Seit dem Start unserer Initiative gegen die Abschiebung von Lehrlingen ist es zu einer sensationellen Unterstützung unserer Forderungen durch über 67.500 UnterzeichnerInnen dieser Petition, über 1200 Unternehmen, 114 Gemeinden mit 2,8 Millionen EinwohnerInnen und immer mehr Prominenten gekommen.

Mit Ihrer Unterstützung ist es gelungen, die Bundesregierung derart unter Druck zu setzen, dass diese Ende August 2018 angekündigt hat, es werde zu keinen Abschiebungen während der Lehre kommen. Dieses Versprechen wurde von der Bundesregierung gebrochen und diese hat mitteilen lassen, dass es keine Möglichkeiten gibt, Abschiebungen während der Lehrzeit zu verhindern. Das ist politisch und rechtlich die Unwahrheit. Unterstützen Sie diese Petition, damit der Druck auf die Verantwortlichen weiter steigt!

Nun wurde Zugang zur Lehre für Asylwerbende in Mangelberufen gänzlich gestrichen und damit die letzte verbliebene Integrationsmöglichkeit für Asylwerbende zerstört werden. Damit werden all jene ignoriert, die www.ausbildung-statt-abschiebung.at unterstützt haben.

Bisher gibt es von Seiten der Bundesregierung keine Bereitschaft zu einem Gespräch. Daher bitte ich Sie, auch den folgenden Offenen Brief in Ihrem Namen an den Bundeskanzler Sebastian Kurz zu schicken. Ganz einfach geht dies unter diesem Link bit.ly/2MKiuFP

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler!

Bereits 67.500 Personen, über 1.200 Unternehmen, 114 Gemeinden mit 2,8 Mio. Einwohner/innen und immer mehr Prominente fordern eine Lösung der Vernunft für die von Abschiebung bedrohten Asylwerber/innen in Lehre und für einen Zugang dieser Gruppe zur Lehre. Denn die Lehre für Asylwerber/innen ist eine hervorragende Integrationsmöglichkeit und kann den dramatisch wachsenden Lehrlingsmangel deutlich verringern. Denn hunderte Betriebe suchen händeringend Lehrlinge. Eine ganze Reihe Lösungsmöglichkeiten liegen vor und können in Österreich rasch und einfach umgesetzt werden. Doch bisher wurde von Ihnen und Innenminister Kickl das Gespräch verweigert.

Ich appelliere daher an Sie und Innenminister Kickl, die Initiatoren der Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“ in Vertretung der vielen Unterstützer/innen zu einem Gespräch einzuladen, um gemeinsam eine Lösung der Menschlichkeit, der Integration und der wirtschaftlichen Vernunft zu ermöglichen.

Rudi Anschober Integrationslandesrat von Oberösterreich

Begründung

Die Abschiebung von Asylwerbenden in Lehre schadet nicht nur den Unternehmerinnen und Unternehmern, sie verhindert auch eine der erfolgreichsten Integrationsmöglichkeiten. Eine der größten Chancen für die Integration ist die Eingliederung von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt. Eine Chance für die Betroffenen selbst, aber auch für die Unternehmen und unsere Gesellschaft. Schließlich bringt eine Lehrstelle Fachausbildung, Sprachkompetenz, Freundschaften und Einbindung in die österreichische Gesellschaft.

Die Lehre in Mangelberufen ist eine der wenigen Beschäftigungsmöglichkeiten für Asylwerbende. Denn gerade im Bereich der Mangelberufe suchen Betriebe händeringend nach Arbeitskräften – der Fachkräftemangel schreitet in enormen Tempo voran. Die Lehre für Asylwerbende ist hier eine Chance, dem Fachkräftemangel etwas entgegenwirken.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Oö. Integrationslandesrat Rudi Anschober aus Linz
Frage an den Initiator

Diese Petition wurde bereits in folgende Sprachen übersetzt

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Neuigkeiten

Pro

Also wenn sich ein Unternehmer findet, der sein eigenes Geld riskiert, weil er es in die Ausbildung des jungen Menschen steckt, dann wird es sich ja wohl um einen arbeitswilligen Kandidaten handeln! Und dass es Mangelberufe gibt, ist ja wohl unbestreitbar. Das ist doch eine Lösung, die niemand schadet (weil ja niemand ein Job weggenommen wird), aber zumindest zwei Partnern (Arbeitgeber und Lehrling) hilft! Und nein, die Wirtschaft will niemand ausbeuten, sie will nur ihre Kunden bedienen können, dafür braucht es Mitarbeiter!

Contra

Ich bin dafür, dass Gesetze eingehalten werden. Unparteiisch. Für alle gleich. Das einzige, was ich schlecht finde ist, dass die Verfahren so lange dauern, dass Antragsteller sich hier ein neues Leben aufbauen MÜSSEN. Dauerten Asylverfahren maximal 6 Monate statt 6 Jahre, dann bräuchten wir diese Debatte nicht führen. Aber diverse NGOs und Aktivisten tun alles dafür, dass die Verfahren ewig dauern. Warum?

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 16 Std.

    Förderung von Inklusion und Erweiterung am Ende ist es Österreich, dass davon profitiert, traurig dass das nicht gesehen wird

  • vor 18 Std.

    Weil diese Menschen wenn sie sich ausbilden lassen und sich integrieren ein Recht haben sollten hier zu bleiben !

  • vor 1 Tag

    Menschlichkeit und Chancen

  • vor 1 Tag

    Meine sehr große Betroffenheit richtet sich einerseits an die Situation der Flüchtilinge, die alles verloren haben und Schut bei uns suchen, andererseits was unsere Kinder die wir mit guten sozialen Werten auszustatten versuchen auch in Zukunft mit dieser Problematik umgehen. Die Politik setzt Zeichen oder Wunden je nach Verantwortungslage und Gesinnung. Meine Betroffenheit richtet sich aber auch an der Sorge aus, wie wir als Gesellschaft aus dieser Krise hervorgehen. Wenn das so weiter geht ist der Friede und das Verständnis, Vertrauen auch in den Flüchtilingsländer für Jahrzehnte wenn nicht für immer zerstört. Sogenannte Christen urteilen üner den Islam und benehmen sich wir die Urteilsmacht über Leben, Leben, Leben...

  • Wolfgang Urabl Klagenfurt

    vor 1 Tag

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