Es wird gegen die Fortschreibung des örtlichen Raumkonzeptes Ehrwald Unterschriften gesammelt. Unter anderem steht darin eine Planung für ein 5 Hektar grosses neues Hotel in einem Waldgebiet in der Nähe der Wettersteinbahn. Weiterhin werden Liftanlagen auf Wiesen und Weiden geplant. Das Raumkonzept wurde 2003 erstellt und ist nur leicht geändert worden in 2016. Die Pläne sind leider nicht mehr einsehbar. aber melden sie sich gerne bei mir wenn sie Kopien haben möchten Zwar ist die Frist ausgelaufen eine Stellungnahme der Gemeinde zukommen zu lassen aber die Petition werden bei der nächsten Gemeinderatssitzung vorgetragen und geliefert.

Es gibt bessere Wege und Mittel in Ehrwald Tourismus und Entwicklung zu verbinden. Diese Ideen sind veraltet und kommen hauptsächlich der Gemeinde zu Gute nicht der Bevölkerung!

Begründung

Es ist ein Konzept welches nicht mehr den aktuellen Klima und Umweltbedingungen in Betracht nimmt. Es kommt bestimmten Parteien zu Gute aber nicht der Mehrheit. Weder lokale Hotels, Bürger und Gewerbe werden davon langfristig profitieren. Es ist eine Umweltkatastrophe in vielen Hinsichten (bäume, wald Flächen, geschützte Arten und Pflanzen) und man muss um jeden Hektar Wald engagement zeigen. Auch die Transparenz bezüglich dieses Projektes ist fragwürdig. So wurden Besprechungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit gehalten, eine Strasse dorthin geplant wo möglichst wenige Bürger Einwand erheben und auch das Konzept auf dieser tiefen Ebene eine Skiverbindung / Anlage zu bauen wenn deutlich der Klimawandel den Schnee weniger und weniger ins Dorf bringt. Es sollten Alternativ Modelle gefunden werden für Tourismus, und bereits existierende Betriebe finanziell und durch Innovation unterstützt werden...

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Kathleen Alder aus Ehrwald
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  • Liebe Unterstützer der Petition,

    Ich hatte nun Zeit mich mit Herrn Fuchs und auch in der Gemeine einmal schlau zu machen was nun der Stand der Dinge ist:

    Der Raumordnungsplan ist in einer neuen Runde abgesegnet worden letztes Jahr, dieser ist nun auch so gültig bis 2027. Darin ist weiterhin das Chalet Dorf vorgesehen in der Ebene mit der neuen Strasse dorthin sowie ein Verbindungslift, der entstehen soll wo momentan die Ecke ist zum cämpingplatz,

    Herr Fuchs war bezichtigend dass er denkt das Chalet Dorf ist momentan noch fern entfernt, aber ich traue dem Frieden leider nicht. Einmal gibt es einen festen Investor der dies verfolgt, zweitens ist der Wald nun offiziell ungeeignet worden (noch nicht Bauland sondern Sonderfläche) .
    Ich glaube ähnlich wie in Bibierwer wird das Chalet Dorf langsam durchgedrückt in kleinen Etappen so dass nicht zu viel Aufmerksamkeit erregt wird.

    Ich denke es gibt nur zwei Wege dieses Projekt noch zu stoppen (zumal durch den Raumordnungsplan das Land Tirol dies ‘theoretisch’ abgesegnet hat) . Klar müssen auflagen und Baupläne erfüllt werden aber die prinzipielle Bewilligung ist da.
    also die einzigen Wege es zu stoppoen ist einmal Presse um die Absurdheit dieses Projektes. Unter Umständen mit vergleichen aus der Region.
    und der Naturschutz: Es werden soweit es mir erschließt 6-8 Hektar Waldland der Zugspitze abgerodet. Das kann und darf nicht gut sein für Umwelt und Besucher und Lokale.
    Ich würde mich nochmal mit einzelnen Alpenvereinen, Naturschutzorganisationen in Verbindung setzen, würde mich aber auch um Ihre Hilfe und/ oder Ideen freuen.

    Herzliche Grüsse
    Kathleen Alder
    Adolf-Pichler-Weg 11

    6632 Ehrwald

    Telefon 200 43

  • Sehr geehrte Unterstützer

    DIe Petition wurde nun an nicht nur den Bürgermeister sondern auch die regionalen Stellen für Raumordnung und Umweltschutz übergeben,
    Des weiteren findet am Freitag, 12 Mai eine offene Sitzung in der Gemeinde statt wo nun auch Stellungnahmen von Bürgern erlaubt sind. Dies ist natürlich eine gute Gelegenheit eine eigene Position zu vertreten wobei das eigentliche Konzept nun nicht mehr in der Gemeindehand ist sondern in den Behörden von Land und Region Tirol.
    Ich versuche Sie weiterhin über Entwicklungen zu informieren. Mit freundlichen Grüßen
    Kathleen Alder

  • Liebe Petitionsunterstützter.

    Herzlichen dank dass Sie an der Petition teilgenommen haben! Ich werde die Unterschriften bei der nächsten Gemeinderatssitzung überreichen (vorraussichtlich ende Februar)

    Es gibt mehrere Entwicklungen, zum einen haben sich die Alpenvereine Deutschland und österreich bei mir gemeldet , die nun das Thema mit erhöhtem Interesse verfolgen. Auch hat sich das Landesumweltamt gemeldet und eine Stellungnahme an die Gemeinde geschickt (ich warte auf eine Kopie) und der raumordnungsplan wurde nun erneut verändert und wieder aufgelegt zur Einsicht der Bürger bis 14 Februar 2017. Die Einspruchsfrist ist nun bis 21 Februar und ich kann nur sehr wärmstens Empfehlen einen Einwand per Email, Post oder persönlich gelten zu machen. Einmal zählen diese jedes Mal wieder neu, zweitens müssen alle Einwände besprochen werden und es ist wichtig diese Plattform auch zu nutzen.
    Hier ist die Email des Landesumweltamtes und der Link zu dem neuen Raumordnungsplan. Melden Sie sich gerne bei mir mit Fragen

    Mit freundlichen Grüßen
    Kat Alder

    Sehr geehrte Frau Alder,

    nachdem die Fortschreibung des ÖROK Ehrwald nun gerade erneut zur Begutachtung aufliegt (www.ehrwald.tirol.gv.at/index.php/allgemeine-kundmachungen), hat die Tiroler Umweltanwaltschaft nach einer ersten Auseinandersetzung mit den geplanten Projekten eine offizielle Stellungnahme an die Gemeinde übermittelt.
    Soweit uns bekannt, wurden die maßgeblichen zuständigen Stellen (Raumordnung, Forst, Umwelt, etc.) ordnungsgemäß in das Verfahren eingebunden.

    Im Zuge des Raumordnungsverfahren zum ÖROK hat die Tiroler Umweltanwaltschaft aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen nun keine weiteren Handlungsmöglichkeiten.

    Sofern die geplanten Hotel- und Liftprojekte tatsächlich weiterverfolgt und daher vermutlich auch nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungs- oder Tiroler Naturschutzgesetz zu bewilligen sein werden, wird die Tiroler Umweltanwaltschaft dann als Verfahrenspartei in jedem Fall die Interessen des Naturschutzes vertreten. Aktuell sind uns noch keine Projektanträge bekannt.


    Vielen Dank nochmal, dass Sie uns über Ihre Bedenken in Kenntnis gesetzt haben.


    Mit freundlichen Grüßen,

    Andreas Hudler

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.