Cannabis wurde - aus rein wirtschaftspolitischen Gründen - durch Gleichsetzung mit harten Drogen wie Heroin, Opium oder Kokain in der UN Konvention 1961 weltweit stigmatisiert.

Zu Unrecht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) appelliert an die Mitgliedsstaaten der UNO, THC von Stufe 4 auf Stufe 1 in der Konvention herabzusetzen, die medizinische Anwendung zuzulassen und CBD (nicht berauschend) überhaupt von der Konvention auszunehmen. Auch das Europaparlament hat in einer Entschliessung vom 13.2.2019 die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten aufgefordert, Cannabis in der Medizin zu liberalisieren.

Unser Ziel ist daher:

  • Rasche Liberalisierung von Cannabis in der Medizin (ähnlich wie 2017 in Deutschland: Blüten auf Rezept!). Einen Markt schaffen und damit die Preise senken.

  • CBD und CBD-Produkte raus aus den Beschränkungen der Novel Food Verordnung, die nur den Markt für die Pharmaindustrie frei machen sollen.

  • Marktkontrolle durch Produkttests und Gütezeichen.

  • Ausbildung von Ärzten und Apothekern in der Anwendung von Cannabis in der Medizin.

  • Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen.

Mehr Informationen auf www.allianz-gegen-ignoranz.at

Reason

Es gibt zahlreiche Studien, die THC bei chronischen Schmerzen, bei Übelkeit und Erbrechen und bei Muskelkrämpfen bei Multipler Sklerose Wirksamkeit bescheinigen. Blüten mehr noch, als den - in wenigen Medikamenten enthaltenen - Monosubstanzen. Der Markt ist jedoch ein monopolistischer Markt und daher zahlt man für Cannabismedizin aus der Apotheke Traumpreise. Das muss sich ändern, damit Millionen Patienten mit chronischen Schmerzen sich diese Heilpflanze bzw Produkte daraus auch leisten können. Es gibt auch viele Erfahrungen und zT auch Studien, dass das (nicht berauschende) CBD noch mehr medizinische Wirkungen hat bzw haben könnte. Es wirkt beruhigend, schlaffördernd, entspannend, schmerzlindernd. Es laufen auch Studien, ob man mit (hochdosiertem) CBD auch Krebsleiden lindern oder gar heilen kann. Diese Eigenschaften von CBD machen den Wirkstoff für die Pharmaindustrie hochinteressant. Doch statt hier zu forschen und sich am Markt zu präsentieren versuchen die Pharmaindustrie und deren Lobbyisten CBD und CBD-Produkte vom freien Markt zu verdrängen. Der Trick: Man lobbyiert bei der Arbeitsgruppe der EU-Kommission und der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA, dass man CBD und Cannabinoide als novel food einstufen und damit für Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetika teure und langwierige Genehmigungsverfahren einführen möge. Diese Versuche sind derzeit im Gange. Am 12.3.2019 findet die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe statt. Wir fordern, dass auch Verbraucher- und Patientenorganisationen gehört werden mögen. Denn wer CBD vom freien Markt verdrängt, fördert damit nur die Pharmaindustrie und entzieht Millionen Patienten eine wirksame Heilpflanze.

Thank you for your support, Peter Kolba from Laab im Walde
Question to the initiator

News

pro

....seit Jahrtausenden bekannte Heilpflanze!!!!:) damals gab es zum Glück noch kein "Geld"oda was a imma des is...

contra

Gegen diese Form der Peition spricht, dass sie sehr wahrscheinlich in Österreich keine politische Folgedebatte oder gar Maßnahmen zur Besserung der Situation erbringt. Im DEUTSCHEN Petitions-System findet eine ordentliche Petition nur dann Zugang in den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, wenn die Eingabe über das Internet-Portal des Petitionsausschusses lanciert wird. Mehrfachzeichnungen sind dann nicht möglich, so wie dies in der schon legendären Vaclav Wenzel Cerveny zu Cannabis-Petition (bei open petition) der Fall gewesen ist.