• Petition in Zeichnung - LETZTE CHANCE dieses Projekt zu stoppen: GEWINNEN SIE UNTERSTÜTZERiNNEN!

    30.09.2018 21:53 Uhr

    L e t z t e C h a n c e !

    Die Situation ist ernst. Die Betreiber und Befürworter des Heumarkt-Projektes haben mit einer Wunschwidmung vollendete Tatsachen hinterlassen. Die UNESCO hat, wie vorherzusehen, das Welterbe-Aberkennungsverfahren eingeleitet. Die Republik Osterreich hat durch ein mit der UNESCO abgesprochenes Überprüfungsverfahren aufschiebende Wirkung für die Aberkennung um ein Jahr bewirkt. Dieser Aufschub endet am 1. Februar 2019. Es bleiben nur noch knappe 4 Monate Zeit, um das Projekt zu revidieren.

    Der Investor am Heumarkt hält weiterhin an seinem jetzigen Projekt fest. Kommt es zu keinem Einschreiten der Politik, ist es dem Projektbetreiber gelungen, das Wiener Innenstadt-Weltkulturerbe zu zerstören. Die Welt der Finanz-, Grundstücks- und Immobilienspekulanten wird es ihm danken.

    Keine politische Absichtserklärung wird anderen verweigern können, was am Heumarkt gewährt wurde. Hochzonungen, Zu- und Ausbauten im Wiener historischen Stadtkern sind dann kaum noch Grenzen gesetzt. Private Exklusivinteressen werden den Wiener Innenstadtraum dominieren, er wird kein Raum mehr für alle sein, sondern nur noch für diejenigen, die dort ihr Eigentum erwerben und schützen können.

    Es geht nicht um irgendein Gebiet: es geht um das Herzstück der Republik Österreich. Wo heute die wichtigsten öffentlichen kulturellen und politischen Institutionen der Republik Österreich räumlich dominieren, werden es dann private Spekulationsimmobilien sein.

    Die Stadt Wien und ihre Organe scheinen die Situation nicht ernst zu nehmen, sondern bagatellisieren sie wie zuvor. Zuerst wurde das Weltkulturerbe als ohnehin nicht so wichtig dargestellt, jetzt wird es laut Darstellungen der Stadt Wien sowieso nicht verloren gehen, und zwar ohne dass die Stadt Wien etwas unternimmt. Vernebelungen und ohnehin nicht zur Diskussion stehende Lösungsvarianten, wie die Verlegung der Grenze der Welterbezone, werden die UNESCO nicht überzeugen.

    Die Zeit drängt. Binnen 4 Monaten müssen die Stadt Wien und die Republik Österreich ausreichende Schritte beschließen, die eine Erhaltung des Wiener Innenstadt-Weltkulturerbes ermöglichen. Dazu muss JETZT ein UMDENKEN stattfinden.

    Um zu bewirken, dass die Stadt Wien tatsächlich etwas unternimmt, ist es von großer Wichtigkeit, dass diese Petition ihr angestrebtes Unterstützungsziel erreicht.

    Die Vorgaben der UNESCO sind klar. Die Bestandshöhe des Hotels InterContinental (39m) darf nicht überschritten werden. Das bedeutet eine Höhenreduktion des Turms um 28m, während die massiv vergrößerte projektierte Hotelscheibe um 9m reduziert werden müsste, und zwar ohne die Baumassen auf andere Teile des Grundstücks umzuschichten, da die Bebauung schon im jetzigen Projektstand so dicht ist, dass der Eislaufplatz mit fast einem Fünftel seiner Fläche auf öffentlichen Grund gedrängt wird.

    Wir bitten Sie daher dringend um Ihre Unterstützung zur Erreichung des Ziels dieser Petition. Verbreiten Sie diesen Aufruf weiter, wo immer Sie können. Erreicht die Petition das angestrebte Ziel von 8.800 Unterzeichner/ne/n aus Wien nicht, ist das Vorhaben, der Behandlung der Petition durch Bürgermeister Michael Ludwig, den/die Nachfolger/in der Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, Bundesminister Gernot Blümel und Bundespräsident Alexander van der Bellen gescheitert.

    Gerhard Ruiss/Andreas Vass

  • Änderungen an der Petition

    25.07.2017 19:59 Uhr

    Die UNESCO hat der Stadt Wien eine letzte Frist bis Februar 2018 gestellt, um das kritisierte Projekt den Forderungen des WHC, die sich mit unseren decken, anzupassen. Sollte die Stadt Wien entsprechende Anpassungen nicht vornehmen, ist mit einer Aberkennung des Welterbestatus der Weltkulturerbestätte "Historisches Zentrum von Wien" zu rechnen.
    Daher steht allen Interessierten hier noch bis Februar 2018 die Möglichkeit offen, gegen die rücksichtslose Haltung der Stadt Wien zu protestieren und ein Einlenken einzumahnen.

    Das Welterbe muss Vorrang haben vor den Eigeninteressen eines Investors!


    Neuer Sammlungszeitraum: 1 Jahr

  • Petition in Zeichnung - ROTE LISTE: Jetzt muss das Projekt zurückgenommen werden!

    08.07.2017 10:48 Uhr

    JETZT IST ES DEFINITIV: WIEN auf der ROTEN LISTE der UNESCO!

    Und das wegen eines privaten Luxuswohnturms ohne Maß, dem Belvedere vor die Nase geknallt!

    Wir können diesen Angriff der Stadtregierung auf einen von der Republik abgeschlossenen internationalen Vertrag nicht hinnehmen – die Stadt ist jetzt gefordert, von ihrer Justament-Haltung abzurücken und die Widmung vom 1.6. zurückzunehmen!

    Während uns die Vizebürgermeisterin, von ihrem Koalitionspartner vorgeschickt, noch vor wenigen Wochen weismachen wollte, dass mit der UNESCO alles in Verhandlung sei, so versucht sie jetzt, die definitive Eintragung in die ROTE LISTE des gefährdeten Kulturerbes als “erwartbar” herunter zu spielen. Allein darin drückt sich ihre Arroganz gegenüber der Weltgemeinschaft und den BewohnerInnen dieser Stadt aus. Gleichzeitig will sie uns jetzt einreden, sie könne einen “Dialog” mit der UNESCO führen und die endgültige Streichung des Weltkulturerbes “Historisches Zentrum von Wien” verhindern, ohne auch nur daran zu denken, von dem völlig unangemessenen Projekt abzurücken. Für wie dumm hält sie uns eigentlich?

    Diese Planung hat jedes Augenmaß verloren! Wir können ihre Umsetzung nur verhindern, indem wir den Kreis der UnterzeichnerInnen der Online-Petition wesentlich vergrößern. Unser Engagement ist das einzige Mittel, um das zu erreichen.

    Daher nochmals der Appell und unsere Bitte an alle, die diese Initiative bisher unterstützt haben:

    – Verbreiten Sie die Information und den Link zur Online-Petition auf allen Medien, die Ihnen zur Verfügung stehen!
    – Sprechen Sie Ihre Freunde, Bekannten, Verwandten, Nachbarn an und überzeugen Sie sie, sich zu engagieren!

    Damit auch für künftige Generationen die schönsten Teile dieser Stadt noch erhalten bleiben!

    Mit besten Grüßen,

    Ihr Gerhard Ruiss
    Im Namen der ProponentInnen der Petition

  • Änderungen an der Petition

    06.06.2017 12:15 Uhr

    Fehlerkorrektur (ein Proponentenname war doppelt genannt)


    Neuer Petitionstext: Im Ringstraßenareal mit seinem weltweit einzigartigen Wechsel zwischen Freiräumen und repräsentativen Bauten droht eine Öffnung für spekulative Neubauten. Im Kernbereich des Welterbes, direkt am Wiener Heumarkt, zwischen dem Wiener Konzerthaus und dem Wiener Stadtpark ist ein Luxuswohnturm geplant. Vom Wohlwollen der Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl getragen, die damit für die Errichtung von Wohnungen in der obersten Luxusklasse mit freiem Blick auf die gesamte Wiener Innenstadt und letztlich für einen Ausverkauf der gesamten Ringstraßenanlage das Startsignal geben.
    Wir fordern:
    1. Den sofortigen Stopp des Umwidmungsverfahrens.
    2. Den Neustart und die Revision des Projekts unter Einhaltung der Auflagen der UNESCO.
    3. Freihalten des öffentlichen Raums und Erhalt des niedrigschwelligen Zugangs zum Gelände des Wiener Eislaufvereins.
    4. Festlegung der Kern- und Pufferzonen sämtlicher Wiener Welterbestätten als Auschlussgebiete für Hochzonungen mit privaten Nutzungen in den zugrundeliegenden Planungsinstrumenten (Managementplan, Masterplan Glacis, Hochhauskonzept).
    5. Rückhaltlose Offenlegung in allen Vorhaben der Stadtplanung zur Wahrung der Interessen der Allgemeinheit.
    Dieser von Gerhard Ruiss initiierte Aufruf wird getragen von über 300 prominenten Kulturschaffenden im In- und Ausland, darunter Paulus Manker, Erika Pluhar, Gustav Peichl, Olga Flor, Michael Heltau, Margherita Spiluttini, Ioan Holender, Sybille Fritsch, Friedrich Achleitner, Anna Mitgutsch, Franzobel, Karin Fleischanderl, Paul Gulda, Renate Welsh, Josef Winkler, Adriana Czernin, Paul Gulda, Sabine Plakolm, Franz Schuh u.v.a.
    Link zur kompletten Liste:
    www.literaturhaus.at/fileadmin/user_upload/autorInnen/pdf/ig/heumarktliste_10_2.pdf
    Stop the High-rise Project on Heumarkt in Vienna
    The Ringstrasse ensemble, an unparalleled example of the interplay of outdoor spaces and magnificent buildings, is at risk of being opened up to speculative development. A project for a luxury apartment building has been proposed in the heart of the World Heritage Site, located directly on Vienna’s Heumarkt between the Konzerthaus and the Stadtpark. Buoyed by the support of Vienna’s Vice-mayor Maria Vassilakou and Mayor Michael Häupl, who have effectively signaled a green light for the construction of these high-end luxury apartments with panoramic views of Vienna’s historic center, this project will ultimately set the stage for a sell-off of the entire Ringstrasse ensemble.
    We demand:
    1. that the re-zoning process be stopped immediately.
    2. that the developer return to square one and that the new design be in compliance with UNESCO guidelines.
    3. that there be no annexation of public property and that the Wiener Eislaufverein (Viennese Ice-skating Association), which presently plays an important recreational role for a large segment of the population, also remain easily accessible to the public during the summer.
    4. that the “properties” and buffer zones of all of Vienna’s World Heritage Sites not be subject to re-zoning (i.e., permitting buildings to be erected that are significantly taller than the present zoning allows) in the interest of private developers; these exemptions for World Heritage Sites must be specified in the city’s official planning instruments (Management Plan, Master Plan Glacis, High-rise Concept).
    5. full disclosure of all city-planning endeavors to ensure that public interests are protected.
    This call to action was initiated by Gerhard Ruiss and has been endorsed by more than 300 personalities in Austria and abroad, including Paulus Manker, Erika Pluhar, Gustav Peichl, Olga Flor, Michael Heltau, Margherita Spiluttini, Ioan Holender, Sybille Fritsch, Friedrich Achleitner, Anna Mitgutsch, Franzobel, Karin Fleischanderl, Paul Gulda, Renate Welsh, Josef Winkler, Adriana Czernin, Paul Gulda, Sabine Plakolm, Franz Schuh.
    The link to the complete list:
    www.literaturhaus.at/fileadmin/user_upload/autorInnen/pdf/ig/heumarktliste_10_2.pdf


  • Petition in Zeichnung - rot-grüner pyrrhus-sieg im wiener gemeinderat

    02.06.2017 10:39 Uhr

    Liebe UnterstützerInnen,

    der Wiener Gemeinderat hat gestern mit den Stimmen der SPÖ und von 7 der 10 Grün-Mandatare die Flächenwidmung für das Heumarkt-Areal beschlossen. Damit ist unser Kampf gegen dieses Projekt aber keineswegs beendet. Im Gegenteil: Es ist jetzt umso wichtiger, der Petition einen neuen Schub an Unterstützung zu geben.

    Daher ersuchen wir Sie/Dich als UnterstützerIn, alle Personen in Ihrem/Deinem Bekanntenkreis, die vielleicht noch nicht von diesem schlimmsten Fehlgriff in der Wiener Planungsgeschichte der letzten Jahrzehnte erfahren haben, von der Wichtigkeit einer Unterstützung der Petition zu überzeugen. Das Quorum von 8.800 Unterschriften ist erreichbar. Damit wird die Stadtregierung von openpetition direkt zu einer Stellungnahme aufgefordert. Die Vizebürgermeisterin verbreitet noch immer die Illusion, die Position der UNESCO seit weiter verhandelbar

    Die beschlossene Widmung zum Hochhausprojekt Wien Mitte wurde nach Protesten und der Ankündigung der "Roten Liste" durch die UNESCO nach dem Willen von Bürgermeister Häupl zurückgenommen. Das muss ab jetzt auch hier unser Ziel sein. Allerdings, ohne dass danach die Baumasse nochmals vergrößert wird, wie das dort der Fall war.

    Mit besten Grüßen,

    Gerhard Ruiss
    Für die ProponentInnen der Petition

  • Der Gegenstand der Petition hat in den letzten Tagen noch an Aktualität gewonnen! Daher wurde die Laufzeit jetzt um weitere drei Monate verlängert.

    03.05.2017 15:47 Uhr

    Trotz Ablehnung des Projekts bei der Urabstimmung der Grünen Wien soll die Widmung am 1.6. im Gemeinderat abgestimmt und nach dem Willen der Stadtregierung beschlossen werden. Die Interessen des Investors sind offensichtlich wichtiger, als die eigenen demokratischen Grundsätze.
    Gleichzeitig will man damit die UNESCO vor vollendete Tatsachen stellen!
    Der neuerliche Beschluss, der auf der 41th Session des WHC vom 2.-12.7. in Krakau gefasst werden wird, kann nur die bisherigen Beschlüsse zur Grundlage haben. Seit der letzten Beschlussfassung vom Juli 2016 hat sich nichts Wesentliches geändert, die Bestandshöhen, die von der UNESCO als Höhenlimits schon 2012 vorgegeben wurden, werden von den neuen Hochhäusern weiterhin eklatant überschritten, die Baumasse ist sogar noch größer geworden.
    Die UNESCO wird also aller Voraussicht nach die Welterbestätte Historisches Zentrum von Wien auf die Rote Liste des gefährdeten Kulturerbes der Menschheit setzen - mit der Konsequenz, dass bei Realisierung des Projekts der Welterbe-Status aberkannt werden wird.

    Zuletzt ist auch bekannt geworden, dass der Beirat für Baukultur beim Bundeskanzleramt der Republik Österreich das Projekt in der Sitzung vom 2.3.2017 abgelehnt hat, da es sogar mit Regelungen der Stadt Wien selbst in Widerspruch steht, die zum Zeitpunkt der Entwicklung des Projekts noch gültig waren (Hochhauskonzept 2002). Insbesondere erscheinen dem Beirat „die für eine Umwidmung mit derart einschneidenden und irreversiblen Folgen für das Wiener Stadtbild vorgebrachten Argumente der Stadtregierung [...] nicht nachvollziehbar.“ Der Konflikt mit dem Welterbevertrag betrifft aber auch den Bund. Der Beirat „appelliert daher nicht nur an die Wiener Stadtregierung, sondern auch an den zuständigen Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien, ihre weitreichende Verantwortung im Zusammenhang mit dem Weltkulturerbe ‚Historische Innenstadt von Wien’ wahrzunehmen“.
    Dennoch sollen schon am 10.5. im zuständigen Gemeinderatsausschuss die Weichen für die Gemeinderatsabstimmung am 1.6. gestellt werden.
    Wir fordern daher alle Mitglieder des Wiener Gemeinderats auf, die Tragweite ihrer Verantwortung zu erkennen und von der Umwidmung nach dem vorliegenden Plan Abstand zu nehmen.

    An Sie, sehr geehrte UnterzeichnerInnen, geht unsere Bitte, die Petition wo immer Sie können zu verbreiten und bewerben und Ihre FreundInnen und Bekannten von einer Unterstützung und Weiterverbreitung zu überzeugen!

    Für die Initiative
    Gerhard Ruiss

  • Petition in Zeichnung - Verlängerung der Laufzeit

    29.04.2017 23:25 Uhr

    Der Gegenstand der Petition hat in den letzten Tagen noch an AKTUALITÄT gewonnen! Daher wurde die Laufzeit jetzt um weitere drei Monate verlängert.

    Trotz Ablehnung des Projekts bei der Urabstimmung der Grünen Wien soll die Widmung am 1.6. im Gemeinderat abgestimmt und nach dem Willen der Stadtregierung beschlossen werden. Die Interessen des Investors sind offensichtlich wichtiger, als die eigenen demokratischen Grundsätze.

    Gleichzeitig will man damit die UNESCO vor vollendete Tatsachen stellen!

    Der neuerliche Beschluss, der auf der 41th Session des WHC vom 2.-12.7. in Krakau gefasst werden wird, kann nur die bisherigen Beschlüsse zur Grundlage haben. Seit der letzten Beschlussfassung vom Juli 2016 hat sich nichts Wesentliches geändert, die Bestandshöhen, die von der UNESCO als Höhenlimits schon 2012 vorgegeben wurden, werden von den neuen Hochhäusern weiterhin eklatant überschritten, die Baumasse ist sogar noch größer geworden.
    Die UNESCO wird also aller Voraussicht nach die Welterbestätte Historisches Zentrum von Wien auf die Rote Liste des gefährdeten Kulturerbes der Menschheit setzen - mit der Konsequenz, dass bei Realisierung des Projekts der Welterbe-Status aberkannt werden wird.

    Zuletzt ist auch bekannt geworden, dass der Beirat für Baukultur beim Bundeskanzleramt der Republik Österreich das Projekt in der Sitzung vom 2.3.2017 abgelehnt hat, da es sogar mit Regelungen der Stadt Wien selbst in Widerspruch steht, die zum Zeitpunkt der Entwicklung des Projekts noch gültig waren (Hochhauskonzept 2002). Insbesondere erscheinen dem Beirat „die für eine Umwidmung mit derart einschneidenden und irreversiblen Folgen für das Wiener Stadtbild vorgebrachten Argumente der Stadtregierung [...] nicht nachvollziehbar.“ Der Konflikt mit dem Welterbevertrag betrifft aber auch den Bund. Der Beirat „appelliert daher nicht nur an die Wiener Stadtregierung, sondern auch an den zuständigen Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien, ihre weitreichende Verantwortung im Zusammenhang mit dem Weltkulturerbe ‚Historische Innenstadt von Wien’ wahrzunehmen“.

    Dennoch sollen schon am 10.5. im zuständigen Gemeinderatsausschuss die Weichen für die Gemeinderatsabstimmung am 1.6. gestellt werden.

    Wir fordern daher alle Mitglieder des Wiener Gemeinderats auf, die Tragweite ihrer Verantwortung zu erkennen und von der Umwidmung nach dem vorliegenden Plan Abstand zu nehmen.

    An Sie, sehr geehrte UnterzeichnerInnen, geht unsere Bitte, die Petition wo immer Sie können zu verbreiten und bewerben und Ihre FreundInnen und Bekannten von einer Unterstützung und Weiterverbreitung zu überzeugen!

    Für die Initiative
    Gerhard Ruiss

  • Änderungen an der Petition

    27.04.2017 21:35 Uhr

    Der Gegenstand der Petition hat noch an Aktualität gewonnen! Daher wurde die Laufzeit jetzt um weitere drei Monate verlängert.

    Trotz Ablehnung des Projekts bei der Urabstimmung der Grünen soll die Widmung am 1.6. im Gemeinderat abgestimmt und nach dem Willen der Stadtregierung beschlossen werden. Die Interessen des Investors sind offensichtlich wichtiger, als die eigenen demokratischen Grundsätze.
    Gleichzeitig will man damit die UNESCO vor vollendete Tatsachen stellen!
    Der neuerliche Beschluss, der auf der 41th Session des WHC vom 2.-12.7. in Krakau gefasst werden wird, kann nur die bisherigen Beschlüsse zur Grundlage haben. Die Limits, die die UNESCO vorgegeben hat, überschreitet das Projekt nach wie vor bei weitem. Die Baumasse wurde in der Überarbeitung sogar noch größer. Die UNESCO wird also aller Voraussicht nach die Welterbestätte Historisches Zentrum von Wien auf die Rote Liste des gefährdeten Kulturerbes der Menschheit setzen - mit der Konsequenz, dass bei Realisierung des


    Neuer Sammlungszeitraum: 6 Monate

  • Änderungen an der Petition

    13.02.2017 21:49 Uhr

    Ergänzung englische Fassung


    Neuer Petitionstext: Im Ringstraßenareal mit seinem weltweit einzigartigen Wechsel zwischen Freiräumen und repräsentativen Bauten droht eine Öffnung für spekulative Neubauten. Im Kernbereich des Welterbes, direkt am Wiener Heumarkt, zwischen dem Wiener Konzerthaus und dem Wiener Stadtpark ist ein Luxuswohnturm geplant. Vom Wohlwollen der Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl getragen, die damit für die Errichtung von Wohnungen in der obersten Luxusklasse mit freiem Blick auf die gesamte Wiener Innenstadt und letztlich für einen Ausverkauf der gesamten Ringstraßenanlage das Startsignal geben.
    Wir fordern:
    1. Den sofortigen Stopp des Umwidmungsverfahrens.
    2. Den Neustart und die Revision des Projekts unter Einhaltung der Auflagen der UNESCO.
    3. Freihalten des öffentlichen Raums und Erhalt des niedrigschwelligen Zugangs zum Gelände des Wiener Eislaufvereins.
    4. Festlegung der Kern- und Pufferzonen sämtlicher Wiener Welterbestätten als Auschlussgebiete für Hochzonungen mit privaten Nutzungen in den zugrundeliegenden Planungsinstrumenten (Managementplan, Masterplan Glacis, Hochhauskonzept).
    5. Rückhaltlose Offenlegung in allen Vorhaben der Stadtplanung zur Wahrung der Interessen der Allgemeinheit.
    Dieser von Gerhard Ruiss initiierte Aufruf wird getragen von über 300 prominenten Kulturschaffenden im In- und Ausland, darunter Paulus Manker, Erika Pluhar, Gustav Peichl, Olga Flor, Michael Heltau, Margherita Spiluttini, Ioan Holender, Sybille Fritsch, Friedrich Achleitner, Anna Mitgutsch, Franzobel, Karin Fleischanderl, Paul Gulda, Renate Welsh, Josef Winkler, Adriana Czernin, Paul Gulda, Sabine Plakolm, Franz Schuh u.v.a.
    Link zur kompletten Liste:
    www.literaturhaus.at/fileadmin/user_upload/autorInnen/pdf/ig/heumarktliste_10_2.pdf
    Stop the High-rise Project on Heumarkt in Vienna
    The Ringstrasse ensemble, an unparalleled example of the interplay of outdoor spaces and magnificent buildings, is at risk of being opened up to speculative development. A project for a luxury apartment building has been proposed in the heart of the World Heritage Site, located directly on Vienna’s Heumarkt between the Konzerthaus and the Stadtpark. Buoyed by the support of Vienna’s Vice-mayor Maria Vassilakou and Mayor Michael Häupl, who have effectively signaled a green light for the construction of these high-end luxury apartments with panoramic views of Vienna’s historic center, this project will ultimately set the stage for a sell-off of the entire Ringstrasse ensemble.
    We demand:
    1. that the re-zoning process be stopped immediately.
    2. that the developer return to square one and that the new design be in compliance with UNESCO guidelines.
    3. that there be no annexation of public property and that the Wiener Eislaufverein (Viennese Ice-skating Association), which presently plays an important recreational role for a large segment of the population, also remain easily accessible to the public during the summer.
    4. that the “properties” and buffer zones of all of Vienna’s World Heritage Sites not be subject to re-zoning (i.e., permitting buildings to be erected that are significantly taller than the present zoning allows) in the interest of private developers; these exemptions for World Heritage Sites must be specified in the city’s official planning instruments (Management Plan, Master Plan Glacis, High-rise Concept).
    5. full disclosure of all city-planning endeavors to ensure that public interests are protected.
    This call to action was initiated by Gerhard Ruiss and has been endorsed by more than 300 personalities in Austria and abroad, including Paulus Manker, Erika Pluhar, Gustav Peichl, Olga Flor, Michael Heltau, Margherita Spiluttini, Ioan Holender, Sybille Fritsch, Friedrich Achleitner, Anna Mitgutsch, Franzobel, Karin Fleischanderl, Paul Gulda, Renate Welsh, Josef Winkler, Adriana Czernin, Paul Gulda, Sabine Plakolm, Franz Schuh.
    The link to the complete list:
    www.literaturhaus.at/fileadmin/user_upload/autorInnen/pdf/ig/heumarktliste_10_2.pdf


    Neue Begründung: Zahlreiche Architekturorganisationen und die Architektenkammer haben sich in nie da gewesener Geschlossenheit seit vier Jahren gegen das Projekt gewandt sowie Bürgerinitiativen und namhafte Expert/inn/en aus dem In- und Ausland gegen das Projekt ausgesprochen. Erfolglos. Nicht einmal die drohende Aberkennung des Welterbe-Status konnte die Stadtregierung bisher von ihrem Festhalten an diesem Vorhaben abbringen.
    Für wen wird hier gebaut? Für die Wienerinnen und Wiener jedenfalls nicht. Und auch nicht für Touristinnen und Touristen. Wien dient nur als Kulisse für Luxuslebensgefühle, die hier ausgelebt werden sollen, der Bau ist ein Angebot für den grenzenlosen Reichtum, der auf der Suche nach Luxuswohnraum durch die Weltinnenstädte zieht. Er greift nicht nur massiv in die unmittelbare Bau- und Platzumgebung der dort bestehenden Objekte und Flächen ein, er verändert auch das Erscheinungsbild der Wiener Innenstadt gravierend.
    In diesen Tagen geht der für den Luxuswohnturm am Wiener Heumarkt maßgeschneiderte Flächenwidmungs- und Bebauungsplan in die öffentliche Begutachtung. Er kann sechs Wochen lang beeinsprucht werden. Ab Mitte März ist die Behandlung im Wiener Gemeinderat möglich. Ein positiver Gemeinderatsbeschluss würde dem Grundeigentümer das Recht garantieren, zu bauen. Dieser Beschluss könnte nur mehr mit sehr großem Aufwand rückgängig gemacht werden. Um die Verwirklichung dieses Projekts zu stoppen, müssen wir jetzt handeln.
    Statement of grounds:
    For the last four years, numerous architecture organizations and the Chamber of Architects have stood together as never before in opposition to the project, and citizens’ initiatives and leading experts from Austria and abroad have spoken out against it. To no avail. Thus far, not even the danger of losing the World Heritage status has prompted the municipal government to reconsider this undertaking.
    Who is the project for? Definitely not for the residents of Vienna. And not for the tourists who visit the city, either. Vienna merely serves as the backdrop for a life “in the lap of luxuryˮ: the building caters to the ultra-wealthy, who are making their rounds through the world’s historic centers in their quest for luxurious dwellings. It constitutes not only a major intervention in the immediate built environment of the existing structures and open spaces, but will also have a profound impact on the visual impression that residents and visitors have of Vienna’s historic center.
    The proposed amendment to the Zoning and Development Plan, which is custom-tailored to the luxury apartment building located on Heumarkt, has now been made available to the public for inspection. For a period of six weeks, objections may be submitted to the planning commission. The Vienna city council is authorized to vote on the issue beginning in mid-March. Approval by the city council would grant the owner of the property the right to build the project. Should this occur, a very elaborate process would be required to reverse that decision. We must act now to stop the realization of this project.
    In the name of all signatories.
    Vienna, 9 February 2017


  • Änderungen an der Petition

    13.02.2017 11:01 Uhr

    Tippfehler


    Neuer Petitionstext: Im Ringstraßenareal mit seinem weltweit einzigartigen Wechsel zwischen Freiräumen und repräsentativen Bauten droht eine Öffnung für spekulative Neubauten. Im Kernbereich des Welterbes, direkt am Wiener Heumarkt, zwischen dem Wiener Konzerthaus und dem Wiener Stadtpark ist ein Luxuswohnturm geplant. Vom Wohlwollen der Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl getragen, die damit für die Errichtung von Wohnungen in der obersten Luxusklasse mit freiem Blick auf die gesamte Wiener Innenstadt und letztlich für einen Ausverkauf der gesamte gesamten Ringstraßenanlage das Startsignal geben.
    Wir fordern:
    1. Den sofortigen Stopp des Umwidmungsverfahrens.
    2. Den Neustart und die Revision des Projekts unter Einhaltung der Auflagen der UNESCO.
    3. Freihalten des öffentlichen Raums und Erhalt des niedrigschwelligen Zugangs zum Gelände des Wiener Eislaufvereins.
    4. Festlegung der Kern- und Pufferzonen sämtlicher Wiener Welterbestätten als Auschlussgebiete für Hochzonungen mit privaten Nutzungen in den zugrundeliegenden Planungsinstrumenten (Managementplan, Masterplan Glacis, Hochhauskonzept).
    5. Rückhaltlose Offenlegung in allen Vorhaben der Stadtplanung zur Wahrung der Interessen der Allgemeinheit.
    Dieser von Gerhard Ruiss initiierte Aufruf wird getragen von über 300 prominenten Kulturschaffenden im In- und Ausland, darunter Paulus Manker, Erika Pluhar, Gustav Peichl, Olga Flor, Michael Heltau, Margherita Spiluttini, Ioan Holender, Sybille Fritsch, Friedrich Achleitner, Anna Mitgutsch, Franzobel, Karin Fleischanderl, Paul Gulda, Renate Welsh, Josef Winkler, Adriana Czernin, Paul Gulda, Sabine Plakolm, Franz Schuh u.v.a.
    Link zur kompletten Liste:
    www.literaturhaus.at/fileadmin/user_upload/autorInnen/pdf/ig/heumarktliste_10_2.pdf


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