Liebe Unterstützer:innen,
morgen im Gemeinderat steht nicht weniger als das Schicksal der Rösselmühle auf dem Spiel, und damit all das, wofür wir uns seit Jahren eingesetzt haben. Wir bitten euch dringend, noch heute die Petition des Komitees Rösselmühle zu unterzeichnen:
Am Donnerstag, den 12.3., wird der Rahmenplan für das Entwicklungsareal Postgarage-Rösselmühle beschlossen.
Der Top-down erstellte Rahmenplan begräbt jegliche Hoffnung auf eine bessere Zukunft für den von Problemen gebeutelten Bezirk Gries unter sich.
Sein Beschluss bedeutet den sicheren Abriss der historischen Mühle. Die 60 % Wohnnutzung (ca. 200 WE) dient nur den Investoren und bedeutet ein weiteres Wohnghetto für Gries.
Es drohen Nutzungskonflikte, die den Veranstaltungsort Postgarage in seiner wirtschaftlichen Existenz bedrohen. (Der Rahmenplan sieht bereits Lärmschutzauflagen für die Postgarage vor!)
Dieser Rahmenplan ist skandalös und nicht reparierbar. Er darf nicht beschlossen werden!
Wir fordern einen Neustart mit fachlicher Koordination von außen! Einen partizipativen Prozess mit allen Beteiligten, auf Augenhöhe und mit klarem Blick auf das Gemeinwohl im Griesviertel!
Werden sie aktiv, unterzeichnen sie die Petition, helfen sie mit, den Gemeinderat an seine große Verantwortung zu erinnern!
Begründung
Postgarage und Rösselmühle mit ihrer einzigartigen Lage zwischen zwei Parkanlagen bilden eines der letzten historischen Gebäudeensembles in Graz, das zu etwas wirklich Interessantem umgestaltet werden könnte.
Gries Nord leidet schon seit langem an den fatalen Auswirkung des boomenden Investorenwohnbaus. Viel zu dicht verbaute Wohnanlagen ohne soziale Infrastruktur sind entstanden, Verkehr und Lärm haben enorm zugenommen, die Lebensqualität schwindet. Es braucht dringend Gegensteuerung!
Gries braucht ein soziokulturelles Zentrum, einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Nachbarschaft. Was wir in Gries sicher nicht brauchen sind weitere Wohnungen, die vorhandene Probleme noch weiter verschärfen. Die Stadtregierung muss ihre Versprechen einlösen. Derzeit ist sie weit davon entfernt. Das von Judith Schwentner versprochene "Zukunftsviertel Gries" hat derzeit wenig Zukunft.
Auch mit dem Versprechen der KPÖ, keine investorengesteuerte Stadtenwicklung zuzulassen, ist es nicht weit her!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Komitee Rösselmühle, Graz
Tatsächlich waren die Infodialog-Veranstaltungen vor einem Jahr für die, die sie miterlebt haben, eine Farce. Gegen die Planungen, die dort vorgestellt wurden, wurde bereits damals heftig protestiert.
Seither fanden mit interessierten Bürger:innen des Griesviertels, mit Expert:innen und vielen Engagierten ungezählte Diskussionen, Vorträge und Vorstellungen von Modellprojekten oder z.B. von Konzepten der partizipativen Entwicklung industriellen Kulturerbes der EU und UNESCO statt.
Außer Worthülsen zu "Bürgerbeteiligung" oder "Kollektivgedächtnis" findet sich davon nichts in den Rahmenplanungen, so wie sie uns nun unverändert präsentiert wurden. Neu, und gerade noch vom Komitee Rösselmüähle entdeckt, ist lediglich der Kraftwerksausbau an der Stelle des Mühlenwestbaus.
Diese Rahmenplanung ist skandalös und nicht reparierbar. Wir fordern einen Neubeginn mit fachlicher Koordination von außen! Einen partizipativen Prozess mit den Eigentümer:innen, der Zivilgesellschaft und der Stadt gleichberechtigt, auf Augenhöhe und mit klarem Blick auf das Gemeinwohl im Griesviertel!
Liebe Unterstützer:innen,
falls die heute Abend ausgesandten Links nicht funktionieren: Sie gelangen zum Download des Offenen Briefs des Komitee Rösselmühle an die Gemeinderät:innen der Stadt Graz über die Webseite der Projektgruppe MEHL GRIES BETON:
Ebenso abrufbar sind dort ausführliche Erläuterungen, Pläne und rechtliche Rahmenbedingungen der fatalen Rahmenplanung, sowie eine Studie des Komitees zur Wohnbauentwicklung im Quartier.
Wir bitten um Unterstützung - dieser Plan darf nicht beschlossen werden!
Ja zur einem transparenten und tatsächlich partizipativen Entwicklungsprozess nach europäischen Kriterien guter Baukultur - für das Gries und seine Menschen!
Liebe Freund:innen der Rösselmühle und des Griesviertels,
Am 8. Jänner 2025 erlebten wir den „Informationsdialog“ der Stadt Graz mit Präsentation der Rahmenplanung für das Areal Rösselmühle und Postgarage. Zahlreiche Anrainer:innen und Interessierte protestierten gegen die Zerstörung des gewachsenen Ensembles der Rösselmühle und die geplante Verbauung durch vielstöckige Wohntürme.
Bürger:innen, Expert:innen, Aktivist:innen meldeten sich mit Nutzungsideen, Anregungen, Modellprojekten und Fachwissen zu Wort, um gemeinsam mit Stadt und Eigentümern ein vielfältiges Kultur-, Sozial- und Nachbarschaftszentrum zu entwickeln.
Ein Jahr lang wurde NICHTS davon in die Rahmenplanung eingearbeitet. Der Großteil der historischen Mühlenbauten, einschließlich des baukulturell wertvollen Arkadenbaus ist im Plan nicht mehr vorhanden. Auf Initiative des Komitees Rösselmühle wurde nun bekannt, dass an seiner Stelle der Ausbau des Kraftwerks über dem Mühlgang durchgesetzt werden soll.
Am 12. März soll der Gemeinderat der Stadt Graz den Rahmenplan beschließen. Das bedeutet zwingend den Abbruch der Rösselmühle als industrielles Kulturerbe und Identifikationsort des Bezirks.
Das Komitee Rösselmühle appelliert in einem offenen Brief an den Gemeinderat der Stadt Graz, den Rahmenplan jetzt zu stoppen.
Download des Offenen Briefs: file:///C:/Users/eischang/Downloads/Offener-Brief-an-die-Gemeinderaetinnen-vom-02.03.2026-1-1.pdf
Download der Anlagen und Erläuterungen: file:///C:/Users/eischang/Downloads/Anhang-Wohnbauentwicklung-1.pdf
Unsere Bitte: Unterstützen Sie den Appell! Verbreiten Sie ihn weiter, sprechen Sie die Bürgermeisterinnen und Gemeinderät:innen an! Rettet die Rösselmühle!
Der Verein Projekt Rösselmühle - Verein zur Revitalisierung der Rösselmühle - Pop-Up lädt ein zum nächsten Pop-UP Kultur-und Nachbarschaftszentrum Rösselmühle extern:
METAMORPHOSE DER ANKERBROTFABRIK - EIN MODELL FÜR DIE RÖSSELMÜHLE?
Die Transformation des historischen Teils der Ankerbrotfabrik in Wien zu einem kreativen Kultur-, Arbeits- und Lebenszentrum.
Vortrag von Architekt Lukas Groh und Podiumsgespräch mit:
- Architekt Lukas Groh, Loft City GmbH, Groh-Wagner Architekten
- Professor Anselm Wagner, Vorstand des Instituts AKK, TU Graz, Komitee Rösselmühle
Das Kultur- und Nachbarschaftszentrum Rösselmühle ist ortlos, aber nicht ideenlos. Wir engagieren uns weiter für das Areal der Rösselmühle – und gegen eine investorengesteuerte Rahmen- und Bebauungsplanung!!
Komnmen Sie am 3. Februar, 18:00 ins Café Postgarage, Dreihackengasse 42, 8020 Graz
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Rösselmühle,
zu Neujahr 2026 werden es zwei Jahre, seit die studentische Projektgruppe MEHL GRIES BETON die Petition „Rettet die Rösselmühle! Für eine respektvolle Stadtentwicklung!“ gestartet hat, gefolgt von unserer Wanderausstellung, die am 1. Februar 2024 am Griesplatz ihre Tour zu bislang 7 Grazer Standorten begonnen hat.
Nun steht die Ausstellung „MEHL GRIES BETON – Die Rösselmühle im Gespräch“ mit allen Begleitinformationen zum Projekt und zur Petition online auf unserer Webseite zum Nachlesen und Download bereit:
Dort kann auch die von Erika Thümmel und der „Initiative Industriekulturerbe-Landschaft am Mühlgang“ zusammengestellte Broschüre durchgeblättert und heruntergeladen werden. Die Broschüre dokumentiert vom Stadtpark bis zur südlichen Einmündung des Mühlgangs in die Mur einen unersetzlichen Zusammenhang wertvoller industrieller Bauten und Ökosysteme.
Am 25.6.2024 haben wir unsere Petition den Bürgermeisterinnen übergeben. Im Februar 2025 konnten wir im Rathaus unsere Forschungen und Dokumentationen den Verantwortlichen für die Rahmenplanung vorstellen, die von der Stadt beauftragt wurde und das Areal von Rösselmühle, Postgarage bis hinunter zu den Puch-Werkstätten beim City-Park betrifft. Wir haben angeboten, in einem laufenden Verständigungsprozess die Stimmen und die Bedürfnisse der Menschen im Gries in die Planung einzubringen und EU-Konzepte und (Förder-)Ansätze zu vermitteln, die europaweit für gute Baukultur und die Inwertsetzung industriellen Kulturerbes für gesellschaftliche Teilhabe, Schönheit und Heimat realisiert werden.
Seither haben wir nichts mehr gehört, unsere Angebote wurden nicht aufgegriffen. Ganz offensichtlich wird Stadtplanung auch weiterhin nur mit den Investoren und Eigentümern betrieben. Seit der fatalen „Bürgerbeteiligung“ vor einem Jahr wurde, nach verschiedenen Berichten, die Rahmenplanung für das Areal im Grundsatz nicht verändert. Weiterhin wird dort extensiver Wohnbau geplant, soll der gewachsene Zusammenhang der Mühlgangbauten und der Natur zerstört werden.
Das Gesamtensemble der Rösselmühle steht für Heimat und Unverwechselbarkeit, es ist der Dreh- und Angelpunkt einer Industrieerbelandschaft, die vielfältig, für die Bewohner:innen, für Kultur und nachbarschaftliches Sozialwesen, für den Tourismus – und für kreative Investoren! – in Wert gesetzt werden könnte. Die Stadt hat es mit der Umwidmung des derzeitigen Industriegebiets in der Hand.
Wir bleiben wachsam – seien Sie es auch!
Wir wünschen allen ein gutes und hoffnungsvolles Neues Jahr 2026!
Liebe Freundinnen und Freunde der Rösselmühle, liebe Interessierte an der Grazer Stadtentwicklung!
Wie geht es weiter mit der Rösselmühle, was wird mit dem industriellen Kulturerbe am Mühlgang geschehen? Was wollen die Eigentümer – und was tut die Stadt? Kommt es zu einer sensiblen Rahmenplanung, die die wertvollen Ensembles der Rösselmühle und des Areals von der Postgarage hinunter zum City Park schützt und sinnvoll revitalisiert? Werden die Bürger:innen, die so vehement Einspruch erhoben haben, nun tatsächlich gehört und beteiligt werden?
Mit diesen offenen Fragen lädt das Komitee Rösselmühle ein zum 7. POP-UP extern des Kultur- und Nachbarschaftszentrums Rösselmühle:
CENTER ROG LJUBLJANA - der Entwicklungsweg von einer Fabrikhalle zum Kreativzentrum.
EIN MODELL FÜR DIE RÖSSELMÜHLE?
Vortrag von Renata Zamida und Podiumsdiskussion mit:
- Renata Zamida, Generaldirektorin des Center ROG, Ljubljana
- Judith Schwentner, Vizebürgermeisterin der Stadt Graz
- Anselm Wagner, Vorstand des Instituts für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften der TU Graz
Am Donnerstag, 23. Oktober 2025, 18 Uhr, im Albert Schweitzer-Hörsaal, Albert-Schweitzer-Gasse 36
Bitte kommen Sie zahlreich, zeigen wir, dass die Rösselmühle nun eine tragfähige Lösung für das Gries und für Graz braucht!
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
bei der gestern ausgesandten Info zum Gesprächskonzert SAG’S MIT MUSIK! des Komitees Rösselmühle am Freitag, 26.9. um 19 Uhr sind zwei Tippfehler passiert:
An der Klarinette ist Daniel Kückmeier zu erleben, und der Albert-Schweitzer-Hörsaal befindet sich richtig in der Albert Schweitzer-Gasse 36.
Herzliche Einladung!
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
am kommenden Freitag, 26. September wird gleich zweimal zum Gespräch rund um die Rösselmühle und das Griesviertel eingeladen:
Von 17 bis 18 Uhr findet im Gemeinderatssaal im Rahmen der European Researchers Night ein öffentlicher Talk zum Thema Demokratie statt. Es referieren und diskutieren:
Britta Breser (Uni Graz/Wien): DAUERBAUSTELLE DEMOKRATIE
Katharina Eisch-Angus (Uni Graz): WER FÜRCHTET SICH VORM GRIESPLATZ? GRAZER BLICKE ÜBER DIE MUR - UND RETOUR
Eröffnungsrede: Gemeinderätin Elke Heinrichs
Ab 19 Uhr findet im Albert-Schweitzer-Hörsaal, Albert Schweitzer-Gasse 26, das 6. POP-UP EXTERN des Kultur- und Nachbarschaftszentrums Rösselmühle statt:
SAG’S MIT MUSIK! EIN GESPRÄCHSKONZERT mit Daniela Kückmeier (Klarinette, Gesang) und Magdalena Moser (Klavier). Gerd Hartinger (GGZ) und Eduard Lanner (Johann-Josef-Fux-Konservatorium) sprechen über ihre Ideen zur Entwicklung des Areals Rösselmühle.
Das Komitee Rösselmühle lädt ein zum 5. Pop-Up Kultur- und Nachbarschaftszentrum Rösselmühle extern:
Bildvortrag von Katharina Eisch-Angus
Wer fürchtet sich vorm Griesplatz? Grazer Blicke über die Mur – und retour
Eine kulturanthropologische Erkundung mit Forschungen der Projektgruppe MEHL GRIES BETON
„Umso weiter man vom Griesviertel weggeht, umso haarsträubender werden die Geschichten“, meinte ein Gesprächspartner der Forschungsgruppe MEHL GRIES BETON. Unsicher, gefährlich, kriminell – woher kommen diese Zuschreibungen an das multikulturelle Arbeiterviertel jenseits der Mur? Welche Funktion erfüllen sie für die Welterbestadt Graz? Und wie erleben dies die Bewohner:innen, wie wehren sie sich? Welche Rolle spielen dabei die Proteste rund um die Rösselmühle?
Vor Ort zwischen Rösselmühle und Griesplatz geht Katharina Eisch-Angus, Professorin am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der KFU Graz, diesen Fragen in der 5. Pop-up-Veranstaltung des Komitee Rösselmühle nach.
Am 5. Juni 2025, 19 Uhr, im Café Postgarage, Dreihackengasse 42. Eintritt frei
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