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Die Petition wurde eingereicht
on 19 Mar 2026Der Verein Projekt Rösselmühle - Verein zur Revitalisierung der Rösselmühle - lädt ein zur morgigen Veranstaltung seiner Initiative „Pop-Up Kultur-und Nachbarschaftszentrum Rösselmühle extern. ortlos aber nicht ideenlos“
VERGANGENHEIT MIT ZUKUNFT? GRAZER INDUSTRIEERBE AM MÜHLGANG
Von der Wirtschaftsader zur modernen Lebensader
Bildvortrag und Podiumsdiskussion
Graz verfügt entlang des Mühlganges über ein einzigartiges Areal industrieller Kulturerbebauten, deren Zentrum die Rösselmühle ist. In den vergangenen zwei Jahren wurde das Industrieerbe am Mühlgang ausführlich beforscht, dokumentiert und ins Bewusstsein der Grazer Öffentlichkeit gebracht.
In der Veranstaltung wird gefragt: Warum ist der Erhalt des Industrieerbes für die Kulturhauptstadt Graz wichtig? Welche Chancen gibt es für Erhalt und Weiterentwicklung?
Es sprechen und diskutieren:
- Erika Thümmel, Dipl. Prof., Restauratorin
- Günter Dinhobl, Historiker, Icomos Austria, TICCIH Austria
- Eva Kuß, Architektin, stv. Vorsitzende der ASVK
- Christine Braunersreuther, Gemeinderätin und Denkmalschutzbeauftragte KPÖ
Moderation: Anselm Wagner, Vorstand des AKK Instituts, TU Graz
Am 20. März, 18:00 Uhr im Hotel Weitzer, Seminarraum Riverside,
Grieskai 12-14
Herzliche Einladung! -
Die Petition wurde eingereicht
on 11 Mar 2026Liebe Unterstützer:innen,
morgen im Gemeinderat steht nicht weniger als das Schicksal der Rösselmühle auf dem Spiel, und damit all das, wofür wir uns seit Jahren eingesetzt haben. Wir bitten euch dringend, noch heute die Petition des Komitees Rösselmühle zu unterzeichnen:
www.openpetition.eu/at/petition/online/nein-zum-rahmenplan-postgarage-roesselmuehle
Hier der Petitionstext:
Am Donnerstag, den 12.3., wird der Rahmenplan für das Entwicklungsareal Postgarage-Rösselmühle beschlossen.
Der Top-down erstellte Rahmenplan begräbt jegliche Hoffnung auf eine bessere Zukunft für den von Problemen gebeutelten Bezirk Gries unter sich.
Sein Beschluss bedeutet den sicheren Abriss der historischen Mühle. Die 60 % Wohnnutzung (ca. 200 WE) dient nur den Investoren und bedeutet ein weiteres Wohnghetto für Gries.
Es drohen Nutzungskonflikte, die den Veranstaltungsort Postgarage in seiner wirtschaftlichen Existenz bedrohen. (Der Rahmenplan sieht bereits Lärmschutzauflagen für die Postgarage vor!)
Dieser Rahmenplan ist skandalös und nicht reparierbar. Er darf nicht beschlossen werden!
Wir fordern einen Neustart mit fachlicher Koordination von außen! Einen partizipativen Prozess mit allen Beteiligten, auf Augenhöhe und mit klarem Blick auf das Gemeinwohl im Griesviertel!
Werden sie aktiv, unterzeichnen sie die Petition, helfen sie mit, den Gemeinderat an seine große Verantwortung zu erinnern!
Begründung
Postgarage und Rösselmühle mit ihrer einzigartigen Lage zwischen zwei Parkanlagen bilden eines der letzten historischen Gebäudeensembles in Graz, das zu etwas wirklich Interessantem umgestaltet werden könnte.
Gries Nord leidet schon seit langem an den fatalen Auswirkung des boomenden Investorenwohnbaus. Viel zu dicht verbaute Wohnanlagen ohne soziale Infrastruktur sind entstanden, Verkehr und Lärm haben enorm zugenommen, die Lebensqualität schwindet. Es braucht dringend Gegensteuerung!
Gries braucht ein soziokulturelles Zentrum, einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Nachbarschaft. Was wir in Gries sicher nicht brauchen sind weitere Wohnungen, die vorhandene Probleme noch weiter verschärfen. Die Stadtregierung muss ihre Versprechen einlösen. Derzeit ist sie weit davon entfernt. Das von Judith Schwentner versprochene "Zukunftsviertel Gries" hat derzeit wenig Zukunft.
Auch mit dem Versprechen der KPÖ, keine investorengesteuerte Stadtenwicklung zuzulassen, ist es nicht weit her!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Komitee Rösselmühle, Graz -
Die Petition wurde eingereicht
on 05 Mar 2026Liebe Freundinnen und Freunde der Rösselmühle,
wir möchten Sie und Euch gerne auf diesen Artikel in der Kleinen Zeitung aufmerksam machen:
www.meinbezirk.at/graz/c-lokales/komitee-kritisiert-staedtische-plaene-fuer-die-roesselmuehle-scharf_a8454089
Tatsächlich waren die Infodialog-Veranstaltungen vor einem Jahr für die, die sie miterlebt haben, eine Farce. Gegen die Planungen, die dort vorgestellt wurden, wurde bereits damals heftig protestiert.
Seither fanden mit interessierten Bürger:innen des Griesviertels, mit Expert:innen und vielen Engagierten ungezählte Diskussionen, Vorträge und Vorstellungen von Modellprojekten oder z.B. von Konzepten der partizipativen Entwicklung industriellen Kulturerbes der EU und UNESCO statt.
Außer Worthülsen zu "Bürgerbeteiligung" oder "Kollektivgedächtnis" findet sich davon nichts in den Rahmenplanungen, so wie sie uns nun unverändert präsentiert wurden. Neu, und gerade noch vom Komitee Rösselmüähle entdeckt, ist lediglich der Kraftwerksausbau an der Stelle des Mühlenwestbaus.
Diese Rahmenplanung ist skandalös und nicht reparierbar. Wir fordern einen Neubeginn mit fachlicher Koordination von außen! Einen partizipativen Prozess mit den Eigentümer:innen, der Zivilgesellschaft und der Stadt gleichberechtigt, auf Augenhöhe und mit klarem Blick auf das Gemeinwohl im Griesviertel!