Civil rights

Altersarmut darf nicht länger verharmlost werden

Petition is directed to
überregionale Tageszeitungen, Rundfunkanstalten
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  1. Launched September 2019
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Wir wollen Journalisten und Medienvertreter darauf aufmerksam machen, dass die vorstehende Altersarmut real werden wird. Wegen dem Niedriglohnsektor hat die Europäische Union die Bundesrepublik nun schon drei mal ermahnt.

Für Rente über Grundsicherung ist ein Mindestlohn von 12,63 Euro nötig. Um eine Rente über dem Existenzminimum zu gewährleisten, müsste der Mindestlohn deutlich höher sein, gibt das Arbeitsministerium zu. Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert deshalb eine kräftige Erhöhung.

Nach Berechnungen der Bundesregierung müsste der Mindestlohn deutlich höher als heute liegen, um im Alter eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu gewährleisten. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Anfrage der Linksfraktion hervor, die der „Rheinischen Post“ vorliegt.

Demnach müsste der Mindestlohn 12,63 Euro betragen. Die Betrachtung vernachlässige aber die zusätzliche Altersvorsorge, mit der eine deutlich höhere Gesamtversorgung erzielt werden könne, so das Ressort weiter.

www.welt.de/politik/deutschland/article176289787/Armutslohn-Fuer-Rente-ueber-Grundsicherung-ist-Mindestlohn-von-12-63-Euro-noetig.html Stand: 12.05.2018

"Es nützt nichts, das Renteneintrittsalter immer weiter hochzuschrauben, wenn schon heute nicht einmal jeder Zweite so lange arbeitet", warnte TK-Chef Jens Baas. Politik, Quelle: Welt.de 04.07.2018 www.welt.de/newsticker/news1/article178721080/Rente-TK-Report-Mehr-als-jeder-Zweite-steigt-vor-der-offiziellen-Rente-aus-dem-Job-aus.html

Da es nichts nützt, bis 70 Jahren zu arbeiten, gibt es in Hinsicht der Altersarmut nur eine realistische Lösung: Die Abschaffung unterschiedlicher Renten Systeme.

Berufsständische Versorgung (Ärzte, Architekten, Anwälte usw.) Grund: Art.3 GG Art.24 AEMR In Bezug auf die Rente schlagen wir das Schweizer Rentensystem vor. Jene beinhaltet eine Mindestrente die Menschenwürdig ist.

www.youtube.com/watch?v=l34fhOC3E7I

Bei der erste Säule handelt es sich in der Schweiz um eine verpflichtende Rentenversicherung, die wie in Deutschland umlagefinanziert ist: Was die Jüngeren einzahlen, wird unmittelbar an die Rentner ausgezahlt. Im Vergleich zum deutschen System gibt es jedoch zwei ganz entscheidende Unterschiede:

  • Zum einen besteht die Versicherungspflicht für die ganze Bevölkerung, also auch für Selbstständige, Hausfrauen oder Beamte.
  • Zum anderen ist die Höhe der Beiträge anders als in Deutschland nicht bei einem bestimmten Betrag gedeckelt.

Begrenzt ist aber die ausgezahlte Rente. Das in Deutschland geltende Äquivalenzprinzip, wonach die Höhe der Einzahlungen die Höhe der Rente bestimmt, gibt es in der Schweiz also nur teilweise. Andererseits ist damit der Solidargedanke – die Reichen stehen für die Schwachen ein – sehr ausgeprägt.

Wir fordern daher: Das Tageszeitungen und Rundfunkanstalten über dieses wichtige Thema Altersarmut mehr berichten. Die Politik hat bis heute noch keine Lösung.

Es muss endlich eine ernsthafte Auseinandersetzung geben.

Es kann nicht sein, dass viele Menschen nach 40 Jahre harter Arbeit, keine Menschenwürdige Rente bekommen.

Reason

Prof. Dr. Stefan Sell: Sozialpolitischer Skandal Altersarmut: www.youtube.com/watch?v=aa02V3Mpx-g

Fast jede zweite gesetzliche Altersrente in Deutschland liegt unter 800 Euro im Monat. 12.07.2018 Quelle: Frankfurter Rundschau www.fr.de/leben/recht/altersarmut-jede-zweite-rente-unter-800-euro-a-1543291

Altersarmut wird auch Normalverdiener treffen: 35 Jahre Vollzeit bei einem Einkommen von 2.500 Euro brutto. Das würde einem Rentner im Jahr 2030 nur knapp 700 Euro bringen, warnt Arbeitsministerin von der Leyen. www.zeit.de/wirtschaft/2012-09/rente-altersarmut-leyen Die Zeit Online vom 2.Sep. 2012

Volksverarschung Riester Rente: www.youtube.com/watch?v=cOoj7g5Lrys

OECD – Studie Ökonomen rechnen mit deutschem Rentensystem ab In einer aktuellen Studie kritisiert die OECD das deutsche Rentensystem. Die Experten bemängeln, dass es hierzulande keine Mindestrente gibt, und stellen extreme Unterschiede zwischen den Renten von Männern und Frauen fest.

Quelle: www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/keine-chance-fuer-geringverdiener-oecd-rechnet-mit-deutschem-rentensystem-ab_id_7939990.html 05.12.2017

Durch den Niedriglohnsektor hat dieses Land es geschafft, dass unter anderem Franzosen dadurch arbeitslos wurden.

Prof. Gustav Horn, Konjunkturforscher, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung "Der deutsche Export, so wie er ist, hat sicherlich seinen Preis dahin gehend gehabt, dass in anderen Ländern zu viele Industrien pleite gegangen sind oder weniger produziert haben, als sie eigentlich könnten. Und dadurch eben auch Arbeitslosigkeit entstanden ist. Die gesamte Strategie, die Deutschland gefahren ist, ging zu einem großen Teil zu Lasten anderer".

"Bei der Lohnentwicklung, die wir hatten, war die deutsche Maschine zu billig im Vergleich zur italienischen oder auch französischen Maschine. Das Ergebnis war: die Amerikaner beispielsweise haben die deutschen Maschinen gekauft und italienische nicht. Und das hat natürlich Konsequenzen für das, was produziert wird in den einzelnen Ländern. In Deutschland wurde die Maschine produziert - in Italien nicht." Wieviel Arbeitsplätze sind betroffen? Für Frankreich hat das in Paris der Leiter des staatlichen Instituts für Konjunkturforschung erstmals ausgerechnet: Rund 400.000, allein in Frankreich!

Xavier Ragot, Französisches Institut für Konjunkturforschung "Nimmt man dieses Auseinanderdriften der Löhne, kann man berechnen, dass die deutsche Lohnzurückhaltung Frankreich Marktanteile gekostet hat, in einer Größenordnung von 400.000 Arbeitsplätzen. Ein solcher Überschuss ist auf die Dauer nicht hinnehmbar. "

Damit verstößt Deutschland gegen eine Regel, zu der sich die Euro-Länder bei der Einführung der gemeinsamen Währung verpflichtet hatten: Jedes Land sollte dafür Sorge tragen, dass die Löhne entsprechend der Produktivität steigen. Aber Deutschland verschaffte sich einen unlauteren Vorteil: Die Lohnentwicklung blieb unterhalb der Zielvorgaben der EU.

Ursprungsquelle: RBB ARD - Kontraste www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Frankreich-Arbeit-soll-wieder-besser-bezahlt-werden/Die-Opfer-des-Exportweltweisters/posting-33004128/show/

Die Folgen:

Warum werden wir im Jahr 2030 massive Problem bekommen? Bis 2030 Absenkung des Rentenniveaus auf 43 % - seit 2004 in § 154 Abs. 3 SGB VI festgeschrieben.

Quelle:VDK – Sozialverband Stand: 04. Mai 2018 www.vdk.de/ov-schopfheim/ID126800

Was sind eigentlich jene 43%? Dies erklärt Ihnen nun Prof. Dr. Uwe Becker in einem kurzem Video Hier nun der Link: www.youtube.com/watch?v=F9ia0oW5hMY

Warum sinkt das Gesetzliche Rentenniveau? Norbert Blüm kritisiert Riester-Rente, 1 min Datum: 09.08.2018 Quelle: ZDF www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/videos/norbert-bluem-kritisiert-riester-rente-100.html

Wie Deutschland Arbeitslosigkeit in Europa produziert Deutschland ist nicht ohne Grund als "oberlehrerhaft" verschrien. Gerne erklären wir dem Rest der Welt, dass er sich an Verträge zu halten hat. Dabei ist gerade Deutschland ein "Weltmeister" im Regel-Brechen. Statt, wie bei der Einführung des Euro vereinbart, für stabiles Lohnwachstum und Inflation entsprechend der Produktivitätsentwicklung zu sorgen, spart und geizt Deutschland, wo es nur geht. Die Folge: deutsche Produkte sind gut - und vor allem preiswert. Ausländische Anbieter, wie französische Autozulieferer setzt das noch mehr unter Druck. Niedrige Mindestlöhne und zu geringe staatliche Investitionen hierzulande kosten dort Arbeitsplätze. Die Zeche zahlen deutsche Niedriglöhner und ein wachsendes Arbeitslosenheer in anderen EU-Ländern. 13.09.2018 Quelle: www.youtube.com/watch?v=z-MwP0RRIlc

Betriebsrente wird nicht bei der Linderung von Altersarmut helfen. Quelle: Deutschlandfunk www.deutschlandfunk.de/betriebsrenten-gesetz-betriebsrente-wird-nicht-bei-der.769.de.html?dram:article_id=387665 01.06.2017

Die Wahrheit über unsere Rente: www.becker-sozialethik.de/2018/05/17/test-beitrag-inklusion/185815664/

Thank you for your support, Kieling Marko from Homberg
Question to the initiator

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News

  • Mit der Grundrente hat sich die Bundesregierung keinen Gefallen getan. Die Enttäuschung vieler Rentner wird kommendes Jahr mitten im Wahlkampf hochkochen.

    Geringverdiener, die nur niedrige Rentenansprüche erworben haben, müssen im Alter mehr bekommen als den Sozialhilfesatz. Diese Absicht der Großen Koalition ist richtig und die Umsetzung überfällig. Doch das Gesetz, das Union und SPD nach einem quälenden Prozess in dieser Woche durch den Bundestag bringen werden, ist eine Enttäuschung.

    Die SPD feiert. In der Tat können die Sozialdemokraten und ihr Arbeitsminister Hubertus Heil das Gesetz als politischen Erfolg verbuchen. Der Minister legte ein Konzept für die Grundrente vor, das die Union nicht ohne Grund als extreme Dehnung des Koalitionsvertrags... further

  • Gewerkschaften kritisieren Bericht der »Rentenkommission«. Sondervotum vorgelegt
    Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die Empfehlungen der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission begrüßt. Auf Basis dieser Empfehlungen wolle er bis zum Herbst gesetzgeberische Vorschläge machen, die dann im Kabinett beraten werden sollten, sagte Heil am Freitag in Berlin nach der Übergabe des Berichts der Kommission.
    Führende Gewerkschaftsvertreter warnten vor einer Absenkung des Sicherungsniveaus der Renten. Das heutige Verhältnis zu den Löhnen – 48 Prozent – müsse als Untergrenze einer gesetzlichen Standardrente nach 45 Beitragsjahren festgelegt werden. »Sonst heißt es gerade für die Jüngeren: Mehr einzahlen, weniger rausbekommen und dann... further

  • Zum 1. Juli 2020 gibt es eine Rentenerhöhung. Von diesem Zeitpunkt an müssen viele Rentner in Deutschland Steuern zahlen.
    Rente steigt: Sind jetzt Steuern auf die Rente fällig?
    Erst einmal ist es eine positive Nachricht: Rentner können im kommenden Jahr mit deutlich steigenden Bezügen rechnen. Zum 1. Juli 2020 sollen die Renten in Westdeutschland um 3,15 Prozent und in Ostdeutschland um 3,92 Prozent steigen. Das geht aus einem Entwurf für den Rentenversicherungsbericht 2019 hervor, der kürzlich bekannt geworden ist. Eine monatliche Rente von 1.000 Euro dürfte sich nach den derzeitigen Schätzungen im Westen um 31,50 Euro und im Osten um 39,20 Euro monatlich erhöhen.
    Eine solche Steigerung bedeutet aber auch, dass mehr Rentner künftig eine Steuererklärung... further

Ich weiß nicht nach welchen Kriterien die Zahlen zustande gekommen sind. Man darf allerdings auch nicht außer acht lassen, dass gerade im Westen Frauen verkürzt gearbeitet haben und das Familieneinkommen vieler durch Nebeneinkünfte (private Firmen, Vermietung von Wohnungen etc.) wesentlich höher war, als der Durchschnitt. Traurig und beschämend finde ich, dass Rentner/Rentnerinnen aus ihren Wohnungen gedrängt werden, um diese wieder teurer zu vermieten und dass Rentner/Rentnerinnen zur Tafel gehen müssen oder sich Dinge aus den Mülltonnen fischen, oder gar auf der Straße leben.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • 6 days ago

    direkt beroffen

  • on 03 Jul 2020

    Altersarmutist furchtbar und es sollte etwas unternommen werden

  • on 27 Jun 2020

    Ein gerechtes Rentensystem ist für ein friedliches zusammenleben nötig. Es gibt mehr Gründe eine niedrigere Pension als vergleichbare Rente zu zahlen als umgekehrt, leider ist es zur Zeit umgekehrt, z.B müssen Arbeitnehmer Ihren Wohnort vergleichsweise öfter wechseln als Beamte, Arbeitnehmer bekommen Überstunden oftmals nicht bezahlt und teilweise können diese noch nicht einmal aufgeschrieben werden, Arbeitnehmer verlieren Ihren Job öfter was auch den Druck und die Ängste im Arbeitsleben erhöht, ...und dennoch wird bei "vergleichsweise" ähnlicher Arbeit viel weniger Rente als Pension bezahlt.

  • on 24 Jun 2020

    Jeder Mensch kann in Altersarmut fallen. Selbst Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, wegen ungerechter Löhne, vorhergehender Arbeitslosigkeit, fehlende Integration in den Arbeitsmarkt, mangelnde Inklusion (Gesetz zur Erwerbsminderungsrente bei verschlossenem Arbeitsmarkt statt Integration in diesen durch Umschulung etc). Hier gibt es viele Missstände, die endlich auf den Tisch gehören.

  • on 07 Jun 2020

    Es ist ungerecht, dass hartarbeitende Menschen für Ihren Fleiß bestraft werden und sich im Alter um Ihre Existenz fürchten müssen. Währenddessen brauchen sich z.B. Abgeordnete keine Sorgen um Ihre Zukunft zu machen. Das ist nicht gerecht und es sollte dringend was dagegen unternommen werden

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