Liebe Freundinnen und Freunde des Griesviertels, anknüpfend an die Aussendung vom 5. September mit unseren Einwendungen gegen die Bebauungsplanung im Kulturerbe-Areal zwischen Idlhofgasse und Kindermanngasse lädt die Initiative Industrieerbe-Landschaft am Mühlgang alle Interessierten herzlich ein zum
In diesem versteckten Winkel des Griesviertels hat sich seit dem 17. Jahrhundert ein vielgestaltiges, handwerklich-industrielles Bauerbe entwickelt. Zwischen Destillerie Bauer, Altem Brauhaus, Sprudelgarage und Papierfabrik greifen bis in die jüngste Zeit Arbeit und Gewerbe, Handwerk und Kunst ineinander. Die nun vorgelegte Bebauungsplanung bedroht dieses Ensemble u.a. durch Abbrüche und Hofeinbauten neuer Wohnanlagen.
In einem Rundgang durch das Quartier informieren Altstadtschützer:innen über die Historie einzelner Gebäude und bringen Stimmen zum Lebenszusammenhang des Viertels zu Gehör. Heutige und ehemalige Anwohner:innen sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Hausgeschichten an der Begehung zu beteiligen.
Am Freitag, 11. September, 17 Uhr, Treffpunkt Ecke Kindermanngasse/Prankergasse.
Wenn Sie können, unterstützen Sie uns doch bitte auch in der Infoveranstaltung des Stadtplanungsamts am Montag, 14.9. um 18 Uhr (JUFA Idlhofgasse) und mit Ihrer Einwendung.
Für das Organisationsteam: Katharina Eisch-Angus, Sonja Rosbergen, Erika Thümmel kulturerbe-gries@gmx.at
Liebe Freundinnen und Freunde des Griesviertels, liebe Unterstützer:innen einer anderen Stadtentwicklung,
Die Stadt Graz hat noch bis 24. September zwei Bebauungspläne für die Gebiete südlich und nördlich der Prankergasse öffentlich aufgelegt, um den Bauvorhaben der Wohnbaugesellschaften ÖWG und ÖSW nachzukommen. Insbesondere der Bebauungsplan 05.47.0 Pranker- / Kindermann- / Lidlsdorf- / Unger- und Idlhofgasse ist ein Paradebeispiel investorengetriebener Stadtplanung und Stadtzerstörung in Graz. Ein einzigartiges Industrieerbe-Areal und lebendiges multikulturelles Quartier sind akut gefährdet.
Seit dem 17. Jh. entstand hier ein vielgestaltiges, handwerklich-industrielles Bauerbe. Zwischen ehemaliger Destillerie Bauer, Altem Brauhaus, Sprudelgarage und Papierfabrik greifen Arbeit und Gewerbe, Handwerk und Kunst ineinander. Im unverwechselbaren Ambiente spielen Kinder, bilden sich Treffpunkte, leben Menschen verschiedener Generationen, Kulturen und Milieus zusammen. Gewachsene Innenhöfe und ortsbildtypische Wohn- und Gewerbebauten bieten Zukunftspotentiale für Entsiegelung und Begrünung, ökologisches Wohnen im Bestand und vielerlei kulturelle und soziale Nutzungen.
Stattdessen bedeutet der Bebauungsplan:
- Das Areal wird in zwei geschlossene Innenhöfe mit 5- bis 6-stöckigen Wohnanlagen als „Blockrandbebauung“ geteilt. Quer durch den historisch gewachsenen Hof wird das Eckhaus Kindermanngasse 12 durch eine fünfgeschossige Neubaustange der ÖWG verlängert. Eine parallele Wohnanlage verläuft über Bestandsbauten der Destillerie Bauer im Eigentum der ÖSW. Aufstockungen und Umbauten erhaltener Bauteile sind bereits fix geplant.
- Die Baudichte wurde für eine möglichst dichte, zusätzliche Wohnbebauung zurecht-gerechnet. Soziale Verträglichkeit und die bereits überlastete Infrastruktur (ärztliche Versorgung, Schulen, Kindergärten, Freitzeitanlagen usw.) sind nicht berücksichtigt.
- Neue Tiefgaragen und die Verbreiterung der Prankergasse bringen mehr Verkehr und Lärm. Geschlossene Höfe vervielfältigen den Lärm im Inneren und schaffen Hitzeinseln ohne Durchzug.
- Das Stadtplanungsamt gibt vor, den historischen Bestand zu schützen. Das ist falsch! Im Bebauungsfall müssten die historischen Ensembles abgebrochen werden. Für die Gebäude Kindermanngasse 6a, Teile der Destillerie Bauer und die Hallen der Papierfabrik wird Abbruch sogar vorgeschrieben. Eigentlich denkmalwürdige Gebäudeensembles wie das Alte Brauhaus an der Pranker- und Kindermanngasse mit Pawlatsche und historischem Korbbogenportal zum stimmungsvollen Innenhof und viele andere werden nicht geschützt. Der historische Gebietscharakter wird bewusst zerstört.
- Ein öffentlicher „Pocketpark“ ist kostenintensiv für die Stadt, Probleme sind vorprogrammiert.
- Abbruch und Neubau statt Bestandserhalt, 100 % Wohnbau statt echter Revitalisierung bestehender Potentiale sind klimatechnisch, ökologisch, sozial und stadtplanerisch nicht mehr vertretbar! Dieser Bebauungsplan darf so nicht genehmigt werden!
- Erkunden wir gemeinsam die Geschichte und Erinnerungen des Quartiers:Freitag, 11. September, um 17 Uhr, Treffpunkt Ecke Prankergasse/Kindermanngasse. Herzliche Einladung!
- Kommen Sie zur öffentlichen Informationsveranstaltung des Stadtplanungsamts am Montag, 14. September um 18 Uhr im JUFA-Hotel Graz-City, Idlhofgasse 74, melden Sie sich zu Wort!
- Schreiben Sie bis 24.9. eine Einwendung mit Ihrer begründeten Kritik am Bebauungsplan und senden Sie sie an: Magistrat Graz, Stadtplanungsamt, Europaplatz 20, 8020 Graz, Email: stadtplanungsamt@stadt.graz.at
Es wurde bereits 2024 eine Dokumentationsbroschüre des Industrieerbes entlang des rechten Mühlgangs von Graz erstellt. Sie kann unter https://mehlgriesbeton.com heruntergeladen werden.
Wir sind eine unabhängige Initiative von Anwohner:innen und Altstadtschützer:innen und engagieren uns für Erhalt und Revitalisierung des industriellen Kulturerbes im Griesviertel:
Liebe Unterstützer:innen der Petition für die Rösselmühle und eine respektvolle Stadtentwicklung, gerne geben wir diesen Aufruf der Initiative "Recht auf Stadt" weiter:
Hallo Bewohner:in der Stadt Diese Mail erreicht dich entweder wegen der beim Crossroads 2025/Amalgam entstandenen Mailing-Liste, oder weil du Teil einer Initiative bist, die sich bereits für ein Recht auf Stadt für Alle einsetzt. Recht auf Stadt Graz ist eine überparteiliche Initiative beziehungsweise ein solidarisches Netzwerk von Menschen, Gruppen und Projekten, die sich unter einem gemeinsamen Minimalkonsens zusammenfinden wollen. Ausgangspunkt ist die Idee, dass Stadt nicht primär nach wirtschaftlichen Interessen gestaltet werden soll, sondern nach den Bedürfnissen der Menschen, die in ihr Leben. Die Umsetzung eins Rechts auf Stadt verstehen wir als einen Prozess der auf von den Bewohner:innen selbst gestaltetem verändertem und erneuertem städtischem Leben basiert.
Die Idee ist, dass sich in der Initiative Einzelprojekte und Aktionen, die eigenständig arbeiten, solidarisch unter dem Titel „Recht auf Stadt“ zu vereinen. Somit stehen wir für: - Eine Stadt, die an den Bedürfnissen der Menschen orientiert ist - Solidarische Formen des Zusammenlebens - Selbstbestimmte Räume und Strukturen - Die Vernetzung derjenigen, die daran arbeiten wollen
Um die Initiative zu starten laden wir am 09.05. um 15:00 zu einem ersten öffentlichen Treffen im Spektral ein. Hier wird noch einmal vorgestellt was „Recht auf Stadt“ ist, wie der Minimalkonsens ausschaut und wie wir gemeinsam und solidarisch aktiv werden können.
Es ist an der Zeit aktiv zu werden, in der Stadt etwas zu verändern und gemeinsam an einer Stadt zu arbeiten, in der wir alle leben können und wollen! Also komm vorbei und nimm deine Ideen, Erfahrungen und interessierte Leute mit!
Aushandlungsort Rösselmühle - Gedächtnis, Identitätsanker und Zukunftskämpfe Buchvorstellung und Diskussion mit dem Kulturanthropologen Jonathan Coenen
Donnerstag, 7. Mai 2026, 18 Uhr, Volkskundemuseum am Paulustor (Paulustorgasse 11-13)
Seit über drei Jahren wird in Graz über den Erhalt und die Umnutzung der Rösselmühle diskutiert: Kaum ein historisches Gebäude in Graz hat solche Emotionen geweckt, so viel Engagement und Protest hervorgerufen. Warum ist das so, was macht das einstige industrielle Wahrzeichen zum Sinnbild für Identität und Stadtentwicklung? Wer sind die Akteure, welche Perspektiven und Interessen spielen in den Zukunftskämpfen um die Mühle eine Rolle? Und vor allem: Was sagen die Menschen, die in der Mühle gearbeitet haben und die in ihrem Umfeld leben? Was macht das vielzitierte „Kollektivgedächtnis“ des Griesviertels tatsächlich aus?
Der Kulturanthropologe Jonathan Coenen hat den Erzählungen von Anwohner:innen und ehemaligen Belegschaftsmitgliedern der Rösselmühle über Mehl, Arbeit und Gemeinschaftlichkeit zugehört und ihre Erfahrungen von Verlust und Marginalisierung dokumentiert. Für seine Masterarbeit „Aushandlungsort Rösselmühle - Gedächtnis, Identitätsanker und Zukunftskämpfe auf der anderen Flussseite“ hat er zugleich die kontroversen Stadtdiskurse begleitet und analysiert: Eine Arbeit von brennender Aktualität, wie die aktuellen Auseinandersetzungen um die Rahmenplanung zum Areal Rösselmühle zeigen.
Im Februar 2023 gastierte die Ausstellung „MEHL GRIES BETON – die Rösselmühle im Gespräch“ im Volkskundemuseum am Paulustor. Dort stellt Jonathan Coenen nun am Donnerstag, 7. Mai um 18 Uhr seine Forschung vor. Die Projektgruppe zusammen mit dem Verein „Unverwechselbares Graz“ laden im Anschluss ein, zu diskutieren und im Gespräch zu bleiben.
Veranstaltet vom Institut für Kulturanthropologie & Europäische Ethnologie und dem Verein Unverwechselbares Graz in Zusammenarbeit mit dem Volkskundemuseum am Paulustor.
Das Komitee Rössselmühle lädt zum Pop-Up Kultur-und Nachbarschaftszentrum Rösselmühle extern:
KULTURQUARTIER POSTGARAGE-RÖSSELMÜHLE: BEKOMMT DAS GRIES ENDLICH EINEN ORT FÜR KULTUR, BILDUNG UND SOZIALES MITEINANDER?
Montag, 11. Mai um 18.30 Uhr, Postgarage 2nd Floor, Dreihackengasse 42
Podiumsdiskussion: Was soll/muss nach dem Beschluss des Rahmenplans geschehen, damit die städtebauliche Entwicklung des Quartiers ein Erfolg für alle Beteiligten werden kann?
Am Podium: Claudia Unger - Jugend-und Kulturstadträtin, Robert Krotzer - Gesundheits- und Integrationsstadtrat, GR Philipp Pointner, Andrea Redi - Architektin und Mitglied des Beirats für Bürger:innenbeteiligung Moderation: Anselm Wagner - Vorstand des AKK Instituts, TU Graz
Nach der Verabschiedung des Rahmenplans durch den Gemeinderat steht viel auf dem Spiel. Kommen Sie daher zahlreich zur Podiumsdiskussion, melden Sie sich zu Wort!
Eine Einladung zur Buchvorstellung der Projektgruppe MEHL GRIES BETON „Aushandlungsort Rösselmühle. Gedächtnis – Identitätsanker – Zukunftskämpfe“ am Donnerstag, 7.6., 18 Uhr im Volkskundemuseum am Paulustor folgt in Kürze!
Am 12. März wurde im Grazer Gemeinderat der umstrittene Rahmenplan für das Areal Rösselmühle/Postgarage beschlossen. Neben vielen weiteren Problemen und Planungsfehlern bedeutet das:
X Die noch bestehenden historischen Mühlengebäude müssten zwingend zugunsten eines Mühlgang-Kraftwerks abgerissen werden. X Auch ausfinanzierte Nutzungsvorschläge zur Revitalisierung der Gebäude z.B. durch das Johann Joseph Fux Konservatorium und die Geriatrischen Zentren wurden in der Planung ignoriert. X Ein Wohnbaukomplex mit bis zu 11-stöckigen „Hochpunkten“ in unmittelbarer Nähe der Einrichtungen von Hospiz, Krankenhaus und Geriatrie sowie der Postgarage. X Nichts als unverbindliche Phrasen: Die Bedürfnisse der Griesbewohner:innen ebenso wie die vielen Planungsalternativen und Modellvorschläge für die Rösselmühle wurden in den Rahmenplan nicht eingearbeitet. Dasselbe gilt für die Forderung nach einem gemeinwohlorientierten Stakeholderprozess mit Stadtplanung, Eigentümern und Zivilgesellschaft. X Für die südlich anschließenden, wertvollen Industrieerbeareale in der Gegend des City Parks ist ebenfalls die Rahmenplanung in Arbeit. Dies ist viel zu wenig bekannt und lässt nichts Gutes erwarten.
Wir kämpfen weiter. Verhindern wir die Änderung des Flächenwidmungsplans und die Umwidmung des Areals für noch mehr Wohnbau. Verhindern wir die Zerstörung eines gewachsenen Industrieerbeareals mit all seinen Potentialen für eine lebendige, unverwechselbare Stadtheimat.
Der Verein Projekt Rösselmühle - Verein zur Revitalisierung der Rösselmühle - lädt ein zur morgigen Veranstaltung seiner Initiative „Pop-Up Kultur-und Nachbarschaftszentrum Rösselmühle extern. ortlos aber nicht ideenlos“
VERGANGENHEIT MIT ZUKUNFT? GRAZER INDUSTRIEERBE AM MÜHLGANG
Von der Wirtschaftsader zur modernen Lebensader
Bildvortrag und Podiumsdiskussion
Graz verfügt entlang des Mühlganges über ein einzigartiges Areal industrieller Kulturerbebauten, deren Zentrum die Rösselmühle ist. In den vergangenen zwei Jahren wurde das Industrieerbe am Mühlgang ausführlich beforscht, dokumentiert und ins Bewusstsein der Grazer Öffentlichkeit gebracht.
In der Veranstaltung wird gefragt: Warum ist der Erhalt des Industrieerbes für die Kulturhauptstadt Graz wichtig? Welche Chancen gibt es für Erhalt und Weiterentwicklung?
Es sprechen und diskutieren:
- Erika Thümmel, Dipl. Prof., Restauratorin
- Günter Dinhobl, Historiker, Icomos Austria, TICCIH Austria
- Eva Kuß, Architektin, stv. Vorsitzende der ASVK
- Christine Braunersreuther, Gemeinderätin und Denkmalschutzbeauftragte KPÖ
Moderation: Anselm Wagner, Vorstand des AKK Instituts, TU Graz
Am 20. März, 18:00 Uhr im Hotel Weitzer, Seminarraum Riverside,
Grieskai 12-14
Liebe Unterstützer:innen,
morgen im Gemeinderat steht nicht weniger als das Schicksal der Rösselmühle auf dem Spiel, und damit all das, wofür wir uns seit Jahren eingesetzt haben. Wir bitten euch dringend, noch heute die Petition des Komitees Rösselmühle zu unterzeichnen:
Am Donnerstag, den 12.3., wird der Rahmenplan für das Entwicklungsareal Postgarage-Rösselmühle beschlossen.
Der Top-down erstellte Rahmenplan begräbt jegliche Hoffnung auf eine bessere Zukunft für den von Problemen gebeutelten Bezirk Gries unter sich.
Sein Beschluss bedeutet den sicheren Abriss der historischen Mühle. Die 60 % Wohnnutzung (ca. 200 WE) dient nur den Investoren und bedeutet ein weiteres Wohnghetto für Gries.
Es drohen Nutzungskonflikte, die den Veranstaltungsort Postgarage in seiner wirtschaftlichen Existenz bedrohen. (Der Rahmenplan sieht bereits Lärmschutzauflagen für die Postgarage vor!)
Dieser Rahmenplan ist skandalös und nicht reparierbar. Er darf nicht beschlossen werden!
Wir fordern einen Neustart mit fachlicher Koordination von außen! Einen partizipativen Prozess mit allen Beteiligten, auf Augenhöhe und mit klarem Blick auf das Gemeinwohl im Griesviertel!
Werden sie aktiv, unterzeichnen sie die Petition, helfen sie mit, den Gemeinderat an seine große Verantwortung zu erinnern!
Begründung
Postgarage und Rösselmühle mit ihrer einzigartigen Lage zwischen zwei Parkanlagen bilden eines der letzten historischen Gebäudeensembles in Graz, das zu etwas wirklich Interessantem umgestaltet werden könnte.
Gries Nord leidet schon seit langem an den fatalen Auswirkung des boomenden Investorenwohnbaus. Viel zu dicht verbaute Wohnanlagen ohne soziale Infrastruktur sind entstanden, Verkehr und Lärm haben enorm zugenommen, die Lebensqualität schwindet. Es braucht dringend Gegensteuerung!
Gries braucht ein soziokulturelles Zentrum, einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Nachbarschaft. Was wir in Gries sicher nicht brauchen sind weitere Wohnungen, die vorhandene Probleme noch weiter verschärfen. Die Stadtregierung muss ihre Versprechen einlösen. Derzeit ist sie weit davon entfernt. Das von Judith Schwentner versprochene "Zukunftsviertel Gries" hat derzeit wenig Zukunft.
Auch mit dem Versprechen der KPÖ, keine investorengesteuerte Stadtenwicklung zuzulassen, ist es nicht weit her!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Komitee Rösselmühle, Graz
Tatsächlich waren die Infodialog-Veranstaltungen vor einem Jahr für die, die sie miterlebt haben, eine Farce. Gegen die Planungen, die dort vorgestellt wurden, wurde bereits damals heftig protestiert.
Seither fanden mit interessierten Bürger:innen des Griesviertels, mit Expert:innen und vielen Engagierten ungezählte Diskussionen, Vorträge und Vorstellungen von Modellprojekten oder z.B. von Konzepten der partizipativen Entwicklung industriellen Kulturerbes der EU und UNESCO statt.
Außer Worthülsen zu "Bürgerbeteiligung" oder "Kollektivgedächtnis" findet sich davon nichts in den Rahmenplanungen, so wie sie uns nun unverändert präsentiert wurden. Neu, und gerade noch vom Komitee Rösselmüähle entdeckt, ist lediglich der Kraftwerksausbau an der Stelle des Mühlenwestbaus.
Diese Rahmenplanung ist skandalös und nicht reparierbar. Wir fordern einen Neubeginn mit fachlicher Koordination von außen! Einen partizipativen Prozess mit den Eigentümer:innen, der Zivilgesellschaft und der Stadt gleichberechtigt, auf Augenhöhe und mit klarem Blick auf das Gemeinwohl im Griesviertel!
Liebe Unterstützer:innen,
falls die heute Abend ausgesandten Links nicht funktionieren: Sie gelangen zum Download des Offenen Briefs des Komitee Rösselmühle an die Gemeinderät:innen der Stadt Graz über die Webseite der Projektgruppe MEHL GRIES BETON:
Ebenso abrufbar sind dort ausführliche Erläuterungen, Pläne und rechtliche Rahmenbedingungen der fatalen Rahmenplanung, sowie eine Studie des Komitees zur Wohnbauentwicklung im Quartier.
Wir bitten um Unterstützung - dieser Plan darf nicht beschlossen werden!
Ja zur einem transparenten und tatsächlich partizipativen Entwicklungsprozess nach europäischen Kriterien guter Baukultur - für das Gries und seine Menschen!