, ob Sie Grünland in Bauland umwidmen wollen!

    Kommen Sie zahlreich zu dieser Sitzung ins Gemeindeamt!
    Freitag, 19. August 17:00 Uhr im Sitzungssaal.

    Ihr Dr. Christian Piller

  • Nachdem die Abstimmung zuerst von Juni auf Juli verschoben wurde, gab es neuerlich eine Verschiebung. Man musste seitens der Gemeinde noch ein zusätzliches hydrologisches Gutachten einholen. Dies zeigt, wie sensibel das Gebiet rund um die Umwidmungsfläche aus Sicht des Trinkwasserschutzes ist und wir werden uns daher das neue Gutachten, sobald es offiziell vorliegt sehr gut anschauen müssen. Unserer Meinung nach kann man hier nicht vorsichtig genug sein.
    Sobald der neue Gemeindevertretungssitzungstermin verlässlich bekanntgegeben ist, werden wir Sie informieren und in geeigneter Form die Übergabe der Unterschriften der Petition an den Bürgermeister durchführen.
    Herzlichen Dank für die tolle Unterstützung bisher!!!

    Ihr
    Dr. Christian Piller

Pro

Als wär's ein Stück von mir" hat Carl Zuckmayer in seiner Autobiographie geschrieben. Nicht jede Gemeinde hat ein Kapital bestehend aus wunderschöner Landschaft einem herrlichen See und noch keinen allzugrossen Bausünden vorzuweisen. Herr Bürgermeister, bedenken Sie, dass sie gewählt wurden um uns Bürger zu vertreten!

Contra

20.8.2010 Das REK Räumliche Entwicklungskonzept mit dem Gewerbegebiet Hopfgarten (Henndorfer Landesstraße) als Betriebsansiedlungsfläche wird mit den Stimmen der Grünen Henndorfs einstimmig beschlossen. Jetzt wollen sie davon nichts mehr wissen!!!