Der Pflichtzölibat für die Weltpriester soll abgeschafft werden! Die Weltpriester sollen selber entscheiden können, ob sie ihr Amt als Zölibatäre oder als Verheiratete ausüben wollen. Auch verheiratete Priester sollen wieder in ihr Amt zurückkehren können, wenn diese das wünschen. //

Il celibat obligatori per spirituals ellas pleivs duei vegnir abolius. Ils spirituals che pastoreschan ellas pleivs duein saver decider sezs, schebein els vulan prestar lur survetsch da pasturs dallas olmas vivend a moda celibatara ni sco maridai. Era spirituals maridai duein saver returnar en uffeci, sch'els giavischan quei. //

L’obbligo di celibato per i presbiteri cattolici di rito latino va abolito. I presbiteri debbono poter scegliere se esercitare il loro ministero come celibatari o da sposati. Anche i presbiteri sposati debbono poter riprendere a esercitare il loro ministero, se lo desiderano.

Begründung

Alle wissen es: Unser sehr beliebter Pfarrer von Brigels war so ehrlich und hat seine Beziehung zu einer Frau öffentlich bekannt gemacht. Mit der Tatsache, dass er diese Beziehung öffentlich leben möchte, hätten die allermeisten Pfarreiangehörigen kein Problem, schliesslich hat Gott den Menschen mit seinen emotionalen Bedürfnissen und mit seiner Sexualität geschaffen und selbst festgestellt, dass dies gut ist (siehe Genesis 1.31).

Gewissensfrage an uns: Dürfen wir es als getaufte Christen zulassen, dass qualifizierte, eifrige Seelsorger wegen der zu hohen Bürde des Zölibates einfach suspendiert werden und nicht nur die Pfarreien im Stich lassen müssen, sondern auch ihre Existenz gefährdet wird? Wird Gott uns nicht auch einmal fragen: «Warum habt ihr euch das bieten lassen?»

Tut che sa: Nies fetg preziau plevon da Breil ei staus aschi sincers ed ha communicau aviartamein ch'el hagi ina relaziun cun ina dunna e ch'el vegli viver quella publicamein. La plipart dallas parochianas e dils parochians han neginas difficultads cun quella decisiun. La finala Dieus scaffiu il carstgaun cun ses basegns emoziunals ed era cun sia sexualitad ed ha perfin constatau sez che quei ei bien aschia (Genesis 1.31)

Damonda da cunscienzia a nus: Astgein nus, sco battegiai e cristifideivels tolerar che spirituals premurai ella pastoraziun vegnan semplamein suspendi da tut lur activitads ecclesiasticas mo perquei che la veta celibatara ei in memia grond buordi per els. Astgein nus tolerar ch'els ston buca mo schar amiez liug lur pleivs, mobein era che lur existenza ei d'in mument a l'auter periclitada, damai ch'els ein senza lavur? Vegn il Segner buca era forsa a dumandar nus in di: «"Pertgei haveis vus schau far cun vus aschia?»

E’ noto a tutti: il nostro molto stimato e apprezzato Parroco di Breil/Brigels (Grigioni, Svizzera) si è comportato con lealtà e ha comunicato pubblicamente la sua relazione con una donna. Il suo desiderio di poter vivere tale relazione alla luce del sole non costituirebbe alcuna difficoltà per la stragrande maggioranza dei parrocchiani. In definitiva Dio ha creato l’ essere umano con i suoi bisogni affettivi e la sua sessualità, e ha Egli stesso constatato che questa è cosa buona (cf. Genesi 1,31).

Un problema di coscienza per noi: come cristiani battezzati ci è lecito permettere che, a causa del peso per loro eccessivo del celibato, degli ottimi presbiteri in servizio pastorale vengano sospesi e debbano bruscamente privare le parrocchie del loro servizio, vedendo anche compromessi la loro vita e il loro sostentamento? Non arriverà anche il momento in cui Dio ci chiederà: «Perché lo avete tollerato?».

Dokumente: www.dropbox.com/sh/8w0gs28dv2lnynf/AADUVTuwl69c5qoEvidWv58ba?dl=0

Medien:

www.srf.ch/news/regional/graubuenden/katholische-kirche-brigels-verliert-verliebten-pfarrer www.nzz.ch/schweiz/wenn-priester-heimlich-lieben-ld.1404656

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Camartin Florentina aus Breil/Brigels
Frage an den Initiator

Neuigkeiten

  • Wer hätte das gedacht: nach weniger als drei Monate wurde meine Petition zur Liberalisierung des Pflichtzölibates von über 4'200 Persönlichkeiten unterschrieben. Das ist ein grosses Zeichen der Solidarität unter den Glaubenden, die spüren, dass durch den Mangel an Priestern in unseren Pfarreien das gemeinsame Glaubensleben gefährdet ist. Ganz herzlichen Dank für jede einzelne Unterschrift und auch für die vielen sehr beeindruckenden Kommentare dazu!

    Ich bin auch dankbar, dass verschiedene Zeitungen mitgeholfen haben, auf diese Petition aufmerksam zu machen. Verständlicherweise möchten die Presseleute, dass ihre Zeitungen gelesen werden und so setzen sie hin und wieder sensationelle Titel, wie wen ich selbst mit dem Papst kämpfen würde. Was ich mache ist argumentieren und bitten, nicht kämpfen.

    Auf dem Grund meiner persönlicher über 50 jährigen Erfahrung weiss, dass ein glückliches zölibatäres Leben wohl möglich ist, aber nur, wenn Gott einem die Berufung dafür geschenkt hat. Überdies bin ich überzeugt, dass ein gottgefälliges Leben in jedem Stand möglich ist. Ob verheiratet oder zölibatär, richtig leben muss man, d. h. in Beobachtung der 10 Gebote und im Geiste des Evangeliums. Die Tatsache, dass selbst die versammelten Bischöfe um den Papst am 7. Dezember des Jahres 1965 im Dekret PRESBITERORUM ORDINIS festgestellt haben, dass die Enthaltsamkeit vom Wesen des Priestertums selbst nicht gefordert ist, hat mich bewogen aktiv zu werden und diese Petition zu starten.

    Inzwischen bin ich immer wieder mit der Frage konfrontiert worden, warum ich mich mit diesem Anliegen nicht zuerst an die Bischöfe gerichtet hätte. Der Grund ist einfach der, dass die Bischöfe sich an die Weisungen von Rom, also vom Papst, halten müssen und also von den Priesteramtskandidaten das feierliche Versprechen abnehmen müssen, dass sie dann als Priester ehelos leben werden. Ansonsten dürfen sie sie nicht weihen. Aus diesem Grund bin ich überzeugt, dass der Adressat meiner Petition Papst Franziskus sein muss. Zusammen mit Gleichgesinnten lassen sich bestimmt Mittel und Wege finden, das Anliegen der Petition und die vielen Unterschriften Papst Franziskus persönlich zu überreichen. Darum wäre es schön und bedeutungsvoll, wenn diese Unterschriften noch zahlreicher würden. Herzlichen Dank für jede weitere Empfehlung und für jede weitere Unterschrift!

    Brigels, den 31. Dezember 2018

    Florentina Camartin, Autorin der Petition

  • Nochmaligen Dank und eine Präzision
    Wer hätte das gedacht: nach weniger als drei Monate wurde meine Petition zur Liberalisierung des Pflichtzölibates von über 4'200 Persönlichkeiten unterschrieben. Das ist ein grosses Zeichen der Solidarität unter den Glaubenden, die spüren, dass durch den Mangel an Priestern in unseren Pfarreien das gemeinsame Glaubensleben gefährdet ist. Ganz herzlichen Dank für jede einzelne Unterschrift und auch für die vielen sehr beeindruckenden Kommentare dazu!

    Brigels, den 31. Dezember 2018
    Florentina Camartin
    Autorin der Petition

    Aunc inaga cordial engraziament ed ina prezisiun
    Tgi vess sminau in tal sustegn: suenter gnanc treis meins han gia varga 4'200 persunas suttascret la petiziun per la liberalisaziun dil celibat. Quei ei daveras in impressiunont mussament da solidaritad denter ils cartents che sentan che la veta cumineivla da cardientsch en nossas pleivs ei periclitada muord la gronda munconza da spirituals. Cordial engraziament per mintga suttascripziun ed era per ils nummerus impressiunonts commentaris vitier!

    Breil, ils 31 da december 2018
    Florentina Camartin
    Autura dalla petiziun

Pro

es ist nicht nachvollziehbar, dass ein Gesetz aus dem 12. Jahrhundert (Pflichtzölibat) die explizite Absicht des Schöpfers (Gen 2,18 ff.) und die einschlägigen Anweisungen des Apostels Paulus (1. Tim 3 ff.) dauerhaft ausser Kraft setzen soll.

Contra

Jeder Priesteramtskandidat ist freiwillig ins Seminar eingetreten und hat danach freiwillig das Versprechen des Zölibats abgelegt. Jeder röm. kath. Priester der nicht zölibatär lebt, bricht ein Versprechen, dass er freiwillig gegeben hat. Das ist vergleichbar mit einem Ehebruch!

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 3 Tagen

    Pour que la liberté de pensée ne soit pas entravée par des dogmes qui sont la base de trop de conflits

  • vor 3 Tagen

    Es ist nur ganz wenigen möglich die sexuelle Energie in eine spirituelle umzuwandeln durch Gebete, Meditationen etc. Daher finde ich sollte die Sexualität ausgelebt werden um Dinge zu vermeiden die nicht nötig sind.

  • vor 5 Tagen

    1.ist das Zölibat längst veraltet und passt eigentlich nicht mehr in unsere Zeit. Und 2.wenn es dies schon jetzt nicht mehr geben würde, würde es auch sicher weniger pädophile Pfarrer geben!

  • Mirko Caspary Wuppertal

    am 07.02.2019

    ich bin dafür das mann das Zölibat sofort Liberalisieren sollte und das schnell in Europa.

  • am 06.02.2019

    Bisher hat es Viel Unglück gebracht. Lasst die Priester selbst entscheiden!

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