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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Bei Asyl mag es nicht um Integration gehen, im Asylverfahren aber sehr wohl. Die Behörden sind im Zuge des Verfahrens dazu verpflichtet, als letzten Schritt abzuwägen, ob das persönliche Interesse des Antragstellers im Land zu verbleiben oder das Interesse des Staates am Vollzug des Asylwesens überwiegt. Im Fall von Lehrlingen, die bereits in Österreich arbeiten und hier eine Ausbildung machen um später als Fachkräfte Steuern zu zahlen, kann diese Entscheidung doch nur zu Gunsten eines Verbleibs in Österreich erfolgen! Österreich hat kein Interesse daran, dass diese Menschen das Land verlassen
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Wenn man den Asylwerbern die Chance gibt, eine Ausbildung zu absolvieren, muss man ihnen im Interesse der ausbildenden Unternehmen und der Asylwerber die Ausbildung zu Ende machen lassen, weil ohne Abschluss die Ausbildung nichts wert ist. Auch wenn die Gefahr besteht, dass sie nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung allenfalls Österreich wieder verlassen, so können die Asylwerdber ihr erworbenes Wissen in ihrer Heimat sinnvoll anwenden, wo dieses Wissen zum Wiederaufbau dringend benötigt wird.
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    Nachbarschaftshilfe
Österreich wird im Rahmen der EU einen Beitrag zur Entwicklung der Nachbarschaft der EU leisten. Es braucht qualifizierte Menschen zur Entwicklung dieser Länder, um die Fluchtursachen zu beseitigen, solche die wissen, wie wir es machen und mit denen wir in Zukunft auf Augenhöhe zusammenarbeiten können.
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    WIN-WIN oder LOSE-LOSE
Ich persönlich finde, dass es eine WIN-WIN Situation darstellt, wenn Flüchtlinge, die sich in Mangelberufen engagieren, bleiben dürfen. Sie belasten den Staat nicht während er Ausbildungszeit und haben nachher einen sicheren Arbeitsplatz. Die Alternative ist wohl LOSE-LOSE. Korrekt ist, dass Ausbildung keinen Asylgrund darstellt, aber wo ein Wille ist, ist 100% auch ein Weg!
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Menschen die Unvorstellbares auf sich genommen haben, um vor Verfolgung aus ihrem Land nach Europa gekommen sind, darf man nach der guten Integration nicht noch einmal traumatisierten! Sie haben in ihrem Land nichts mehr und würden in eine lebensbedrohliche Situation geraten. Hier haben sie alles daran gesetzt, ihren Beitrag zu leisten! Es werden ja nur Lehrlinge aufgenommen, die gut deutsch sprechen. Das würde ja immer seitens der Regierung gefordert! Die Flüchtlinge müssen sich integrieren und deutsch lernen! Das haben sie getan und werden nun dafür bestraft??? War alles Lüge?
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Meine Erfahrung als ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreuer ist, dass viele unserer Asylbewerber sehr arbeitswillig sind und inzwischen schon mehr als zwei Jahre darauf warten, endlich regulär in Österreich arbeiten zu können.
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    Chancen, Potential, Ethik
Wir brauchen grundsätzlich einen ausgleichenden Zugang zur Migration, der sich neben ethischen Grundsätzen auch an Chancen und Potentialen orientiert statt nur von Angst und Missgunst getrieben zu sein!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

ch bin für ein humaneres Asylsystem. Menschen die die Chance nützen, sich mit Ehrgeiz ein neues Leben aufzubauen dürfen nicht abgeschoben werden. Ergänzung: Andere sollen ruhig abgeschoben werden ! Ich habe den Mut, das öffentlich zu sagen ! Man muß differenzieren und nicht alle über einen Kamm scheren. Ich unterstütze Ihre Petition voll und ganz . Meine Ergänzung entspricht doch Ihrer Grundauffassung ?Daher sollte diese man diese Ergänzung aber dazufügen !
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    Lüge von der Facharbeiterkrise
Es gibt in Österreich keine Facharbeiterkrise. Das ist eine Lüge. Die Wirtschaft will BILLIGE, AUSBEUTBARE Arbeitskräfte. Dafür eigenen sich Migranten ideal. Die ganzen Folgekosten trägt die Gesellschaft. Letztendlich wird die Gesellschaft dadurch zerstört. Massenimmigration ist das schlechteste Geschäft, das eine Gesellschaft machen kann. Ein Geschäftsmodell, für das es keine einheimischen Mitarbeiter gibt ist kein Geschäftsmodell. Rudi Anschober ist anscheinend erst zufrieden, wenn Europa in Chaos und Gewalt versinkt.
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    Kein Bedarf - Keine
Es gibt in Ö nach wie vor ca 400.000 Arbeitslose, der Bedarf an Fachkräften beschränkt sich auf ganz wenige Berufsfelder, in denen die "Flüchtlinge" und Flüchtlinge in aller Regel keinerlei Vorkenntnisse besitzen. Zudem ist der Fluchtgrund "Syrienkrieg" weggefallen und fast alle sind über sichere Drittstaaten nach Österreich gekommen. Vorrang muss daher die Rückführung der Gäste sein, damit sie nun in Ihren Heimatländern an dem Wiederaufbau der zerstörten Infrastrukturen mitwirken können. Sehr gerne unterstütze ich mit meinem Steuergeld für die Heimkehrer eine "Starterprämie".
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Solche Forderungen würden das gesamte Asylrecht aushebeln. In Zukunft würden NGOs einfach Betriebe in "Mangelberufs-Bereich" gründen und Massenweise Auszubildende (nämlich solche die keine Chance auf einen Po. Asylbescheid haben) einstellen. Diese "Open-Boarder"-Zwangsmaßnahme würde den Rechtsstaat ad absurdum führen. Abschiebungen wären dann nicht mehr möglich und neue Massenmigrationswellen die Folge. Da sieht man, was die Grünen und Hr. Anschober wirklich wollen.
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    Asyl ist kein Werkzeug für Immigration!
"Asyl" ist eine eng definierte Form der Aufnahme von Menschen; Es ist zu gewähren oder zu verweigern, unabhängig von ihrer Integration oder Qualifikation und davon, ob sie tolle Menschen sind. Beim Asyl geht es einzig um Verfolgung im Heimatland. Ich bin für Immigration nach Österreich, gerade natürlich auch von Fachkräften, aber nicht über den Weg des Asyls!
Quelle: Genfer Flücht­lings­kon­ven­tion
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    Interessiert nicht...
Hr. Anschober sollte sich mal diese Petition genauer ansehen. Vor allem die Anzahl der Unterschriften. 14.800 bis 19.12.2017. Da wird sich das Quorum knapp ausgehen. Für einen "Demokratischen Aufschrei" reichts nicht wirklich. Also "thumbs down" für diese entbehrliche Aktion.
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    Ausbildung statt Abschiebung
geht das schon wieder los mit diesen Grünen , wir haben genug einheimische Fachkräfte die arbeitslos sind. Das sind doch alles linke Aktionen von diesen Grünen! Können die keine Ruhe geben? Umsonst sind die nicht aus dem Parlament geflogen, ich hoffe ihr fliegt auch aus den Landtagen.
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