03/13/2026, 15:10
🐾 Medienbericht über unsere Petition
Das Thema Streunerkatzen erreicht immer mehr Menschen – jetzt auch im Bezirk Melk.
Die Regionalzeitung NÖN hat über unsere Petition berichtet und damit das Problem des Katzenleids sowie unsere Forderung nach einer verpflichtenden Teilnahme aller niederösterreichischen Gemeinden am Katzenkastrationsprojekt aufgegriffen.
Da der Artikel hinter einer Bezahlschranke liegt, darf ich ihn hier leider nicht vollständig veröffentlichen. Deshalb hier der Inhalt in zusammengefasster Form:
In Niederösterreich leben viele Streunerkatzen unter schwierigen Bedingungen – oft verwildert, krank, hungrig oder verletzt. Ein großes Problem ist ihre unkontrollierte Vermehrung. Rein rechnerisch kann ein einziges Katzenpaar innerhalb von fünf Jahren zu mehr als 13.000 Nachkommen führen, wenn nicht rechtzeitig kastriert wird.
Das Land Niederösterreich versucht mit der Kampagne „Kastriere 1, rette 100“ auf dieses Problem aufmerksam zu machen und Kastrationen zu fördern.
Die Initiatorin der Petition, Gabriele Drechsler, kritisiert jedoch, dass die öffentliche Kommunikation den Eindruck erwecke, das Problem sei bereits flächendeckend gelöst. Tatsächlich ist die Teilnahme der Gemeinden am Kastrationsprojekt freiwillig.
Genau hier setzt die Petition an: Sie fordert, dass alle niederösterreichischen Gemeinden verpflichtend am bestehenden Katzenkastrationsprojekt teilnehmen, damit Streunerkatzenpopulationen nachhaltig reduziert und Tierleid wirksam verhindert werden können.
Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses unterstützten bereits mehr als 4.900 Menschen diese Forderung, darunter über 130 Personen aus dem Bezirk Melk.
Unterstützung kommt auch aus der Praxis: Eine Tierärztin aus der Region berichtet, dass regelmäßig Streuner- und Bauernhofkatzen kastriert werden müssen. Die Tiere werden mit Lebendfallen eingefangen, kastriert und anschließend wieder an ihrem ursprünglichen Aufenthaltsort freigelassen.
Die Kosten für eine Kastration liegen ungefähr bei 60 Euro für einen Kater und 120 Euro für eine Katze. Durch die Förderung des Landes reduziert sich der Anteil für teilnehmende Gemeinden deutlich.
🔗 Hier geht es zum Originalartikel:
www.noen.at/melk/unterschriftenaktion-streunerkatzen-petition-gegen-tierleid-erreicht-den-bezirk-melk-513611540