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Bild zur Petition mit dem Thema: Zeitweilige Aberkennung des Friedensnobelpreises der EU Zeitweilige Aberkennung des Friedensnobelpreises der EU
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Europäische Union mehr
    Kategorie: Minderheitenschutz mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 53 Unterstützende
    2 in Europäische Union
    Sammlung abgeschlossen

Zeitweilige Aberkennung des Friedensnobelpreises der EU

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Die EU hat den Friedensnobelpreis unter anderem für das Einstehen von Menschenrechten bekommen. Das oberste Menschenrecht ist das Recht auf Leben. Eine EU, die jedoch beinah tatenlos dabei zusieht, wie Tausende jedes Jahr ihr Leben im Mittelmeer verlieren, entzieht sich selbst den Verdienst dieser Auszeichnung. Auch die Tatsache, dass man Italien größtenteils allein mit dieser Situation lässt, findet keinen Anschluss an den Gedanken der gegenseitigen Untersützung in Europa.

Europa muss sich seiner Verantwortung zum Schutz der Menschen, die mit großen Hoffnungen auf ein besseres Leben für ihre Familien und Angehörigen den Mut fassen, so eine gefährliche Reise auf sich zu nehmen, bewusst werden. Es wurden bisher viele Vorschläge gemacht, dieses Problem in den Griff zu bekommen, so beispielsweise einen kostenfreien Fährverkehr zwischen Afrika und Europa einzurichten. Europäische Asylbeantragungsstellen in Nordafrika können einen Beitrag dazu leisten, den Flüchtlingsstrom besser kontrollieren zu können. Außerdem muss das Projekt 'mare nostrum' wieder aufgenommen werden, denn es hat einen effektiven Beitrag zur Rettung von in Seenot geratenen Flüchtlingsbooten geleistet.

Es muss schnell gehandelt werden.

Begründung:

Europas Verständnis von Humanität hat sich in den Jahren seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vorbildlich entwickelt. Das gilt auch, obwohl einige Politiker in der Finanzkrise ihre Entscheidungen nicht zwingend am Wohl der Bevölkerung ausgerichtet haben. Wir als die Bevölkerung mussten zuletzt mit Nachdruck unsere Politiker auf ihre Verantwortung in verschiedenen Themen hinweisen - so jetzt auch beim Thema Flüchtlingspolitik.

Europa hat mit dem Erhalt des Friedensnobelpreises eine ehrwürdige Auszeichnung erhalten, die jedoch mit einer sukzessive Einhaltung der Kriterien einhergeht. Eines dieser Kriterien ist der Schutz von Menschenrechten. Solange Europa sich nicht umfangreich und ambitioniert dem Problem annimmt, macht es sich nicht verdient um diesen Preis.

Aus diesem Grund plädiere ich mit dieser Petition für eine vorübergehende Aberkennung des Friedensnobelpreises für die EU, bis es Maßnahmen umsetzt, die weitere Tragödien wie die der letzten Tage verhindern.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hannover, 21.04.2015 (aktiv bis 20.06.2015)


Debatte zur Petition

Noch kein PRO Argument.
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CONTRA: Wie kann denn der Bundestag einen Nobelpreis aberkennen? Sollte sich die Petition nicht eher an das norwegische Nobelkomitee richten?

CONTRA: Jeder Flüchtling gehört in seine Heimat, denn wir wissen wer da kommt. Für jeden nicht abgeschobenen sollte die EU den Preis zurückgeben, denn er stört den Inneren Frieden und unsere Kinder: Nur al ein Beispiel: www.sz-online.de/nachrichten/gefaehrliche-busfahrt-3083178.html?hc_location=ufi



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