Region: Hollabrunn

Nicht noch mehr Wohnbauten in Hollabrunn - Entwicklungskonzept überarbeiten!

Petition richtet sich an
Gemeinderat Hollabrunn

218 Unterschriften

Sammlung beendet

218 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Mai 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Gemeinderat Hollabrunn

Das Entwicklungskonzept für Hollabrunn sieht vor, dass alleine in Hollabrunn Stadt bis zu 83 Hektar Fläche für eine mögliche künftige Umwidmung in Bauland vorgesehen werden, darunter Hochwassergebiete, Waldbereiche und Grünflächen. Im Entwicklungskonzept fehlen wichtige Zielvorgaben, zB welche Gemeindegröße bis 2040 angestrebt wird. Daher fordern wir die Regierungsparteien ÖVP und SPÖ auf, das Konzept mit Einbindung der Bevölkerung noch einmal grundlegend zu überarbeiten.

Begründung

Hollabrunn wächst rasant. Das schnelle Wachstum mindert die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner durch einen Verlust an Grünräumen und mehr Individualverkehr. Die Ausweisung großer Flächen als potenzielles zukünftiges Bauland schreibt diese Entwicklung ungehindert fort, da diese Potenzialflächen künftig mittels beschleunigtem Verfahren umgewidmet werden können und so eine detaillierte Prüfung des Landes umgangen werden kann.

Schon im letzten Gemeindeentwicklungskonzept 2010 wurde festgestellt, dass Hollabrunn innerstädtisch zu wenig Grünflächen aufweist. Im Konzept werden zum Teil weitere Grünflächen für die Bebauung vorgesehen, es kommen auch keine maßgeblichen Grünräume hinzu.

Die Verkehrsbelastung ist heute in vielen Teilen Hollabrunns zu Stoßzeiten sehr hoch. Das im Entwicklungskonzept enthaltene Verkehrskonzept greift lediglich einzelne Punkte aus älteren Verkehrskonzepten, zB aus dem Jahr 2016, auf. Da diese bislang schon nicht umgesetzt wurden, ist durch den weiter geplanten Zuzug eine noch höhere Verkehrsbelastung und damit Lärm, Stau und Abgase zu erwarten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Die Grünen Hollabrunn, Hollabrunn
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 28.05.2025
Sammlung endet: 27.11.2025
Region: Hollabrunn
Kategorie: Bauen

Angeblich ist Hollabrunn die am stärksten verbaute Stadt in Österreich. Viele Bauten sind sind nicht oder nur wenig bewohnt, als Beispiele führe ich Anger am Brunnen und den Wohnbau am ehemaligen Grundstück der Familie Fritsch an. Dass weiter in Hochwassergebiete gebaut werden darf und 62 Potentialflächen ausgewiesen werden, zeigt, dass man die Umweltprobleme noch immer nicht verstanden hat.

Noch kein CONTRA Argument.

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