KFZ: Überarbeitung der EU Warnhinweise Regelungen (GSR2): Reduzierung übermäßiger Warnungen

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Committee on Petitions (Petitionsausschuß)

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Petition richtet sich an: Committee on Petitions (Petitionsausschuß)

Die Europäische Union wird aufgefordert, die im Rahmen der „General Safety Regulation“ (GSR2) vorgeschriebenen Warnhinweis‑ und Assistenzsysteme dahingehend zu überarbeiten, dass nicht sicherheitskritische Warnungen in ihrer Häufigkeit, Lautstärke und Dauer reduziert werden können. Fahrzeughalter sollen die Möglichkeit erhalten, nicht sicherheitsrelevante Warnhinweise dauerhaft zu deaktivieren oder deren Intensität anzupassen, sofern dadurch keine unmittelbare Gefährdung entsteht.

Begründung

Reizüberflutung und Ablenkung
Moderne Fahrzeuge geben in vielen Situationen akustische oder visuelle Warnungen aus, die nicht unmittelbar sicherheitskritisch sind.
Diese Überwarnung führt zu:

  • Ablenkung vom Verkehrsgeschehen,
  • Gewöhnungseffekten, die echte Gefahrenhinweise entwerten,
  • Stresssituationen, insbesondere bei dichtem Verkehr oder komplexen Fahrsituationen.

Studien aus der Human‑Factors‑Forschung zeigen, dass zu viele Warnungen die Aufmerksamkeit verschlechtern, statt sie zu verbessern.

Einschränkung der Fahrzeugbeherrschung
Einige Warnungen erfolgen in Momenten, in denen der Fahrer bewusst eine Entscheidung trifft (z. B. Spurwechsel, Beschleunigung, Überholvorgänge).
Übermäßige akustische Signale können:

  • die Konzentration stören,
  • zu Fehlreaktionen führen,
  • die Fahrzeugkontrolle beeinträchtige

Fehlende Konfigurierbarkeit
Viele Systeme lassen sich nicht dauerhaft deaktivieren oder nur für die aktuelle Fahrt ausschalten.
Dies widerspricht dem Grundsatz der technischen Selbstbestimmung und berücksichtigt nicht die Vielfalt realer Fahrsituationen.

Praxisferne Regulierung
Die Intention der GSR2 ist nachvollziehbar, doch die Umsetzung zeigt deutliche Schwächen:

  • Warnungen erfolgen oft zu häufig,
  • in Situationen ohne akute Gefahr,
  • oder mit unnötig hoher Lautstärke.

Andere Länder setzen auf adaptive Warnsysteme, die sich an Fahrstil, Umgebung und Risikoprofil anpassen. Die EU‑Regelung bleibt hier hinter modernen technischen Möglichkeiten zurück.

Sicherheit durch Qualität statt Quantität
Weniger, aber gezieltere Warnungen erhöhen die Wirksamkeit.
Eine Überarbeitung der GSR2‑Warnlogik würde:

  • die Verkehrssicherheit verbessern,
  • die Akzeptanz von Assistenzsystemen erhöhen,
  • die Ablenkung reduzieren,
  • und den Fokus auf wirklich kritische Situationen lenken.

Diese Petition fordert eine praxisnahe, wissenschaftlich fundierte Anpassung der EU‑Warnhinweis‑Regelungen. Fahrzeugnutzer sollen nicht bevormundet, sondern unterstützt werden. Die EU soll sicherstellen, dass Warnsysteme sinnvoll, verhältnismäßig und technisch zeitgemäß eingesetzt werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Gerhard Srienz, Kraichtal
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 17.01.2026
Sammlung endet: 16.07.2026
Region: Europäische Union
Kategorie: Verkehr

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Warum Menschen unterschreiben

es nervt.

Man wird vom Verkehr abgelenkt, besonders bei innerstädtischen Fahrten. Hat man sich an das Gepiepe gewöhnt, achtet man nicht mehr drauf. Man wird sozusagen betriebsblind. Wichtige Hinweise werden so übersehen.

Fühle mich als Autofahrer entmündigt. Ich bin 1.600.000 km gefahren und brauche diese Bevormundung nicht!

die vielen Warnungen ziehen zuvil Aufmerksam auf sich und gefährden somit die Verkehrssicherheit, wie man es ja Handykommunikationen auch unterstellt

Für ältere Menschen ist das ein absoluter Overkill, weniger ist mehr!

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