migration

Ausbildung statt Abschiebung

Petition is directed to
Österreichische Bundesregierung
75.846 Supporters
76% achieved 100.000 for collection target
  1. Launched November 2017
  2. Collection yet 4 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. decision
I agree that my data will be stored. The petitioner can view my name and location and forward it to the petition recipient. I can revoke this consent at any time.

Seit dem Start unserer Initiative gegen die Abschiebung von Lehrlingen ist es zu einer sensationellen Unterstützung unserer Forderungen durch über 75.000 UnterzeichnerInnen dieser Petition, über 1.659 Unternehmen, 114 Gemeinden mit 2,8 Millionen EinwohnerInnen und immer mehr Prominenten gekommen.

Mit Ihrer Unterstützung ist es gelungen, die Bundesregierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz unter Druck zu setzen, dennoch wurde der Zugang zur Lehre für Asylwerbende in Mangelberufen gänzlich gestrichen und damit die letzte verbliebene Integrationsmöglichkeit für Asylwerbende zerstört. Damit werden all jene ignoriert, die www.ausbildung-statt-abschiebung.at unterstützt haben.

Seit 3. Juni 2019 hat Österreich eine neue Übergangsregierung, die voraussichtlich rund sechs Monate (abhängig von der Dauer der Koalitionsverhandlungen nach der Neuwahl im September 2019) in Verantwortung sein wird. Diese Chance müssen wir nützen. Daher stellte ich am 6. Juni ein Angebot einer Zusammenarbeit für Lösungen der Vernunft und startete eine Initiative für Gespräche mit Mitgliedern dieser neuen Bundesregierung, um der Politik von Türkis-Blau im Integrationsbereich die ärgsten Giftzähne zu ziehen. Ich hoffe in Gesprächen mit den neuen zuständigen Regierungsmitgliedern im Integrationsbereich dort Korrekturen zu erreichen, wo dafür keine Gesetzesreformen erforderlich sind und durch kurzfristige Erlässe Verbesserungen für alle Betroffenen im direkten Entscheidungsbereich der neuen Minister/innen möglich werden.

In Gesprächen mit den neu zuständigen Mitgliedern der aktuellen Bundesregierung möchte ich u.a. versuchen, Weichenstellungen für kürzere Asylverfahren, ein breites Angebot an Deutsch-Ausbildung und Qualifizierung für Geflüchtete, eine Wiederöffnung des Zugangs von Asylwerber/innen zur Lehre, Maßnahmen gegen die Abschiebung während der Ausbildung und eine Verbesserung der Arbeitsmigration durch eine Reform der Rot-Weiß-Rot-Card zu erreichen. Ein Neuanfang für eine Politik der Integration und des Zusammenhalts muss jetzt möglich sein. Wir müssen diese Chance nutzen und eine Lösung finden, denn für viele Betroffene ist es ein Wettlauf mit der Zeit.

Unterstützt uns bitte weiterhin dabei und teilt die Petition mit Interessierten.

Rudi Anschober Integrationslandesrat von Oberösterreich

Reason

Die Abschiebung von Asylwerbenden in Lehre schadet nicht nur den Unternehmerinnen und Unternehmern, sie verhindert auch eine der erfolgreichsten Integrationsmöglichkeiten. Eine der größten Chancen für die Integration ist die Eingliederung von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt. Eine Chance für die Betroffenen selbst, aber auch für die Unternehmen und unsere Gesellschaft. Schließlich bringt eine Lehrstelle Fachausbildung, Sprachkompetenz, Freundschaften und Einbindung in die österreichische Gesellschaft.

Die Lehre in Mangelberufen ist eine der wenigen Beschäftigungsmöglichkeiten für Asylwerbende. Denn gerade im Bereich der Mangelberufe suchen Betriebe händeringend nach Arbeitskräften – der Fachkräftemangel schreitet in enormen Tempo voran. Die Lehre für Asylwerbende ist hier eine Chance, dem Fachkräftemangel etwas entgegenwirken.

Diese Petition wurde in folgende Sprachen übersetzt

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News

  • Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer von „Ausbildung statt Abschiebung“!

    Wir arbeiten weiter intensiv an der Durchsetzung unserer Ziele: keine Abschiebung und Wiederöffnung des Zugangs zur Lehre in Mangelberufen für AsylwerberInnen.
    Nach der Absage durch den damaligen Bundeskanzler Kurz öffnen sich nun wieder Perspektive. Setzt sich Herz und Hirn doch noch durch?
    Aktuell lehnt die Übergangsregierung Gesetzesreformen grundsätzlich ab, wir führen aber dennoch Gespräch mit den entscheidenden Regierungsmitgliedern mit dem Ziel, doch noch positive Weichenstellungen zu erreichen.

    Bewegung kommt nun in den Zugang zur Lehrstelle durch Urteile des Bundesverwaltungsgerichtes. Und das ist der Hintergrund und so können Unternehmen aktiv werden:
    Eine... weiter

  • Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer!

    Bundeskanzler Kurz lehnt unsere Forderung nach einer politischen Lösung der Vernunft statt der beginnenden Abschiebung von Lehrlingen leider ab. Obwohl bereits 75.000 Private, 123 Gemeinden, 1.593 Unternehmen und viele Prominente aus allen politischen Bereichen unsere einfach umsetzbaren Forderungen unterstützen.

    Daher gibt es jetzt nur 2 Möglichkeiten:

    • resignieren und aufgeben? Kommt nicht in Frage!
    • Druck weiter verstärken: Ja! Das ist unsere einzige Möglichkeit!

    Wir verstärken daher unsere rechtlichen Möglichkeiten und wollen sichtbar machen, was Abschiebungen für die betroffenen Unternehmen und für die Lehrlinge bedeuten, wie es ihnen nach einer Abschiebung geht.
    Und wir wollen aber vor allem... weiter

pro

Also wenn sich ein Unternehmer findet, der sein eigenes Geld riskiert, weil er es in die Ausbildung des jungen Menschen steckt, dann wird es sich ja wohl um einen arbeitswilligen Kandidaten handeln! Und dass es Mangelberufe gibt, ist ja wohl unbestreitbar. Das ist doch eine Lösung, die niemand schadet (weil ja niemand ein Job weggenommen wird), aber zumindest zwei Partnern (Arbeitgeber und Lehrling) hilft! Und nein, die Wirtschaft will niemand ausbeuten, sie will nur ihre Kunden bedienen können, dafür braucht es Mitarbeiter!

contra

Mein Contra hierzu ist nicht, ob die Abschiebung von Menschen in Ausbildung sinnvoll ist, sondern es geht mir um wie diese Petition formuliert ist. 1.) Es werden in Österreich keine Asylwerber abgeschoben. Abgeschoben werden nur Menschen, deren Asylverfahren negativ beschieden bzw. zurückgewiesen worden ist. 2.) Niemand wird deshalb, wie in der Petition zumindest insinuiert, vom Arbeitsplatz weg ohne Vorwarnung abgeschoben. Dies wird nur dann geschehen, wenn der Aufforderung auf freiwillige Ausreise nicht selbstständig nachgekommen wird. Die Wahrheit nicht traurig genug, oder wie genau?

Why people sign

  • 5 h. ago

    Weil die Ausländer auch Menschen sind und lassen bitte dass wir auch wie andere in Österreich leben können.

  • 7 h. ago

    Weil ich selber ein Lehrling bin, und Arbeite ich in Hotel Schlosssgau, und sie möchten mich abschieben. Ich will nicht zurück nach Hause fliegen. Ich möchte hier bleiben, und wie normal Österreicher steuer zahlen.

  • Simon Jedinger Gaspoltshofen

    18 h. ago

    Weil ich einen Freund habe den dies betrifft und der sich vorbildlich eingegliedert hat und viel fleißiger ist als die meisten Österreicher.

  • 18 h. ago

    Als Österreicherin finde ich es wichtig, dass Vernunft gewinnt und nicht die Hetze. Gäbe es genug österreichische Jugendliche, die sich für Mangelberufe interessieren, würde man ja diese Initiative nicht brauchen. Die gibt es aber eben nicht und so ist diese Variante, Flüchtlinge dafür zu nehmen, doch eine gute Idee. Diese können sich dann besser integrieren und haben eine Aufgabe, die ihnen in vielerlei Hinsicht gut tut. Danke für diese Initiative, finde dies so wichtig.

  • Gerda Oelz Dornbirn

    1 day ago

    Weil ich es unmenschlich und wirtschaftlich unsinnig finde Menschen, die sich um Integration bemühen und gebraucht werden, abzuschieben.

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