Verpflichtende Teilnahme aller niederösterreichischen Gemeinden am Katzenkastrationsprojekt

Petition is addressed to
Niederösterreichischer Landtag, Landesregierung Niederösterreich

9,694 Signatures

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  1. Launched January 2026
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News

06/01/2026, 04:54

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

ich habe wunderbare Neuigkeiten: Unsere Petition „Verpflichtende Teilnahme aller niederösterreichischen Gemeinden am Katzenkastrationsprojekt“ ist beendet – und wir haben gemeinsam Großes erreicht!

Insgesamt 9.694 Menschen haben unsere Forderung unterschrieben, davon kommen 7.146 aus Niederösterreich. Damit haben wir das für eine offizielle Behandlung notwendige Quorum weit überschritten.

Ein riesiges Dankeschön an jede und jeden von euch für diesen starken Zusammenhalt und euer Engagement!

Welche Schritte habe ich heute gesetzt?
Um den Druck auf die Verantwortlichen aufrechtzuerhalten und den Prozess auf die nächste Ebene zu heben, habe ich heute folgende Aktionen durchgeführt:

  • Übermittlung an die Politik: Das offizielle Endergebnis der Petition ging heute an Bundesministerin Korinna Schumann, Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrätin Mag. Susanne Rosenkranz sowie an die 12 niederösterreichischen Bundesräte.

  • Reaktion der Landesregierung: Am 28. Mai – also kurz vor Ende der Petition – erreichte mich überraschend eine Einladung der Landesrätin zu einem „runden Tisch“. Dieser Schritt erfolgte erst nach der ablehnenden Stellungnahme vom 26. Mai und unmittelbar vor Petitionsende. In dieser Stellungnahme hieß es wörtlich: „Die Zuständigkeit für die dafür notwendige gesetzliche Änderung des Tierschutzgesetzes oder der 2. Tierhaltungsverordnung liegt aber nicht bei den Bundesländern als Vollzugsbehörden, sondern beim zuständigen Bundesgesetzgeber [...]“. Ich habe die Einladung abgelehnt, da somit deutlich kommuniziert wurde, dass die Landesrätin sich nicht zuständig fühlt. Zudem muss ein Dialog auf einer ehrlichen, strukturellen Basis stattfinden – nicht als kurzfristige politische Schadensbegrenzung, um Druck aus dem Thema zu nehmen.

  • Klärung der Zuständigkeit: Da das Tierschutzressort des Landes Niederösterreich mein Anliegen somit formal auf den Bund verwiesen hat, liegt der Ball nun bei den Bundesstellen. Ich habe daher mit Nachdruck die Prüfung und den notwendigen strukturellen Wandel auf Bundesebene eingefordert.

  • Politische Vernetzung: Ich habe Mag. Edith Kollermann (NEOS) sowie Dominic Hörlezeder (Grüne) über diesen Erfolg informiert. Die NEOS haben durch eine parlamentarische Anfrage massiven Druck im Landtag erzeugt, und die Grünen führen direkte Gespräche mit der Landesrätin; ein zweites Treffen dazu ist in Planung.

  • Direkte Ansprache der Gemeinden: Parallel dazu bereite ich gerade ein Schreiben an jene 240 Gemeinden vor, die von 2024 bis 2026 nicht am Kastrationsprojekt teilgenommen haben. Ich werde sie eindringlich bitten, ihre Haltung zu überdenken und eine Teilnahme für den kommenden Zeitraum wohlwollend zu prüfen.

Ich danke euch für euer Vertrauen und den gemeinsamen Einsatz für mehr Tierschutz in Niederösterreich. Gemeinsam sind wir eine starke Stimme für die, die nicht für sich selbst sprechen können!

Eure




05/27/2026, 05:57

Liebe Verbündete im Einsatz für die Samtpfoten,

ich möchte euch über ein Schreiben informieren, das ich gestern aus dem Büro von Landesrätin Mag. Susanne Rosenkranz erhalten habe.
Dieses Schreiben setzt sich mit unseren konkreten Eingaben nicht auseinander, sondern bleibt bei allgemeinen Ausführungen zur bisherigen Kastrationsförderung sowie der pauschalen Darstellung, die Streunerproblematik gehe im Wesentlichen auf ein „Fehlverhalten von Bürgern“ zurück.
Diese Darstellung wird der tatsächlichen Situation nicht gerecht und verfehlt die strukturellen Ursachen der Problematik deutlich.

Besonders kritisch sind dabei folgende Punkte:

Verantwortung der Tierhalter
Zwar liegt die Verantwortung für die Kastration von Freigängerkatzen selbstverständlich bei den Halterinnen und Haltern. Die Entwicklung der Streunerkatzenpopulation lässt sich jedoch nicht auf individuelles Fehlverhalten reduzieren, solange zentrale Rahmenbedingungen fehlen, Ausnahmen bestehen und bestehende Regelungen die flächendeckende Umsetzung faktisch unterlaufen.
Freiwillige Gemeindeteilnahme – strukturelle Versorgungslücken
Die Kastrationsförderung ist an eine finanzielle Beteiligung der Gemeinden gekoppelt. Da weiterhin rund 52% der NÖ Gemeinden nicht teilnehmen, kommt die Förderung in diesen Regionen nicht zur Anwendung. In der Praxis bedeutet das: große Teile des Landes bleiben ohne funktionierende Versorgung, wodurch die Kastrationsstrategie dort ins Leere läuft.
„Bäuerliche Haltung“ und langjähriges Missverständnis
Die Formulierung in der 2. Tierhaltungsverordnung, wonach Katzen in „bäuerlicher Haltung“ von der Kastrationspflicht ausgenommen seien, hat über Jahre hinweg zu gravierenden Fehlinterpretationen geführt – sowohl bei Tierhaltern als auch teilweise im behördlichen Vollzug.
Obwohl das Bundesministerium bereits 2009 eindeutig klargestellt hat, dass damit nicht vom Landwirt gehaltene Bauernhofkatzen gemeint sind, sondern ausschließlich verwilderte, keinem Halter zuordenbare Streunerkatzen, die auf Bauernhöfen leben, wurde diese Regelung in der Praxis vielfach anders verstanden. Dieses Missverständnis wirkt bis heute nach und hat wesentlich zur Entstehung der aktuellen Streunerproblematik beigetragen.
Schlupfloch „Zuchtkatzen“
Auch nach geltender Rechtslage besteht weiterhin die Möglichkeit, Katzen als „Zuchtkatzen“ zu deklarieren und damit von der Kastrationspflicht auszunehmen. Dieses Schlupfloch ermöglicht eine legale Umgehung der eigentlichen Zielsetzung der Regelung und schwächt deren Wirksamkeit erheblich.
Appell an ein „Miteinander“
Abschließend wird im Schreiben ein „Miteinander und nicht ein Gegeneinander“ eingefordert.
Tatsächlich arbeiten Tierschutzvereine, Tierärztinnen und Tierärzte sowie engagierte Privatpersonen seit Jahren eng zusammen, um die Streunerkatzenproblematik praktisch zu bewältigen. Die strukturellen Rahmenbedingungen werden jedoch weiterhin nicht ausreichend angepasst, während Verantwortung wiederholt auf den Bund, Tierschutzorganisationen und private Initiativen verlagert wird.

Abschließend ist festzuhalten, dass dem Schreiben keine Bereitschaft zu entnehmen ist, die bestehenden strukturellen Probleme grundlegend zu adressieren.
Statt verbindlicher Maßnahmen wird weiterhin auf freiwillige Gemeindebeteiligung und Informationskampagnen gesetzt, die in rund 52% der Gemeinden keinerlei Wirkung entfalten. Gleichzeitig wird Verantwortung im Wesentlichen an den Bund verwiesen.

Besonders enttäuschend ist dies vor dem Hintergrund, dass bereits 7.084 Menschen aus NÖ die Petition unterstützen und klar Handlungsbedarf sehen.

Mittlerweile wurden sämtliche NÖ Bundesrätinnen und Bundesräte sowie alle Landtagsabgeordneten um Stellungnahme ersucht. Zudem wurde eine offizielle Landtagsanfrage zur Effektivität des Kastrationsprojekts eingebracht.
Diese Entwicklungen zeigen, dass der politische Druck wächst und die Forderung nach verbindlichen Lösungen zunehmend Gehör findet.

Gerade von der zuständigen Landesrätin hätten sich viele Unterstützerinnen und Unterstützer ein klares Signal erwartet. Das vorliegende Schreiben lässt dies jedoch nicht erkennen.

Ich werde mich weiterhin sachlich, aber mit Nachdruck dafür einsetzen, dass klare und wirksame Rahmenbedingungen geschaffen werden, um das Leid freilebender Katzen nachhaltig zu reduzieren.

Danke für eure Unterstützung!

Eure




05/21/2026, 02:58

Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer,

die magische Grenze ist überschritten: Über 7.000 Menschen stehen bereits hinter der Petition! Das notwendige Quorum für Niederösterreich ist damit längst geschafft.

Hinter den Kulissen gibt es wichtige, offizielle Entwicklungen, die den Druck auf die Politik massiv erhöhen:

Amtlich:
Am 20.05.2026 ist die offizielle Stellungnahme des Bürgerbüros der NÖ Landesregierung eingetroffen. Das Land deklariert sich mangels Zuständigkeit als machtlos und verweist strikt auf den Bundesgesetzgeber nach Wien. Das Land hält damit weiterhin an der gescheiterten „Freiwilligkeit“ für die Gemeinden fest, obwohl die Daten der Fachabteilung Naturschutz belegen, dass 52% der Gemeinden die Teilnahme am Kastrationsprojekt verweigern.

Erster großer Erfolg im Landtag:
Die Hartnäckigkeit zeigt Wirkung: Die Landtagsabgeordnete Mag.a Edith Kollermann hat eine offizielle Anfrage an die zuständige Landesrätin Mag.a Susanne Rosenkranz gerichtet. Unter dem Titel „Effektivität und Umsetzung des Projekts zur Kastration von Streunerkatzen in Niederösterreich im Lichte bestehender Vollzugsdefizite“ muss die Landesregierung nun Farbe bekennen.

Die komplette Anfrage liegt für alle Interessierten transparent zur Einsicht auf Google Drive bereit: https://drive.google.com/file/d/1nk7EFtA941XuJjZYEgN8KNa385AXn9Vk/view?usp=sharing

Vorstoß bei den 12 Bundesräten:
Da das Land NÖ unterstreicht, nur der Bund könne die Gemeinden gesetzlich verpflichten, ging am 21.05.2026 ein dringender Appell direkt an alle 12 niederösterreichischen Bundesräte im Parlament in Wien. Als Ländervertreter wurden sie aufgefordert:

  • Das Anliegen zu unterstützen und das Thema mittels einer parlamentarischen Petition oder einer Entschließung direkt in den Bundesrat einzubringen.
  • Sich für eine fundamentale Änderung im Tierschutzgesetz (TSchG) einzusetzen, damit Gemeinden flächendeckend und verbindlich verpflichtet werden, an den Kastrationsprojekten mitzuwirken.

Medien sind informiert:
Zeitgleich wurde eine umfassende Presseaussendung an die wichtigsten Medien des Landes verschickt (darunter ORF, NÖN, Kurier, Heute und oe24), um das Thema auch medial unüberhörbar zu machen.

Wichtiger Hinweis zu den 847 nicht zuordenbaren Unterschriften:
Unterschriften müssen behördlich überprüft werden. Durch die Bestätigung einer Unterschrift über eine eindeutige, nicht beliebig reproduzierbare E-Mail-Adresse kann die Unterschrift einer einzelnen Person zugeordnet werden. Ohne diese Bestätigung können die Stimmen am Ende leider nicht offiziell gewertet werden!
Aus Datenschutzgründen werden die E-Mail-Adressen nicht weitergegeben. Weder die postalischen, noch die E-Mail-Adressen sind für andere einsehbar - auch nicht für mich als Petententin.

Wer keine Benachrichtigungen möchte, kann diese unkompliziert abbestellen. openPetition betont, dass Sie den Newsletter oder Neuigkeiten einzelner Petitionen direkt in Ihrem Benutzerkonto oder über den Abbestell-Link ganz unten in jeder erhaltenen E-Mail jederzeit mit wenigen Klicks deaktivieren können.

Mein dringender Aufruf an alle, die online ohne E-Mail-Adresse unterschrieben haben: Bitte loggt euch kurz ein und tragt eure E-Mail-Adresse nachträglich ein. Klickt danach unbedingt auf den Bestätigungslink (Verifizierungs-Link), den ihr per Mail erhaltet. Nur dann wird eure Stimme offiziell gezählt!

Vielen Dank für euren unermüdlichen Einsatz für die herrenlosen Streunerkatzen.

Mit lieben Grüßen,
Eure


05/20/2026, 00:00

openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament eine persönliche Stellungnahme angefordert.
Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
www.openpetition.eu/at/petition/stellungnahme/verpflichtende-teilnahme-aller-niederoesterreichischen-gemeinden-am-katzenkastrationsprojekt

Warum fragen wir das Parlament?

Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.
Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete Verfahren des Ausschusses für Petitionen und Bürgerinitiativen. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.

Was können Sie tun?

Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.
Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.
Unterstützen Sie unsere gemeinnützige Organisation, um den Bürger-Politik-Dialog langfristig zu verbessern. openPetition finanziert sich überwiegend aus Kleinspenden unserer Nutzer.


05/14/2026, 03:20

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

gestern wurde die seit Monaten wichtigste Zahl in meinem Leben endlich erreicht, was mich zutiefst berührt hat. ❤️

Das Quorum von 6.800 Stimmen aus Niederösterreich ist inzwischen sogar bereits überschritten!

Als ich die Petition gestartet habe, hätte ich nicht einmal zu träumen gewagt, dass sich so viele Menschen meinem Anliegen anschließen würden. Umso dankbarer bin ich für jede einzelne Unterschrift, für jedes Teilen der Petition und für jede Person, die mitgeholfen hat, meine Botschaft weiterzutragen.

Ein ganz besonderer Dank gilt all jenen, die mit Sammelbögen unterwegs waren und aktiv um Unterschriften gebeten haben. Ihr habt unglaublich viel Überzeugungsarbeit geleistet und wesentlich dazu beigetragen, das vorgegebene Ziel zu erreichen.

OpenPetition wird nun in unserem Namen bei allen niederösterreichischen Landtagsabgeordneten Stellungnahmen zur Petition anfragen. Die Antworten werden anschließend auf openPetition veröffentlicht.

Für mich bedeutet das vor allem eines: Das Schicksal der Streunerseelen bekommt mehr und mehr Aufmerksamkeit. Unser Anliegen ist sichtbar geworden und kann nicht länger von den politischen Entscheidungsträgern ignoriert werden.

Natürlich möchte ich jetzt auch die nächsten Schritte setzen.

Ich werde die für den Tierschutz zuständige Landesrätin Susanne Rosenkranz kontaktieren und um einen Termin für die persönliche Übergabe der Petition bitten. Sobald der Termin feststeht, werde ich auch die Presse dazu einladen. Je mehr Öffentlichkeit das Thema bekommt, desto größer ist die Chance, dass sich langfristig etwas verändert.

Und vielleicht habt ihr ja Lust, mich auch bei diesem Termin zu begleiten? 🐾
Ich glaube, es macht einen Unterschied, wenn die Politik sieht, wie vielen Menschen das Schicksal der Streuner am Herzen liegt. Wenn wir gemeinsam auftreten, können wir nicht mehr übersehen werden. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn einige von euch bei der Übergabe dabei wären.

Sobald der Termin feststeht, melde ich mich natürlich wieder.

Heute möchte ich aber vor allem einfach DANKE sagen.
Danke für eure Unterstützung.
Danke für eure Zeit.
Danke für eure aktive Hilfe.
Und danke dafür, dass euch das Schicksal der Streunerseelen nicht egal ist.

Gemeinsam haben wir bereits etwas bewegt!

Alles Liebe,
Eure


05/09/2026, 04:10

Liebe Freundinnen und Freunde der Streunerkatzen!

Nur eine kleine Erinnerung: Am 16. und 17. Mai bin ich beim Flohmarkt in Kollmitzgraben vor Ort.

Ich freue mich sehr auf ein persönliches Kennenlernen – auf ein paar ruhige Worte zwischendurch, ein Lächeln, vielleicht einen kurzen Austausch über die Streunerkatzen. 🌸

Solche Begegnungen geben mir viel Kraft für den Endspurt.
Danke, dass ihr das möglich macht. 🫶🐾

Hoffentlich bis bald,
Eure


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