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Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
on 09 Mar 2026Trotz vieler Hotel-Bauruinen auch in Bestlagen, Bodenproben, die das Grundstück als für die geplante Bebauung ungeeignet ausweisen und einem völlig absurden Teilbebauungsplan, wird die Idee ein "Luxushotel im Moor" in Moosburg zu errichten, nicht fallen gelassen.
Die Beprobung des Bodenuntergrundes hat ja ergeben, dass eine Bebauung laut dem beschlossenen Teilbebauungsplan nicht realisierbar ist... angeblich wird an einer kleineren Form geplant.
Vor einigen Monaten hat der Gemeinderat zugestimmt, dass die vertragliche Frist für die Bauwerber, die bereits lange abgelaufen ist, verlängert wird.
Wenig überraschend, aber glücklicherweise gibt es offensichtlich noch kein Bauansuchen.
Aber der Bürgermeister lässt nicht locker und sucht intensiv nach "Investoren"....
Unsere Infos aus der Immobilienbranche sind aber durchaus positiv: Der Widerstand aus der Bevölkerung ist bekannt und wirkt auch abschreckend, weil jedem Bauwerber klar sein muss, dass da genau hingeschaut wird. Abgesehen davon spricht die wirtschaftlichen Lage nicht für den leichtfertigen Bau eines "Hotels im Nirgendwo"...
Daher: Wir bleiben weiter wachsam und reagieren im Bedarfsfall😀 -
Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
on 02 Mar 2025Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer,
es sind schon einige Monate seit unserer letzten Information vergangen – einerseits gut, weil nicht viel Besorgniserregendes passiert ist, andererseits müssen wir natürlich weiter wachsam bleiben, da anzunehmen ist, dass jetzt so gut wie möglich ohne Informationen an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen, vorgegangen wird.
Die Probebohrungen und Grabungen im vergangenen Sommer haben - für uns nicht überraschend – ergeben, dass der Hotel-Baugrund einen sehr hohen Grundwasserspiegel hat und sich der geologische Bodenaufbau nicht für die geplante Bebauung eignet.
Diese Tatsachen sind für Experten und ortsansässige Bürger nicht wirklich überraschend, da es sich um ehemaliges Sumpfgelände handelt, welches überdies zu ca. 2/3 in der gelben Hochwasserzone liegt.
Erstaunlich ist allerdings, dass der Gemeinderat von Moosburg hier ganz offensichtlich einen Teilbebauungsplan beschlossen hat, ohne sich vorher über die örtlichen Gegebenheiten Gedanken zu machen.
Die offizielle Version ist jetzt, dass umgeplant wird und das Projekt in abgeänderter Form realisiert werden soll.
Im Moment ist es schwierig an Informationen zu gelangen, aber es sickert doch immer wieder etwas durch:
- So soll der kolportierte Hotelbetreiber – die renommierte Wyndham-Gruppe bereits abgesprungen sein
- Aufgrund der massiven Widerstände aus der Bevölkerung und der geologischen Situation des Baugrundes sollen die Investoren kein Interesse mehr haben
- Soweit uns die Verträge bekannt sind, sind die festgelegten Fristen für Bauansuchen, etc. bereits verstrichen – eine Neuverhandlung ohne Einbindung des Gemeinderates könnte aber im Hintergrund schon erfolgt sein
- Auf der Amtstafel wurde noch kein Bauansuchen veröffentlicht
- Es gibt keinen aktuellen Teilbebauungsplan, der auf eine Abänderung des Projektes Rücksicht nimmt
- Trotzdem wird der Baubeginn eines Hotels mit abgeänderten Plänen im Herbst 2025 bereits kolportiert!
- Die Geschäftsführung der Golfanlagen Moosburg - Pörtschach GmbH versucht gerade die Grundbesitzer (die Flächen sind langfristig gepachtet) davon zu überzeugen, auf einen sehr großen Teil der Pachtzahlungen zu verzichten und stellt eine drohende Insolvenz des Golfplatzes in den Raum – unter Umständen gäbe es dann ein „Golfhotel“ ohne Golfplatz
Nach wie vor gibt es in der Moosburger Bevölkerung, unter Anrainern und unseren Unterstützern ein großes Interesse an den Vorgängen um dieses höchst umstrittene Hotelprojekt.
Einerseits präsentieren sich die Moosburger Politiker in den Medien ständig mit den Themen Bürgernähe, Ortskernstärkung, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, andererseits hält man an diesem vom Großteil der Bevölkerung abgelehnten und absurden Bodenversiegelungsprojekt unverdrossen fest.
Übrigens wurde unsere Petition im Gemeinderat von ALLEN Fraktionen abgelehnt – von der örtlichen Politik können wir uns also keine Unterstützung erwarten!
Mitglieder unserer Initiative werden immer wieder auf der Straße angesprochen und gefragt, ob es neue Informationen gibt, und wir erhalten nach wie vor herzlichen Dank und Anerkennung für unser Engagement.
Dies freut uns natürlich und daher machen wir selbstverständlich weiter und halten Augen und Ohren offen. Wir sind auch für Informationen dankbar und werden Euch / Sie weiter am Laufenden halten!
Initiative Moosburg lebenswert
Gemeinnütziger Verein ZVR-Zahl: 1758827989
Obfrau Dr. Anita Lautemann
Römerweg 20, 9062 Moosburg
www.moosburglebenswert.at -
Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
on 18 Apr 2024Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der „Initiative Moosburg lebenswert“,
bei unseren Recherchen zu den Vorgängen um das „Hotelprojekt Stallhofen“ ist uns auch die Kärntner Allgemeine Gemeindeordnung – kurz K-AGO immer ein Leitfaden. Schon des Öfteren haben wir hier Missstände bei den Vorgängen im Moosburg aufgedeckt und durch Beschwerden an die Gemeindeaufsicht zum Teil erfolgreich abstellen können.
Schon vor längerem ist uns der § 34 „Aufgaben des Gemeinderates“ interessant erschienen. Hier steht in Abs.6 „Auf den Gemeindevorstand dürfen nicht übertragen werden:……..3. die Veräußerung von unbeweglichem Gemeindevermögen“.
In der Niederschrift der Gemeinderatssitzung vom 4.10.2023 ist zum Tagesordnungspunkt des Bebauungsplanes unter des Aufführungen des Bürgermeisters zu lesen: „Der Kaufvertrag wurde geschlossen und….“
ABER: Zweifellos zählt ein Grundstück zu „unbeweglichem Gemeindevermögen“, daher haben wir recherchiert und bekamen jetzt von einem juristischen Fachexperten für Gemeinderecht die Auskunft, dass dieser offenbar vom Bürgermeister Herbert Gaggl mit der PRF Luxury Leisure Hotel Moosburg GmbH unterzeichnete Vertrag derzeit schlichtweg NICHT RECHTSGÜLTIG ist.
Zwar wurde in der Gemeinderatssitzung vom 30.6.2022 der Grundsatzbeschluss eines Verkaufes gefasst, dies reicht aber nicht, sondern es muss der Kaufvertrag selbst mit allen Bedingungen, wie Kaufpreis, Zahlungsziele, Haftungen, etc. vom Gemeinderat beschlossen werden. Bisher ist aber dieser Vertrag ein gut gehütetes Geheimnis des Bürgermeisters, welches dem Gemeinderat nach Auskünften einiger Gemeinderäte nicht vorliegt.
Für uns stellen sich daher einige wichtige Fragen:
• Kann es sein, dass ein Bürgermeister mit 33 Jahren Amtserfahrung diese wesentliche Bestimmung der K-AGO nicht kennt?
• Wurde § 34 Abs. 6 absichtlich ignoriert?
• Warum werden die Vertragsinhalte vor dem Gemeinderat geheim gehalten?
• Werden hier bewusst über 4.600 Gemeindebürger, 22 Gemeinderäte und vielleicht auch Banken und Investoren an der Nase herumgeführt?
• Was sind das für Investoren und Bauträger, die einen ungültigen Vertrag unterschreiben? – Seriöse Investoren sind normalerweise über Grundsätze solcher Vertragsabschlüsse informiert.
• Was steckt dahinter? Wer profitiert davon?
• Gab es beim ersten Projekt vor über 20 Jahren die gleichen unkorrekten Vorgehensweisen?
• Wird Anrainer, deswegen die Einsicht in den alten Bauakt verwehrt?
Probebohrungen und Baggerarbeiten:
Ein KURIOSUM ist weiters, dass derzeit auf dem Baugrundstück Probebohrungen und Baggerarbeiten stattfinden, um herauszufinden, ob der Untergrund überhaupt für eine Bebauung geeignet ist!
Das heißt, dass der Gemeinderat am 4. Oktober 2023 einen Teilbebauungsplan für einen gewaltigen Hotelkomplex mit Tiefgarage beschlossen hat, OHNE zu wissen, ob die Errichtung einer solchen Anlage auf dem Grundstück überhaupt realisierbar ist!
Die Kosten für Planung, Behördenverfahren, Informationsveranstaltung für die Gemeinderäte, Mitwirken des Planungsbüros bei der Gemeinderatssitzung, Security, Polizeieinsatz, etc.. liegen bestimmt schon im fünf- wenn nicht gar sechsstelligen Bereich – das ist VERSCHWENDUNG UNSERES STEUERGELDES!
Infos aus der Immobilienwelt:
Mittlerweile haben wir auch recht gute Kontakte in die Immobilienbranche.
Insider dort glauben nicht an eine Realisierung des „Hotelprojektes Stallhofen“, weil
- das Projekt aufgrund des völlig ungeeigneten Standortes kaum Aussichten auf Wirtschaftlichkeit hat
- der enorme Widerstand aus der Bevölkerung in der Branche durchaus schon bekannt ist
- berechtigte Einsprüche das Bauverfahren verteuern und in die Länge ziehen werden
- die Baukosten auf einem „sumpfigen“ Untergrund enorm hoch sind – da gibt es weit attraktivere Bauplätze
UND: es wird bereits an einer Alternative gearbeitet: ein Low-Budget-Hotel mit Self-Check-In auf der anderen Seite des Golfplatzes…… Kopfschütteln erlaubt!
ORF-Schauplatz:
Gerne wären auch wir Teil der Sendung „Am Schauplatz – Die Macht der Investoren“ vom 11.4.24 gewesen (nachzusehen auf der ORF-TV-Thek: tvthek.orf.at/profile/Am-Schauplatz/1239/Am-Schauplatz-Die-Macht-der-Investoren/14221673).
Allerdings ging es hier um die schönsten Plätze Österreichs – bei aller Liebe zu unserer Heimat – da gehört der alte Sportplatz in Stallhofen wohl eher nicht dazu… aber es tut gut und entsetzt zugleich, dass mit Geld winkende Investoren vielerorts Kommunalpolitiker, die eigentlich die Interessen der Bevölkerung vertreten sollten, zu willigen Erfüllungsgehilfen ihrer Eigeninteressen machen.
Wir bleiben jedenfalls dran und informieren Sie / Euch weiter!
Initiative Moosburg lebenswert
Gemeinnütziger Verein ZVR-Zahl: 1758827989
Obfrau Dr. Anita Lautemann
Römerweg 20, 9062 Moosburg
www.moosburglebenswert.at